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Chefsein - Dominanz im Pferdetraining

Diskutiere Chefsein - Dominanz im Pferdetraining im Bodenarbeit Forum; https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&kat1=87&kat2=644&NID=5326 ich find den artikel interessant, weil er meine meinung wiederspiegelt. ich...

  1. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&kat1=87&kat2=644&NID=5326

    ich find den artikel interessant, weil er meine meinung wiederspiegelt.

    ich finde es fehlerhaft, dominanz dem pferd gegenüber erlangen zu wollen, wichtig ist, wie ich meine hilfen einsetze, damit mich mein pferd stets ohne furcht versehen kann.

    furcht ist aber unausbleiblich, wenn die hilfen unklar sind, man jedoch trotzdem weiter "das sagen haben" möchte. wenn man widerwehr bzw anderes handeln nicht zulassen will nach fehlerhafter bzw unzureichender hilfengebung kkommt e zur furcht des pferdes vor der kommenden reaktion des besitzers.

    dann lieber ohne chefsein-gehabe arbeiten. :)
     
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  2. Schlucky

    Schlucky Apokalyptischer Reiter

    Ich seh das im Grunde ähnlich, allerdings nenn ich es gerne Souveränität.

    Und dabei ist es egal ob Hund, Pferd oder Kind.
     
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  3. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich glaube auch eher, dass der Unterschied in der Bezeichnung liegt. Die einen nennen es Dominieren, die andere Vertrauen, die nächsten Beziehung.

    Ich glaube, dass es bei den Meisten ähnliches Meint. Ich baue "dominanz" nicht mit Furcht auf. Eher mit Respekt. Ich habe meinen Sicherheitsbereich, das Pferd seinen. Und es ist schon manchmal eine Art Übereinkommen, dass ich Dinge tun darf, die mein Pferd nicht möchte. Für den einen heißt das jetzt, ich bin der Chef. Für mich heißt das eher, ich hab das Privileg.

    Dominanz halte ich für ein ganz bescheuertes Wort in Verbindung mit Tieren...
     
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  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    allerdings setzt man vermutlich zwangsläufig und automatisch seine wünsche anders um, wenn man unterschiedliche worte verwendet.
    worte machen etwas in einem drinnen.

    sagt man zu mir "dominanz" bzw "chef" gehe ich anders auf das tier zu als wenn ich gesagt bekomme, ich soll "respekt erwarten", "respekt erlangen" oder eine "gute beziehung aufbauen".

    vor alllem muss man den pferd erstmal vermitteln, was man überhaupt wünscht bzw erwartet....
     
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  5. espe

    espe Inserent

    Genau!

    Ich sehe mich lieber als Mama. Ich habe im Großen und Ganzen das Sagen und bestimme die Regeln, aber mein Pferd darf sich innerhalb dieser Regeln frei bewegen und seine Meinung äußern. Mein Pferd darf gewisse Dinge tun, gewisse aber nicht. Wie ein Kind, dem man zwar Grenzen setzt aber trotzdem die Freiheit lässt sich zu entfalten und zu entwickeln. Ich bin nicht der Chef, der Dominante, aber ich habe im Endeffekt trotzdem das Sagen. Ich erreiche das aber nicht durch Einschüchterung sondern durch gegenseitigen Respekt und eine gute Beziehung.
     
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  6. Maybe12

    Maybe12 Inserent

    Das halte ich für ein Gerücht!

    Dies ist meiner Meinung nach eine Charaktersache
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Feb. 2017
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  7. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Also ich kann ja nur von mir Sprechen. Ich bin dahingehend eher... Naja... Unernst :biggrin:

    Mein Männe sagt oftmals Chefin zu mir. Das ist aber immer mit einem Lächeln. Ich sag auch manchmal zu meinen Pferden (ich babbel halt viel) ich Chef! Aber das ist eher mit einem lächeln auf den Lippen.

    Und dann kenn ich welche, die nennen das Vertrauen und schlagen die Tiere ins Gesicht oder sind anders Grob.

    Also Worte sind manchmal auch einfach nur leere Hüllen. :bahnhof:
     
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  8. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Ich denke auch es kommt darauf an, wie das Wort für einen belegt ist, was es für einen bedeutet. Wenn man ängstlich ist und bei einem die Alarmglocken schrillen, sobald jemand nur Dominanz erwähnt, sollte man es tatsächlich meiden.
     
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  9. Malbrouck

    Malbrouck Bekanntes Mitglied

    Man darf ja auch nicht übersehen, dass es für so ein Pferd (die allermeisten jedenfalls, die Alphatierchen mal ausgenommen) ein Bedürfnis ist, einen "Chef" zu haben. Nämlich eine souveräne Führungsperson, die sagt, wo's lang geht. Fehlt die, kann man Pferde ins Chaos stürzen. Dann kann man sich vielleicht moralisch gut fühlen, baut aber in Wahrheit großen Mist. Und auch für den Menschen ist es aus Sicherheitsgründen von Interesse, dass diese Rolle nicht das Pferd übernimmt.

    Das Wort dafür interessiert mich wenig. Wichtig ist Vertrauen durch Konsistenz und somit Berechenbarkeit und v.a. die völlige Abwesenheit von Aggressivität.
     
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  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ein pferd versteht dasnwort nicht. es bekommt das chefsein aber zu spüren.

    die intuition des reitens ist aber auch unterschiedlich.

    im kampf auf leben und tot ist eine pferdeerziehung in 100%iger konsequenz unumgänglich. also bei ritten ins schlachtfeld zb.

    möchte ich jedoch über ein großes, weites festes hindernis springen, sollte ich ein mitdenkendes pferd haben wollen, was sich meinem wunsch gezielt wiedersetzt, weil ich mich in der distanz irre.

    habe ich vorher gezielt dominanz ausüben wollen, springt nachher mein pferd trotzdem ab udn ich bin dann deshalb leider tot....

    deshalb ist es wichtig, WIE ich meine wünsche dem pferd gegenüber äußere. wie es mich reflektieren lernt. ist es das konsequemte "einem chef widerspricht man niemals!!" ist es für meine zwecke untaugliche erziehung.
     
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Thema: Chefsein - Dominanz im Pferdetraining