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Buckeln beim Galopp im Gelände

Diskutiere Buckeln beim Galopp im Gelände im Pferdeflüsterer Forum; Ich hab da ein kleines Problemchen... Meine Stute ist eigentlich ein absolutes Verlasspferd. Nur der Galopp macht ihr bzw uns irgendwie Probleme....

  1. Iduna

    Iduna Inserent

    Ich hab da ein kleines Problemchen...
    Meine Stute ist eigentlich ein absolutes Verlasspferd. Nur der Galopp macht ihr bzw uns irgendwie Probleme. :ambivalence:
    Die Vorbesitzerin erzählte mir schon, dass sie im Galopp oft falsch anspringt und lange braucht, um überhaupt unter dem Reiter in den Galopp zu kommen. In der Halle und auf dem Platz haben wir viel geübt, es wurde dann auch immer besser. Mittlerweile klappt es ohne Probleme und sie hat viel Freude daran.
    Nur im Gelände haben wir noch ein Galopp-problem, dass auch schon der Vorbesitzerin bekannt war und weder sie damals, noch ich jetzt, uns erklären können. Arielle ist im Gelände, allein und in der Gruppe, unerschrocken und mutig. Alles ist gut, bis man versucht sie anzugaloppieren. Sobald die Galopphilfe gegeben wurde fängt sie an zu Buckeln, manchmal nur 2-3 mal und dann galoppiert sie freudig vorwärts, manchmal ist es echt heftig. Beim unserem letzten Ausritt mit galoppieren hat es mich dann vom Pferd gehauen (Ende vom Lied, Schleudertrauma):ambivalence:. Arielle blieb kurz darauf zum Glück stehen und lies sich von unserer Mitreiterin problemlos festhalten. Ich bin wieder aufgestiegen und wir sind die Runde im Schritt zuende geritten.
    Seitdem sind wir draußen nur noch Schritt und Trab gegangen. Das ist aber meiner Meinung nach kein Dauerzustand. Ich wüsste gerne, warum sie das tut. Körperlich ist alles in Ordnung, sie wird regelmäßig eingerengt und vom TA untersucht. Der Sattel passt und ich mache, meiner Ansicht nach, nichts anders als in der Halle oder auf dem Platz. Da das Problem aber schon bei der Vorbesitzerin bestand, bin ich mir echt unsicher, ob ich das überhaupt hinbekomme, da die Anfangsgründe dafür nicht bekannt sind. Ich hab keine Ahnung, wo ich ansetzen soll. Zudem habe ich die Befürchtung, wenn ich das im Gelände übe und sie mich öfter absetzt, dass irgendwas blödes dabei passieren kann, ich verletzt mich oder sie sich oder sie wegrennt.
    Das Verhalten zeigt sie übrigens immer, egal ob wir alleine draußen sind, oder in einer Gruppe ausreiten.

    Hab ihr Ideen oder Ratschläge woran es liegen könnte, oder wie man damit umgehen kann?
    Kennt ihr so ein Verhalten?
     
  2. A-n-n-a-

    A-n-n-a- Inserent

    Vorschläge um daran zu arbeiten hab ich leider nicht.
    Aber ich kenne das Problem auch. Mein Pferd macht das auch, aber er macht nur ein zwei kleine Sätze die mir keine Probleme machen. Die macht er aus lauter lauf-freude endlich mal richitg gas geben zu können, da wir leider nicht oft ins Gelände kommen.
     
  3. Franzi J.

    Franzi J. Inserent

    Hey, unser is genauso so, buckelt auch gerne mal beim antraben oder angaloppieren aber das sind reine Freudenbuckler und gut auszuhalten, die macht er einfach da können wir nur aufpassen das die sanfte bleiben und er nicht abtaucht, das wäre denn ziemlich blöde :D wir haben fürs Gelände ein Dreiringgebiss, da er weiß wie man sich festbeißt und dann den Reiter oben loswird, aber mit dem Teil übt man noch druck aufs Genick aus und er merkt schneller das sein Plan nicht so aufgeht. Man muss halt nur aufpassen, dass er nicht bösartig wird, dann is son buckler auch gut auszuhalten, einzige Möglichkeit die mir so immer hilft is kopf hochziehen und Knie ran :p aber sone Stürzte sind natürlich auch Käse, was sagt denn dein/e Trainer/in dazu?
     
  4. Iduna

    Iduna Inserent

    Ich gehe bei Arielle auch erstmal von reiner Freude aus, wobei ich bisher immer alle Buckler gut sitzen konnte, bis auf den Einen. Da ging dann plötzlich der Kopf zwischen die Beine, ein Satz nach oben und den Hintern hoch. Für mich in dem Moment keine Chance.
    Meiner Trainerin konnte mir das anfangs garnicht glauben, weil Arielle eben in der Halle absolut keine Probleme macht, außer sie wird übermütig. Ihr Kommentar "Man fällt nicht von einem 17jährigen Pferd runter". Als ich dann eben doch runtergesegelt bin, meinte sie direkt, ich hätte nicht fest genug im Sattel gesessen, wobei ich da etwas sauer war. Wenn ein über 600kg schweres Tier versucht den Kopf runter zu ziehen und zu buckeln, dann kann ich da eben nicht grade so viel entgegensetzen. Sie wollte sich dem Problem annehmen aber bisher ist da leider noch nicht viel passiert. Sie übt grade mit mir an der Dominanz gegenüber Arielle.
     
