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Dressurreiten mit Sidepull

Diskutiere Dressurreiten mit Sidepull im Dressur Forum; Moin, kann man mit nem Sidepull ganz normal Dressurreiten, wie mans halt mit nem Gebiss tun würde? Hintergrund: Das Pferd mag das Gebiss nicht...

  1. Gespenst

    Gespenst Bekanntes Mitglied

    Moin,

    kann man mit nem Sidepull ganz normal Dressurreiten, wie mans halt mit nem Gebiss tun würde?

    Hintergrund: Das Pferd mag das Gebiss nicht gut leiden. Zähne sind in Ordnung, vermutlich ist es einfach so fein oder hat ggf. Erfahrungen gemacht, die dazu führten.
    Äußert sich darin, dass das Pferd das Gebiss zwar brav nimmt beim Trensen, aber dabei "das Gesicht verzieht". Beim Reiten weicht es dem Gebiss aus. Eine stete Verbindung geht schon, nimmt das Pferd aber merkbar ungern an.
    Mit dem Sidepull war ich nun ausreiten. Wenn man hiermit eine stete Verbindung aufbaut, reagiert das Pferd deutlich weniger fühlig. Daher meine Idee dies fürs Dressurreiten zu nutzen.
     
  2. Nein, das empfiehlt sich nicht.
    Jede gebisslose Zäumung ist für dauerhafte Anlehnung nicht gedacht. Benutzt du ein Sidepull fürs Dressurreiten, wird es bei deinem Pferd mindestens zu abgescheuertem Fell, eventuell auch zu Hämatomen auf dem Nasenrücken kommen.
     
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  3. Nessi

    Nessi Bekanntes Mitglied

    Also mein Sidepull hatte Lassoseil über der Nase und war definitiv nicht für Dressur im englischen Sinne gedacht... Aber ich glaub, heutzutage sind das mehr Reithalfter ohne Gebiss?
    Ich bin meinen alten Ponywallach mit LG Zaum geritten, auch Dressur, aber halt auf sehr niedrigem Freizeitniveau. Das ging aber eigentlich recht gut.
     
  4. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Hab mein altes Pferd gezwungenermassen seine letzten 4 Jahre als Reitpferd nach einer Kieferverletzung auf LG Zaum umgestellt, eingeschnallt meistens wie ein Sidepull. Er lief vorher aber auf gutem L Niveau, auch auf Kandare und zeigte null komma null Probleme bei der Umstellung. Die Anlehnung war aber leichter wie auf Trense. Da war er sehr empfindlich und neigte sonst zum Ausweichen der Hand.
    Generell zu sagen man kann in normaler Anlehnung mit Zug an die Hand reiten finde ich aber etwas gewagt.Der Zug sollte da sein und kann da sein aber die Hand muss da das allerallerletzte sein was einwirkt (sollte es ja eh sein bevor mich jetzt jemand falsch versteht). Sonst kommt es wie @sokrates schon sagt zu Verletzungen (die man oft nicht richtig sieht und den Schmerz falsch interpretiert als fein in der Hand sein) oder zumindest zu grossem Unwohlsein.

    Generell ist ein Sidepull in welcher Form auch immer eher in einer Impulsreitweise zu Hause.Zumindest so meine Meinung.
     
    nasowas, KleinElli und PinkPony gefällt das.
  5. Barrie

    Barrie Moderator Mitarbeiter

    Das hab ich in meiner Isländerzeit häufiger gesehen: geschwollene Nasenrücken. Was ich vereinzelt gesehen habe: Ledergebiß- ich finde es grauslich, aber einige Pferde gingen damit sehr zufrieden.
     
  6. ike pike

    ike pike crossed country

    ggf willst du dich beim dressurreiten mit trensengebiss zu sehr zurücklehnen und damit einen deutlichen kontakt aufnehmen. dsa pferd wird diesen nicht leiden mögen und wird deiner hand weichen. vesuche, einen sitz zu findne, der es dir ermöglicht, dich selbst zu halten ohne sich im maul "festhalten zu müssen". vermutlich brauchst du dafür einen stärkeren bügeltritt nd darfst nicht mehr denken, dass sich-zurücklehnen richtig ist.

    ein sidepull würde ich nicht zum dressurreiten nehmen, denn die pferde beginnen, sich daraufzubüffeln. dies ist falsch, da keine "anlehnung" im korrrekten dressurreitersinn.
     
  7. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Nein, kann man nicht.
    Dauerdruck kann zu einer Knochenhautentzündung auf der Nase führen.
    Dafür ist es nicht gedacht.
    Eigentlich sollte man da immer nur eine Seite kurz annehmen, mehr nicht.
    Du kannst so etwas wie ein Lindel kaufen, da ist der Nasenriemen breiter und verteilt den Druck auf einen größeren Bereich.
     
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  8. Gespenst

    Gespenst Bekanntes Mitglied

    Der Nasenriemen bei dem Sidepull, der mir zur Verfügung steht, ist ganz normal breit.
    Das nützt mir ja aber dennoch nichts, wenn ständiger Druck auf die Nase nicht gut ist oder gar schmerzhaft fürs Pferd werden kann.
    Ich hatte nicht das Gefühl, dass er da reinzieht oder sich drauflegt, aber das kann eventuell täuschen, da ich nur kurzfristig aufgenommen geritten bin und es bei länger andauerndem Druck aber dazu kommen würde.
    Dann bleibt es besser eine gemütliche Geländetingel-Trense. Dankeschön für die Aufklärung!
     
    pjoker und ike pike gefällt das.
  9. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Probier doch mal andere Gebisse aus? Vielleicht ein dickeres, dünneres, einfach oder doppelt gebrochen, Stange etc.?
    Meiner mag keine doppelt gebrochenen Gebisse. Warum auch immer. Einfach gebrochen geht, aber am allerliebsten mag er relativ dicke Stange mit Zungenfreiheit.

    Mein erstes Pferd mochte am liebsten einfach gebrochen und sehr dick. Dicker als sein Maul und die Zunge eigentlich vom Platz her zugelassen haben. Aber sein Verhalten wahr halt eindeutig :bahnhof:

    Ich glaube die persönlichen Vorlieben sind da einfach auch ausschlaggebend. Nur weil ein Pferd eine Gebissart nicht mag, heißt das ja nicht, dass ein anderes Gebiss nicht angenehm ist.

    Ich würde da nicht so schnell aufgeben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dez. 2021
  10. KleinElli

    KleinElli Bekanntes Mitglied

    Ich kannte ein Pferd, das hat nur die Gebisse von Sprenger akzeptiert.
    Selbst bei einer doppelt gebrochenen Edelstahl-Wassertrense lief das Tier mit dem Markengebiss zufriedener als mit einer günstigeren Variante eines anderen Herstellers :bahnhof:
    Nathestange ist auch etwas, das man ausprobieren kann, wenn ein herkömmliches Gebiss nicht so gut akzeptiert wird.
    Und sonst, wie schon von Frogface vorgeschlagen, andere Gebissformen oder Legierungen anbieten.
     
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