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Das Reiterbein

Diskutiere Das Reiterbein im Allgemein Forum; Ich wollte jetzt den Gebiss/Gebisslost-Fred nicht vollspämmen. Also frage ich es hir. Jemand hatte dort geschrieben das das Reiterbein bei der Fn...

  1. Rosine

    Rosine Bekanntes Mitglied

    Ich wollte jetzt den Gebiss/Gebisslost-Fred nicht vollspämmen.
    Also frage ich es hir.
    Jemand hatte dort geschrieben das das Reiterbein bei der Fn jeden einzelnen Schritt unterstützt.
    Ich hatte immer gedacht das das Bein passiv anliegt und sich das Pferd durch die Laufbewegung selber die treibenden Impulse abholt , Mann also passiv treibt, erst wenn das Pferd zu schwunglos wird und die Hinterhand schleifen lässt wird im gleichen Tackt aktif getrieben , bis das Pferd wider richtig läuft,die Hinterhand mitnimmt usw.
    Ist das so falsch?
     
  2. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Jaein.

    also eigentlich ist es so, dass die geschmeidig anliegende Wade das hinterbein des Pferdes erfühlen sollte. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

    Wenn ich ein flüssiges Arbeitstempo habe und das Pferd ordentlich nach vorne fußt, liegt die Flache wade am Pferdekörper. Lediglich wenn ich spüre, dass irgendwo ein kleiner wiederstand ist, dann wird der druck an der wade aktiv. Ruhig halten kann ich mein Bein nie komplett, da man ja in bewegung ist. Dann müsste ich mein bein per Muskelkraft vom Pferd halten udn ich würde mich an anderer Stelle verspannen.
     
    gabi und GilianCo gefällt das.
  3. Barrie

    Barrie Inserent

    Da hast sicher im Prinzip Recht.
    Aber ich seh bei uns -vor allem die Turnierreiter - alle mit sehr aktiver Wade reiten und wenn man die dann höflich darauf anspricht, sagen die genau das, was du auch sagst.
    Und ich seh doch, daß bei denen die meiste Zeit das Bein nicht gewuissermaßen abwartend am Pferdebauch liegt sondern eben aktiv ist.
    "Meine" Trainerin legt auf den gewissen kleinen Unterschied zwischen federnd abwarten und aktiv werden durchaus Wert.
    Barrie
     
  4. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich denke, es ist ein unterschied zu welchem Zeitpunkt in der Ausbildung.

    Zu beginn muss man dem pferd ja schon erst mal beibringen, dass es aktiv in der Hinterhand ist und weit nach vorne greift. Den Rücken hebt.

    Dieser wieder kehrende ablauf wird verinnerlicht und Ziel ist es, die Hilfengebung immer feiner werden zu lassen. Dazu kommt, dass es Tagesform abhängig ist, wie viel man einwirken muss. Pferde sind ja auch nur Menschen ;)

    Und dann noch was: na klar hat man irgendwie immer bewegung im Bein. Leicht federnd nach unten/oben. Weil gerade im Leichttraben hat man ja auch viel bewegung im Körper. Wenn ich ganz gezielt das Bein ganz fest an ort und stelle behalten wollen müsste, dann würde ich an anderer Stelle klemmen vermutlich. Das ist ja nicht ziel der Geschichte.
     
     
  5. Davos

    Davos Aktives Mitglied

    Genauso kenne ich das auch. Und wenn ich mir ab und zu mal Turniere ansehe, auch Profis, dann seh ich permanent klopfende Waden und Schenkel. Ich find es gruselig. Die können doch nicht ALLE lauffaul sein.
     
    melisse, Elchhexe und Lorelai gefällt das.
  6. Charda

    Charda Profi Vollpfosten



    Ich finde die Bröring sprehe eigentlich ein Gutes Beispiel für ein für mich schönes Reiterbein.
     
  7. Davos

    Davos Aktives Mitglied

    Stimmt, die beiden hab ich auch sehr genossen bei Olympia.
     
  8. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Ich habe bei meinem Beispielsweise immer das Problem, das er einfach viel Schwung hat. Selbst wenn ich dann das Bein nicht aktiv bewege, bewegt er es - und das ist dann irgendwie nicht das ruhig atmende Bein, was ich vor Augen habe, wenn ich es auf Videos sehe....

    Wenn ich ihn das nächste mal anschiebe, unterm Sattel, werde ich da noch mal gezielter drauf achten...

    Und sorry, ich hatte dieses Thema noch nicht gesehen, ich wollte natürich auch drüben nicht vollspammen....
     
  9. Maybee

    Maybee Bekanntes Mitglied

    Ist auch mir (als absoluter Turnierlaie) aufgefallen. Ich habe die Theorie, dass man die Pferde treiben muss wie Aas, weil viele Reiter dem Tier vorne im Maul hängen (nein, das ist keine leichte Verbindung!) und in der Mitte blockieren. Ohne das massive Treiben würde das Pferd nämlich entsprechend dieser Hilfen stehen bleiben.
     
  10. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Wie schön, dass wir wieder bei den Üblen Turnierreitern sind.. *bazinga*

    Über was wir reden ist das Ideal. Meine Stute hat so viel Schwung entwickelt, dass es mir extrem schwer fällt, sie mit weich federndem Unterschenkel zu reiten. Hinzu kommt, dass ich sie noch nicht so am Bein habe, wie ich sollte. Immer mal wieder wird der Schenkel ignoriert und mein Bein kommt deutlicher vor allem bei den Seitengängen.

    Realität und Theorie.
     
    Tequilla gefällt das.
Thema: Das Reiterbein