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Die Pferde-Profis

Diskutiere Die Pferde-Profis im Medien Forum; Ne das war ein anderes Pferd kein Schimmel. Das Gebiss müsste ein Baucher Gebiss sein. Gibt's als Stange oder einfach oder doppelt gebrochen....

  1. dani.amy

    dani.amy Mitglied

    Ne das war ein anderes Pferd kein Schimmel. Das Gebiss müsste ein Baucher Gebiss sein. Gibt's als Stange oder einfach oder doppelt gebrochen.

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  2. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Ich schau grad sie letzte (aktuelle? )Staffel nach (noch nicht komplett durch) und die gefällt mir besser als viele davor. Ich finde da sind „echte“ problempferde dabei , die nicht einfach nur miserabel geritten sind und einfach mal nen guten Reiter brauchen oder krank und aus Schmerzens zicken. Das sind für mich interessantere Fälle.
     
  3. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Guck da grad irgendeine Wiederholung.

    Ein großes, langes Pferd läuft longiert an einem 2m Seil mit Hals im 90° Winkel nach innen gezogen nicht grade und er Hackl sagt, das wäre der Sattel, der es aus dem Gleichgewicht bringt.

    Was ist das für ein überbewerteter Typ...
     
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  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich habs nicht gesehen, ist aber üblich heutzutage. eigentlich fehlt der hinweis, dass man es so lange machen muss, bis man "durchkommt".
     
  5. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Keine Ahnung was du da gesehen haben willst.
    Ich habe die Stelle gerade noch mal gesucht, und es kommt nur eine in Frage.
    In der trägt das Pferd einen Sattel, und steht am Strick neben Alex Madl.
    Am Bodenarbeitsstrick.
    Der lässt ihn übertreten, und Hackl sagt diese neue Situation mit Sattel oben drauf reicht jetzt schon aus um das Pferd aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das sagt er, weil das Pferd die selbe Aufgabe ohne Sattel schon vorher anders gelöst hat.
    Danach darf das Pferd am Bodenarbeitsseil locker um den Madl rum traben, mehr wird nicht verlangt von ihm.

    Da wird nicht mal longiert, das Pferd darf da völlig untertourig um Madl rum laufen, um sich an den Sattel zu gewöhnen.

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  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Übertreten ist ein nettes Wort dafür, den Kopf aus der natürlichen Laufbahn zu ziehen und sonst keine Hilfe zu geben. Weniger als 6m ist in meiner Ausbildung nicht möglich und nur in Versammlung zu erreichen. Und es sah einfach grässlich aus und in dem Stand völlig überflüssig. Aber wenn die meinen, dass das Sinn macht, offensichtlich haben sie ja viele Befürworter. Ich finde es regelrecht bescheuert, als würden da zwei Kinder spielen und nicht zwei Profis arbeiten.
     
  7. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Der zieht ja nicht mal.
    Ich habe wirklich mal völlig zufällig auf Screenshot gedrückt, 5 oder 6 mal, ohne drauf zu achten.
    Auf nicht einem hat der Madl gezogen.
    Der Strick hing da in diesen 2 Minuten zu 90 % einfach durch.
    Schon zu beginn, als er die Hinterhand verschoben hat.
    Das Pferd dreht den Hals zu ihm, aber er zieht nicht.
    Auch als es um ihn rum läuft.
    Es kommt kurzzeitig mal Zug auf das Seil, aber da zerrt der Madl nicht.
    Das Pferd schaut ihn aber an.
    Auf dem dritten ist quasi das Maximum an Spannung zu sehen, was es da mal gab.
    Und wie man auf allen Bildern sieht, ja, das Pferd ist völlig unausbalanciert.
    Das ist es wohl was vielen FNlern da sofort Pickel macht.
    Der will da sofort was gegen tun.

    Es ist aber auch nicht Sinn dieser Arbeit irgendwas zu gymnastizieren oder Muskeln aufzubauen.
    Da geht es fast ausschließlich um weichen und das Pferd gezielt "verschieben" können.
    Also Gehorsam auf Abstand.
    Gymnastizier wird dann beim reiten.
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  8. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich mache sowas gelegentlich bei Verdacht als Lahmheitsprobe auf Pflaster. Bei sensiblen Pferden braucht man da auch nicht ziehen, das ergibt sich aus der normalen Halfterführigkeit, denke ich.

    Wie auch immer, dem Pferd passiert da nichts schlimmes. Ob man es gezogen oder von alleine nachgegeben nennt, macht mir den Unterschied im wesentlichen nicht. Das wesentliche ist für mich zum einen, dass suggeriert wird, ohne den Sattel könnte das Pferd das toll laufen, was Fans dieser Sendung dazu veranlassen könnte, Pferde so zu longieren.
    Und zum anderen ist es auch ein grundverkehrter Lehransatz, das Gleichgewicht in solchen Übungen finden zu wollen. Gleichgewicht ist bei vielen eher medium ausgebildeten Reitern ja ein großes Thema, sowohl in sich als auch im Pferd. Aber man findet das nicht auf der Stelle. Reite dein Pferd vorwärts und richte es gerade, in der Reihenfolge, und nicht, geh ihm am Führstrick auf den Sack, bis es auch dich Dilettant erträgt.
    Und als letztes, dem Pferd wird seine Arbeit nicht angenehm und einfach gemacht. Es wird nicht motiviert, indem man ihm Erfolgserlebnisse einfach macht. Ihm wird nur sein Platz gezeigt.

    Ich mag diese ganze Art der Ausbildung überhaupt nicht. Im Vergleich zu dem, was wir seit langer Zeit hier immer hatten, führt es weder zu besseren Ergebnissen, noch empfinde ich es als pro Pferd. Es ist nur lediglich leichter für die Menschen, denn das "richtig reiten reicht" und "das Pferd ist nie schuld" gilt da nicht.
     
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  9. Zitrone

    Zitrone Inserent

    Ich finde, dass sowohl Manic als auch Horsti recht haben, allerdings sehe ich das, was da gemacht wurde, auch einfach nicht als Longieren an, und es war von denen auch sicherlich nicht als solches gedacht.
     
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  10. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Nee, ich nenn das halt so. :)
    Es ist wohl mehr eine Gehorsamsübung.

    Es ist ja auch nur meine Ansicht. Ich sage nicht, dass es nicht zu Ergebnissen führen kann. Es ist nicht mein Ding. Aber die werden sich was dabei denken. Und wie gesagt, das Pferd wird das überleben, da gibt es schlimmere Schicksale.

    Ich kann mir aber vorstellen, und das stört mich am ehesten, dass sowas Nachahmer generiert, denen damit nicht geholfen ist und das gibt schnell Frust für Pferd und Reiter.
     
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Thema: Die Pferde-Profis