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Das Pferd verkauft- was denken die Ex-Besitzer jetzt?

Diskutiere Das Pferd verkauft- was denken die Ex-Besitzer jetzt? im Pferde Allgemein Forum; Wie ihr ungefähr an der Frage lesen könnt: Ihr habt euer Pferd verkauft, nicht, weil ihr "musstet", weil die Zeit fehlte, sondern darum, weil ihr...

  1. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Wie ihr ungefähr an der Frage lesen könnt: Ihr habt euer Pferd verkauft, nicht, weil ihr "musstet", weil die Zeit fehlte, sondern darum, weil ihr ein anderes/schöneres/besseres/größeres haben wolltet. Wie geht es euch mit dieser Entscheidung? Vor allem würde mich interessieren, ob ihr euer Pferd komplett aus dem gedächtnis verbannt habt, oder ob ihr es noch besucht, mal anfragt, wie es ihm geht oder so?

    Der grund, weshalb ich frage, ist, dass meine RB von dem Vor-Vorbesitzer verkauft wurde, weil er meinte, seine Schwetser hätte jetzt ein größeres Pferd, also will er auch. Ja- toller Grund! Nun ist das ja schon länger her, aber immer, wenn ich ihn oder seine Familie treffe, wundert es mich aufs Neue, dass einfach NICHTS kommt! Kein Kommentar über ihn, keine Frage, wie es ihm geht- einfach NICHTS! Ist das normal?
     
  2. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich kann nur sagen, dass ich mein erstes Pferd verkauf hab, da ich Dressur reiten wollte und der vom Vorbesi verritten wurde. Heute denke ich, gut, es hat mir reiterlich sehr geholfen, aber wenn ich ihn nicht verkauft hätte, hätte ich heute noch ein Pferd... Leider ist er an einen Händler gegangen, weiss also nicht wo er hingekommen ist bzw. ob er überhaupt noch lebt. Bei meinen anderen Stuten (nacheinander) war es die Krankheit, hatte das erste Pferd von diesem Händler. Die Stute hatte Chips im Gelenk, die operativ hätten entfernt werden müssen. Da es ja das Umtauschrecht bei diesem Händler gibt, sagten meine Eltern: Weg damit, ein Krankes Pferd bezahlen wir nicht. Und so ähnlich war es auch bei der Dritten, die hab ich dann an den Händler mit Verlust verkauft weil ich keine Lust mehr hatte auf noch ein krankes Pferd.

    Ich kann nur sagen, dass ich sher gerne wüsste, wie es den dreien jetzt geht. Bei einer weiss ich, dass sie kurzfristig im Schulbetrieb war (mit Schmerzen, lahmend!!! :frown: Im Verein nebenan. Ich hab geheult, ihr glaubt es nicht!! Und heute noch kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke.

    Aber gut, zum Thema zurück: Ich wüsste gerne wo sie sind und wie es ihnen geht, aber leider sind sie alle über den Händler an Unbekannt verkauft worden...

    Liebe Grüße
     
  3. Ramina04

    Ramina04 Neues Mitglied

    hey
    ich könnte mein pferd nicht verkaufen nur weil es zu klein,nicht so schön,... ist. ich würde mich die ganze zeit fragen wie es dem pferd geht...

    u wenn ich es abgeben müsste wenn es krank ist u meine eltern das einfach nicht bezahlen wollen u es loswerden wollen, würde ich mir die neuen besitzer ganz genau angucken, ob sie das pferd dann auch gut behandeln u ob es dort gut gehalten wird... ich würde auf jeden fall den kontakt zu den neuen besitzern erhalten wollen... u wenn es dann weiter verkauft werden soll, das ich wüsste wohin
    lg
    lea
     
  4. Dakota

    Dakota Inserent

    ich würd mein pferd auch nicht verkaufen. schließlich hab ich mich dafür entschieden. auch wenn ich plötzlich western reiten oder sonst was will.
    im allergrößten notfall würd ich mir einen neuen besitzer suchen bei dem ich mir sicher sein das mein pferd es gut hat. händler kam für mich nie in frage.
     
     
  5. Knitty

    Knitty Inserent

    Hallo!!!!

    Da kann ich auch wieder Geschichten erzählen.
    Also die Vorbesis von meiner Hafistute kommen imma mal vorbei oder fragen zumindest nach ihr, manchmal reit ich auch hin oder die kommn her geritten. Das ergänzt sich prima.
    Aber mit Caldo gibts da so sachen, seine ex-exbesi hat ihn verkauft und sich gedacht n anderer dummer zahlt die stallmiete und sie kann ihn dann wieder reiten. falsch gedacht.
    Denn nun hab ich den kleinen gekauft und bei mir hat er es super und sogar DAS KOPPEN AUFGEHÖRT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! er hat hier noch kein einziges mal gekoppt, also zumindest hat das niemand beobachten können.
    Ich denke das ist ne gute sache, mit der vorbesi treff ich mich wöchentlich zum training und alles klappt guut.

