1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

das Leid einer Reitbeteiligung

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diskutiere das Leid einer Reitbeteiligung im Reitbeteiligung Forum; @Ritter Kunkel , zieh um und du hast eine RB! :knuddel: Das ist echt lieb :-) Wenn nur das mit der Arbeit nicht wäre...

  1. Ritter Kunkel

    Ritter Kunkel Bekanntes Mitglied

    Das ist echt lieb :)
    Wenn nur das mit der Arbeit nicht wäre...
     
  2. Tifarla

    Tifarla Bekanntes Mitglied

    Das ist eben ein hochemotionales Thema und neben eigenen Ansprüchen (sowohl der RB als auch der PB) ist da eben noch ein Lebewesen im Spiel, dem man gerecht werden muss/möchte.
    Die Konstellation meiner Reitbeteiligung ist, von außen betrachtet, schon sehr speziell und sicher nicht für jeden geeignet, aber für uns Beteiligte funktioniert sie und entwickelt sich auch.
    Ich denke es gehört auf jeden Fall auch immer eine gute Portion Glück dazu und eine gewisse Kompromißbereitschaft - vor allem auf Seiten der Reitbeteiligung.
     
  3. Milasila

    Milasila Mitglied

    Hallo zusammen,

    ein kurzes Update meinerseits:
    In der Zwischenzeit hatte ich eine weiteres Pferdchen auf einem anderen Hof, um das ich mich kümmern durfte. Weil dessen Besitzerin aber etwas speziell war, habe ich dies aber doch sehr schnell wieder beendet.
    Denn ich musste feststellen, dass ich das einfach nicht mehr kann. Ich kann mich nicht um ein Pferd kümmern, das mir nicht gehört. Das klingt jetzt vielleicht etwas blöd, aber ich habe schnell gemerkt, wie emotional ich mich an so einem Pferd binde, wenn ich mehr Zeit mit den Tieren verbringe. Die Angst, es dann aber wieder schnell zu verlieren, ohne die Kontrolle ansatzweise zu haben, ist doch sehr groß (seit dem plötzlichen Tod meiner langjährigen RB).
    Auch nur das Reitunterricht nehmen auf einem Reiterhof erfüllt mich lange nicht mehr. Für mich hat sich das Bild vom Reiten bzw. vom Pferd völlig geändert. Was mir wichtig ist und was ich will, ist eine Verbindung zwischen Mensch und Tier aufzubauen, zwischen mir und einem Pferd auf Augenhöhe also auf Freundschaftsbasis. Ich will dass es dem Pferd bei mir gut hat und sich freut, wenn ich mich mit ihm beschäftige und würde deshalb am liebsten die einzige Bezugsperson für so ein Tier sein.

    Deshalb ist mein größter Traum seit Jahren ein eigenes Pferd zu besitzen.
    Für mich war immer klar, dass ich mir diesen Traum finanziell nicht erreichen kann, weil ich zumindest in meinen Augen nicht genug Geld verdiene.

    Doch seit wenigen Monaten stelle ich mir immer die Frage "Warum nicht?".
    Warum nicht doch sich ein eigenes Pferd anschaffen?

    Das ganze fing an, nachdem ich, wie oben schon erzählt, meine 2. Reitbeteiligung beendet habe. Danach war dann lange Zeit nichts und ich litt unter den Entzugserscheinungen, sodass ich wieder zum Stall meiner verstorbenen RB fuhr und mich dort mit einer jungen 4 jährigen Stute beschäftigte, die aus der Zucht des Besitzers meiner damaligen RB stammt. Ich übte mit ihr also das am Halfter führen, putzen und spazieren gehen. Machte mit ihr erfolgreich Schrecktraining und führte sie langsam in die Welt der akademischen Bodenarbeit ein.
    Sehr oft wurde sie mir zum Kauf angeboten, weil wir mittlerweile sehr gut miteinander zu recht kommen. Und ich merke (und das ist das schlimme) wie sehr sie sich schon in mein Herz eingeschlichen hat.
    So wurde der Gedanke an einem Kauf immer konkreter.
    Mir ist allerdings aufgefallen, dass sie irgendetwas an ihrem Rücken hat. Sie lasst sich dort nur sehr vorsichtig berühren bzw. putzen. Auch ihr schmächtiger Körperbau ist absolut nicht auf das Tragen eines Menschen auf ihrem Rücken aus.
    Ich bin jemand der nur zu 20% reitet, weil ich mich am liebsten vom Boden aus mit dem Pferd beschäftige, aber wenn ich mir wirklich ein eigenes Pferd kaufen würde, möchte ich darauf wirklich nicht verzichten.
    Aus diesem Grund bin ich nun wieder auf Abstand gegangen.
    Ich war seit Wochen nicht mehr bei ihr und ich leide wirklich darunter.
    Auch wenn ich das nicht geglaubt hätte, aber ich habe wirklich Entzugserscheinungen.
    Es gibt keinen Tag an dem ich nicht an sie denke bzw. daran nicht doch ein eigenes Pferd zu kaufen.
    Mir fehlt das total... :(

