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das Leid einer Reitbeteiligung

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Diskutiere das Leid einer Reitbeteiligung im Reitbeteiligung Forum; Hallo zusammen, ich bin gefrustet, enttäuscht und traurig. Wer meine Beiträge kennt, weiß, dass ich lange nach einer Reitbeteiligung (Pferd)...

  1. Milasila

    Milasila Mitglied

    Hallo zusammen,

    ich bin gefrustet, enttäuscht und traurig.
    Wer meine Beiträge kennt, weiß, dass ich lange nach einer Reitbeteiligung (Pferd) gesucht habe, bei der ich die Möglichkeit habe, mich um das Pferd zu kümmern, zu reiten, Bodenarbeit zu machen und Reitunterricht nehmen zu können.

    Nach langer Suche habe ich ein Pferd gefunden, dessen Besitzer meine Hilfe gerne angenommen hat. 2 Jahre lang bin ich durch dick und dünn mit dem Pferd und war eine treue Reitbeteiligung. Nie kamen irgendwelche Beschwerden seitens des Besitzers über mich, er war zufrieden mit meiner "Leistung". Mit dem Pferd selbst hatte ich anfangs meine Probleme, aber mittlerweile haben wir uns wirklich zusammen gerauft und wurden ein Team :)

    Doch das Pferd, dass wie schon wie mein eigenes für mich wurde, starb vor 3 Monaten an einer Kolik. Der Besitzer hielt es nicht für nötig, mich gleich darüber zu informieren, ich habe es erst aus zweiter hand über eine weitere Einstellerin erfahren, dass meine RB plötzlich verstorben ist. Erst zwei Tage später rief dann der Besitzer bei mir an und erzählte mir davon.
    Im Grunde nicht weiter schlimm. Ich dachte mir, ok, vielleicht hatte er selbst Zeit gebraucht die Sache zu verarbeiten und wusste zusätzlich nicht, wie er mir das beibringen sollte. Schon damals hat er mir angeboten, dass ich gerne wieder eine Reitbeteiligung bei ihm haben könnte (er hat noch andere, jedoch viel jüngere Pferde).

    Ziemlich schnell sprach er dann davon, sich ein neues reitbares Pferd kaufen zu wollen, da es ihm zu lange ging, bis man sein anderes junges reiten kann. Gleich zweimal hat er mich gefragt, ob ich dann nicht Lust hätte wieder die Reitbeteiligung davon zu sein. Ich habe ihm gerne zugesagt.

    Nun ist es soweit: vorgestern ist sein neues Pferd eingezogen. Ich habe ihn gestern getroffen, als er zusammen mit einer anderen Einstellerin (nachfolgend genannt: Person A) vom Ausritt zurück gekommen ist. Er hat zwar mit mir über sein neues Pferd gesprochen, aber das Thema Reitbeteiligung hat er vor Person A nicht angesprochen. Person A hat allerdings gemeint, das Pferd sei sensibler als das andere und sie meinte dann zu ihm (zum Besitzer): "Du darfst es halt dann nicht von so vielen Reitbeteiligungen kaputt reiten lassen"
    Das sie nicht begeistert davon ist, dass ich als RB oft am Stall bin und mit dem verstorbenen Pferd viel auch vom Boden aus gearbeitet habe, wusste ich. Und auch wenn ich mit Person A und meiner verstorbenen RB ausgeritten bin, kamen oft solche Kommentare wie "Dem Pferd tut es nicht gut, von so vielen Personen geritten zu werden" (dabei wurde sie nur von mir und dem Besitzer geritten). Oder "mir hat es viel besser gefallen, wie Blabla (das Mädel das vor mir die RB an dem Pferd hatte) sie (das verstorbene Pferd) geritten hat"...
    Solche Kommentare durfte ich mir oft anhören und haben mich oft verletzt.
    Denn ich habe alles mögliche versucht, dass das Pferd es gut bei mir hatte und es ihm gut ging.

