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Das Pferd im Dunkeln. Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Diskutiere Das Pferd im Dunkeln. Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? im Pferde Allgemein Forum; Manchmal bin ich ja schon etwas doof. Zum Beispiel dann, wenn ich mein Pferd in den Allergikeroffenstall stellen lasse und mir denke "Hast ja die...

  1. Kuschelkiwi

    Kuschelkiwi Forenobst

    Manchmal bin ich ja schon etwas doof.
    Zum Beispiel dann, wenn ich mein Pferd in den Allergikeroffenstall stellen lasse und mir denke "Hast ja die Halle noch am Stall, kann dich also im Winter auch nicht stören, wenn du mal erst Abends hin kommst". Gedanken Ende.
    Seht ihr? Dumm.
    Was ich hierbei nämlich komplett ignoriert habe: Wie komme ich überhaupt zur Halle hin und Zurück?
    Ja, an dem simplen Punkt hat meine Denkweite schon ihren Horizont erreicht und heute morgen wachte ich auf, dachte an das nächste Woche beginnende Praktikum, dass leider verhindert, dass ich vor 5 am Abend in den Stall komme und plötzlich die Erkenntnis: Ich muss mindestens einen 7 minütigen Fußmarsch durch die Dunkelheit (zum Teil Wald) stiefeln, wenn ich irgendwas am Hof machen möchte. Tadaaa. Klingt nicht gut in meinen Ohren.
    Dazu kommt, dass dieser Weg eben nicht beleuchtet ist, soweit ich weiß, ein Stück durch einen Wald führt (eindeutig nicht beleuchtet) und über eine Hauptstraße hinweg.
    Appie gehts zwar echt lieb spazieren und folgt mir auch wie ein Lamm, aber ich habe das Gefühl, dass in der Dunkelheit das ganze nochmal etwas anders kommen könnte.
    Ich fühle mich im Dunkeln sehr wohl muss ich sagen, bin also kein Hasenherz, aber alles was Appie nicht schnell einzuordnen weiß ist für ihn erstmal ein kleiner Weltuntergang.

    Daher nun meine Frage: Was sind hilfreiche Dinge, um diese Situation zukünftig zu erleichtern.
    Habt ihr das Gefühl, dass so eine Stirnlampe die den Weg voran strahlt auch das Pferd "erleichtert"? Sind eure Pferde überhaupt im Dunkeln unruhiger oder gleichermaßen entspannt wie am Tag?
    Reflektoren beim Überqueren der Hauptstraße sollten wohl Pflicht sein, reichen da 4 Stück für die Beine und ein entsprechendes Halfter?


    Mit etwas angespannten Grüßen: Kiwi
     
  2. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Reflektoren an den Beinen. Warnweste für den Menschen, führen auf der Straßenseite. Kopflampe, ggf handlampe auf der Straßenseite dabei haben. Ja, das wars.
    Wenn man das ein paar mal gemacht hat ist das ok. Ich würde die ersten Male in der Dämmerung mit der Lampe los wackeln, dass die sich langsam dran gewöhnen.
     
  3. Nessi

    Nessi Bekanntes Mitglied

    Wir sind früher immer ca 1 - 1 1/2 Km zur Halle geritten. Immer mit Blinkies! Mit "nur" Reflektoren fühle ich mich nicht wohl...
    Fighty hat fürs dunkle ne gelbe Reflektordecke, Blinkies und ich eine gelbe Reflektorjacke.
    Diese Stirnlampen finde ich eher kontraproduktiv, weil sich dadurch die Augen schlecht ans dunkle gewöhnen können....
     
  4. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Als ich mit Spencer noch regelmäßig Unterricht in der Halle hatte, musste ich auch im Dunkeln 600m eine vollkommen unbeleuchtete Straße entlang.

    Also, dem Pferd ist das scheissegaler als uns. Die "leben" ja auch im Dunkeln und schaffen es auch, nachts um 2.00 Uhr über eine Weide zu galoppieren.

    Für MICH war es gut, wenn ich was gesehen hab. Also hatte ich eine Taschenlampe in der Hand, wenn ich zu Fuß unterwegs war (hab lieber geführt). Außerdem eine Stiefelleuchte mit vorne weiss und hinten rot, auf der straßenzugewandten Seite. Eine Warnweste für mich und eine Nierendecke reflektierend für Spencer.

    Obsi.
     
    Charly K., melisse und Lorelai gefällt das.
     
  5. Maybee

    Maybee Bekanntes Mitglied

    Also ich bin ja einer der depperten Nachtreiter. Pferdi ist auch mit Reflektordecke, Vorderzeug und Gamaschen gut sichtbar, ich mit Warnweste unterwegs. Wenn ich weiß, dass ich ein Stück Straße gehen muss, kommen vorne und hinten an den Sattel kleine Lampen.

