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Eisen verloren - lahmt!

Diskutiere Eisen verloren - lahmt! im Pferde Allgemein Forum; Hallo Ihr! Sorry wenn ich die Frage stelle, aber da ich erst seit kurzem Besitzerin meines ersten Pferdes bin, gerate ich leicht in "Panik" wenn...

  1. Aurora_1990

    Aurora_1990 Inserent

    Hallo Ihr!
    Sorry wenn ich die Frage stelle, aber da ich erst seit kurzem Besitzerin meines ersten Pferdes bin, gerate ich leicht in "Panik" wenn was ist...
    Gestern hat er sich vorne links ein Eisen ausgerissen, ist auf der Koppel passiert, da hab ich es gefunden. Der Schmied war erst vor nicht mal 3 Wochen da. Dieser hat ihn auch das erste mal beschlagen.
    Der Huf ist ausgebrochen und er lahmt ziemlich. Hätte gestern Reitstunde gehabt, die hab ich aber abgesagt.
    Hab erst mal geguckt ob was geschwollen ist an der Sehne, gestern kam es mir schon so vor, hab gleich gekühlt, heute früh war wieder alles normal.
    Hab den Hufschmied natürlich gleich angerufen, da hebt immer seine Frau ab da die die Termine für ihn macht. Sie hat gesagt sie muss es sich aufschreiben, sie kann nicht noch nicht sagen wenn er Zeit hat. Er wohnt nun mal nicht um die Ecke und kommt normal nur alle 8 Wochen in meine Gegend.
    Jetzt hoff ich natürlich dass der so bald wie möglich kommen kann. Falls das jetzt aber dauert, was würdet ihr machen? Würdet ihr ihn auf die Koppel lassen? Bewegen?
    Hab schon gelesen wenn es länger dauert bist der Schmied kommt, soll man das zweite Eisen auch abmachen (er ist nur vorne beschlagen). Hab auch schon irgendwo gelesen, dass man einen Hufverband machen sollte. Ist das sinnvoll oder wäre das nur übertrieben?

    Jetzt mach ich mir natürlich voll die Gedanken... hab schon von jemandem gehört, dass bei dem Schmied die Eisen nicht gut halten. Allerdings haben meine beiden Stallkolleginnen dessen Pferde er auch beschlägt keine Probleme.

    Der Schmied, der ihn vorher immer beschlagen hat, hat lt meinem Hufschmied ziemlich weit hoch genagelt und der Huf ist ziemlich "vernagelt". Links hat er auch eine leichte Fehlstellung, anscheinend waren die Zehen immer zu lang, jetzt hat er so eine leichte "Kerbe". Auch von anderen hab ich über den Schmied nur schlechtes gehört.

    Kann es sein, dass die Eisen deshalb nicht gut halten, weil der jetztige Schmied nicht so hoch nagelt? Würde echt gerne bei dem bleiben, da der echt gut ist. Wenn das jetzt nur am Anfang so wäre, dass er hin und wieder das Eisen verliert, und es mit der Zeit aber besser würde, wäre ich ja schon zufrieden. Nur wenn der jedes Mal schon nach 3 Wochen das Eisen verliert, krieg ich die Krise, da das echt schwierig werden kann weil der Schmied so weit weg wohnt. Und wirkliche Alternativen gibt es bei uns leider nicht.

    Viele bei uns im Stall haben vor Jahren auf Barhuf umgestellt. Es kommt regelmäßig eine Barhufpflegerin, mit der sie echt zufrieden sind. Hab mir das auch schon mal überlegt. Nur hat mir eine Stallkollegin erklärt dass sie nach der Umstellung ein halbes Jahr fast nichts tun konnte, da ihre Stute so fühlig war am Anfang.

    Wäre über Erfahrungen und Tipps sehr dankbar :)
     
  2. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Da hat Dein Schmied wohl "Feiglinge" genagelt (sich nicht getraut, höher zu nageln). Allerdings, wenn der Huf eh schon total vernagelt ist, kann es gut sein, dass da eh nix mehr gscheit hält :bahnhof:

    Schau, dass Du kurzfristig einen andren Schmied herkriegst, oder eben das andre Eisen auch abmachen. Oder generell umschwenken auf Barhufbearbeitung. Da kann man Fehlstellungen besser korrigieren und ein Huf, der einen Knick drinne hat, ist nicht gerade ein Aushängeschild für gute Schmiedebearbeitung.

