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Bitte um Hilfe! Beißer!

Diskutiere Bitte um Hilfe! Beißer! im Pferdeflüsterer Forum; Guten Abend zusammen, ich habe jetzt nun seit 2 Jahren meinen Lukas. Er ist ein Polnisches Warmblut und 10 Jahre alt. nun zu folgenden Problem: Er...

  1. Huschel1805

    Huschel1805 Neues Mitglied

    Guten Abend zusammen,
    ich habe jetzt nun seit 2 Jahren meinen Lukas. Er ist ein Polnisches Warmblut und 10 Jahre alt.
    nun zu folgenden Problem:
    Er schnappt und zwickt, bei mir probiert er es zwar immer mal wieder aber ich lass es ihn nicht durchgehen und zwick ihn dann zurück. auch wenn das fressen im Stall ist überrennt er mich nicht sondern wartet bis ich platz mach. er lässt sich gut reiten und und akzeptiert mich eigentlich auch als ranghöher. nur er geht gegen das andere pferd und deren Ihre Besitzerin. schnappt/beißt nach ihnen trabt auf sie zu und reckt ihr den arsch zu. sie sagt dauernd zu mir ich soll was dagegen tun. mittlerweile wird sie auch echt schon patzig und "beschimpft" (weis nicht wie ich das beschreiben soll) mein Pferd. und das schmerzt mich sehr. ich versteh dass es blöd ist wenn er das macht. hab ihr auch schon gesagt das sie sich einfach gegen ihn stellen soll. dann bekomm ich aber zu hören dass sie nicht verrückt ist und keinen Huf im Gesicht haben möchte.
    nun zu meiner Frage was kann ich ezt machen??
    mit der anderen baruch ich gar nicht zu reden. leckeries versuch ich auch schon per hand zu vermeiden..
    Kann es sein dass er auch zahnprobleme hat?? aber er frisst wie ein scheunendrescher ständig nur am fressen! Wäre über erfahrungsberichte sehr dankbar!!

    LG Huschel
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Okt. 2014
  2. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Du kannst da gar nichts machen.
    Dein Pferd respektiert Dich, aber nicht die Besitzerin des anderen Pferdes.
    Respekt muß man sich verdienen.
    Da steht Deine Miteinstallerin in der Pflicht, an ihrem Verhalten etwas zu ändern.
    Nur, daß dürfte schwer zu vermitteln sein.

    Die einzige Möglichkeit, die Dir bleibt, besteht darin, diese beiden Pferde zu trennen.
     
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    So wirklich respektiert er sie auch nicht. Denn laut Aussage versucht er es bei ihr auch immer wieder mal und sie zwickt dann zurück.
    Bin ich ganz unzeitgemäß kein Freund von, das klatscht dann ganz reaktionsschnell mal ganz deutlich. Empfinde ich besser als immer wieder Halbherzig. Die andere Besitzerin bekommt aber noch die volle Packung. Und irgendwo sehe ich die auch nicht in der Pflicht ein Fremdes Pferd zu erziehen. Das kann man zusammen üben, aber mehr sehe ich da nicht.
     
  4. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Manic,

    daß Zwicken würde ich jetzt nicht überbewerten, ohne das gesehen zu haben.
    Das kann auch eine Aufforderung zum Spielen sein.
    Was ich aufgrund der abgegebenen Beschreibung mal vermute.
    Denn im Großen und Ganzen wird die TE ja von ihrem Pferd akzeptiert.
     
     
  5. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Also an Zahnprobleme glaube ich nicht!
    Für mich ist das Pferd einfach frech. (Ganz nett ausgedrückt)
    Ich kann die andere Besitzerin verstehen, wenn er wirklich so massiv gegen sie geht, würde ich mich auch nicht „unbewaffnet“ vor ihn stellen. Dafür scheint es, so wie von dir beschrieben, schon zu spät.
    Ich sehe es ähnlich wie Manic, „zwicken“ geht nicht und wird strickt untersagt.
    Versucht es doch ein Pferd, egal ob mein eigenes oder ein fremdes, werde ich sofort deutlich.
    Würde mich ein Pferd so massiv bedrängen, ich würde eine Gerte mit nehmen und dem Pferd einmal deutlich „sagen“ was ich davon halte.
    Mag für dich nicht schön sein, wenn dein Pferd von einem anderen eine vor den Latz bekommt.
    Du darfst aber nicht vergessen, ein Pferd ist IMMER viel stärker als ein Mensch. Weiß es das einmal, wird es für den Mensch lebensgefährlich.
    Bevor jemand ernsthaft zu Schaden kommt, einmal deutlich sagen, was erlaubt ist und was nicht.
    Auch DU solltest deinem Pferd gegenüber deutlicher werden. Zurück zwicken scheint ja keinen dauerhaften Erfolg zu haben.
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.



