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Der Lieschen Müller-Plauderthread

Diskutiere Der Lieschen Müller-Plauderthread im Allgemein Forum; Na...ich meine..es wird wenig geredet, vorwärts..nicht gelabbert.bis ohr taub!..meinen Hund habe ich auf Zeichen konditioniert,weil ich will in...

  1. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Na...ich meine..es wird wenig geredet, vorwärts..nicht gelabbert.bis ohr taub!..meinen Hund habe ich auf Zeichen konditioniert,weil ich will in der Natur, wald, egal, nicht 30 x rumschreien.

    Deshalb: ein pfiff..ein wort..Sie schaut..handzeichen.fertig!..und so handhabe ich auch die Ponys:bahnhof:
     
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  2. Barrie

    Barrie Inserent

    Meine Erfahrungen gehen auch eher in Richtung ruffian, schnell explosionsbereite Pferde brauchen mE einen Reiter, der die Situation einschätzen kann (...was kann es noch ab, wann weicht man besser in den Acker aus...).
    Und dann hab ich auch schon erlebt, daß man unsichere Reiter auf noch so sichere Pferde setzen kann, die wollen einfach nicht kapieren, daß es Pferde gibt, die den Trecker cool vorbei lassen. Das sind dann die Reiter, die Hibbel erziehen.
    Und eines meiner Lieblingsärgernisse sind die Reiter - leider idR Männer - die "den Gaul ordentlich an die Hilfen stellen (knallen), dann geht das, denn das Vieh hat zu gehorchen"....
    Und daß mein Kleiner gluckernde Bächlein zum Gruseln findet, Mähdrescher aber nicht - damit kann ich sachte grinsend gut leben.Er eht dann ja doch hin, durch und /oder drin entlang...nach einer Denkpause.
    Barrie
     
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  3. Canada

    Canada Aktives Mitglied

    Diese Aussage haette auch genauso von mir kommen koennen. Sehr schoen - das ist Hundefuehrung ! Wie gesagt, ich habe ja 2 Jagdhunde abgefuehrt, und in der Jagdhundeausbildung werden die ebenso (schafft aber nicht jeder Hundefuehrer) sowohl auf verbale Kommandos als auch auf visuelle Zeichen trainiert. Ich konnte z. B. auf jede Distanz, sowohl per Ruf, Pfiff oder nur Handzeichen, meine Hunde aus vollem Galopp, auch direkt hinter Wild, in die "down" Position bringen, d. h., sobald das Signal erfolgte, brach der Hund unmittelbar zusammen, will heissen, Stop und Hinlegen in einer Bewegung, dabei den Kopf flach zwischen den Vorderpfoten auf den Boden gedrueckt. Ab diesem Moment durfte er sich ueberhaupt nicht mehr bewegen.

    Zur Bestaetigung dieser Uebung, die einem Hund bei sicherer Durchfuehrung leicht einmal das Leben retten kann, gibt es eine spezielle Pruefung, das sog. "Armbruster-Halteabzeichen".

    Bisher bin ich zwar daran gescheitert, das auch meinen Pferden beizubringen:boewu1::biggrin:, aber Handzeichen und akustische Kommandos gehoeren in der Sache zusammen. Meine Pferde waren daran gewoehnt, allein durch eine Art Zischen, unter dem Sattel loszugehen und anschliessend Tempowechsel allein dadurch vorzunehmen. Wenn wir z. B. im Trab waren/sind, einmal Zischen und das Pferd gehr ueber in den Galopp. Das reicht. Allerdings habe ich bei bewusstem darauf achten festgestellt, dass ich haeufig intuitiv auch leichte Schenkelhilfen gebe. Ist aber nicht noetig.

    Zurueckgeschaltet aus hoeheren Geschwindigkeiten wird einfach mit einem langgezogenen "Whoa". Ueber die Zwischenstufen vom Galopp bis zum Stand, wobei bewegungsbedingt dazwischen kleine Pausen liegen muessen.

    Zeichensprache erfolgt ueblicherweise beim Wegschicken und Abstandhalten.
     
  4. Canada

    Canada Aktives Mitglied

  5. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Ich erkläre dir meine Hunde Erziehung im hunde fred,da hier sonst ot..ok?Erinnerlich
     
  6. Canada

    Canada Aktives Mitglied

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  7. emmaxx

    emmaxx Bekanntes Mitglied

    Faro, die Idee an sich ist richtig (Konsequenz, gradlinig usw.) ... allerdings muss man auch den Unterschied zwischen Fluchttier Pferd und Beutegreifer Hund im Verhalten/Anforderungsprofil berücksichtigen.
    Hund ist Hund, Pferd ist Pferd und Mensch ist Mensch ... und jede Art hat ihr Recht auf indiviuelles Management (was ich bei Faro aber eigentlich voraussetze :) ).
     
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  8. Heatherhill

    Heatherhill Aktives Mitglied

    Ich weiß nicht, ob der Thread hier richtig ist für meine Frage:

    Ich suche eine verständliche Erklärung, was genau passiert unter mir, wenn das Pferd über die Schulter wegläuft/ausbricht.
     
  9. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Du reitet beispielsweise linke Hand auf dem Zirkel und merkst, dass Du die Zirkellinie verlaesst und nach außen wegdriftest an der offenen Seite. Das Pferd lässt aus welchen Gründen auch immer (meist fehlt die äußere Begrenzung oder es besteht innen eine zu starke Zügelverbindung) die äußere Schulter absinken und weicht über diese aus.
     
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  10. Bumblebee1

    Bumblebee1 Bekanntes Mitglied

    Okay, ich versuche es mal zu erklären.
    Wenn du eine Kurve reitest, hast du das Pferd nach innen gebogen, die innere Wade liegt am Pferdund treibt das Pferd am äußeren Zügel, die äußere Wade begrent.. Der innere Zügel gibt vielleicht ein klein wenig die Stellung an, aber wenn das Pferd gut an den Hilfen steht, könntest du in dem Moment den inneren Zügel auch überstreichen. Das innere Hinterbein tritt unter den Schwerpunkt, also fast unter die Körpermitte. Dann wäre das Pfed korrekt gebogen und an den Hilfen.
    Ist anstrengedn fürs Pferd, da es sich biegen muss, man spricht von "in der Rippe biegen". Das ist allerdings nur eine Redewendung, das Pferd kann sich nicht in der Rippe biegen.
    Läuft das Pferd über die Schulter, so ignoriert es den anliegenden Schenkel (oder der Reiter gibt eben keine vernünftige innere Schenkelhilfe oder körperliche Blockaden oder ähnliches erschweren es) und läuft nicht in einer Innenstellung durch die Kurve.In Extremfällen hat das Pferd vielleicht sogar eine Außenstellung. Das innere Hinterbein tritt nicht unter die Körpermitte und es "fällt" auf die Schulter. Man hat auch ein Gefühl, als wenn das innere Vorderbein hart auftritt, als wenn es einen Gegenstoß an der inneren Schulter gibt.

    Edit: Undf das ergibt dann dieses abdriften, das Mirage erklärt hat.
     
Thema: Der Lieschen Müller-Plauderthread