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Eigener Stall/ Bauernhof- wer hats gemacht?

Diskutiere Eigener Stall/ Bauernhof- wer hats gemacht? im Haltung und Pflege Forum; Hi, mein Freund und ich sind schon seit einiger Zeit am überlegen unser Haus zu verkaufen und einen kleinen Bauernhof oder ein Haus mit großem...

  1. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    mein Freund und ich sind schon seit einiger Zeit am überlegen unser Haus zu verkaufen und einen kleinen Bauernhof oder ein Haus mit großem Grundstück und der Möglichkeit einen Stall dazu zu bauen, zu kaufen.
    Verschiedene Objekte hatten wir uns auch schon angeschaut, jedoch war meistens das Wohnhaus nur noch zum Abreißen, oder das ganze lag verkehrstechnisch so ungünstig, dass mein Freund stundenlang zur Arbeit unterwegs gewesen wäre. Da solche Objekte sehr gesucht sind in unserer Gegend stehen wir ziemlich weit hinten bei den Listen der Makler...
    Doch durch Zufall haben wir von einem Bauernhof erfahren, der verkauft werden soll, aber noch nicht beim Makler ist. Liegt sehr günstig, mein Freund müsste nur 30 Min. Zug fahren zur Arbeit. Die Verkäuferin war sehr nett und übernächste Woche wird der Wert des Hofes geschätzt, danach werden wir ihn besichtigen und falls wir uns dagegen entscheiden, gibt sie ihn zum Makler.
    Der Hof hat ein Wohnhaus mit zwei Wohnungen- eine würden wir wahrscheinlich vermieten. Ein großer Stall/ Scheune ist vorhanden- hier würden wir evtl. Pferdeboxen einbauen, des weiteren gibt es noch einen großen Holzanbau, der zur Zeit als Offenstall genutzt wird und etwas weiter Richtung Koppeln (direkt angrenzend) eine Scheune, die als Offenstall dient.
    Einsteller sind schon vorhanden, die sich aber selbst versorgen.
    Alles in allem macht das Ganze einen recht ordentlichen, aber von der Optik her zusammen geschusterten Eindruck (die vorhandenen Pferdeställe).
    Die Einsteller könnten wir wahrscheinlich übernehmen.
    Erstmal würden wir das Wohnhaus renovieren. Es sieht von Außen sehr gut aus. Innen müsste es aber renoviert werden, aber nur Fußböden usw. also keine Elektrik, Fenster oder Wasserleitungen. Je nachdem wie der Energieverbrauch ist, würden wir von außen noch mal eine Dämmung anbringen. Nach dem Einzug würden wir dann das Stallgebäude optisch dem Wohnhaus angleichen- also neu streichen (Putz scheint ok.) und zum Teil die gleiche Holzverkleidung wie am Haus anbringen- falls wir dort eine wegen der Dämmung angebracht haben. Die Offenställe würden dann verbessert werden (neue Zäune, angelegte Paddocks usw.) und ein Reitplatz soll angelegt werden. Zu meinem Pferd würden wir evtl. noch weitere (2-3) Eigene anschaffen und Reitstunden (Trainer C) anbieten.
    Der Hof soll langfristig als Reiterhof für Einsteller (auch Vollpension) genutzt werden.
    Hat jemand von euch schon mal so etwas ähnliches gemacht, oder ist selbst Stallbesitzer mit Einstellern?
    Würdet ihr die Offenstalleinsteller behalten, oder glaubt ihr das würde erstmal zu stressig werden? Ich würde eigentlich erstmal lieber alles pferdegerechter umbauen. Wobei ich die Einsteller auch gerne behalten würde, wenn sie die späteren teureren Preise akzeptieren und evtl. den Pensionsservice nutzen wollten.
    Mein Freund arbeitet tagsüber ganz normal, ich bin Studentin, verbringe aber kaum Zeit an der Uni oder investiere viel Zeit in mein Studium (bin trotzdem in der Regelstudienzeit und hab 2er Noten) Hätte also fast den ganzen Tag Zeit. Meine Nebenjobs könnte ich dann aufgeben. In den Urlaub fahren wir eigentlich sowieso selten, weil wir 2 Hunde haben und ja auch in einer Urlaubsregion wohnen. Beruflich gesehen wollte ich mich schon immer selbstständig machen. Hab erst eine Ausbildung gemacht und dann angefangen zu studieren. Da mein Freund fest angestellt ist, muss das ganze ja auch nicht sofort Gewinn bringen und kann langsam aufgebaut werden.
    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Würdet ihr so etwas noch mal machen? Welche negativen Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Hab mir schon das Buch „Aufs Land der Pferde wegen“ von Uta Over besorgt, finde darin aber nichts Neues oder sehr Nützliches, ich komme ja vom Land. Könnt ihr noch Bücher oder Infoquellen empfehlen?
     