    Hallo Huschel,

    ich sehe es wie Manic und Kigali, und auch Husar hat recht: Deine Miteinstallerin scheint ihm keine "Paroli" bieten zu können, nicht autoritär genug aufzutreten.
    Das kannst Du aber kaum ändern und von ihr nur schwer verlangen.

    Also muß dieses Verhalten EIN FÜR ALLEMAL aufhören (wir hatten hier gerade erst einen Thread dazu: http://www.reitsportforum.de/pferde-allgemein/26966-pferd-zerstoert-ganze-herde.html)!

    Auch Du solltest nicht akzeptieren, daß er "es immer wieder versucht"!
    Da ist EINMAL RICHTIG Theater angesagt - ich meine damit NICHT Prügeln!
    Wegschubsen und TOTAL AUSRASTEN! Lautes Nein, lautes Fluchen, WEGJAGEN durch bloße Präsenz.
    So daß er einmal begreift: Uuuuups, das geht wohl gar nicht... Daß er einmal kurz richtig Schiß inne Buxe hat!
    Das muß aber sofort, explosionsartig, konsequent geschehen - nicht überlegen, nicht spielen!
    Und danach mußt Du Deine Souveränität waren!
    Nicht weiter jagen, ihm das Rückkehren erlauben, wenn er vorsichtig anfragt, so tun, als sei nix gewesen - alles gut, so lange er nicht beißt.

    Deiner Stallkollegin gib ne Peitsche in die Hand, damit soll sie einmal auf die Weide gehen, und wenn er wieder angreifen sollte (kann auch sein, daß er es nach Deinem Theater auch bei ihr sein läßt) ihn damit "auf Abstand halten" und ebenso explodierenn.

    Dann müßet der Käs' gegessen sein.

    Nicht die feine Art, aber sonst wirds irgendwann gefährlich und viel unschöner für alle.


    Und zu Deinem letzten Satz: Pferde sind doch Dauerfresser! Das sollte normal sein!
    Du könntest allerdings mal darüber nachdenken, ob er eventuell Magengeschwüre hat, die ihn ärgern und deshalb so garstig machen - das muß nicht sein, er kann einfach "frech" sein, könnte aber ein Auslöser sein / dazu beitragen.


    LG, Charly
     
  7. Huschel1805

    Huschel1805 Neues Mitglied

    Danke für die antworten.
    Ja bei mir klappts mit einen lauten aus und aufstampfen. Dann knurpst er und lässt es auch sein. Aber beim übernächsten mal oder so probiert er eshalt wieder. Aber bei mir beißt er nucht richtig sondern mehr ein knappern. Dass nächste mal bin ich einfach weng lauter, vielleicht ist er dann so perplext dass ers lässt. Und mit der anderen die peitsche in die hand drücken haben sie schon probiert. Sie meinte dann würde er richtig aggressiv werden. Wie gesagt ich hab des noch nicht mitbekommen weil er so wie sie sagt bei mir nicht ist.
    Ich beobachte ihn ja auch und kann ihn dann korrigieren. Aber sie sie dass nicht. Auch bei ihren pferd nicht. Aber es macht ja alles richtig und is soooo perfekt. Wo ich mir denk... äh ne is net so! Aber man darf ja nichts gegenteiliges sagen.
    probiers jetzt auch mal damit dass ich keine leckerlis wie Äpfel brot usw. Gebe. Und so lang wie sie noch auf der koppel sind (offenstall) nichts mehr nein futtertrog zu tun. Geben nämlich eigentlich immer nachn reiten was. Vielleicht denkt er dass wenn sie da ist das sie ihn auch was gebeb "muss" ?!
    Naja etz mal weng energischer sein.

