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Buckeln/Angriff beim longieren

Diskutiere Buckeln/Angriff beim longieren im Bodenarbeit Forum; Ich bin auch einmal von einem Pferd an der Longe extremst angegriffen worden.Hätte der Wallach mich erwischt,wäre alles vorbei gewesen. Meine...

  1. Sonyka

    Sonyka Neues Mitglied

    Ich bin auch einmal von einem Pferd an der Longe extremst angegriffen worden.Hätte der Wallach mich erwischt,wäre alles vorbei gewesen.
    Meine damalige Vorgesetzte und Frau des Besitzers schrie mich an ich sollte ihm mit der Peitsche eine Lektion erteilen.
    Ich habe ihn komplett ignoriert und weiter longiert,als ob nichts gewesen wäre.
    Ich war zu unsicher und zu undeutlich in meiner Körpersprache.
    Man darf keine Angst haben und wenn doch sie niemals dem Tier zeigen.
    Als Schwangere spürt das Pferd,dass du jemanden “beschützt“ und es hat einen Angriffspunkt.
    Ich bin eine sehr liebe Person im Umgang mit Mensch und Tier,aber einen Schwachpunkt darf man gegenüber Pferden niemals haben.
    Das wird bei unerzogenen bzw.verzogenen Pferden und auch Hunden lebensgefährlich.
     
  2. VioMary

    VioMary Aktives Mitglied

    Ich kenne das Pferd nicht aber der Beschreibung nach ist mein erster Eindruck das es da sehr an Respekt fehlt. Möglicher Weise hat das pferdchen schlechte Erfahrungen gemacht (beim longieren geschlagen, zu eng ausgebunden etc) und reagiert deswegen aggressiv. Keim Pferd ist einfach so aggressiv sondern nur dann wenn es sich selbst oder zB sein Fohlen beschützen möchte. Hast du schon mit der Besitzerin gesprochen und sie nach der "Vorgeschichte" des Pferdes gefragt? Und benimmt sich das Pferd bei der Besitzerin genauso? Wenn du dich unsicher oder unwohl fühlst würde ich mir eine neue rb suchen denn weder du noch das Pferd haben dann Spaß daran.
    LG Vio :)
     
  3. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Leider doch. Und viele vermuten da immer den bösen Vorbesitzer, irgendwer hat es geschlagen, der Schmied/Tierarzt ist schuld, da werden die ganzen Möglichkeiten runtergerattert. In fast allen Fällen aber, die ich kenne, war es nicht eine strenge oder zu brutale Erziehung, sondern einfach gar keine.
    Pferde greifen Menschen auch durchaus an, weil sie keinen Respekt vor ihnen haben und sie behandeln ihn wie den Ultimo in der Herde. Der wird auch angegriffen, weil er gehen soll, wenn er den Ranghöheren belästigt. Wie vorher schonmal erwähnt - Pferdesprache und Herdenverhalten.
    Pferde gehen zwar nicht auf die Jagd nach Menschen. Aber wenn man sich ihnen nähert oder anderes von ihnen erwartet, also auf das Pferd zugeht, wollen sie mit Schlagen und Beißen klarmachen, dass sie das nicht wollen und von einem Rangniederen nicht akzeptieren.

    Das heißt jetzt auch nicht, dass man jedes Pferd verprügeln muss. Man kann sie auch durchaus mit bestimmtem Verhalten, einem sicheren Auftreten und dem Durchsetzen seiner Regeln erziehen, ohne ihnen auch nur einmal weh getan zu haben. Konsequenz hat da oberste Priorität. Das wird aber immer schwerer, je öfter das Pferd schon beim Kontakt zum Menschen das Gefühl hatte, der Rangobere zu sein. Dieser Rang wird ihm immer schwerer abzunehmen sein und die Vorgehensweise dann manchmal immer unangenehmer.



    Davon aber mal abgesehen, ob die Ratschläge, sich mit Schlägen zu wehren jetzt richtig sind oder nicht und ob eine Schwangere dafür geeignet ist - man erzieht nicht einfach die Pferde anderer Leute! Mit seinem eigenen Tier kann man solche schwierigen Situationen nach eigenem Ermessen klären und trägt dann auch das Risiko für Verletzungen am Tier oder an sich selbst, bzw. für charakterliche Veränderungen als negative Konsequenz.
    Bei fremden Pferden sollte man das dringend lassen, wenn es einem nicht deutlich aufgetragen wurde, weil der Besitzer entweder den Versuch nicht machen will oder bei einem gescheitert ist. Sonst ist es aber regelrecht unverschämt, über den Besitzer hinweg die Erziehungsmethoden zu wählen, grade wenn es um sowas umstrittenes wie Schläge geht. Und wenn ein Pferdebesitzer sein Pferd lieber verzogen hat, muss man auch das akzeptieren und sich gegebenenfalls davon distanzieren. Ist der Besitzer der Meinung, das Pferd muss besser erzogen werden, soll er es selbst machen.
     
  4. Ginella

    Ginella Mitglied

    Als ich mit meinem ersten Kind schwanger war, ergab sich auch bei mir gerade ein RB-Wechsel.
    Ich hatte die Stute probegeritten, als mir die Schwangerschaft noch nicht bekannt war und es war grauenvoll. Was nicht nur an mir lag, auch bei der Besitzerin ging sie nicht gerade gut... Egal.
    Am Boden aber klappte es ganz gut, putzen und spazieren ging prima, longieren (und laufenlassen) auch, wobei die Besitzerin, da Britin, mir ein paar Kommandos beibringen musste, damit mich das Tier auch versteht.
    Als mir dann meine Schwangerschaft bewusst wurde, habe ich, da ich Pferde nicht ganz aufgeben wollte und die Besitzerin Zeitprobleme hatte (daher mich als "RB"), mit ihr vereinbart, dass ich mich nur noch vom Boden aus um die Stute kümmere. Das hat auch immer gut geklappt, nahezu täglich.
    DIR allerdings würde ich auch empfehlen, diese RB sein zu lassen.
    Denn wenn es nicht mal am Boden klappt (ich hatte immer mehr Angst vor dem Runterfallen mit Kind im Bauch, ein Tritt - in den Bauch - ist mir nie in den Sinn gekommen), dann sehe ich da nicht viele Möglichkeiten.
    Vor allem, da Du nach der Geburt ja wohl wirklich nicht viel Zeit haben würdest.
    Bei mir zeichnete sich ab, dass die Stute verkauft werden würde (aus Zeitmangel und anderen Problemen der Besitzerin), daher habe ich sie so lange betreut, wie sie da war und kurz vor der Geburt war sie dann weg.
    Aber was hast Du davon, Dich jetzt um ein Pferd zu kümmern und dann hörst Du damit auf, wenn es gerade schön werden könnte?
    Das ist nur meine Meinung, aber auch das sollte man vielleicht, neben all den "gesundheitlichen Bedenken", auch noch mal mitüberlegen.
    Alles Gute jedenfalls bei Deiner Entscheidung und für die Schwangerschaft!
     
     
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