  2. Also, wir haben einen eigenen Stall gepachtet mit Weiden und drum herum, allerdings nur für unsere eigenen Pferde. Ist schon viel Arbeit, obwohl mein Mann ja die PFerdegeschichte hauptberuflich macht. Einstaller, das haben wir früher mal gemacht, ist aber nichts für uns - dazu fehlen uns die Nerven und wir möchten auch keine Abstriche machen, um einem Einstaller entgegen zu kommen. Um Einstaller zu haben, muß man finde ich sehr gesellig sein, mit der Einstellung an die Sache herangehen, dass man als Dienstleister tätig ist und jederzeit ein offenes Ohr für Probleme und Problemchen haben :1:
    Also, eigener Stall - ganz klar dafür - Einstaller ? Nur wenn man damit umgehen kann und will :wink:
     
  3. DolceSandra

    DolceSandra Neues Mitglied

    Hey Gromit,
    im ganz so großen Stil wie ihr das vorhabt, hab ich es nicht gemacht, aber ein paar Tipps kann ich dir schon geben. Wir leben im Außenbereich auf einer so genannten Nebenerwerbsstelle. D.h. meine Großeltern sind damals ausgesiedelt worde, weil der Bauernhof einem Gewerbegebiet weichen mußte und sie haben dann auf ihrem eigenen Land neu gebaut, ein Zweifamilienhaus mit Stallgebäude, welches aber inzwischen anders genutzt wird. Wir haben dann eine Doppelgarage angemeldet, die wir nach dem Bau in einen Pferdestall mit zwei Boxen umfunktioniert haben. Damals hatte ich mein eigenes Pferd und das Pferd einer Freundin da stehen. Inzwischen habe ich selber zwei eigene Pferde.

    Also, fangen wir mit den Vorteilen an:
    Du bist dein eigener Herr, hast deine Ruhe und kannst es so machen, wie du willst, ABER... er gibt auch ein paar Dinge, die ihr bedenken müßt:

    Du mußt dein Futter selber besorgen: Heu, Stroh, Kraftfutter. Wie läuft das bisher auf dem Hof? Haben die selber geheut? Wenn ja, könnt ihr das auch? Habt oder übernehmt ihr die Maschinen? Was macht ihr mit dem Mist?
    Wenn ihr umbaut, denk dran, das im Außenbereich so ziemlich alles genehmigt werden muß (Wir hätten einen Pferdestall nicht genehmigt bekommen, daher die Garage für unsere 2PS). Kalkuliert alle Kosten VORHER durch. Bekannte von mir waren kurz vor der Pleite nach so einer Aktion (die haben auch einen runtergewirtschafteten Hof gekauft und renoviert).
    Wenn ihr die Einsteller behalten wollt, setzt euch VOR den Umbaumassnahmen mit ihnen zusammen und sprecht die Planung und evtl. Mehrkosten und den daraus erwachsenden Nutzen für sie durch.:GEEK:
    Mit dem Reitplatz kann man ne Menge falschmachen. Ich spreche da aus leidvoller, teurer Erfahrung. Je nach Boden muß evtl. eine Drainage drunter, vernünftiger Aufbau, Trennschicht in Form von Gitterplatten o.ä., vernünftige Tretschicht. Da kommen auch locker ein paar Tausend, wenn nicht sogar zehntausend Euro zusammen.... Und bedenkt auch das Thema Steuern, wenn ihr euch selbstständig macht. Denn das sind Mieteinnahmen von denen das Fi-Amt gerne was abhaben möchte. :frown:
    Ich will es auch nicht ausreden, es ist schon toll, wenn man sein eigener Herr ist, nur hab ich mich damals dann mit meiner Freundin über die Stallkosten verkracht, obwohl sie eine genaue Aufschlüsselung bekommen hat, wie die sich zusammensetzen und seinerzeit damit einverstanden war. Daher nun zwei eigene Pferde im Stall...:1:

    Überlegt nochmal in aller Ruhe und das ohne rosa-rote Brille, :err: was ihr wollt und ob es das ist, denn ihr bindet euch so auch viel ans Bein:wink:
    Toi, toi, toi!:1:

