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Boxenruhe - Pony dreht ab

Diskutiere Boxenruhe - Pony dreht ab im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hey Leute, ich brauche dringend euren Rat! Bei meinem Pony wurde vor einigen Wochen eine Zerrung der Oberenbeugesehne und ein Bluterguss in der...

  1. xGinax

    xGinax Inserent

    Hey Leute,
    ich brauche dringend euren Rat!
    Bei meinem Pony wurde vor einigen Wochen eine Zerrung der Oberenbeugesehne und ein Bluterguss in der Sehne diagnostiziert.
    Das heißt die nächste Zeit Box, keine Wiese. Ich darf sie Schritt führen/reiten, aber mehr nicht. Und das für 3-6 Monate!!

    Und genau das ist mein Problem. Sie nimmt den Stall auseinander. Den ganzen Tag bolzt sie wie eine blöde gegen die Tür. Das es dadurch nicht besser wird ist denk ich mal klar. Auch führen ist ein großes Problem. Entweder sie steigt oder tänzelt nervös rum. Es ist völlig unmöglich dieses Pferd einigermaßen ruhig zu halten.
    Sie steht jetzt seit insgesamt 1,5 Monaten. Ich weiß nicht wo das noch hinführen soll.
    Ich bin schon am überlegen sie einfach wieder raus zu stellen. Würd ich aber wirklich sehr ungern tun, da der TA es nicht erlaubt hat und ich genau weiß wie sie draußen is, selbst wenn sie sonst nicht im Stall steht, sondern jeden Tag draußen ist. Am Stall ist sie auch als Psycho bekannt. Ich denke das erklärt einiges ^^

    Ich hoffe, ihr habt irgend einen Rat wie ich dieses nervöse Bündel ruhiger kriege und vllt noch ein paar Tipps zu den Sehnen.

    LG Monii
     
  2. Dakota

    Dakota Inserent

    na ja dein Pferd ist wohl kein Psycho sondern NORMAL...
    Welches Pferd dreht nicht ab wenn es monatelang Boxenruhe haben soll...
    Also ich mein das ist keine Kuh die zufrieden ist wenn sie 23 stunden lang am gleichen Platz rumgammelt, sondern ein pferd das sich gerne bewegen möchte

    ob du sie nun rausstellst ist deine entscheidung, aber du riskierst eine verschlimmerung und noch weitere boxenruhe...
    warum fragst du den TA nicht mal nach baldrian oder so? glaub den tipp hab ich schon mal gegeben... aber besser als ramponierte beine
     
  3. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Meiner hat eine Fissur der tiefen Beugesehne sowie ein Bluterguß am Gefäß. Nach nur 5 Tagen stand er randalierend in der Box, am 6 Tag mit blutigem Gesicht, am 7 ging nichts mehr, auch kein Führträining. Einschuß gab es auch noch Gratis dazu.

    Ich habe eine Nacht lang gegoogelt, mich hier beraten, alle genervt und mich letztendlich entschieden ihn raus zu stellen auf die Weide, denn das ganze 8 Monate durchhalten mit Führtraining, war undenkbar. Ich nahm das Risiko, daß die Sehne eventuell ganz durchriß in Kauf.

    Eine Stallkollegin hatte nur eine Überdehnung der Sehne, hielt sich an die Boxenruhe und nach 5 Monaten explodierte er trotz Sedalin an der Hand, kam unglücklich auf und die Sehne war angerissen. Das ganze bei beiden also noch mal von vorn.

    Von daher...es liegt immer in der Entscheidung des Besitzers was gut ist und wo er hinter stehen kann.

    Im nachhinein, hielt meine Sehne und wir standen 11 Monate. Das hätte er nie in der Box ausgehalten!Von daher war es für mich und das Pferd die richtige Entscheidung.
     
  4. xGinax

    xGinax Inserent

    danke für eure tipps.
    ich werd den TA mal nach den Tropfen fragen..

    Naja sie benimmt sich auf der Wiese halt immer wie son kleines Monster ^^
     
     
  5. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Gibt es die Möglichkeit eines unterstützenden Verbandes, wenn sie rauskommen sollte? Sie wird vermutlich eh einen Verband tragen, aber ich habe überlegt, ob es da nicht noch einen anderen Verband gibt, der stützt und Beslastungen abfangen kann.

    Ich bin nicht in deiner Situation, aber ich würde mein Pony vermutlich rausstellen, da die Wiese wohl kaum schlimmer als ewige Boxenrandale sein kann. Das würde ich zumindest denken.
     
