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Die Western-Turnier- Disziplinen!

Diskutiere Die Western-Turnier- Disziplinen! im Westernreiten Forum; Reining Reining ist die Westerndressur! Die Vorführung soll weich, schön, schnell und sauber geritten werden, ohne dass man viel von den...

  1. sahi100

    sahi100 Neues Mitglied

    Reining

    Reining ist die Westerndressur!
    Die Vorführung soll weich, schön, schnell und sauber geritten werden, ohne dass man viel von den Hilfen des Reiters sieht. Die Patterns, das sind die vorgeschriebenen Aufgaben, müssen auswendig im Galopp geritten werden und enthalten folgende Manöver:
    Zirkel - Sie sollen rund und an den vorgeschriebenen Stellen geritten werden, die Unterschiede in den Zirkelgrößen und im Tempo müssen deutlich herausgeritten werden.
    Fliegender Wechsel - Er soll korrekt am Punkt durchgesprungen werden.
    Spin - Das ist eine schnelle Drehung der Vorhand um den inneren Hinterfuß in trabartigen Bewegungen, flach und geschmeidig, nicht gesprungen.
    Sliding Stop - Er wird aus dem Run, dem schnellen Geradeauslauf, durch tiefes Einsitzen und verwahrende Hilfen aufgebaut. Das Pferd kommt dabei tief auf die Hinterhand und gleitet mit den Hinterbeinen weiter, die Vorderbeine laufen mit bis es zum endgültigen Stillstand kommt.
    Roll Back - Aus dem Stop heraus wendet das Pferd auf der Hinterhand um 180 Grad und galoppiert in der Gegenrichtung weiter.
    Pivot - Gesprungene Wendung um die Hinterhand um 90 bis 180 Grad.
    Rückwärtsrichten - Dies geschieht schneller und länger als in der klassischen Reiterei, manche Pferde laufen dabei fast rückwärts!

    Freestyle Reining

    Diese Klasse erlaubt dem Reiter, eine erdachte Reining zu einer ausgesuchten Musik im selbst gewählten Kostüm zu kreieren.

    Western Riding

    Western Riding ist die Prüfung für ein gut gerittenes Ranchpferd, das seine Wendigkeit im Galopp in Schlangenlinien mit zahlreichen fliegenden Galoppwechseln zeigt. Es soll sich dabei frei und leicht bewegen, in ruhiger Manier durch das Pattern gehen, durchlässig sein für die Hilfen des Reiters und angemessen am Zügel stehen.
    Es wird gerichtet nach der Qualität seiner Gänge und Galoppwechsel, nach seiner Durchlässigkeit, Disposition und Intelligenz.

    Trail

    Im Trail soll das Pferd in gutem Stil, aufmerksam und vorsichtig und möglichst selbständig Hindernisse überwinden, wie sie auch im Gelände vorkommen können: Tor, Brücke, Bodenstangen, Rückwärtsrichten und Seitwärtsrichten durch verschiedene Hindernisse, Transportieren eines Gegenstandes, Ground Tying (das Abstellen eines Pferdes, ohne es festzuhalten oder anzubinden) usw.

    Western Pleasure

    In der Pleasure werden die Pferde auf Ansage der Richter in Schritt, Trab und Galopp am möglichst losen Zügel und ohne starke Hilfengebung des Reiters vorgestellt. Alle Gangarten werden in beiden Richtungen gefordert, Verstärkung von Trab und Galopp kann verlangt werden.
    Ein gutes Pleasure-Pferd hat einen angenehmen Gang, weich und bequem für den Reiter. Es trägt den Kopf in natürlicher Selbsthaltung, entspannt, aber dennoch aufmerksam und bereit, den leichtesten Hilfen des Reiters Folge zu leisten.

    Western Horsemanship

    Die Horsemanship ist eine Reiterprüfung, bei der Sitz, Hilfengebung und Fähigkeit des Reiters, sein Pferd kontrolliert vorzustellen, bewertet werden.
    Jeder Reiter muss einzeln eine Aufgabe vorreiten, die von den Richtern vorher bekanntgegeben wird, dann werden alle Reiter zusammen noch einmal in den Grundgangarten verglichen, ähnlich der Pleasure-Prüfung.
    Die Horsemanship-Klasse dient dazu, die Fähigkeiten des Reiters, nicht des Pferdes, festzustellen.

    Cutting

    Der Begriff "Cutting" kommt von - to cut - schneiden/abschneiden.
    Beim Cutting geht der Reiter (Cutter) mit seinem Pferd in eine an der Stirnseite der Arena stehende Rinderherde und treibt einen Teil dieser Herde zur Arenamitte. Nachdem zwei Helfer die Rinder gewendet haben, trennt der Cutter ein Tier heraus und lässt die anderen Rinder zur Herde zurück. Sobald das Rind getrennt ist, beginnt die eigentliche Arbeit des Cuttingpferdes. Es synchronisiert die Bewegungen des Rindes, ahnt diese voraus und schneidet dem Rind mit blitzartigen Wendungen immer wieder den Rückweg zur Herde ab. Der Cutter hat 2 1/2 Minuten Zeit, den Richtern die Fähigkeiten seines Pferdes zu präsentieren. In dieser Zeit ist es optimal, zwei bis drei Rinder zu arbeiten.
    Cutting ist Teamarbeit, deshalb benötigt der Cutter vier Helfer.

    Team Penning

    Innerhalb eines Zeitlimits von 2,5 Minuten muss ein Team von drei Reitern drei Rinder aus einer Herde aussondern und in einen Korral treiben. Das Team mit der schnellsten Zeit gewinnt.

    Halter-Klassen

    In den Halter-Klassen werden Exterieur und Gänge des Pferdes an der Hand beurteilt, getrennt nach Geschlecht und Altersklasse.

    Showmanship at Halter

    In dieser Disziplin wird nur der vorführende Jugendliche oder Amateur bewertet, das Pferd stellt somit das Hilfsmittel dar, an dem der Teilnehmer seine Fähigkeiten bei der Vorführung in Halter-Klassen demonstrieren soll.
     
  2. Hallo!

    Danke für die Informationen zur Western-Turnier-Disziplinen!
    Ich werde mir diese Punkte merken, da ich am Sonntag zur Western-Turnier für Quarter Horse schauen gehe!

    Grüsse Valentina1976
     
  3. rocco

    rocco Guest

    Cool jetzt weiß ich endlich mal die ganzen disziplinen beim Western!
    vlg

    P.S. @sahi100 Moosbürg hat das Tunier abgesagt?
     
  4. Biene

    Biene Guest

    Hihi...
    ich bin mal eine Pleasure un dein eine Freestyle Pleasure geritten...
    einmal den ersten un deinmal den 5 platz gemacht...war witzig :)

    dann habe ich auch noch Showmanship at Halter gemacht und Trail at Halter...
    Bei dem ersten war ich out of paddern (ich bin total falsch um das Pferd gegangen und habe ihn angefasst :( )
    und beim zeiten habe ich den 4 gemacht...
    war echt witzig als englisch reiterin da mitzumachen...:)

    wobei bei dem Pleasure hab ich mit dem Pferd einer Freundin mitgemacht...
    mit Kalimero ginge da nicht...hab ja keine western Satte..
    macht aber wirklich Spaß...ist nicht so verbissen wie ein Englisch Tunier..
    alle sind schön locker und freundlich..
    lg
     
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