    LG Sandra

    PS.: Ich stimme meinem Vorgänger da voll zu. Einsteller sind da so eine Sache (s.o.!)
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    danke schonmal für eure Tips und ehrliche Meinung! Ihr sprecht mir da aus der Seele...
    Einsteller können schon ganz schön nervig sein, ich seh es ja dort wo ich momentan bin ;) Wäre eben eine nette Nebeneinkunft und man könnte sich Reitplatz etc. schneller finanzieren.
    Mit dem Futter besorgen ist kein Problem, wir hätten dort ein Getreidesilo und hier in der Gegend sind viele Bauern froh ihr Getreide gut zu verkaufen und nicht an die Stromgewinnung unter Preis abzugeben (wird dort verbrannt um Strom zu erzeugen). Stroh kann man auch sehr gut kaufen. Heu würden wir zum Teil selbst machen- Fläche hätten wir genug und die muss ja auch gemäht werden. Also d.h. einen Dienstleister beauftragen das ganze zu mähen und zu pressen, von der Wiese holen dann selbst. Das machen hier fast alle Landwirte so und wurde auf dem Hof auch so gemacht, bzw. wurde das Heu noch in die Scheune gebracht. Vorher hat dort nur eine ältere Frau gelebt, die konnte das gar nicht selbst machen.
    Ja, leider werden die Einnahmen von Einstellern ja seit einiger Zeit anders besteuert, da müssen wir halt sehen, wie sich das rechnet, aber da gibts ja auch verschiedene Abschreibungsmöglichkeiten, bzw. kenne ich "Landwirte" die dann noch 2 Rinder haben und deswegen anders besteuert werden ;)

    Das mit den Einstellern überlegen wir uns wirklich nochmal sehr genau. Das gute ist, der Hof ist in der Größe, dass wir ihn uns auch ohne landwirtschaftliche Nutzung leisten und unterhalten könnten. ER bietet aber auch gute Ausbaumöglichkeiten.
    Mein Onkel betreibt einen großen Stall mit Reithalle für Einsteller, hat aber selbst keine Pferde oder Reitsportambitionen und lässt das ganze so vor sich hin laufen. Da juckts mir schon manchmal in den Fingern, wenn ich mir überleg, was man dort alles bieten könnte.
     
  5. DolceSandra

    DolceSandra Neues Mitglied

    Mach dir ne Liste mit Pro und Contra und allen Möglichkeiten, also Einsteller ja oder nein und dann wäg es ab. Ich würde mir glaub ich den Stress nicht antun. Du bist in allem der A... vom Dienst: Wenn Pferde krank werden, wenn es Probleme sozialer Art gibt etc. Meine Bekannten hatten ein paar Mal Kolik im Stall und gleich hieß es, sie würden die Pferde umbringen. :mad2: Und wenn man dann den Ruf erst weg hat,....:mad2: Gute Nacht! :confused2:
    Es kann gut aber auch stark daneben gehen. Eine gute Gemeinschaft hieße dann, dass ihr auch mal ohne Probleme ein paar Tage wegfahren könnt, oder eben das totale Gegenteil.
    Wie gesagt: Toi, toi, toi! Ihr trefft schon die richtige Entscheidung!:1:
     
