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Bodenarbeit nach Solinski.

Diskutiere Bodenarbeit nach Solinski. im Bodenarbeit Forum; So, hallo. Mich würde mal eure Meinung zu der Bodenarbeit nach Solinski hören. Nunja, an sich ist es grob gesagt Bodenarbeit im klassischen...

  1. Laurinchen

    Laurinchen Sieger Bildwettbewerb Januar

    So, hallo.
    Mich würde mal eure Meinung zu der Bodenarbeit nach Solinski hören. Nunja, an sich ist es grob gesagt Bodenarbeit im klassischen Sinne, aber es gibt eben doch einige Abwandlungen, bzw Sachen, die ich so noch nie gehört habe.
    Arbeitet denn jmd hier nach Solinski? Oder was haltet ihr allgemein von ihm, von den 7 Anlehnungen, von der Körpermitte etc? Ehrlich gesagt, ich glaube, mein Bauch zielt recht oft iwo aufs Pferd hin, aber es macht trotzdem das, was es soll. Und frei auch. Und wieso bitte brauch ich unbedingt noch ein Seil, wenn ich es nicht spanne und auch anders nicht benütze.
    Also, legt los.
    Lg, Lauri.
     
  2. Chilly

    Chilly Inserent

    Hast Du dazu nen Link oder so? Hab nämlich noch nie was davon gehört.
     
  3. beate

    beate Inserent

    Hi Laurinchen,
    gerade vor Kurzem habe ich mir das neueste (und letzte) Buch von Solinski gekauft - "Pferdegymnastik". Leider bin ich noch nicht wirklich dazu gekommen, es ausführlich zu lesen.
    Zu Anfang meiner "Pferdebesitzer-Zeit" stand meine Stute in einem Pensionsstall, in dem viele nach Solinski arbeiteten. Dort wurden auch Kurse angeboten mit Bettina Schürer, einer Schülerin von ihm, die nach seiner Methode arbeitet, Reiter und Pferde ausbildet (http://www.bettinaschuerer.de/). Ich nahm auch daran teil. Es waren meine ersten Kurserfahrungen überhaupt, und ich habe Einiges gelernt, was ich mir bis heute bewahrt habe. Es ist eine sehr feine, präzise Arbeit mit dem Pferd unter Einbeziehung der Körpersprache.
    Wegen dem Seil: Arbeitest Du mit dem STrick bei Deinem Pferd, um es zu spannen?? Es ist schon immer mein grösstes Ziel, mit einem Tier immer am losen STrick zu arbeiten, genauso wie am losen Zügel zu reiten. Z.B. kann man sehr gut mit dem "Slack" (Durchhang) im Strick/Zügel arbeiten, indem man das Tier über das Gewicht des Durchhanges steuert. Dies ist wesentlich feiner, als über zupfen, zerren oder spannen zu arbeiten. Ausserdem bildet der Strick - auch wenn ich ihn nicht brauche - eine "mentale" Verbindung zum Pferd.
    Gruß
    Beate
     
  4. Chilly

    Chilly Inserent

    Ooooh, langsam verwirren mich diese ganzen "Pferde-Experten" und Ratgeber-Bücher.
    Aber im Prinzip ists wieder mal nix neues (obwohl, vielleicht damals doch, da ging´s ja grad so los mit dem "Horse-man-ship"?).

    OK, Solinski ist aus den 80ern, also haben wohl Parelli, Hempfling und Co. bei ihm abgeschrieben!? :laugh:
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2007
  5. beate

    beate Inserent

    Hallo Chilly,
    schön für Dich, wenn Du die ganzen "Pferde-Experten" und "Ratgeber-Bücher" nicht nötig hast. Ich habe bisher noch bei jedem was gelernt; und wenn es nur das ist - wie man es NICHT machen sollte!
    Anscheinend hast Du Dich noch nicht genauer mit den von Dir genannten Personen bzw. deren "Lehren" befasst...
    Gruß
    Beate
     
