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Depressieves Pony :-(

Diskutiere Depressieves Pony :-( im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo ihr Lieben! Ich wende mich an euch weil ich mir bald keinen Rat mehr weis und hier vielleicht jemand Erfahrung hat... Meine Stute Kim ist...

  1. Schnute

    Schnute Neues Mitglied

    Hallo ihr Lieben!

    Ich wende mich an euch weil ich mir bald keinen Rat mehr weis und hier vielleicht jemand Erfahrung hat...

    Meine Stute Kim ist seit Monaten sehr depressiv, apathisch, traurig, unmotiviert und hat einfach keine Lebensfreude mehr :-( Ihr Blick ist verzweifelt, ihr Fell eher stumpf, sie stolpert und mag sich einfach nicht mehr bewegen. (ich weis nicht wie ich ihren Zustand anders beschreiben soll)

    Der Bewegungsapparat ist tip top. Sie hat weder Verspannungen noch sonst irgendwelche Schmerzen in der Bewegung. Arthrose ist ausgeschlossen, das einzige wo sie leichte Probleme mit hat sind ihre Knie. Diese sind in Behandlung.
    Kim wirkt eher so als hätte sie Kopfschmerzen oder ähnliches. Sie ist übrigens 16 Jahre alt, 1,45m groß und ist ein Spanier-Mix.

    Die Tierärztin war vor acht Wochen da und hat ein großes Blutbild machen lassen. Das Ergebnis war erschreckend... Akute Blutarmut, schlechte Zink und Selenwerte und ein erheblicher Kaliummangel. Meine TÄ konnte sich zunächst keinen Reim auf diese Werte machen. Ein Kaliummangel ist bei Pferden extrem selten und tritt höchsten bei starken, anhaltenden Durchfällen auf. Kim hatte aber noch nie Durchfall.

    Zum Glück ist Kim sehr gut trainiert, sonst hätte das Herz den Kaliummangel in Kombination mit der Anämie nicht durchgehalten...
    Kim wurde dann behandelt mit Blutbildungsfördernden Mitteln, Zink und Selen sowie Kaliumchlorid. Außerdem bekam sie noch zwei Wurmkuren im Abstand von zwei Wochen.

    Nach vier Wochen ergab das Blutbild unauffällige, also normale Zink, Selen und Kaliumwerte. Nur die Blutarmut ist geblieben :-(
    Außerdem geht es Kim keinen deut besser. Ich reite sie jetzt seit etwa sechs Wochen kaum noch. Sie kann einfach nicht...beim Reiten ist sie faul, träge und unaufmerksam. Es bringt einfach nix sie zu reiten. Egal ob im Gelände oder auf dem Platz...spazieren gehen geht einigermaßen. Aber ob sie Freude daran hat? Ich weis es nicht.

    Die TÄ vermutet einen Tumor an der Nebennierenrinde bzw. Hirnanhangsdrüse (wie bei Cushing). Kim wird nun mit Tabletten behandelt die auch bei Cushingpferden eingesetzt werden in der Hoffnung dass es ihr in vier bis sechs Wochen besser geht...und wenn nicht...???...ich weis es nicht :-(

    Was haltet ihr von der ganzen Sache???
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Schnute,


    bekommt das Pferd wegen des Knies Cortison?
    Cortison kann einen Kaliummangel hervorrufen, soweit ich weiß...

    Oder schleckt sie zuviel Salzleckstein?
    Auch das kann senken.


    Und hast Du sie auf Cushing richtig testen lassen?
    Das kann man diagnostizieren!

    Das würde sowohl zu der "Depression" als auch zum Kaliummangel passen...


    Habt ihr die Schilddrüse untersuchen lassen?
    Also wirklich mal geschallt / Szinti, nicht nur das Blutbild?

    Eine Unterfunktion fährt den gesamten Organismus und den Stoffwechsel herunter, führt zu Elektrolytstörungen - und es gibt sie auch bei Pferden!


    Das wären meine Ansätze zur Kontrolle / weiteren Untersuchungen.



    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Sep. 2012
  3. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Mein Berittpferd hatte deutlich schlechte Blutwerte (ähnlich deinen) hinterher stellte sich heraus, dass im heu kleine Teile von Jakobskreuzkraut waren. Also eine vergiftung.

    Wie sind denn die Leberwerte?

    (natürlich reine Spekulation)
     
  4. Schnute

    Schnute Neues Mitglied

    Hallo und danke schonmal für eure Antworten!

    Also Kim hat aufgrund ihres Astmas bzw chronischer Bronchitis bis vor zwei Jahren immer wieder Cortison bekommen. Die TÄ meinte dass die Blutwerte damit nichts zu tun haben dürften!?!?
    Den Salzleckstein benutzt sie sporadisch...also nicht mehr als die anderen Pferde. Eine Vergiftung hatte sie letztes Jahr vermutlich durch Eicheln die sie kiloweise gefressen hat.
    Die Leberwerte waren jetzt aber nicht auffällig...letztes Jahr hatte sie schlechte Leberwerte und auch Anämie. Dies wurde gut behandelt.

    Jetzt hat sie eben diesen Kaliummangel gehabt. Der ist aber behoben. Bisher wurde die Schilddrüse noch nicht untersucht...nur eben über Blutwerte. Ein Cushingtest wurde auch nicht gemacht. Die TÄ meinte das wäre ja so umständlich (ich weis wie der Test läuft). Gibt es nicht mitlerweile eine neue Testmöglichkeit?