  6. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Noch eine Anmerkung: Als "Landwirt" wird das ganze natürlich anders besteuert, das ist mit zwei Rindern aber ganz und garnicht erledigt. Da gibts ganz genaue Vorschriften wenn du deinen Betrieb als landwirtschaftlichen Betrieb nutzen möchtest (entsprechende ha Land, eigene Futtergewinnung, pro Tier soundso viel ha Land zusätzlich...) und du hast bei einem landiwrtschaftlichen Betrieb noch die Berufsgenossenschaft an der Backe mit zusätzlichen Forderungen (Arbietssicherheit... da stellst du nicht mal eben irgendwie ne Leitern an den Heuboden...).
    Wir (meine Grosseltern, meine Eltern, mein Freund und ich) leben mit unseren sechs Pferden (inkl. einem Einstaller) auch auf dem Resthof meiner Grosseltern. Haben die ganzen Gedanken auch schon durch :wink: Dazu kommt bei uns, dass wir hier wirklich rein garnichts bauen dürfen ohne Genehmigung (die so gut wie nie zu bekommen ist), noch nicht mal einen Unterstand auf der Weide! Ich meine, da darf man dann auch mal nicht so viel fragen, kann ja auch mal was zusammenfallen und muss dann in der NAcht neu gebaut werden oder so :wink: aber VORSICHT!, gibt eben auch Leute die das dann melden.
    Reitplatz ist auch sone Sache. Wir haben unseren nur abgezäunt, nicht besonders befestigt, keine Drainage... Ist aber eben auch kein top Reitplatz. Im Winter schnell nass, häufig Kuhlen... Ist schon nervig. Aber selbst wenn wir das Geld hätten, den Reitplatz vernünftig anzulegen, das dürfte man schon wieder nicht ohne Genehmigung :rolleyes2:
    Ganz abgesehen davon was so ein Gehöft kostet. Mein Freund und ich haben dieses Jahr kurzfristig überlegt doch einen eigenenRresthof zu kaufen (unabhängig, weniger Generationskonflikte...), haben aber aus mehreren Gründen ganz schnell wieder davon abgesehen (haben hier ne grosse eigene Wohnung, drei Generationen bedeutet es ist auch immer jemand da für Hunde, Kinder...), ganz besonders weil wir uns mal haben vorrechnen lassen was wir uns als Kredit leisten könnten (und mein Freund verdient ganz gut) Das ist lachhaft! Da kriegt man vielleicht ne Doppelhaushälft für, aber keinen Resthof! Hätten wir niemals gedacht. Also wir sind echt froh dass wir hier das haben was wir suchen und wir werden auch hierbleiben. Für mich und meinen Freund würde auch absolut nichts anderes in Frage kommen, kann euch also gut verstehen. Wenn das finanziell für auch machbar ist, würd ich das Ganze mal weiter verfolgen, aber das ist halt alles nicht so einfach (es gibt wirklich bald für jeden Fliegenschiss nen Paragraphen und man muss wirklich alles genehmigen lassen, das ist das Problem).
    Trotzdem viel Spass und Glück bei eurer Entscheidung und Suche; erzählt mal wies weiter geht :wink:
     
  7. DolceSandra

    DolceSandra Neues Mitglied

    Hallo Gromit,

    nochmal kurz in Naschlag zum Thema Einsteller, den ich Dir als "Abschreckung" nicht vorenthalten wollte: Meine Reitlehrerin ist als Mädchen für alles im Nachbarstall, wo ich reite angestellt und hat mir erzählt, dass die ihre Einsteller ALLE (!) rausgeworfen haben, weil die echt die Schn.... gestrichen voll hatten. Auf einer Einsteller-Versammlung haben sie die Idee geäußert, einen Futterautomaten anzuschaffen, da sind die Einsteller Amok gelaufen, haben behauptet, der Stall würde nie gemistet, die Pferde würden krank und, und, und, alles pure Lügen. Daraufhin haben sie alle rausgeworfen und halten jetzt nur noch ihre eigenen PFerde. UNd der Stall ist einfach erste Sahne: Zwei große Plätze, Reithalle, Führanlage, alles vom Feinsten und super gepflegt.:no:

    Naja, soviel dazu!:no:
     
  8. Nina

    Nina Inserent

    Hallo,
    wir haben auch ein Grundstück gepachtet.
    Es sind knappe 4.000 qm, inkl. Strom und Wasser zahlen wir 60€. Also quasi nichts. Haben allerdings mit diesem Grundstück auch die Pflicht übernommen im angrenzenden Wohnhaus sich um die ältere Dame, die ein Engel auf Erden ist, zu kümmern. Die Frau ist 65 Jahre alt, noch top fit hat allerdings keine kinder. Nur einen Bruder der 600 km entfernt wohnt. Aber das machen wir gerne!

    Wir haben verdammt viel Arbeit und es kostet verdammt viel Geld. Man muss soviel organisieren und bei so einem Projekt wird man nie fertig! Es fällt immer was an.
    Die Sommerwiese kostet im Jahr 400€ für 5.000 qm, was günstigeres kriegen wir in der Umgebung nicht. Dort gibt es weder Strom noch Wasser sprich müssen alles wir organisieren!
    Die freien Wochenenden werden dazu genutzt neue Zäune zu setzen, den Stall zu erweitern/erneuern oder auch so wunderbare Dinge wie Heuabladen bei 30 C im Schatten.

    Es ist nicht immer einfach. Aber was das gute ich - ich hab keine Zicken am Stall, ich kann mir aussuchen wer dort ist, ich kann entscheiden was gemacht wird und darf mich verwirklichen. Ist schon nicht schlecht.
    Es ist ein Traum - ein teurer Traum!