     
  5. Stella2008

    Stella2008 Inserent

    Hatte mit meinem Pony das gleiche Problem. Da es aber immer nur ein kleiner Satz war und man sich im Westernsattel sowieso gut halten kann, haben wir daran nicht gearbeitet.
    So wie das bei dir ist, klingt das allerdings schon gefährlicher und kann nicht so bleiben.
    Galoppierst du denn weiter, wenn sie gebuckelt hat?
    Falls nicht, würde ich es auf alle Fälle mal so probieren. Immer wenn sie buckelt sofort durchparieren. Aber nicht noch ewig lang weiterlaufen, bis sie steht, sondern konsequent sofort stehen. Wieder angaloppieren und wenn sie buckelt, das gleiche Spiel. Erst wenn sie anspringt ohne Bocken, wird weitergaloppiert.
    Das kann natürlich ziemlich lange dauern. Aber mehr fällt mir jetzt dazu jetzt nicht ein, wie du das sonst noch probieren könntest.
     
  6. A-n-n-a-

    A-n-n-a- Inserent

    also wenn es jetzt "nur" einmal schlimmer war. würde ich das mal als ausrutscher ansehen und in zukunft stark drauf achten, dass der kopf oben bleibt und wie stella schon geschrieben hat gleich durchparrieren wenns zu brennslig wird.
    die reaktion deiner RL ist ja unmöglich!!! da wär ich auch sauer! mein pferd ist auch das liebste der welt in der halle und man muss eher treiben und im gelände "steht ich nur auf der bremse" weil er alles so toll und aufregend findet.
     
  7. Diabolo

    Diabolo Inserent

    Damals mit meiner ersten RB hatte ich auch das Problem.
    Das sie fing beim angaloppieren im Gelände oder beim Springen auch an zu buckeln.
    Und ich habe dann einfach immer versucht beim galoppieren den Kopf vom Pferd in normaler stellen zu halten und ihr keine chance zu geben ihren Kopf weiter zu senken.
    bis wir letzt endlich auch nur mit Halsring reiten konnten in allen gang arten und auch beim Springen
     
  8. Pony Heinrich

    Pony Heinrich Inserent

    also ich geh bei deiner auch mal von freudenbucklern aus...
    also ich hatte bei meinem ein ähnliches Problem... der ist nämlich immer losgedüst...Jung und halt viel blut drin.. und er hat sich immer sehr übermütig gefreut wenn wir die 3 te gangart gewählt haben
    hab den jungspund dann genommen und bin mit ihm in die berge gefahren... dort wo es bergauf ging und wo weit und breit keine strasse war hab ich ihn dann galoppieren lassen... und zwar ein gutes stück... bis er irgenwann keine lust mehr hatte...
    daheim im ebenen bin ich anschließend sehr viel draussen gallopiert...so konnte ich es sehr gut korrigieren
     
  9. isi love

    isi love Inserent

    Damit es nicht zu Gewohnheit wird, solltest du evtl. damit anfangen, eine Routine rein zu bekommen. Also, bei meinetwegen 1/5 Galopps darf Freudenbuckler sein, aber nicht am Anfang jeden Galopps erstmal buckeln.. Traust du dir zu, Schritt-/Galoppübergänge zu versuchen? ALso z.b. angaloppieren , 2 Galoppsprünge durchspringen und wieder zum Schritt durchparieren..? Auch wenn dein Pferd es nicht böse meint, du musst versuchen, dem Pferdehirn praktisch immer ein Stückchen voraus zu sein!;-) Und ihr möglichst keine Möglichkeit geben, zu buckeln. Also die 2 Galoppsprünge energisch reiten und sitzen, die Aufmerksamkeit des Pferdes vielleicjt mit halben Paraden bekommen! Gar nicht viel zeit zum Nachdenken lassen, gleich wieder durchparieren..
    Hm, vielleicht klappt's ja;)
     
  10. Iduna

    Iduna Inserent

    Danke für die vielen Antworten :)

    @ Stella, ich versuche sie immer vorwärts zu schicken sobald sie zum Buckeln ansetzt, damit sie sich nicht hochschauckeln kann. Das klappt in einigen Fällen dann auch ganz gut, wenn die Buckler nur kurz und gut zu sitzen sind. Wenn ich im Trab schon merke das sie sich anspannt versuche ich es erst garnicht mit Galopp, da geht sie sonst auch in der Halle hoch und das ist mir im Gelände zu brenzlig. Da ist dann einfach zu viel Energie im Pferd, fühlt sich dann schon im Trab an wie auf einem Pulverfass.

    @ Pony Heinrich, das ist eine gute Idee, Arielle kommt ursprünglich von der Küste und hat hier im Bergigen so schon Mühe hoch zu kommen (sie ist zu faul die Hinterhand vernünftig zu benutzen). Das werd ich mal ausprobieren.

    @ isi love, das üben wir in der Halle und auf dem Platz öfters, allerdings muss ich sie da ganz schön halten und bremsen, weil sie sich dadurch hochschauckelt....wenn sie merkt, dass Schritt-/Galoppübergänge von ihr erwartet werden ist sie im Schritt schon immer so aufgeregt das sie auf die kleinsten Bewegungen achtet um nicht die Galopphilfe zu verpassen. Das kann ich eigentlich nur machen, wenn ich weiß, dass ich eine Dressurstunde reiten will und sie dazu bringen will auf die kleinsten Bewegungen von mir zu achten... Ich weiß nicht ob ich mir das im Gelände mit ihr zutraue, dann wird sie den Rest des Weges bestimmt auf alles mögliche reagieren, was ich garnicht will bei einem entspannten Ausritt.
     
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