    Ich habe schon x Kalkulationen mit Excel erstellt, um meine finanziellen Mittel im Überblick zu haben. Um zu prüfen, ob das Geld nicht doch reichen könnte. Habe mich bei meinen befreundeten Pferdebesitzern erkundet, wieviel sie ausgeben, habe im Internet recherchiert und sogar schon Verkaufsanzeigen von verschiedenen Pferden angesehen.
    Und trotzdem bin ich noch der Meinung, dass mein Geld nicht ausreicht.
    Dabei verdiene ich nicht schlecht. Meine größte Angst ist allerdings, dass ich mich auf etwas einlasse, was ich dann aber nicht halten kann. Das Pferd dann wieder zu verlieren, weil man es aus Geldmangel wieder verkaufen muss, wäre das Schlimmste für mich.
    Aber andererseits denke ich, kann es doch nicht sein, dass nur die Reichen ein Pferd besitzen oder?

    Deshalb: Darf ich fragen, wie ihr das mit dem Geld managt? Würde mich freuen, wenn sich einige von euch per privater Nachricht bei mir melden und mir erzählen wieviel sie im Monat verdienen und wieviel sie davon fürs eigene Pferd wieder ausgeben? Weiviel Geld habt ihr für Notfälle auf der Seite?

    Was würdet ihr mir raten: soll ich mir den Traum vom eigenen Pferd erfüllen?
    Wenn ja, nach einem anderen Pferd suchen oder vielleicht doch ein Pferd kaufen (die 4 jährige Stute), die vielleicht nicht reitbar ist?

    Würde mich sehr über euren Rat freuen! :)

    Liebe Grüße
    Milasila
     
  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich weiß nicht, woher du kommst. Hier oben im Norden ist Pferdehaltung nicht so teuer wie in den meisten anderen Regionen, deswegen bin ich dir vermutlich kein guter Ratgeber.

    Ich kann dir aber sagen - das gilt überall - kaufe dir ein gesundes, und wenn du es nicht sicher selbst kannst, ein ausgebildetes Pferd.
    Die Kosten für Beritt/Unterricht außer normalem Maß oder Tierarzt/Medizin steigen sonst ganz schnell weit über die des normalen Unterhalts. Das kann man dann eben vorher nicht kalkulieren. Dazu der Frust, wenn man nicht klarkommt, wenn man nicht reiten kann, nicht weiß, wie es weitergeht, und und und.
     
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Es wird dir wenig nutzen, wenn jetzt die Leut hier aufschreiben, was sie verdienen und wie viel ihr pferd jeweils kostet, weil das so stark vom Einzelfall abhängig ist.
    Also Schülerin hat mich mein erstes pferd zb 60 Euro im Monat gekostet, plus alle zwei Monate 20 Euro hufschmied und alle halbe jahre mal impfen. Fertig. Verdient hab ich damals nicht mal 200 Euro im Monat glaub ich.
    Heut zahl ich 260 Stallmiete, Schmied alle 4 Wochen 40 Euro.

    Also da kann man pauschal einfach nix sagen und die Daten der User hier werden dir auch nix nützen, fürchte ich.
     
    Frau Horst gefällt das.
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

Die Seite wird geladen...

das Leid einer Reitbeteiligung - Ähnliche Themen

Warum kann ihn keiner leiden?
Warum kann ihn keiner leiden? im Forum Allgemein
Winterreitbekleidung?
Winterreitbekleidung? im Forum Ausrüstung
Ausgaben für Reit-Bekleidung
Ausgaben für Reit-Bekleidung im Forum Ausrüstung
Verschmutze Reitbekleidung - Tipps ?
Verschmutze Reitbekleidung - Tipps ? im Forum Ausrüstung
Umzug von Box in Offenstall - leider im Winter
Umzug von Box in Offenstall - leider im Winter im Forum Haltung und Pflege
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema: das Leid einer Reitbeteiligung