    Gerade ich Lampen hasse ich wie die Pest. Die weiße Lampe soll ja noch vorn leuchten. Das Licht reicht gerade so, das Pferd zu blenden und einen nebeligen Fleck auf den Boden zu zaubern, aber ich sehe dabei immer schlechter.

    Pferdi rennt zwischenzeitlich gut durch die Nacht. Nur wenn das Blätterdach so dicht ist, dass man den Weg so gar nicht mehr vom Baum unterscheiden kann, streiken wir beide.

    Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass Pferde auf bekannten Wegen keine Probleme in der Dunkelheit haben. Nur darf der Reiter selbst nicht unsicher werden (wie halt ich, wenn ich den Weg nicht mehr sehe).
     
  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich bin eine Zeit lang eine beleuchtete Straße zur Halle geritten. Für die Beine habe ich mir aus diversen Utensilien von Postenbörse etwas genäht, das man um die Gamaschen/Bandagen kletten konnte, das rundum reflektierte und blinkte, an allen vier Beinen. Und weil ich über eine Brücke reiten musste und man oben die Beine erst spät sah, hatte ich noch ein Reflektorband rund um den Helm.

    In einem anderen Stall führte ein dunkler Weg von Stall zu Halle, da erwiesen sich entweder Handytaschenlampe oder Kopfleuchte als sinnige Helfer. Vergass ich beides, liefen die Pferde sehr zögerlich, mit Lampe aber kein Problem.
    Stirnlampen tragen sich am angenehmsten auf einer Cap oder dem Helm, weil die Augen von oben geschützt sind, da leuchten sie Lampen sonst leicht rein. Praktisch ist auch, man hat die Hände frei und dass man sich nicht mehr mit Augenbewegung sondern Kopfdrehen umsieht, hat man ganz schnell automatisiert.
     
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  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Hab auch die Erfahrung, dass es den Pferden recht egal ist.
    Die sehen wohl eh besser als wir, die stört das nicht so sehr.
    Meinen störts im Wald so gut wie gar nicht. Das einzige, das der anfangs komisch fand, waren Autos oder StraßenLaternen, bzw einfach sämtliche Lichtquellen draußen und deren wandernde Schatten (Autos). Das kannte er halt nicht, auf der koppel fahren nachts keine Autos vorbei.
    Aber da gewöhnen die sich dann schon dran, wenn man das paar mal macht.
    Lampen finde ich persönlich blöd, die erhellen nur nen teil des Weges und machen einen dafür für alles drumRum absolut blind. Da würde ich ausprobieren, wie viel Licht denn tatsächlich noch da ist, ohne Lampe. So ganz dunkel ist es nämlich meist auch so nicht. Mond, Stadt in der nähe usw macht doch heller als man denkt.
    Lampe vllt höchstens noch an der Straße, aber nicht damit du was siehst, sondern damit ihr gesehen werdet.
    Ansonsten Reflektoren und vllt auch so blinkis, bzw kleine lichter (hinten rot, vorne weiß), für die Straße.
     
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  8. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Mein Mann liebt ja Taschenlampen, Fahrradlampen usw. Ich hab hier Lampen zur Auswahl, die sind in Deutschland gar nicht für den Straßenverkehr (am Fahrrad) zugelassen, da heller wie jeder autoscheinwerfer. Das macht taghell, ist flutlichtartig, damit sieht man besser wie bei Tageslicht. Davon wird jeder Autofahrer irritiert und fährt langsam, wenn ich das Ding auf jemanden richte ist er blind und/oder hat Sonnenbrand ;)
     
  9. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    Ich musste den gesamten letzten Winter auch im Dunkeln 500m hin und wieder zurück (+ auf dunklem Platz reiten). War bei mir nur Feldweg, weshalb ich keine Reflektoren genutzt hatte. Für mich hatte ich eine Stirnlampe auf da der Weg teilweise matschig bergab war. Die Ponys waren genauso entspannt wie tagsüber, selbst als Kids im dunkeln im Heulager gespielt haben an dem wir vorbei mussten.

    Würde das einfach testen, brauchst ja zu Anfang nicht direkt bis zur Straße gehen. Wir Menschen machen uns da immer zu viele Gedanken ;)
     
  10. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Das kann man gut trainieren. Am Anfang ists vielleicht noch etwas unheimlich, vor allem dann wenns für den Menschen unheimlich ist, aber das ist ganz schnell Normalität.

    Appie ist ja auch nachts draußen, denke das ist keine so große Sache für ihn.
     
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