    Ich würde es immer wieder machen. Nur wir schauen nun ob wir nichts größeres finden. Mehr arbeit aber bessere weidetechnische ausweichmöglichkeiten! Und das es den Pferden gut geht steht im vordergrund.

    Später möchte ich gerne ein Rest kotten haben, mit Stall. Dort einen Aktiv Stall aufbauen und ggf. 2-3 Einsteller zulassen. Mehr nicht. Kleiner Reitplatz und das wars. Gut das mein Freund selbst so verrückt ist und diesen Traum auch verwirklichen möchte - nun gut er will zwar noch seine Doppelgarage aber die bekommen wir auch noch hin!

    Gruß
    Nina
     
  9. Knitty

    Knitty Inserent

    Hallöchen!!!!

    Also ich hab meine 2 Pferdis auch bei mir zu Hause stehen, ich hatte das Glück das ich in ne "Bauernfamilie" reingeboren bin. Wir haben nen Hof, nen kleinen Stall und auch genügend Wiese für Koppeln und den jahresbedarf an heu. Ich finds eigtl klasse, weil das was ich so von den andern MÄdels höre macht mich immer wieder froh mein eigener herr zu sein.
    Wenn mein Stall noch n tick größer wer würde ich auch überlegen mir jemanden reinzuholen. Aber wenn man net grad den großen Glücksgriff macht geht das irgendwann eh in die brüche.
    Deswegen solltet ihr euch das echt überlegen und mit den Einstellern auch nen Vertrag abschließen, also von wegn selbstausmisten + stallarbeit wo alle mal mit anpacken müssen...

    Bei uns in der Gegend gibts auch einige Privatmänner die das Gewerbe gar net erst angemeldet haben, die stecken sich ihre Stallmiete so in die Tasche, gehen meist selbst arbeiten, haben andere leute die ihre Pferde machen und nich mal was dafür verlangen und brauchen sich um den ganzen quatsch auch gar net zu kümmern... und da gibts die ersten einsteller die den stall wechseln... guut es kann auch anders gehen.

    Ob sich dein Hof rentiert ist die andere Frage. Aber wenn man das mal so übern Daumen zieht sind deine Ausgaben wohl größer als die einnahmen

    Einnahmen: Stallmiete, evtl. Wohnungsmiete, Reitunterricht (vorasussetzung Reitplatz), monatl. Lohn von deinem Freund

    Ausgaben: Kaufpreis und damit verbundene Kreditabzahlung, Renovierungen im größeren Rahmen(Stall, Haus, Weise,Reitplatz...,) bewirtschaftungskosten für die Heuwiesen, Instandhaltungen auf dem gesamten Hof, Mistabholung?, Steuern etc., ....


    Die frage ist nun echt ist das alles so unter einen Hut zu bekommen das ihr davon leben könnt???
    Vielleicht solltest du echt erstmal nur an den umzug auf den Hof denken und euer "häusliches" leben da, die Wiesen kannst du in der zeit verpachten. Die andere Wohnung würde ich vermieten und die Einsteller erstmal rausschmeisen. Dein Pferd könntest du dann trotzdem zu dir hohlen, n Beistellpony lässt sich da sicher auch für nen niedrigen Preis finden und wenn du dann alles unter einem Hut hast, kannste immer noch an BOxenvermietung denken und mit 1-2 leuten anfangen, wenns dir gefällt hohlste dir noch mehr ärger :wink: ins Haus und hast vielleicht auch schon deinen Reitplatz...


    lg nina
     
  10. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    wollte nur kurz berichten:
    Wir haben den Hof angeschaut, er war doch etwas zu groß und die Aufteilung der Wohnräume war sch... Im Prinzip zwei kleine Wohnungen, wo man nicht mal ein Kinderzimmer hätte. Beide Wohnungen zusammen nutzen wäre blöd gewesen wegen dem Treppenhaus. Ausserdem waren die Energiekosten riesig, da keinerlei Isolierung da war. Die Lage nahe der Strasse hat uns auch noch zu sehr gestört. Ausserdem- Wasserschutzgebiet was die Genehmigung von Reitplatz usw. sehr schwer machen könnte.
    Werden weiterschauen, auch nach Häusern mit großem Grundstück und Feldrandlage. Hab da ganz tolle Fertigbau- Offenställe im Auge...
     
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