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Chronisches Asthma

Diskutiere Chronisches Asthma im Atemwegserkrankungen Forum; Hallo ihr Lieben :) , ich hab ein ganz großes Anliegen :/ Seit ungefähr April hat mein Pferd richtig schlimme Atemprobleme. Er steht meistens...

  1. golden_fox

    golden_fox Neues Mitglied

    Hallo ihr Lieben :) ,
    ich hab ein ganz großes Anliegen :/
    Seit ungefähr April hat mein Pferd richtig schlimme Atemprobleme. Er steht meistens schon ohne Bewegung total schnaufend in der Box ( man könnte meinen er wäre 20 Runden galloppiert).

    Nach dem gescheiterten Versuch des Tierarztes einen Schleimlöser ( ACC) zu geben haben wir noch einen zweiten Arzt hinzu gezogen der dann meinte dass es sich warscheinlich um Asthma handelt.
    Der VOrschlag von ihm wäre gewesen, mit Cortison spritzen zu behandeln...und das hardcore :/ ....das heißt ein halbes Jahr lang oder so immer ne neue Cortison spritze zu geben sobald er wieder anfängt schwer zu atmen.
    Allerdings wäre das wirklich alle zwei wochen....mir erscheint diese Methode schon sehr bedenklich, weil Cortison ja auch sehr auf die Leber gehen kann soviel ich weiß ...

    Hätte jemand von euch nicht noch einen Vorschlag, der meinem schatz helfen kann? Das wär echt das letzte bisschen Hoffnung an die ich mich klammern müsste :/

    Danke schonmal im Vorraus
    Gruuuuuß
     
  2. Semmel

    Semmel Gesperrt

    wie wird das Pferd gehalten? (Bewegungsmöglichkeit? Stall? Einstreu?) Wie wird es gefüttert? (Heulage oder Heu? trockenes Futter? Qualität des Heus?) Generelle Staubbelastung des Umfeldes?
     
  3. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Semmels Fragen sind erst einmal essenziell.

    Leider ist es so, wenn eine Lungenentzündung vorliegt, Cortison der einzige Entzündungshemmer ist, der tatsächlich richtig greift. Allerdings sollte das natürlich keine Langzeitbehandlung darstellen, sondern eine Behandlung der akuten Atemnot, was ich auch wirklich wichtig finde.

    Fakt ist (leider), das viele vom TA erwarten, das er das Pferd heilt, und mit einer Medikamentengabe, vielleicht auch über zwei Wochen, das Problem gegessen ist. Allerdings ist es leider etwas anders, der TA kann nur im akuten Fall dem Pferd helfen, aber unterstützend muß die Behandlung immer begleitet werden von einer Haltungsoptimierung. Sprich, so ein Pferd muß raus, an die frische Luft. Darf nicht in einer Strohbox stehen, wenn es drinnen steht, und kein trockenes Heu fressen. Ebenso muß das Training (wenn es denn wieder möglich ist) auf die individuellen Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt werden.

    Ein Zaubermittel, welches das Cortison ersetzt, kann ich nicht nennen, allerdings ist die Haltungsoptimierung so relevant, das auch diese alleine durchaus schon bewirken kann, das vielleicht das Cortison gar nicht mehr notwendig ist.
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hallo,
    eine andere Alternative wäre vielleicht, sich einen guten Inhalator zu kaufen (von Kegel zB., Ultraschallvernebler mit wirklich geringster Tröpfchengrösse, die aus dem Reitsportladen taugen nichts) und das Pferd regelmässig (anfangs 3-5x tgl. 10 min) inhalieren zu lassen. Das hat meinem Pferd damals gut getan und das ganze ist nicht chronisch geworden. Dazu muss natürlich die Haltung optimiert werden, wie oben erwähnt. Ich würde dir aber pellettierte Einstreu empfehlen, da Späne teilweise auch se´hr staubt und je nach Holzart/vorbehandlung auch reizen kann.
    Schleimlöser würde ich trotzdem weiter geben (ACC aus der Apotheke oder Equimucin), evtl. was härteres wie Ventipulmin oder Sputolysin. Da kann dich dein Tierarzt beraten. Ich hab meinem Pferd noch immer Thymian unters Futter gegeben.
    LG
     
  5. User4711

    User4711 gelöscht

    Die einfachste und beste Möglichkeit wäre gewesen, das Pferd über den Sommer auf 24h Weide zustellen...
    Nun hilft meiner Meinung nur noch, Weide so lange wie es nocht geht und dazu Offenstall ohne EInstreu oder aber mit staubfreier Einstreu. Zur Not auch Paddockbox. Aber keinen geschlossenen Stall, da ist IMMER Staub in der Luft.
    Dazu Heulage oder gewässertes Heu.

    Die Staubbelastung muss auf Null. Sonst helfen alle Medikamente nicht wirklich.
    Medikamente helfen bei der Sympthombehandung, heilen tun sie meistens nicht.
     
  6. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Wobei die Fragestellerin natürlich erst mal beantworten muß, wie das Pferd steht. Aber Box klang ja schon durch.

    Die Cortisonbehandlung - woher ist bekannt, wie lange die bei diesem Pferd hält?! Wäre auch noch recht nützlich zu wissen.

    Genau das (helfen, aber nicht heilen) meinte ich auch.


    Via Tapatalk
     
  7. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Gromit, ein Inhalator ist an sich eine gute Sache, wenn angebracht... ist aber KEINE Alternative bei - für ein Hustenpferd, ein dämpfiges Pferd falscher Grund-Haltung...

    also, liebe TE, beantworte doch mal meine Fragen :)
     
  8. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Semmel, mach dir doch mal die Mühe und lese meinen Beitrag!
    Ich hab ausdrücklich geschrieben, dass die Haltung optimiert sein muss.
    *kopfschüttel*
     
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.



    ...DAS allerdings scheoint es ja hier bereits zu sein - wenn der Zustand bereits 6 Monate anhält ("seit April")...

    Bissl unverständlich, daß man erst jetzt erneut einen (anderen) TA holt...



    LG, Charly
     
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