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Diskussion über Ausbildungmethoden!

Diskutiere Diskussion über Ausbildungmethoden! im Allgemein Forum; Hat jemand von Euch die Vorstellung des Stahlecker-Projekts in der letzten Ausgabe des RJ und die darauf folgenden Leserbriefe der aktuellen...

  1. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    Hat jemand von Euch die Vorstellung des Stahlecker-Projekts in der letzten Ausgabe des RJ und die darauf folgenden Leserbriefe der aktuellen Ausgabe verfolgt?

    Ich sehe das ja schon ziemlich gespalten aber die Argumente von Martin Schaudt sind für mich eine BodenloseFrechheit.

    Zu behaupten, dass Weyden erst durch Sven Rothenberger zum Olympiapferd wurde, finde ich schon fast beleidigend.
    Ich meine, das Pferd war Grand Prix-Siegreich, als er es übernahm, und wer weiß, wie die Karriere des Pferdes verlaufen wäre wenn er in Deutschland geblieben wäre.
     
  2. Franky03

    Franky03 Neues Mitglied

    Hm, wäre nicht schlecht wenn Du mehr auf den Artikel eingehen könntest.

    Ich hab ihn z.B. nicht gelesen und kann jetzt irgendwie nicht viel mit Deinem Post anfangen, obwohl mich das Thema an sich schon sehr interessieren würde.

    Hast Du vielleicht nen Link zum Nachlesen?
     
  3. Bottle

    Bottle Inserent

    Ich kenne den Artikel leider auch nicht und würde ihn auch gern nachlesen. Wäre toll wenn du einen Link einstellen könntest falls es einen gibt. Danke:1: :yes:
     
  4. antonia

    antonia Die von der Killerkampffischluftmatratze entführt

    Ich kann mich nur anschliessen, ich kenne weder den artikel noch das RJ...
    wäre auch über ein paar mehr infos dankbar.
    toni
     
     
  5. PepperM

    PepperM Inserent

    Hey Luckygirl,
    welcher Reiter hat denn Weyden vorher geritten und war mit ihm siegreich im Grand Prix? Würde mich halt nur mal interessieren. Weyden stand aber doch immer in Deutschland, der Rothenberger startet ja nur für die Niederlande, hat seinen Stall aber in Bad Homburg. Ich weiß nur das Weyden nach seiner "aktiven" Zeit als Deckhengst nach Holland gegangen ist.
     
  6. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    Also mal zur Vorstellung des Stahlecker Projekts!
    Das Haupt und Land Gestüt Marbach hat ein Ausbildungsprojekt mit Dressurpferden begonnen.
    Also es werden vom Haupt und Land Gestüt Marbach 12 Remonten (alle 2 1/2 jährig, eine Ausnahme gibt es allerdings ein 4 jähriger Wallach der bis jetzt als unreitbar gilt) zu verfügung gestellt.
    Sechs der Pferde werden nach der konventionellen Methode ausgebildet wie es im Haupt und Land Gestüt üblich ist!
    Das heißt:
    - Das Pferd wird mit drei Jahren angeritten und nach den Roichtlinien gefördert.
    - Eine Aubildung vom Boden aus findet nicht statt.
    - Höhere Lektionen wie Piaffe und Passage kommen in der Grundausbildung nicht vor.
    - Das Pferd wird von Anfang an mit normaler Wassertrense geritten und longiert.
    - Koppelgang nur, wenn es die Umstände erlauben.

    Dann werden sechs Pferde von Fritz Stahlecker ausgebildet
    Das heißt:
    - Das Pferd wird erst Mitte des Vierten Lebensjahres geritten.
    - Die Remonte lernt schon im Alter von zweieinhalbjahren die ersten neu Monate am langen Zügel vom Boden aus.
    - Ein besonderer Kappzaum schont das Pferdemaul.
    - An der Hand werden schon alle höheren Lektionen gelernt.
    - Der tägliche Koppelgang zu jeder Jahreszeit ein Muss.

    Das sind die zwei ausbildungmethoden!
    Ich schreiben morgen den Leserbrief hier rein! Hab gerade nicht so viel zeit!
     