    Jetzt habe ich erfahren, dass Person A sich ebenfalls überlegt hatte, dass neue Pferd zu kaufen, sich aber kein zweites Pferd anschaffen möchte und deshalb die Reitbeteiligung des neuen Pferdes machen will. Dies habe ich auch aus zweiter Hand erfahren und nicht von dem Besitzer persönlich (mit ihm muss ich deshalb noch dringend reden).
    Ich bin mir sicher, dass Person A nicht dulden würde, dass ich ebenfalls die RB des neuen Pferdes bin.
    Ich weiß auch, dass der Besitzer jedoch bestimmt nicht nein sagen würde, zumal er mich ja auch schon zweimal gefragt hat und mir fast schon die RB versprochen hat.

    Den Stress mit Person A möchte ich mir jedoch nicht antun und werde deshalb lieber nicht das neue Pferd als RB mit Person A teilen.
    Soll Person A doch die RB haben.

    Traurig bin ich, weil ich sehr gerne auf dem Hof mitgeholfen habe und auch der Besitzer mir mit der RB sehr viel Freiraum gelassen hat. Es war eine wunderschöne Zeit.
    Ich vermisse meine alte RB sehr und es tut weh, dass alles vorbei ist.
    Ich hatte gehofft, dass ich weiterhin dort eine RB finde, aber es sieht schlecht aus.

    Deshalb mein Beitrag hier an alle Reitbeteiligungen: Habt ihr schon mal ähnliches erlebt? Wie erging es euch? Habt ihr wieder eine RB gefunden oder habt ihr euch doch für ein eigenes Pferd entschieden?

    ich bin mir gerade echt am überlegen, ob ich meine Leidenschaft komplett aufgeben soll. Es ist so schwer als RB... Ich wünschte, ich hätte genug Geld und Zeit für ein eigenes Pferd.:cry:

    Liebe Grüße
    Milasila
     
  2. kaawa

    kaawa Bekanntes Mitglied

    Es tut mir Leid, dass deine alte RB gestorben ist. So etwas tut immer weh. Schade, dass du es nicht vom PB persönlich erfahren hast, aber vielleicht wusste er wirklich nicht, wie er dir das schonend mitteilen kann. Ich lese heraus, dass es ein Mann ist? Die tun sich mit so Sachen teilweise ohnehin noch mal schwerer. Ich glaube nicht, dass es seinerseits einfach nur Gleichgültigkeit war, sonst hätte er dich wohl kaum gefragt, ob du bei seinem neuen Pferd ebenfalls RB sein möchtest.

    Was das betrifft, denke ich du solltest dringend erst mal mit ihm reden, ehe du eine Entscheidung triffst. Wenn es bisher immer nur dich als RB gab, ist der PB doch möglicherweise ganz zufrieden mit dieser Konstellation und möchte sonst gar niemanden weiter haben. Dass A davon träumt, heißt ja noch nicht, dass der PB die gern als RB hätte. Also erst mal miteinander reden, dann überlegen und erst dann eine Entscheidung treffen. Alles Gute und ich hoffe, du wirst nicht enttäuscht!

    Ich war übrigens "schon" 26 als ich mir mein erstes Pferd gekauft habe. Und es gibt Leute, die mussten noch wesentlich länger darauf warten, sich diesen Traum erfüllen zu können. Also gib die Hoffnung nicht auf, dass es dir auch irgendwann möglich sein wird. Laut Profil bist du erst 23? Da hast du noch viel Zeit, bestimmt klappt es irgendwann.
     
  3. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich hatte nur einmal eine Reitbeteiligung, drei Jahre lang.
    Diese hatte im ersten Jahr eine schwere Kolik, die sie beinahe nicht überlebt hätte. Da wurde ich auch nicht informiert. Ich kam in den Stall und fand nach einem Tag, den ich nicht dort war, ein Pferd in fürchterlichen Zustand mit Maulkorb um vor. Hab dann bei der Stallhilfe gefragt, was los war. " Ach, die W., ja die hätte gestern beinahe nicht über lebt, sah schlimm aus für sie"
    OK, als Besi denkt man dann auch wirklich nicht dran , dass eine RB auch gerne wissen würde, wenn sowas ist.

