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Dopingkontrollen auch auf nationalen Turnieren

Diskutiere Dopingkontrollen auch auf nationalen Turnieren im Allgemein Forum; Gerade in der St. Georg gelesen. Die Anti-Doping-Regeln wurden nun der LPO beigefügt....

  1. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

  2. Maybe12

    Maybe12 Inserent

    Habe mich natürlich noch nicht mit dem Thema beschäftigt (außer Verlinkung gelesen) ,
    daher frage ich einfach mal :gi66:
    Warum Aufschrei und Empörung?
    Wegen der möglichen Kosten?
     
  3. Amisia

    Amisia Bekanntes Mitglied

    Ich glaube, es geht darum, dass jetzt auch Menschen zur Dopingkontrolle müssen. Für die Pferde war das meines Wissens ja auch auf nationaler Ebene schon immer möglich. In einem anderen Forum wurde dann kritisch angemerkt, dass Reiter dann nicht mehr mit Schmerztabletten, Asthmamitteln etc. starten können, was ja in deren eigenem Ermessen liegen sollte usw.
     
    Maybe12 gefällt das.
  4. Mücke

    Mücke Bekanntes Mitglied

    Noja, also dass Asthmaspray und Schmerzmittel im Ermessen der Reiter liegen sollten ist ein Argument, dass meines Erachtens jeglicher Grundlage entbehrt. Soll es auch im Ermessen der Marathonläufer und Radrennfahrern liegen ob und welche Medikamente sie anwenden? Nach dem Motto: Ist doch meine Entdcheidung ob ich dope oder nicht? Braucht die Nada doch nicht zu kümmern? Wenn wir Reiter (Voltis und Fahrer etc) als Sportler akzeptiert werden wollen, dann finde ich es eine logische Konsequenz, dass für uns die gleichen Regeln gelten wie für Schachspieler und Skirennläufer.
     
     
  5. satine

    satine Inserent

    Naja, mein Mann hat allergisches Asthma. Er reitet.
    Zwar keine Turniere und hat das auch nicht vor.
    Reiten war für ihn immer ein Traum. Da er als Kind allergisch auf Pferde reagierte, kam er erst im Studium zum Reiten. An manchen Tagen schlägt die Allergie aber zu und er braucht das Spray um atmen zu können.
    Wäre er jetzt Turnierreiter, könnte er es also knicken oder braucht man dann ein Attest?
    Schade, dass unser sport chronisch Kranke ausschließen möchte.
     
  6. Amisia

    Amisia Bekanntes Mitglied

    Zumindest in anderen Sportarten gibt es da bei chronischen Krankheiten Möglichkeiten eine Sondergenehmigung zu bekommen.
     
  7. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Warum glaubst du haben so viele Sportler diagnostiziertes Asthma. Das ist legales Doping.

    Was den Aufschrei angeht meine ich zwei verschiedene Probleme.

    Zum einen kann man eben nicht mehr einfach so ein Medikament nehmen sondern muss schauen ob und in welchem Rahmen das erlaubt ist.

    Und zum anderen kommt noch die von sehr vielen als entwürdigend (zurecht finde ich) bezeichnete Probennahme unter Aufsicht.
     
  8. Mücke

    Mücke Bekanntes Mitglied

    Ein Asthmaspray ist weiterhin genehmigungsfähig, muss eben, wie gesagt, nur durch einen Arzt bestätigt werden. Und die Hürde kann gar nicht so unglaublich hoch sein-wenn man bedenkt, dass z. B. die Norweger bei den Olympischen Spielen 2014-oder wars 18? (Edit: Es war 2018) über 6000 Dosen Asthmaspray legal mitgebracht haben...

    Ob man überhaupt unter Medikamenteneinfluss Sport machen sollte ist ohnehin die andere Frage. Zumindest wenn man nicht weiß/sich nicht damit beschäftigen möchte was das im Körper auslöst.

    Und zur Entwürdigenden Probenentnahme untr Aufsicht: Ohne Aifsicht geht es nunmal nicht. Und ich glaube ohnehin nicht, dass es den Durchschnittsbreitensportler in irgendeiner Art und Weise betreffen wird. Urinprobe für Reiter und Pferd in der A-Dressur? Wahrscheinlich ähnlich selten wie Dopingtests für Fußballer in der Kreisklasse. Da lohnt der Aufwand und die Kosten nicht.

    Weiß jemand wie das künftig für Reiter in deutschen Kadern aussieht? Müssen die künftig auch Aufenthaltsorte im Voraus melden und dergleichen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Jan. 2019
  9. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Klar geht es nicht ohne Aufsicht. Wie man vorher abgegebene Urinproben einschmuggelt haben Sportler schon vor langem gemerkt.

    Die Spitzensportler wurden schon immer genauso behandelt wie andere Sportler auch und mussten angeben wo sie sich befinden.

    Und in der A-Dressur wird es zwar selten passieren aber wenn sie nicht auf ländlichen Turnieren kontrollieren ist das auch unglaubwürdig. Und ich war schon auf einem Dorfturnier das nur bis A ausgeschrieben war und sie haben ein Pferd aus der A-Dressur kontrolliert. Wurde halt ausgelost.
     
  10. Otterchen

    Otterchen Bekanntes Mitglied

    Zum Thema entwürdigende Probennahme:
    Ich hatte bereits mehrfach das Vergnügen, dass ich eine Urinprobe zwecks Dopingkontrolle abgeben musste. Habe früher eine ganze Zeit lang Leistungssport betrieben (war aber kein Reiten). Ab einem gewissen Alter und der Teilnahme an bestimmten Wettbewerben gehörte das einfach dazu. Glaube, ab den Deutschen Meisterschaften haben die damit angefangen.
    Man bekommt einfach einen Anruf, dass man sich bitte bereithalten möge und sie in ca einer halben Stunde zu Besuch kommen. Probenentnahme erfolgt dann unter Aufsicht. Das war aber niemals irgendwie entwürdigend. Diese Menschen sind professionell und erklären einem, was wie gemacht wird. Beim ersten Mal konnte ich erst überhaupt nicht. Die Dame, die mich überwachen musste, hatte dafür aber Verständnis und meinte, dass das oft passiert und dass es auch für sie selbst nicht sehr angenehm ist.
    War halt mehr wie beim Arzt, der Dinge machen muss, die dem Patienten sowie ihm selbst nicht ganz angenehm sind.

    Zu den Kontrollen an sich:
    Es hört sich erstmal an, als wollten die mit Kanonen auf Spatzen schießen. Grundsätzlich finde ich es aber nicht schlecht, wenn man schon an der Basis beginnt. Es ist immer schwierig, eine klare Linie zu ziehen, ab wo man kontrollieren sollte. Außerdem tut so etwas keinem weh, kann aber einige Menschen schützen. Ich habe damals relativ viele Sportler kennen gelernt, die ohne zu hinterfragen sich was eingeworfen haben, was der Trainer empfohlen hat. Von denen sind leider einige mittlerweile sportlich gesehen platt. Hätten die Kontrollen schon auf geringerer Leistungsebene und in früheren Jahren stattgefunden, bin ich mir sicher, dass manche zumindest weniger Schäden davon getragen hätten.
    Beim Reiten finde ich Doping für den Reiter gerade in den unteren Klassen so etwas von Quatsch, weil es meiner Meinung nach kein Kraftsport sein sollte und man auch insgesamt durch Doping wahrscheinlich kaum eine bessere Reitleistung erzielen kann.
     
    *FrogFace*, Wanderreiter und Mücke gefällt das.
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