  6. Chilly

    Chilly Inserent

    @Beate:
    Jetzt ganz ernsthaft:
    Doch schon, aber nach verschieden Büchern habe ich doch das Gefühl, dass sich vieles wiederholt. Weil ja fast jeder irgendwo eine größtmögliche Harmonie zwischen sich und dem Pferd anstrebt und versucht die Pferdeprache zu lernen und zu deuten. Und jedesmal werden alte Erkentnisse wieder aufgewärmt und teuer vermarktet.
    Nimm Xenophon (gut, der kann jetzt leider keine Kurse mehr abhalten :-(). Der hat sich doch schon gegen unnötige Gewalt dem Pferd gegenüber ausgesprochen. Dann Pluvinel, Guérinière und Schließlich Steinbrecht (allen ein:notworthy: ) mit den Reitlehren (gut, haben jetzt hier mit dem Thema Bodenarbeit nicht sooo viel zu tun). Und dann noch die Pferdedressuren von Fredy Knie.

    Ich könnte jetzt nicht sagen, nach welchem dieser mehr oder weniger bekannten Trainer ich genau arbeite.
    Vielleicht ein Mix aus Tipps vom RL (FN-Ausbildugsweise), anderen Reitern und alten Pferdemenschen im Bekanntenkreis ("früher haben wir das so gemacht") sowie selbst Beigebrachtes, und einzeln Rausgepicktes aus verschiedenen Lehrbüchern, der Rest ist dann langjährige Erfahrung. Dazu kommt auch, dass sich vieles von alleine ergibt, wenn man lange Zeit mit einem bestimmten Pferd arbeitet, weil es dann meine Signale genauso gut deuten kann, wie ich seine. Und dann hab ich doch meine feine Komunikation.

    Naja, und manche schreiben dann ein Buch darüber. Und wenn man sich die von Dir angegeben Seite so durchliest, erkennt man ein paar Elemente wieder, die wiederum von nachfolgenden Pferdetrainern aufgegriffen wurden.


    Gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2007
  7. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich empfinde ähnlich wie Chilly, allerdings versuche ich doch solche Bücher zu lesen und bilde mir einen eigenen "Trainingsplan", weiss nicht, wie ich das ausdrücken soll. Aber ähnlich wie Chilly hab ich auch ein Mix aus sämtlichen "Lehrbüchern", versuche möglichs viel zu lernen, bin aber auch offen für andere Sachen. Im Moment bin ich noch auf der Suche nach "meinem" Weg, leider fehlt mir das passende Pferd dafür. Ist nicht einfach mit einem Pferd so zu arbeiten, wie der Besi das nicht macht, reiterlich wie auch bei der Bodenarbeit.
    Ich würde mich auch über mehr Kommentare über sämtliche "Pferdegurus" freuen, man lernt nie aus finde ich.

    Über Solinski hab ich noch nie was gehört.

    Liebe Grüße
     
  8. beate

    beate Inserent

    Hi,
    @ Chilly - es wurde ja einfach nach der Arbeit nach Solinski gefragt, nicht nach den Gemeinsamkeiten (oder Unterschieden) mit (zu) anderen Pferdemenschen. Deshalb habe ich versucht, meine persönlichen Erfahrungen möglichst wertfrei wiederzugeben. Diese "Solinski-Phase" war auch bei mir nur ein kleiner Baustein auf meinem Weg mit Pferden, aber Bruchstücke sind bis heute erhalten geblieben, und ich bin sehr froh um diese Erfahrungen.
    Natürlich haben alle diese Pferdemenschen (ihr nennt sie "Gurus") Gemeinsamkeiten, da es immer um die Zusammenarbeit Mensch/Pferd geht, und das basiert nunmal alles auf dem gegenseitigen Verständnis. Also die Basis von guter "Horsemanship" ist immer die gleiche, nur für die Umsetzung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das mit dem Vermarkten - sorry, da ist der "Verbraucher" selbst Schuld, wenn er darauf anspringt. Und ich denke, bei den einzelnen Lehren geht es um differenziertere Dinge als "Gewaltlosigkeit".
    Ich selbst möchte behaupten, dass ich meinen eigenen Weg gefunden habe. Dank den Anregungen und persönlichen Begleitungen von vielen verschiedenen Pferdeleuten. Jeder trug so ein Quentchen dazu bei. Und gerade deshalb - WEIL ich meinen Weg gefunden habe - schaue ich bei jeder sich ergebenden Möglichkeit, anderen Lehrer und Pferdemenschen zu, um entweder Ergänzungen zu erfahren, Verfeinerungen zu vollziehen oder Bestätigungen zu bekommen. Aber nach wie vor möchte ich behaupten, dass meine besten Lehrer immer noch die Pferde selbst sind. Und ich habe das Glück, mit etlichen total unterschiedlichen Tieren regelmässig arbeiten zu dürfen.
    @ Kathrin - ich könnte Dir Einiges erzählen von Gurus (wie Du sie nennst); angefangen von Hempfling bis Alfonso Aguilar. Aber ich habe keine Lust auf Grundsatzdiskussionen, wenn es um meine persönlichen Erfahrungen geht. Dies hier bezüglich Solinski ist das beste Beispiel dafür. Und gerade wenn so Namen wie Hempfling fallen, werden fast alle unsachlich. Leider.
    Gruß
    Beate
     