    Wie gesagt, sie bekommt die Medis für Cushingpferde. Wie schnell sollte da eine Verbesserung zu sehen sein? TÄ meinte vier bis sechs Wochen. Sie bekommt das jetzt seit etwa drei Wochen. Es tut sich noch nichts mit ihrer Verfassung.

    Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Andere Meinung einholen? Mal in die Klinik fahren? Sie bekommt wegen ihrer Knie nur Physiotherapie, keine Medikamente...

    Liebe Grüße
     
     
  5. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Ich helfe sonst gerne, aber wenn ich sehe, daß Du das studierst, frag ich mich, warum Du hier so selten postest und wenn dann immer schwerwiegende Krankheiten oder schon zuvor mal Fragen über "Langeweile in der Box - Beschäftigungsmöglichkeiten" fragst.

    Dann lieber doch offen sagen, man braucht es wieder einmal für das Studium.
     
  6. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Hä? SIE bekommt Cushing Medikamente aber man hat noch nie getestet ob sie überhaupt Cushing hat?

    Soll das ein Witz sein????
     
  7. Schnute

    Schnute Neues Mitglied

    @Chiara: was hat mein Studium mit diesem Thema zu tun?? Bevor du mich hier angreifst solltest du dich vorher mal richtig schlau machen!! So was kann ich ja echt haben!!! Eigentlich habe ich gar keinen Bock auf dein Kommentar zu antworten aber der Richtigstellung zu liebe tue ich dies:

    1. habe ich Pferdephysiotherapie studiert, das heisst dass ich mich durchaus mit dem gesamten Bewegungsapparat, den Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken auskenne. Auch mit verschiedenen Pferdekrankheiten kenne ich mich aus. Doch das was mit meiner geliebten Stute passiert kann ich nicht behandeln! Und bin durchaus verzweifelt deswegen!!

    2.Habe ich nicht viel Zeit in Foren rum zu schreiben denn ich arbeite jeden Tag bis zu 12 Stunden!! Deshalb werde ich es auch in Zukunft nicht schaffen hier im Forum viele Berichte oder Kommentare zu schreiben. Ja richtig, ich denke in dem Moment an MEIN Pferd und suche Hilfe. Ist das hier verboten?? Wenn ich ALLES über Pferde wissen würde, bräuchte ich nicht so ein Forum, oder?

    3.Bin ich mit meinem Studium längst fertig und habe bei meiner Facharbeit doch wohl offen und ehrlich hier im Forum gepostet dass ich Leute für eine Studie suche! Warum sollte ich das hier jetzt heimlich tun???
    Da ich keine Tiermedizin studiere ergibt sich das ja wohl von selbst dass dieses Thema nichts mit meinem Studium zu tun hat!!

    4.halte ich es durchaus für möglich das hier nette Leute sind die mir vielleicht weiter helfen können oder Ideen haben. Ist das für Fachleute verboten Fragen zu stellen??

    5.Ich habe mich vor ein paar Jahren hier angemeldet als ich (genauso wie auch andere) Anfängerfragen bzw Anregung zur gesunderhaltung meiner Pferde gestellt/gesucht habe.

    So, ich habe fertig.

    @Charda: Ja es ist so...sie bekommt diese Medis. Und ich weis nicht ob das richtig oder falsch ist. Ich kenne mich mit Cushing zu wenig aus um das beurteilen zu können. Darum schreib ich euch das alles damit ich eure Meinung dazu hören kann.
    Die TÄ meinte halt dass ich die Medis sechs Wochen geben soll und wenn sie helfen, dann ist es das Richtige und wenn sie nicht helfen dann müssen wir weiter sehen.

    Meine TÄ geht auch nicht unbedingt von Cushing aus, sondern von einem ähnlich agierenden Tumor und sie hofft dass wir Kims Probleme mit diesem Medikament in den Griff bekommen...
     
  8. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hey Schnute,


    grundsätzlich ist die Gabe von bestimmten Medikamenten (wie jetzt die Cushing-Medikamente) zum "Ausschlußverfahren" gar nicht verkehrt - das wird auch bei Menschen gemacht, wenn sich bereits en Verdacht erhärtet (wie hier: ähnlicher Tumor etc.).


    Allerdings möchte ich Dir trotzdem raten:

    das ganz dringend zu machen - also auch weitergehende Diagnostik und sicher auch - vor der Erlösung oder so etwas - in die Klinik / zweite Tierarzt-Meinung!


    LG, Charly
     
  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Also nur um etwas auszuschließen finde ich die Cushing Medikamente wesentlich zu teuer. Dann doch lieber den Test machen, ob es wirklich Cushing ist. Zudem wirken Cushing Medikamte erst nach 5-6 Wochen!!! Wenn es etwas anderes ist, dann ist das eine sehr lange zeit die "verbummelt" wurde!

    Meiner Meinung nach ist die Gabe von Medikamenten für das Auschlußverfahren nur dann sinnvoll, wenn sie schneller anschlagen müssten. BEi Cushing finde ich das eher nicht sinnig.
     
  10. Minchen76

    Minchen76 Inserent

    Hallo!
    Ich habe auf diesem Gebiet auch wenig Ahnung, aber ist Dein Pferd auch auf verschiedene Viren oder Autoimmunkrankheiten direkt getestet worden? Manche Dinge sind nicht immer nur im Blutbild ersichtlich. Das fällt mir spontan dazu ein.
    Rote Bete ist kaliumreich und blutbildend. Das könntest Du ergänzend beifüttern, falls Dein Pferd die mag und der Tierarzt keine Einwände hat. Drücke die Daumen, daß es Deinem Pferd bald wieder gut geht.
     
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