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Borreliose

Diskutiere Borreliose im Sonstiges Forum; Hallo, unsere Stute ist ca. 21 Jahre alt und für ihr Alter entsprechend fit. Sie bekommt zwar was für Gelenke, Bänder und Sehnen, das ist aber...

  1. Kathi Rü.

    Kathi Rü. Neues Mitglied

    Hallo,
    unsere Stute ist ca. 21 Jahre alt und für ihr Alter entsprechend fit. Sie bekommt zwar was für Gelenke, Bänder und Sehnen, das ist aber eher vorsorglich.
    Seit dem letzten Herbst war sie aber recht "rippig" und hat auch nicht zugenommen. Hat dann Müsli und eingeweichte Heucops bekommen, wurde aber nicht wirklich besser. Haben ihr Blut nehmen lassen und da wurde dann festgestellt, dass sie Borreliose hat. Sie hat dann ca. 3 Wochen Antibiotika bekommen und nun behandeln wir mit Bioresonanz. Das tut ihr auch wirklich gut. Es geht ihr besser, sie hat zugenommen und wirkt auch wieder lebhafter.
    Was könnte man denn noch unterstützend machen, damit man diese sch... Dinger in den Griff bekommt.
    Habt ihr da Erfahrung?
    Danke schon mal für eure Antworten.
     
  2. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Spannend... Ich dachte immer, Borrelien kann man nicht wirklich im Blut nachweisen?
    Also man kann doch nur testen, ob das Pferd antikörper gegen Borrelien entwickelt hat, aber das macht noch lange keine Borreliose aus?! So weiß ich es zumindest. Aber ich bin auch kein Tierarzt.

    @GilianCo vielleicht magst du da nochmal genaueres zu sagen?
     
  3. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Charda, das ist schon richtig. Wenn der AK Titer exorbitant hoch ist, wird es gern behandelt, als wäre es eine Borrelliose. Ich habe noch den Nachweis über die Biopsie gelernt - in der Praxis, denn in der Uni wird klar erklärt, es gäbe Borrelliose gar nicht, weil es bei dieser Erkrankung nur die chronische Form bekannt ist, und die Uni den Standpunkt vertritt, ohne eine einleitende akute Phase mit Fieber etc. kann es keine chronische Form geben.

    Ich kenne daher auch nur die Behandlung mit Antibiose, die allerdings "Hardcore" ist, je nachdem, welche Antibiose gewählt wurde.

    Grundsätzlich würde ich immer sagen, alles, womit man das Immunsystem unterstützen kann, ist sinnvoll. Bei Bioresonanz bin ich dann ebenfalls wieder raus.
     
  4. Kathi Rü.

    Kathi Rü. Neues Mitglied

    Danke für eure Antworten. Es wurde im Blut halt festgestellt, dass sie Antikörper gebildet hat.
    Hatte mich im Internet dann natürlich auch etwas belesen und die Anzeichen, die sie hatte, das Abmagern, Mattigkeit, die Augen laufen etwas, dass hat man im Zusammenhang mit Borreliose eben immer wieder mit gelesen. Sie ist auch schlechter gelaufen, hat die Hufe hinten nicht richtig hochgehoben bzw. abgesetzt und hatte dann auch noch sowas wie eine Kolik.
    Naja, jetzt geht es ihr ja wieder besser. Bleiben aber auf jeden Fall mit der Bioresonanz dran, da es ihr echt gut tut.
    Werden auf jeden Fall noch was kaufen, damit ihr Immunsystem weiterhin gut unterstützt wird.
     
     
  5. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Die Anzeichen können aber leider auch zig andere Ursachen haben :/

    Bin bei dieser "Borreliose" Diagnostik immer arg skeptisch... Irgendwie scheint es manchmal so eine Diagnose zu sein, die man immer mal raus hauen kann, wenn man nix konkretes in der Hand hält..

    21 ist ja auch schon ein nettes alter...

    Ich wünsche Euch alles Gute und würde mich freuen, wenn du immer mal wieder berichtest? Interessieren würde es mich nämlich sehr, vor allem diese Sache mit der Bioresonanz Therapie....

    Wie oft wird das gemacht?
     
    Farooq und GilianCo gefällt das.
  6. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    :astrein:
    Beim Pferd eines Bekannten war es dann doch keine Borreliose sondern eine Impfreaktion auf Resequin

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass bei ca. 80 % der Pferde Antikörper nachzuweisen sind. @GilianCo ist da was dran?
     
  7. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Sowas habe ich auch mal gelesen. Wobei ich die Symptome dann doch sehr unspezifisch finde, die hier genannt werden. Da habe ich schon Pferde gesehen, die deutlich mehr Probleme hatten, teilweise auch Lahmheiten und so, und damit dann eben behandlungswürdig waren.

    Ich habe eine Bekannte, deren Pferd ich an den Langzügel herangeführt habe - die war mit ihrem Pferd in einer großen, renommierten Klinik, als sie lahm war. Sagte mir dann, sie wäre total enttäuscht gewesen, weil die Klinik so einen tollen Ruf hätte, und dennoch hat sie nichts gefunden. Nachdem ich dann Kontakt zu TÄ von dort hatte, war ich mal neugierig, und habe geluschert, was denn in der Karte stand (geht halt nur unter Kollegen), und da kam dann heraus, das das erste, was in der Karte stand, das sie bitte keine teuren Untersuchungen haben wollte. Naja, was soll die Klinik mit allen Möglichkeiten dann machen, wenn diese ausgeschlossen werden... zu Hause hat der HTA dann Borrelliose diagnostiziert, und behandelt. Ob es das nun war, keine Ahnung, ich habe das Pferd erst später kennengelernt. Aber interessant fand ich die Geschichte im ganzen schon... und ich kenne auch einige TÄ, die genau wie die Uniklinik Hannover sagen, Borrelliose gäbe es nicht. Wenn man da etwas "fundiertere" Infos haben möchte, ist das spezialisierte Labor da denke ich die beste Adresse:

    http://www.liebisch.magix.net/public/borreliose.htm
     
  8. Rotkäppchen

    Rotkäppchen Bekanntes Mitglied

    wie ist das denn jetzt.. bei uns am Hof die Tierärzte (in der Tat mehrere!) behaupten ja immer noch, dass es Borreliose beim Pferd gar nicht gibt??
     
  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Borrelien verursachen meines Wissens eher so eine Art Schübe. Feststellen lässt sich das soweit ich weiß am ehesten über eine Gewebe Entnahme der betroffenen Gelenke. Darum ist das ja so schwierig nach zu prüfen.

    Dass es Borreliose gibt, daran zweifeln ich nicht. Ich Zweifel an der Häufigkeit und an der Diagnose über die Blutuntersuchung...

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  10. aquarell

    aquarell Inserent

    Zumal eine Gewebeprobe aus der Haut (also in der Nähe der Zecke) auch nichts aussagt, außer, daß man dort Borrelien gefunden hat. Eine Borreliose ist das damit noch lange nicht.

    Ein Pferd hatte ich vor Jahren mal kennen gelernt. Der war lahm und konnte sich nicht richtig umdrehen, etc. War ein Traber im Rennsport. Die Besis sind mit ihm überall hingefahren, in der TiHo Hannover wollten sie ihn sogar einschläfern.
    Der wurde dann erfolgreich mit Tetracyclinen behandelt und konnte ach wieder Rennen laufen. Später erkrankte er noch einmal, gleiche Therapie, gleiches Resultat.
    Borrelien waren bei dem in der Haut nachgewiesen worden.
     
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