  9. Katrin

    Katrin Inserent

    Hmm, hast du den Beitrag von mir falsch verstanden? Ich wollte nicht damit sagen, dass ich alles ablehne, im Gegenteil, ich lerne gerne dazu. Ausserdem hatte ich das Wort Guru ja in Anführungsstrichen gesetzt, da ich denke, dass jeder für sich selber rausfinden sollte, ob es für diese Person ein Guru ist oder nicht. Der eine findet Monty Roberts als Guru, der andere schwört darauf. Aber man hört ja im allgemeinen zu wenig über diese Gurus oder auch Pferdemenschen oder wie auch immer du sie nennen magst :smile: . Vielfach gibt es dann auch unqualifizierte Aussagen, daher kann man sich schlecht ein Bild machen, wenn man selber niemals einen kennenlernt, der danach korrekt arbeitet oder eben so einen Kurs zu besuchen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, sei es finanziell oder auch Zeitlich bzw. hat ein eigenes Pferd um sich intensiver selber damit zu beschäftigen.
    Naja, wollt ich nur mal sagen, gehört ja aber auch nicht wirklich in dieses Thema.

    Liebe Grüße
     
  10. beate

    beate Inserent

    Hallo Katrin,
    glaube nicht, dass ich Dich falsch verstanden habe; aber ich glaube, Du mich... :wink2: Ich hatte es schon so verstanden, dass Du gerne umfassendere Infos über verschiedene Pferdemenschen haben möchtest. Meine Antwort war, dass ich da Einiges dazu beitragen könnte, aber wenn ich von meinen persönlichen Erfahrungen z.B. in Bezug auf die Hempfling-Methode berichte, habe ich keine Lust auf Diskussionen, ob er nun Sektenführer ist oder nicht (wobei ich dabei nicht an Dich dachte... :wink2:). Denn das ist mir heute schlichtweg egal. Ich sehe es auch so wie Du, dass über diese Menschen oft ein ungerechtes Urteil gefällt wird. Da werden irgendwelche negativen Dinge in deren Leben hervorgekramt, und automatisch sind sie dann schlechte Pferdemenschen. Und genau solche Dinge meinte ich mit "unsachlich".
    Bezüglich dem Wort "Guru" habe ich gerade bei Wikipedia eine sehr gute Interpretation gefunden: ".... Im weiteren Sinne kann ein Guru einfach ein Fachmann mit überdurchschnittlichem Wissen und langer Erfahrung sein. In diesem Zusammenhang wird die Bezeichnung manchmal auch abwertend oder spöttisch gemeint."
    Aber Du hast Recht - wir kommen total vom Thema ab ;-)
    Gruß
    Beate
    PS: Vielleicht hast mal Lust und Gelegenheit auf ein Besüchle bei mir und den Hottis? Dann könnte ich Dir Einiges erzählen...:smile2:
     
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