    Schade das deine Leute das dort gar nicht interessiert.

    lg
     
  6. Elli

    Elli Inserent

    Hallo erstmal,

    es ist schwer ein Pferd zu verkaufen, dass man schon einige Zeit besitzt, bzw. mit dem man schon einiges erlebt hat, man wächst ja schließlich zusammen. Allerdings gibts da schon wieder Unterschiede. Vorallem sehen viele Turnierreiter die Tiere als Sportgerät an, wenn es nicht mehr läuft dann kommt es ohne Zögern weg und ein Ersatz her. Als Hobbyreiter oder Pferdeliebhaber ist das sehr schwer mit dem Gewissen zu vereinbaren ein Pferd zu verkaufen. Es kommt auf andere Faktoren an. Z.B. wenn das Pferd krank ist und viele zusätzliche Kosten auf einen zukommen (auf den Beinen - wenn man eingeschränkt ist vom Reiten her und doch noch etwas weiterkommen möchte). Bei mir ist das so eine Geschichte gewesen. Ich hab Mandara gekauft als sie 8 war. Sie war dressurmäßig Klasse L ausgebildet in top Form und einfach ein Traum, vom Wesen und Charakter her und vom Reiten. Allerdings zog sie sich nach 1 1/2 Jahren einen schweren Muskelriss am Hinterbein zu. Er heilte nie vollständig aus. Über 2 Jahre machte ich das so mit. Sie ging meist taktunrein und bei stärkerer Belastung wie längere Geländeritte oder Reitstunde gab sie hinten re nach und lahmte dann einige Tage, brauchte Spritzen oder entzündungehemmende Mittel, das machte mich fertig, ich wollte ja nicht dass sie wegen mir Schmerzen hatte. Als sie 12 war, habe ich lange mit mir gerungen ob ich sie wirklich vekaufen sollte, als Beistellpferd oder an jemanden mit Lebensstellung. Als eine Bekannte sagte, sie möchte sie unbedingt haben, sie reite eh nur 2-3 x die Woche Gelände gab ich nach. Ich dachte, dass es das beste für mich und für Mandara wäre, weil sie bei der neuen Besitzerin nicht viel beansprucht würde und viel auf der Koppel sei. Ich habe sie selbst hingefahren und mich verabschiedet. Ich habe es lange Zeit nicht verkraftet, dachte es wäre mein größter Fehler gewesen. Ich liebte sie abgöttisch und das tue ich auch heute noch, aber mein Geldbeutel lies das damals in der Lehrzeit nicht zu und ich hatte von zuhause was das Geld anbelangte keine große Unterstützung. Nach 1/2 Jahr bin ich zu ihr gefahren und habe mich nach ihr umgesehen, aber das war ein Fehler. Sie wieherte immer noch als ich sie rief und kam vom hinteren Eck der Koppel direkt zu mir, das muss man sich mal vorstellen. Aber sie war nicht mehr so wie ich sie kannte, hatte zauslige Haare, fast keine Muskeln mehr, der Halsmuskel war auch fast weg . Es ging mir wochenlang nicht aus dem Kopf - ich dachte wieder, es war die falsche Entscheidung gewesen sie wegzugeben. Das ist jetzt 3 Jahre her und ich habe sie nicht mehr besucht. Ich musste damit abschließen, da es mir so wehgetan hat sie zu sehen. Ich vermisse sie heute noch sehr, kein Pferd kann sie ersetzen. Aber 1 Jahr nachdem ich Mandara verkauft hatte, habe ich Elli in einem Stall gesehen, da war sie 3 und ich hab mich total auf den ersten Blick in sie verliebt, ich wollte sie unbedingt haben. Jetzt sind wir schon 2 Jahre ein Team und ich habe sie selbst ausgebildet. Sie ist absolut lieb und läuft super, sicher sie kann Mandara nicht ersetzen aber das will ich auch gar nicht, das sind zwei komplett verschiedene Wesen und 2 verschiedene Kapitel meines Lebens. Sie ist mein neuer treuer Wegbegleiter so soll es auch bleiben. Ich hoffe ich habe dich nicht gelangweilt bzw. zu viel Zeit in Anspruch genommen! Ob und wieso man sein Pferd verkauft muss jeder für sich selbst wissen es ist allein seine Sache, man sollte sich nicht von anderen einreden lassen, genau so müssen andere verstehen bzw. akzeptiern dass man es verkauft, als RB ist das sicher sehr schwer. Kopf hoch!
    :SLEEP: ich wünsche euch noch einen schönen Abend