    Dann, 1,5 Jahre später erzählte mir ein Miteinsteller, dass der Stall abgerissen wird, und "mein" Pferd evtl. in ein kleines Dorf 15 km entfernt gestellt wird. Ich hatte da noch keinen Führerschein, also mittlere Katastrophe für mich. Dann entschied sich die Reitergemeinschaft aber dafür, zusammen zu bleiben, und wechselte in den Nachbarstall. Auch da hat der Besitzer nie was gesagt, aber da gabs dann irgendwann einen Aushang, wie der Umzug organisiert wird.

    Und dann, zu guter Letzt erfuhr ich vom Sohn, dass die Stute so gut wie an einen Händler zum Tausch gegen ein anderes Pferd abgegeben war, weil der Besi mit ihr nicht mehr klar kam, er wurde böse getreten, und das machte sie häufiger.

    Da durfte ich sie kaufen, mit Unterstützung meiner Eltern. Das wars dann mit meinem Leben als RB.
    Der Besi war fast geschockt, er hatte fest mit mir als RB gerechnet, sein neues Pferd war auch super, aber ich wollte meine behalten
     
  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich hatte mal eine RB von 2000 bis 2005, eine blütige, schwarze Stute. Der Besitzer verstarb. Seine Tochter holte das Pferd ab. Ich wusste davon nichts, auf einmal war sie weg. Ich habe sie nie wieder gesehen. Am schlimmsten fand ich daran aber eigentlich, die Tochter mochte die Stute nie leiden, sie war mehr ein Freund von stumpfen Wallachen und hatte kein Verständnis für ihre Spinnereien.
    Auch davor gab es bei anderen Pferden immer wieder Fälle, in denen man deutlich merkt, man ist eben nur die RB. Da wird einfach umgestellt, eine neue RB gesucht, gekündigt, selbst wieder mehr geritten, man ist so oft der Verlierer.

    Seitdem ich ein eigenes Pferd habe, bin ich immer wieder froh, dass mir diese Zwagstrennungen erspart bleiben.

    Aaaaaber - gib nicht auf! Es gibt auch nette Pferdebesitzer. Man kann auch Glück haben. Es muss halt alles passen.
     
    Pantoffelheldin gefällt das.
     
  5. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Ich kann den Frust verstehen.
    Und ja, mir haben die Abschiede auch immer übel zugesetzt, obwohl ich bisher noch nie eine RB durch Tod verloren habe.
    Bzw. die immer wiederkehrenden Neuanfänge, das laugt mich unheimlich aus.

    Und mir ging und geht es als RB echt gut.
    Ich hatte immer viele Freiheiten und hab' in den Jahren sehr viel gelernt und mir wurde immer sehr viel Vertrauen geschenkt.
    Ich denke und hoffe, dass ich selten enttäuscht habe.
    Aber es gab auch immer wieder herausfordernde Zeiten.
    Ich habe mittlerweile das Glück, dass ich mir keine RB mehr suchen müsste, die werden mir von Bekannten / Freunden / Freundesfreunden angeboten.

    Ich bin mir zu 99% sicher, dass ich meine aktuelle RB / PB bis zum Schluss machen werde.
    Er ist jetzt 28.
    Danach, ja...
    Ich hab' eigentlich schon ziemlich mit dem Plan oder dem damaligen Traum "eigenes Pferd" abgeschlossen, bin zwar auch "erst" 25, aber es gibt gewisse Punkte, die mich an der Umsetzung zweifeln lassen und wenn ich nicht von Herzen überzeugt bin, schaffe ich mir nicht so eine Aufgabe ins Haus.
    Deswegen, ich werde dann auch einen guten Kompromiss brauchen.
    Ohne Pferde, ja, das geht eine Zeit lang, aber auf ewig wohl eher nicht.

    Ich habe mir auch meine jetzige RB ca. 1,5 Jahre mit einer weiteren RB geteilt.
    Und weiß jetzt, dass ich sowas nie wieder machen würde.
    Ich würde an deiner Stelle mit dem Besitzer erstmal reden, wie schon hier gesagt.
    Reizt dich das neue Pferd denn auch?
     