  6. xGinax

    xGinax Inserent

    ne die hat keine stützende Bandage um
    die stützende Wirkung von Bandagen ist doch eh wiederlegt hab ich gehört.
    ich ruf montag den TA an. da werd ich mir en paar tipps holen
     
  7. Flunki

    Flunki Inserent

    ich hab das auch schon hinter mir..... sehnenverletzung, pferd strickte Boxenruhe, täglichz nur im Schritt führen.....
    garnicht einfach zu führen, wenn man so ein explodierendes Dingsi am anderen Strickende hat..... das gute Tier stieg mich dann in seiner besten Zeit auch an.... ein Wunder, daß da nix schlimmes passiert ist.
    wir haben am ende dann auch sedalin benutzt.... war trotzdem nicht wirklich händelbar.....

    ich denke auch, daß boxenruhe nicht wirklich toll ist, weil das tier dann jede gelegenheit sich zu bewegen nutzt, und daß dann mehr tut, als gut für es wäre.

    auf weide kann sein pferd wohl leider nicht jeder stellen, aber für solche sachen denke ich, daß das eher zu bevorzugen ist.
    immerhin ist der schmerz dazu da, daß sich das tier die beine, gelenke, sehnen usw. nicht mehr belastet, als es ohne schmerzen kann.

    Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
    der TA rät davon vielleicht ab, aber das pferd welches ich meine, stand am ende auch auf weide, und geschadet hats ihm auch nicht.

    Gruß,
    Flunki
     
  8. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Ich hbae jetzt glücklicherweise absolut keine Erfahrung mit Sehnenproblemen etc.

    Aber ich beobachtemeine Tiere jeden Tag auf der Wiese und sehe sie eigentlich sehr selten rumtoben, eben weil sie ausgelastet sind und sich immer in ruhiger, steter Bewegung befinden.
    Lediglich nach ein paar Stehtagen (aufgrund von extremen Regen und Megamatsch auf der Wiese ) drehen sie ab wie doll, sind dann aber nach ein paar Minuten wieder entspannt.

    Ich persönlich würde mein Pferd definitiv auf die Wiese stellen. Ich meine die haben doch ein Schmerzempfinden und entlasten doch auch wenn es weh tut, also warum soll man denen denn die Fähigkeit absprechen , sich dementsprechend zu bewegen bzw, bei Schmerz das entsprechende Bein zu entlasten ??? :wub:

    Und ich denke, dass die Boxenruhe, die ja für Dein Pony nur Psychoterror ist und in absolut selbstzerstörendem Verhalten ausartet mit Sicherheit viel, viel schlimmer ist, als die "Gefahr" auf der Wiese.

    Ausserdem sind Pferde von Natur aus "Energisparer", das heisst sie verscuhen so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, damit sie im Falle einer Gefahr, genug Kraftreserven für eine Flucht haben. Heisst also, dass sie sowieso den ganzen Tag gemählich auf der Wiese rumschlurfen :yes:

    Liebe Grüsse und viel Glück, Verena
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dez. 2009
  9. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    ich hatte anfang des jahres nen sehenanriss und hab *äh* nach 2 monaten stand sie wieder auf der weide weils einfach keinen sinn machte und sie beim tollen "schritt führen" mehrfach fast vor ein auto gesprungen wär.

    was die ersten 2 monate gut geholfen hat war:
    außenbox
    rituale (z.b. kam sie jeden vormittag 2 std raus zu den andern pferden auf dem paddock standen und wurde neben denen angebunden und danach gings wie die andern auch wieder rein)
    kein kraftfutter
    BOT-bandagierunterlagen (beschleunigen den heilungsverlauf)
    führen auf dem hof (nicht erst auf die straße gehen sondern einfach direkt am stall bleiben)
    grasen lassen (lieber 2 std beim fressen ein paar meter langsam als in 5 mins einmal um den block gehüpft)

    hoffe du bekommst dein pferd in den griff, randaliert hat meine nie. nur sobald es vom hof ging wurd sie iggelig :D

    mein tip: halt sie noch etwas ruhig und wenn du die möglichkeit hast sie auf nicht rutschigem boden mit gras!!! (oder heu) raus zu lassen dann führ sie gut warm und pack sie raus
    das arsenal sollte nicht zu klein sein, enge wendungen und stops sind schlimmer als geradeauslaufen und auf jeden fall nicht rutschig sein.
    futter ist auch wichtig, aus langeweile toben die nämlich sonst auch ganz gut.

    nach 2 monaten rumstehen ist meine beim ersten mal auch gut abgegangen auf der weide, aber das hat den heilverlauf nicht verlängert.
    es war bei uns aber auch mitten im sommer
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dez. 2009
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich hatte nnoch keinen TA, der bei so was boxenruhe verordnet hat. das ist der vorteil von ganztägiger, ruhiger weidehaltung.

    ich würde mich nach einem großen paddock mit ebenen boden umsehen. wo dein pferd draußen bleiben kann ohne dass es toben will.
    der ebene, harte boden ist wichtig.
    tiefer boden oder täglich für 1-4 stunden nur rauslassen können udn es rast mit den anderen pferden mit, wäre vermutlich tödlich.

    findest du so was, dann brauchst du aber für so was ganz viel zeit am ersten tag. dass du noch lange dabei sein kannst.

    vielleicht mit einem freundlichen rentner zusammen und mit ner dose vetranquil (sofern dein pferd darauf reagiert - es ist das leichteste beruhigungsmittel, was es gibt).
     
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