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Diskussion - Handwerk der Hufschmiede

Diskutiere Diskussion - Handwerk der Hufschmiede im Haltung und Pflege Forum; Abgespalten aus melisses Steckbrief. Wie sagen die Engländer doch so schön: "No hoof, no horse!" Seitdem Hufschmied kein anerkannter...

  1. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    [mod] Abgespalten aus melisses Steckbrief.[/mod]


    Wie sagen die Engländer doch so schön:

    "No hoof, no horse!"

    Seitdem Hufschmied kein anerkannter Ausbildungsberuf mehr ist, wird das Thema "Hufbeschlag" immer dringender.
    Ein "Bauschlosser" hat nun einmal keinerlei Kenntnis von der Anatomie eines Pferdes.
    Geschweige denn, von dessen Bewegungsablauf.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Sep. 2014
  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Husar, beschäftige dich doch mal mit der Aktuellen Ausbildungsanforderung von Hufschmieden... so von wegen "kein Anerkannter Ausbildungsberuf", "Bauschlosser" und "keine Ahnung von der Anatomie". :embarrassed:
    Ausbildungsberuf "Hufschmied"
     
  3. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Manic, es gab mal eine Zeit, da habe ich mich ernsthaft damit beschäftigt, den Beruf des Hufbeschlagschmiedes zu ergreifen.
    Ich bringe alle Voraussetzungen mit.
    Aber, es gibt ganz gravierende Dinge, die mich davon abgehalten haben ....

    Zumindest ist mir bekannt, daß eine abgeschlossene Lehre zum Bauschlosser nicht gerade hinderlich ist .....
     
  4. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Na ja,der gute hat sich ja selber ins aus geschossen,ist auch besser so.

    mit P. Bin ich erst mal glücklich,weil er mich und die Probleme ernst nimmt und sich Zeit nimmt,da zu helfen.

    werde aber nicht alle von ihm machen lassen.
    das kann ich mir leider wirklich nicht leisten:cry:

    Leiky und Donald von mir und Nanni von Natty werden aber auf jeden Fall erst mal von ihm betreut.

    der Rest ist ja Gott sei dank problemlos,was die Hufe angeht.
    da werde ich mir noch mal jemand anderen kommen lassen.
     
     
  5. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Manic,

    den "Hufschmied" als Ausbildungdberuf gibt es in Deutschland nicht mehr.
    Das ist mittlerweile zu einer "Fortbildungsmaßnahme" verkommen.
    Ein eigenständiger Ausbildungdberuf ist das schon lange nicht mehr.
     
  6. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Früher war dafür eine abgeschlossene Ausbildung im Metallhandwerk als Grundlage notwendig, dann hat man ein Praktikum gemacht, in einer Lehrschmiede gearbeitet und dann die staatliche Prüfung gemacht.
    Das System wurde aber überarbeitet, schon vor über 10 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere. Müsste ich gucken, aber mein Ex hat schon nach der neuen Regelung gelernt.
    Der Unterschied ist das man jetzt drei Möglichkeiten hat.
    Entweder eine Grundausbildung im Metallbau in der Fachrichtung Metallgestaltung, Kernbereich Hufbeschlag mit abgelegter Gesellenprüfung worauf ein viermonatiger Vorbereitungslehrgang an einer staatlich anerkannten Hufbeschlagschule stattfindet und am Ende die staatliche Hufbeschlagprüfung folgt, oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Dann fängt man wieder mit dem einmonatigen Einführungslehrgang an, arbeitet 2 Jahre bei einem staatlich anerkannten Hufbeschlagschmied und macht anschließend den viermonatigen Vorbereitungslehrgang an einer staatlich anerkannten Hufbeschlagschule und dann eben die Prüfung wie oben, oder man konnte, wenn man vor dem 1. Januar 2007 schon gewerblich in der Hufbearbeitung tätig war und da mindestens zwei Jahre ununterbrochen gearbeitet hatte , innerhalb von fünf Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung den viermonatigen Vorbereitungslehrgang an einer staatlich anerkannten Hufbeschlagschule besuchen und die Hufbeschlagprüfung ablegen.
    Das letzte ist ja nun inzwischen schon gegessen.
    Aber Definitiv haben Hufschmiede jetzt mehr am Pferd zu tun in der Lehrzeit als früher. Da ist nichts verkommen.
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Manic,

    ich habe mich seinerzeit intensiv mit der Ausbildung zum Hufschmied auseinander gesetzt.
    Was vor 25 Jahren verlangt wurde, ist, gelinde gesagt, ein Witz.
    Nur, verbessert hat sich die Situation bis heute auch nicht gerade!
     