  6. Otterchen

    Otterchen Bekanntes Mitglied

    Bei mir lief es genau andersherum als bei den meisten anderen hier. Ich hatte viele Jahre lang ein eigenes Pferd. Nachdem er gestorben ist, hatte ich über ein Jahr gar nichts mit Pferden zu tun (habe es zwischenzeitlich zwar mehrmals versucht, könnte mich aber noch nicht auf ein anderes Pferd einlassen).
    Irgendwann hat die "Komponente" Pferd in meinem Leben wieder richtig gefehlt. Daraufhin habe ich eine Pflegebeteiligung an einem damals kranken Pferd übernommen. Mir hätten die Tüddelei, Spaziergänge, Bodenarbeit etc gereicht, weil es sich wieder richtig angefühlt hat. Aus der Reiterei war ich eh längst raus, weil ich mein Pferd die letzten Jahre nicht mehr geritten habe. Wider aller Prophezeihungen wurde meine Pflegebeteiligung wieder vollständig gesund. Als Dankeschön von der Besitzerin für die vielen Monate Tüddeln, versorgen, vorsichtig antrainieren etc habe ich jetzt eine Reitbeteiligung an dem Pferd und kann an ca 5 Tagen die Woche mit ihm machen, worauf das Pferd und ich Lust haben. Habe absolut freie Hand und fühle mich nicht wie eine klassische RB. Ich werde auch in ziemlich alle Fragen miteinbezogen, oft fragt mich auch die Besitzerin nach Rat.

    Ich kann allgemein RB und PB immer nur raten, miteinander vernünftig zu kommunizieren. Jeder von beiden sollte das Recht haben, offen seine Meinungen, Wünsche etc dem anderen mitzuteilen und auch Grenzen zu setzen. Ich erlebe es leider öfter mal, dass sich RB und PB voneinander trennen, weil nicht richtig kommuniziert wird. Dann ist einer sauer auf den anderen, weil er was vom Hörensagen her weiß oder die RB weiß nicht, dass das Pferd schon lange eine 2. RB hat und tickt durch, wenn sie es erfährt.
    Die Besitzerin meiner RB und ich treffen uns ca 1-2 mal im Monat und quatschen darüber, was gut läuft, was nicht so gut läuft und was man in Zukunft verbessern könnte. Dabei können wir beide sehr ehrlich miteinander umgehen. Natürlich haben wir schon mal verschiedene Denkweisen, aber im Kern decken sich unsere Ansätze schon.

    @Milasila
    Es tut mir sehr leid, dass deine RB gestorben ist.
    Wenn du dir vorstellen kannst, am neuen Pferd des PB eine RB anzunehmen, dann sprich mal in einer ruhigen Minute mit ihm. Teile ihm dabei genau deine Wünsche mit (zB "ich kann mir nur eine RB an deinem neuen Pferd vorstellen, wenn keine weitere RB dazukommt" oder auch ganz eindeutig "ich möchte die RB nicht, wenn Person A sie auch reiten soll") und frage nach seinen Plänen für die Zukunft.
    Nur so hast du eine Chance, dass es was werden kann. Wenn der PB gar nicht weiß, dass du nicht neben Person A RB sein möchtest, kann er schließlich auch nicht darauf eingehen. Falls er dann sagt, dass er Person A auf jeden Fall möchte, kannst du immer noch absagen oder es evtl eine Zeitlang testen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2017
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  7. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich habe zwei Pferde und keines davon hat eine RB.
    Wenn jeder eine passende hätte, würde ich eine passende zum ersten sicher nicht auf das zweite setzen und umgekehrt, weil die Pferde heute völlig verschiedene Anforderungen haben an den Reiter.
    Die Situation hier könnte aber muss nicht ähnlich sein.
    Was ich allerdings nicht verstehe:
    Wenn du seit zwei Jahren die ideal passende RB hast - warum schreibst du dann letztes Jahr, dass du nach fast 10 Jahren nict Reiten gerade wieder anfängst und mit dem RL unglücklich bist?
     
  8. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Schreibt sie doch gar nicht?

    Letztes Jahr schreibt sie, dass sie zwei Jahre zuvor wieder begonnen hat, aber nicht glücklich mit dem Unterricht ist.
     