    Gute nacht

    LG Huschel
     
  8. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Huschel, du reagierst lediglich auf ein Verhalten deines Pferdes.. du agierst aber nicht, also du gibst nichts vor. Für mich recht Einleuchtend das der das dann eben so ausreizt.
    Wir haben hier einen der das bei neuen auch versucht. Da muss man wirklich eine ganz klare Grenze setzen. Jeder für sich selbst, aber gerade die Hauptperson muss da beim Pferd ne Vorgabe machen.
    der Besitzerin von unserem hier ist übrigens bewusst das sie ihn in der Hinsicht vermurkst hat. Geschlagen wird der auch nicht, wohl aber Rabbatz gemacht.
    Weil keiner Lust hat in den Rücken gebissen zu werden oder so.
     
  9. black-sun

    black-sun Neues Mitglied

    Hi,

    Mein vorheriges Pferd, ein 4-jähriger Freiberger Wallach war da auch schwierig.
    Er hat kontinuierlich getestet, bei fremden Personen, wo das Verhältnis noch nicht geklärt war, ist er auch schon gerne mal steigend drauf los gegangen.
    Eine RB ist er wohl auch mal auf der Wiese angegangen, das habe ich allerdings nicht mitbekommen...

    Insgesamt hatte er auch eine Ausgeprägte Orale Phase... Dabei hat er auch mich öfters gebissen. Dieses habe ich auch unterbunden und ich musste sehr konsequent sein.
    Er musste stetig Abstand waren, beim Führen, der Arbeit etc.

    Zu dem ist beim Zähne machen aufgefallen, dass er einen Teil des Zahns abgebrochen und unten in das Zahnfleisch geschoben hatte.
    Als das behoben war, war es deutlich besser!

    Daher würde ich die Zähne auf jeden Fall mal kontrollieren lassen.

    Wenn er vom Typ so ist wie meiner, wird es das Problem nicht lösen, aber eventuell verbessern.

    Ansonsten würde ich eventuell mal einen Trainer dazu holen und Bodenarbeit machen! So kannst du gut deine Körpersprache prüfen lassen und trainieren.
    Eventuell hat deine Stall Kollegin dazu auch Interesse.
    Man glaubt gar nicht, was man durch eine positive Körperspannung erreichen kann!

    Liebe Grüße
     
  10. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Du sagst selber, dass Deine bisherigen Erziehungsmaßnahmen nicht Erfolg versprechend sind, denn wenn sie es wären, dann wäre das Thema mal endgültig ausgekekst und würde nicht immer wieder auf den Tisch kommen.

    D. h. erstmal solltest Du dringend an der Erziehung Deines Pferdes arbeiten, kommst Du alleine da nicht weiter, hol Dir Hilfe.

    Denn es kann nicht sein, dass man alle paar Tage das gleiche Thema auf dem Tisch hat. Pferde sind nicht blöd, wenn sich der Mensch ordentlich und verständlich ausdrückt, dann verstehen die das auch dauerhaft. :)

    Und genau das ist der erste Schritt zur Besserung der gesamten Thematik.

    Dass sie das nicht kann ist aber auch nichts negatives. Nicht jeder Mensch muss mit allen Pferden dieser Welt zurecht kommen, aber jeder Mensch sollte unbeschadet eine Koppel betreten können. Ehrlich gesagt finde ich es eher negativ wenn man an den Besitzer eines Pferdes wegen eines Problemes herantritt, dieser dann lediglich mit der Schulter zuckt und sagt, da kann ich nichts machen. Denn das ist nicht richtig. Man kann sehr wohl einiges tun, so sich zum Beispiel die Problematik zwischen der Stallkollegin und dem betreffenden Pferd vor Ort mal live anzuschauen. Vielleicht hat man da schon eine Idee, was man verbessern könnte.

    Fakt ist doch, dass man als Pferdebesitzer schon Verantwortung übernehmen sollte wenn jemand anderes mit meinem Pferd ein Problem hat. Egal welcher Art, erster Schritt ist die Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft, etwas an der Situation (mit der sich die Stallkollegin nicht wohl fühlt, denn sonst wäre sie nicht hilfesuchend an Dich herangetreten) zu ändern. Inwiefern dann eine Lösung geschaffen werden kann ist ein anderes Thema, aber ich muss durchaus lösungswillig sein.
     
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