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Chefsein - Dominanz im Pferdetraining

Diskutiere Chefsein - Dominanz im Pferdetraining im Bodenarbeit Forum; Man tritt ja nicht wie gegen einen Fußball :rolleyes_2: Man schiebt den Fuß drunter und hebelt aus, gleichzeitig ein Ruck am Halfter und ein...

  1. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Man tritt ja nicht wie gegen einen Fußball :rolleyes_2:

    Man schiebt den Fuß drunter und hebelt aus, gleichzeitig ein Ruck am Halfter und ein gezischtes "Schlussssss!", fertig.

    Gespenst, dein Pony ist nicht "grobmotorisch", sondern es schubst dich genau in dem Umfang, den du seit Jahren erlaubst. "Die mag das so", du gewährst ihm das doch.

    Obsi.
     
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  2. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich bin da nicht zu empfindlich. Was die meisten untereinander noch als spielen und schmusen empfinden, würde mir alle Knochen brechen. Wenn die sich keine Gedanken machen, ob mir der Strick in der Hand weh tut... Aber nein, natürlich kein Tritt mit Anlauf, irgendwie mit der Fußinnenseite, oder die Nase mit dem Fuß wegziehen. Der Überraschungseffekt ist oft mehr wert als die Berührung, aber man kann am Boden eben viel besser mit dem Fuß agieren, als am langen Strick gegen einen steifen Hals ziehen.
     
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  3. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Ich weiss, was du meinst, Horst! S ja ne andere Nummer, ein Arab oder Pony hoch zu ziehen als ne en warmblod !!!
     
  4. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Quatsch. Strick fallen lassen, fünf Meter weg gehen, Anlauf nehmen und mit allem was geht gegen den Kopf treten...:biggrin::applaus::prost:
     
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  5. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Wenn ich meinen Alten führe und er mit mir und der Welt superzufrieden ist, dann geht er beim führen immer ganz zart mit den Nüstern an meine strickführende Hand. So ein bisschen wie Händchenhalten, mal mit Hautkontakt und manchmal nur mit seinem Atem. Und der Strick ist total lang; er wählt diese Kopfposition selbst.
    Das ist auch der mit der hohen Individualdistanz -für den ist das ein Zeichen totaler Entspannung und Vertrauens; so ein "bist noch da? schön ist es, oder?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Feb. 2019
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  6. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Na man stuppst die mit der Fußspitze an. Nervt, ist bestimmt auch unangenehm.
    Soll's ja sich sein.
    Das du da überhaupt auf die Idee kommst, das da mehr passiert..... :autsch:
     
  7. Galantina

    Galantina Bekanntes Mitglied

    Ich verstehe gut, was du meinst und vom Sattel aus klappt das auch schon ganz gut. Da spüre ich eben körperlich den Unterschied zwischen An- und Entspannung, sehe Ohrenspiel, Kopfposition etc. gut vor mir.
    Vom Boden aus, muss ich ehrlich sagen, bin ich noch nicht so weit. Ich habe schlicht kein Gefühl dazu, wenn ich, wie in der Situation, so angestupst werde. Es stört mich nicht, denn sie war wirklich sehr vorsichtig, aber sie ist vom Typ her schon eine, der man recht früh Grenzen setzen muss. Aber bevor ich das tue, möchte ich eben wissen, wie gerechtfertigt das ist.

    Aber vor dem Nachfragen erstmal selbst hinspürem, ist ein guter Tip, das probiere ich mal.

    Und das mit dem einfach machen und hinterher analysieren... das gefällt mir nicht so richtig. Ich meine, wenn auf der Arbeit meine Kinder kommen mit „der hat das und das gemacht, der ärgert uns alle, der soll wo anders spielen“.... dann geh ich ja auch nicht hin und schimpfe oder schicke das Kind weg. Ich muss mir doch erstmal ein Bild von der Situation machen und dazu brauche ich mehr Informationen.
    Da ich das Pferd nun schlecht fragen kann, muss eben die RL übersetzen :biggrin:



    Ich glaube, das bringt es gut auf den Punkt. Das setzt bei mir aber auch voraus, dass ich mir meiner Sache ganz sicher bin. Und das bin ich eben in vielen Dingen noch nicht.
    Ich habe die Woche meine Stute selbst von der Koppel geholt und das ist schon immernoch ziemlich aufregend für mich. Die letzten Male hab ich sie nämlich ewig nicht vom Futter wegbekommen.
    Dieses Mal WAR ich mir meiner Sache aber sicher. Ich habe mir in Erinnerung gerufen, dass meine RL gesagt hat, ich soll dem Pferd mit einer klaren Absicht gegenüber treten. Tiiiiiief durchatmen... so, meine Gute, wir beide gehen nun auf den Platz, das wird super, wirste sehen:applaus:
    Und siehe da, sie lässt alles geschehen und geht bereitwillig mit :autsch:
    Sachen gibts :toll:
     
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  8. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Du hast aber nur eine sehr kurze Zeitspanne um zu reagieren. Viel Zeit zum überlegen bleibt da nicht.
     
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dann kannst du nie agieren. der nachteil: du agierst ja trotzdem, dnen du führst ja trotzdem, bzw du lässt das pferd auf der weide.
    du besuchst dein pferd ja. also ist es unmöglichm nicht zu agieren. acuh zögern und wischiwaschi ist agieren.

    einfachster weg, es verantwortungsvoll zu lernen, wie man am besten mit pferden umgeht, ist sicher, dass man sich zu anfang immer von einer erfahrenen person, deren weg man gut findet, begleiten lässt, um dann mehr und mehr alleine zunächst das gleiche, später ähnliche und dann neue situationen zu bewältigen.
    dann geht das try and error nicht zu sehr zu lasten der pferde.
     
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  10. Magfin

    Magfin Vom Doppelten das Eine

    Mir ist noch ein passender Satz zu diesem Thema eingefallen... Bzw. eine Situation...

    Unser Partner aus London spielte gerade mit seiner Enkeltochter. Sie bestimmte alles. Was gespielt wird, wie gespielt wird... D. meinte zu ihr "M., you're bossy!". Und die kleine M. (zu dem Zeitpunkt vier Jahre alt) "I'm not bossy. I'm in charge!"

    Und ich finde, das kann man auch prima in die Situationen mit einem Pferd übernehmen... Man sollte nicht "bossy" sein, aber "in charge".
     
    pjoker, Galantina, Lorelai und 5 anderen gefällt das.
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Thema: Chefsein - Dominanz im Pferdetraining