  9. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Ich kanns echt verstehen.
    Ich hatte meinen Dicken vorher 5 Jahre im Schulbetrieb als RB und hab da (mit ihm) sehr gelitten.
    Ich wusste von Anfang an auch als Dötz schon, dass das MEIN Pferd wird. Und hab das meiner Mutter auch sehr deutlich klar gemacht:biggrin:
    Aber weil er für dortige Verhältnisse mit sieben noch recht jung war und ich eben auch wollten sie mir die RB nicht wirklich geben. Erst nach 2-3 Monaten wo ich in den Stunden wirklich gut mit ihm klar kam und die Verantwortlichen gesehen haben wie viel mir an ihm liegt hatte ich ihn dann als RB.

    War aber insgesamt sehr oft echt stressig und scheiße. Er sollte dann über Jahre verkauft werden weil er kein Volti lief, war mehrmals einfach ohne mir was zu sagen weg zur Probe und ich hab ihn teils sogar ohne es zu wissen vorgeritten. War für mich echt hart. Auch als er abgehauen ist und sich dabei schwer verletzt hat hat mir keiner was gesagt. Ich kam in den Stall und der war gefühlt von oben bis unten neu zusammen genäht. Erst der Stallbesitzer hat mir erklärt was passiert ist. Außerdem sollte ich ihn dann nicht mehr aus der Box holen, weil er angeblich gefährlich wäre (wenn ich mit einem Pferd, dass eh schon krankheitsbedingt 8-9 Wochen in der Box stand zum ersten mal spazieren gehe und dann mit Halfter an einer Kuhwiese vorbei latsche, obwohl bekannt ist, dass der panische Angst vor Kühen hat... Dann ist man irgendwie auch selbst Schuld...).

    Und als es uns dann endlich möglich war ihn nach fünf Jahren zu kaufen? Wollten sie ihn plötzlich nicht mehr verkaufen. Nochmal schön in den Arsch treten oder so. Da wurde er dann für den Schulbetrieb dringend gebraucht. Joa, danke. Konnten uns aber zum Glück einigen, dass wir ihn noch ein halbes Jahr zur Verfügung stellen, damit der Verein Zeit hatte ein neues Pferd zu kaufen. Ich könnte echt nicht mehr als RB. Und ich möchte auch keine auf meinen Pferden.
     
  10. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Es sind ja auch wirklich nicht alle Pferde für einen Zweitreiter gemacht.
    Obwohl ich es in den meisten Fällen sinnvoll finde, wenn da auch zwischendurch mal jemand anderes drauf sitzt, da fallen dann oft nochmal ganz andere Dinge auf.
    Aber das muss ja nicht zwingend eine RB sein, wenn man z.B. regelmäßig bei einem Trainer / einer Trainerin ist.
    Man muss halt in eine gemeinsame Richtung blicken, als Team.
    Darf sich dann auch nicht von einem Trainer "brainwashen" lassen, gibt's ja leider auch.

    Bei Dakota ist es ganz lustig, wenn J. und ich beide da sind.
    Er ist da immer total happy, wenn er so im Mittelpunkt steht, bei "seinen Girls". :biggrin:
    Da gibt es kein "Du bist mein Frauchen und du bist halt meine olle, nichtskönnende RB".
    Mehr so: Ach, hallo, mein treuer Hofstaat. :biggrin:

    Er ist vom Typ her aber auch generell eigentlich ein sehr dankbares Pferdchen, das sich über Zuwendung freut.
    Auch wenn er gerne mal unabhängige Entscheidungen trifft und wer weiß, vielleicht hätte er auch nix dagegen, irgendwo in Ruhe in der Pampa zu leben. :biggrin:
    Aber ich hab' mehr so das Gefühl, dass der seine Hätscheleinheiten und das "lieb gehabt werden" auch irgendwie braucht.
    Er geht da ja schon auch auf, wenn er was machen darf und hätte er da gar keine Lust zu, würde man das merken.
    Er würde dafür sorgen, dass man es merkt.
     
    Tifarla gefällt das.
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