  7. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Der Ausbildungsweg von Stahlecker entspricht ja in etwa der Philosophie der Wiener Hofreitschule. Dort wereden die Hengste ja auch erst mit 4 angeritten und viel vom Boden aus gearbeitet.
    Diese Methode halte ich für sehr pferdefreundlich und sinnvoll! So erhält man sich die Gesundheit (körperlich und Psychisch!!!) des Pferdes, daß ja möglichst lange gearbeitet werden soll.
    Natürlich ist solch eine Ausbildung kostenintensiver! Da es im Pferdesport ums Geld geht, muß ein Pferd möglichst früh ausgebildet werden, damit man es frühzeitig teuer verkaufen kann:no: !
    Da es im Reitsport auch schon Prüfungen für 3jährige gibt (HLP?), müssen die
    Pferde bis dahin "fertig" sein (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Welchen Kommentar hat es denn dazu gegeben?
     
  8. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    es gab ein paar Leserbriefe aber ich zitiere jetzt mal nur Stellen aus dem Leserbrief von Martin Schaudt!
    -Das ständige Suchen vieler Ausbilder nach neuen Ausbildungmethoden kommt mir ein bisschen so vor wie die Suche nach dem Heiligen Gral. Ganz schlimm wird es, wenn ein Ausbilder, meist nach einem entsprechenden Erfolg glaubt, den Heiligen Gral gefunden zu haben, wie z.B. Sief Jansen mit der Rollkur oder in unserem Fall Fritz Stahlecker mit der HSH-Methode.
    - Es ist eine Affront gegen potenzielle Käufer dieser Pferde, denen der Sachverstand abgesprochen wird, ein gutes Pferd zu erkennen, auch wenn es nicht nach der HSH Methode ausgebildet wird.
    - Es wundert mich, dass die neue Landstallmeisterin, die nach eigenen Aussagen der klassischen Ausbildung den Vorzug gibt, einen Methode fördert, die schon am nicht gerittenen Pferd im alter von 3 Jahren Lektionen der Hohen Schule übt.
    das sind ein paar zitate aus dem Leserbrief (1 Seite) von martin Schaudt.
     
  9. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich finde es empörend, dass er Sief Janssen mit Fritz Stahlecker vergleichen will. Anscheinend hat Martin Schaudt einen Horizont von hier bis da, aber nicht weiter als bis zum Tellerrand...
    Klar, wenn man sich sämtliche Gurus anguckt, hat er sorag recht, aber Fritz Stahlecker als Guru zu bezeichnen... :no:
    Jetzt würd mich mal interessieren, wie weit die HSH-Methode bei einem Pferd mit 3 Jahren geht, soweit hab ich mich noch nicht mit ihm beschäftigt, aber wenn ich dagegen Kasselmann sehe, die 4-Jährige an der Hand Piaffieren lassen... Weiss nicht, wo man da eine Grenze setzen soll, zumal ich die Arbeit an der Hand noch lange nicht so schlimm finde, als wenn man das Pferd in diesem Alter schon reiten würde, wie es ja leider fast überall üblich ist. Im Gegenteil, die Handarbeit fördert die Muskulatur und bereitet das Pferd optimal darauf vor, einen Reiter tragen zu können.

    Liebe Grüße
     
  10. Franky03

    Franky03 Neues Mitglied

    Da ich das Buch von Stahlecker schon ne Zeit bei mir zuhause habe, kenne ich seine Ausbildungsmethode.

    Anfangs war ich begeistert davon, bis ich dann mal das Nachdenken anfing.

    Auch wenn immer wieder betont wird, dass er einen Kappzaum benutzt, was ist mit diesem ganzen Hilfszügelgedöns, das er eben den jungen Pferden schon aufhalst?

    Ich bin mittlerweile ja der Meinung dass sich ein junges Pferd erst mal selber ausbalancieren soll, es braucht seinen Hals einfach. Und das Vorwärts wird meiner Meinung nach auch sehr vernachlässigt, wobei das doch gerade sehr wichtig ist für den Schwung.

    Es wird immer wieder betont dass nicht lange mit den Pferden gearbeitet wird, aber trotzdem halte ich diese Methode nicht dafür geeignet ein junges Pferd auszubilden - auch wenns funktioniert.

    Was soll das Projekt beweisen? Dass man auf Stahleckerpferde aufsteigen kann und sie funktionieren? Oder will man die konventionelle Methode mal wieder schlecht machen?

    Irgendwie ist mir das unverständlich....
     
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