  8. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Melisse, im Wesentlichen geht es mir um eine Falschaussage und das die nicht die Runde macht. Man kann ja anderer Meinung sein, das ist kein Ding.
    ;)
    Ich denke dein Problem wird eben nicht die Tatsache "Schmied an sich" gewesen sein, sondern eben ein schlechter. Die gibt es ja nun leider in allen Bereichen der Hufbearbeitung.
    Und Schmiede haben eben nicht unbedingt weniger Unterricht am und über den Huf als Hufpfleger oder Huforthopäden. :bahnhof:
    Ich habe es auch schon erlebt das Bearbeiter über Jahre hinweg Top gearbeitet haben, und Plötzlich ging nichts mehr. Selbst mit einem guten ist man also leider nicht unbedingt auf immer auf der Sicheren Seite.
    Woran das nun liegt, manchmal glaube ich viel mit der Routine, und dann denke ich manchmal das bei vielen Irgendwann das Interesse genau zu arbeiten nicht mehr vorhanden ist. Und dann schlampig gearbeitet wird.
    Ich hatte nur im Hinterkopf das du immer auf deinen geschworen hattest.
    Das du wechseln musstest hatte ich nicht auf dem Schirm.
    Das sie nun auf allen vier Füßen Platt ist, das ist natürlich mal ne Nummer. Ist dann aber auch schwerer als Rehe zu erkennen, der TA sollte es aber können...
    Habt ihr denn ne Ahnung was nun der Auslöser war, und vor allem wie lange das da in den Hufen nun schon rumort? Wegen Schädigungen und so?
    Ich hatte ja nun den Bearbeiter im Oktober gewechselt, der Huf ist immer noch nicht durchgewachsen. Finde ich seltsam, scheinbar wächst der Huf im Alter nun langsamer. Bin ja nun gespannt wie lange das bei euch Effektiv dauern wird, und wie das am Huf zu sehen sein wird.
     
  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Sagen wir mal so, an der Uni habe ich eine Prüfung gesehen, und da kam nicht jeder Prüfling immer "gleich" durch. Anders hingegen war das, wie mein Schmied mir zähneknirschend versicherte, beim Meisterlehrgang. Der kostet richtig Geld, und da war es letzten Endes bei ihm damals so, das die, die Talent hatten, und GUT waren, halt viel gearbeitet haben bis zur Prüfung, weil man sie schon alleine ans Pferd lassen konnte. Andere, die da nicht so prall waren, haben am Ende aber den Meistertitel auch bekommen - schließlich war der echt teuer.

    Zumindest DA scheint es sich wieder zum positiven verändert zu haben?! Die Einstellung, ich hab da richtig viel Geld für eine Prüfung ausgegeben, daher muß ich die auch bestehen, auch wenn ich zwei linke Hände habe, fand ich zugegebenerweise auch recht eigentümlich.

    Mein Schmied erklärte mir mal, er würde heute, wenn er seine Ausbildung noch mal machen würde, am liebsten noch nen Ing machen in Biomechanik. Um einfach noch mehr wissen für seinen Beruf, zum Nutzen der Pferde, zu haben.
     
  10. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Manic, welche Falschaussage?

    Du beschreibst doch sehr detailliert den Werdegang zum Hufschmied.
    Da geht doch eindeutig draußen hervor, daß es sich dabei nicht um eine Lehre handelt.

    Ein "Ausbildungsberuf" setzt aber die Lehre voraus.
     
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