    Liebe Grüße Nicole und Elli
     
  7. Furina

    Furina Inserent

    Es gibt solche und solche Pferdebesitzer. Die einen sind durch und durch Pferdeliebhaber, sprich die kaufen ein Pferd, weils Liebe auf den ersten Blick war. Denen isses mehr oder weniger egal, ob das Pferd nun ne schiefe Blesse, nen weißen Fleck am Bauch, oder was auch immer, hat.
    Die Anderen sind... naja, anders. Das Pferd muss das beste Pferd sein, perfekt bis ins Detail. Und genau diese Leute interessieren sich nur für den Erfolg, die Leistung des Pferdes. Und wenns mal zu klein wird oder einfach nicht mehr so gut geht, dann kauf ma halt n neues...
     
  8. Traumpferdchen

    Traumpferdchen Inserent

    Wenn ich mich für DIESES Pferd entscheide behalte ich exact DIESES Pferd auch und kümmere mich drum egal ob alt, krank, veritten, unreitbar oder sonstwas.
    Ich würde NIE auf die Idee kommen mein Pferd zu verkaufen weil ich ein "besseres, schöneres, jüngeres oder sonst was" für ein Pferd bekommen könnte.
    Sobald man sich ein Pferd kauft verpflichtet man sich, sich darum zu kümmern komme was wolle.
    Leute die ihr Pferd wegen solchen bescheuerten gründen verkaufen kann ich echt nicht verstehen und vorallem wenns krank (chip, kissing spines oder aolche langfristigen sachen) ist würde ich persönlich nie auf die idee kommen es nach ein paar tagen "Umzutauschen" wie ein T-shirt.
    MEINE MEINUNG.
    Lg
     
  9. Nina

    Nina Inserent

    Hallo,
    ich denke viel an die Pferde die ich schon hatte und die verkauft werden mussten. Ich brauchte damals ein Pferd welches auf einem höheren Niveu zu reiten ist. Dann wiederrum ein größeres Pferd. Ab und an (gerade wenn man Tunierambitionen hat!) muss man auf ein anderes Pferd umsteigen.
    Ich glaub der schlimmste Fehler war das ich damals meinen Rheinländerwallach abgegeben habe. Aber der hat uns die haare vom Kopf weggefressen, da er eine Stoffwechselerkrankung hatte. Das ging finanziell einfach nicht. Ansonsten bereue ich keinen Pferdeverkauf.
    Mit jedem ist ein Vertrag geschlossen worden das wenn das Pferd weiter verkauft werden soll - es zu uns zurück kommt. Wir zahlen den Kaufpreis wieder aus. Sollte ein Pferd dennoch weiter verkauft werden - naja, was solls.

    Ich weiß von meiner damalige Traberstute (die leider gestorben ist) die Vollschwester die ich kurze Zeit hatte (3-4 Monate) das die ein 1 A zuhause hat. Genau so wie unser kleiner Shettywallach der nur zu vermittlungszwecken bei uns war.

    Von meinen ersten Pony Loona weiß ich nichts mehr. Würde ich gerne, aber findet mal eine 1,30 große Schimmelstute ohne besonderheiten? Da findet man leichter eine Nadel im Heuhaufen.

    Ein Pferdeverkauf schmerzt immer. Aber es geht.
    Dafür hat meinen einen neuen Trostbringer. Wenn Irina nächstes Jahr ihr fohlen bekommt und wir können die eine Wiese nicht behalten (soll bauland werden) dann müssen wir für Bonsai jemand neues suchen, das wird hart, richtig hart.
    Irina dagegen ist mein Eigentum und wird in meinen eigentum bleiben! So oder so, egal ob verkauf oder tot es ist immer eine heftige Sache die ans Herzen geht.
     
  10. RapFohlen

    RapFohlen Inserent

    Ich hatte mal ein echt geiles Pony von meiner RL,das wurde aber so etwa vor einem Jahr krank und durfte nit mehr geritten werden,meine RL hat das Pony wieder mit nach hause genommen und ich kann es immer Besuchen wann ich will.
    Der abschied erstaml war sehr schwer und traurig!!!!!!!!!
    Auch als der Tierarzt mir die Diagnose gesagt hatte war ich total zerstört.Nun aber habe ich ein eigenes Pferd.Mein Pony habe ich aber nicht vergessen.Da ich mit den einfach zu viel Spaß gehabt habe.
    Ein Pferd darf man einfach nicht vergessen,da die Pferde für den Menschen viel tun oder getan haben:
    Bis dann
     
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