    In der Tat muß man die "Nutzung" seines pferdischen Lieblings auf die "Leistungsfähigkeit" seiner Hufe abstimmen und darauf dann halt auch Rücksicht nehmen. Aber das sollte einem als liebender Pferdebesitzer doch eigentlich selbstverständlich sein? Hufschuhe helfen enorm beim Übergang zu barhuf
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Sep. 2014
  3. satine

    satine Inserent

    Oder frag jemanden im Stall ob er das nötige Werkzeug hat, um das Eisen abzunehmen.
    Manchmal hat man da Glück!

    Ansonsten: ganz ruhig bleiben und atmen.
    Wenn dein Schmied das nächste Mal kommt, dann frag ihn Löcher in den Bauch. Erstell dir eine Liste mit Dingen, die du wissen möchtest. Auch auf Gerüchte kann man 90% der Menschen direkt ansprechen.

    Aber mir stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien du deinen Schmied auswählst?
     
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn man keine eisen braucht kann man einen schmied nehmen, der am anderen ende der welt wohnt, braucht man eisen, ist das schlecht, normalerweis sollte von einem tag auf den anderen das alte eisen wieder dran sein können. siehst du jetzt ja selbst.

    ich finde es blöd, "seinen" schmied zu übergehen. bitte seine frau um seine händinummer, falls sie dir für heute keinen termin gibt.
    besprich mit ihm, wie du verfahren sollst. vielleicht hat er in der nähe einen kollegen, der ähnliche arbeit macht wie er selbst und der für ihn für solche fälle einspringt.

    mach bitte das andere eisen jetzt nicht auch noch ab - wie kaputt solll denn der huf jetzt noch werden??das ist doch noch fest und da sind doch noch alte löcher... da sollte heute das andere wieder drauf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Sep. 2014
     
  5. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Ich muss gestehen das die Beschreibung mich so neugierig gemacht hat, dass ich gerne Bilder der Hufe sehen wollen würde.
     
  6. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    @Rakete: Echt? ich nicht. Finde das immer sooo gruselig. Und dann? Kommt wieder das übliche.... Will mir das schon nicht mehr ansehen. Ändern kann man so von Forum Seite her kaum was. Es gibt mal wenige die dann was tun.

    Ich les jetzt auch nicht raus, ob das Eisen ganz weg oder nur ausgebrochen ist? Wenns "nur" ausgebrochen ist muss es unbedingt runter! Weil der sich doch sonst das Eisen stets falsch reintritt bei jeder bewegung.

    Wenn ich aber schon höre, dass ein Pferd über längere Zeit falsch Beschlagen wurde und vernagelt wurde, so dass der jetzige neue Schmid noch nciht mal die Möglichkeit hat, das Eisen korrekt drauf zu machen, würde ich dir ganz dringend Empfehlen, dass Pferd erst mal Barfuß gehen zu lassen. Der Huf muss sich unbedingt regenerieren. Das schaffen die wenigsten Hufe korrekt mit Beschlag. Am Besten und natürlichsten wächst der Huf ohne zusätzliche Belastung (ja das heißt dann eben auch mal Reiten auf Sparflamme) und ohne Eisen. Ich würde darüber mal mit meinem Schmid sprechen.

    Ansonsten seh ich das wie UT. Wenn du ein Beschlagenes Pferd hast, muss der Hufschmied auch innerhalb kurzer Zeit erreichbar sein.... Es kann immer mal vorkommen, dass sich ein Eisen verabschiedet, bei schlechter Hufqualität. Da muss dann aber auch reagiert werden...

    Aber wie gesagt, wenn ich mir das so durchlese würde ich sagen: Eisen Runter! Bis der Huf sich ordentlich regeneriert hat und Hufschuhe nutzen...
     
  7. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    @Charda: ich bin was Hufe angeht ziemlich "sensationsgeil".
    Alles was irgendwie erreichbar ist, schaue ich mir an.
    Sei es in meinem direkten Umfeld oder im Netz.
    Und es gibt in diesem Forum auch den einen oder anderen vom Fach mit profundem Wissen, der sicherlich dazu etwas sagt.
    In diesem Sinne lerne ich auch dazu.
    Und der TE kann das eigentlich bei der Beurteilung der aktuellen Situation auch nur von Nutzen sein.
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    sie hat "ausgerissen" geschrieben und "auf der koppel gefunden". dann wird es wohl nicht mehr am pferd sein.
     
  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Wenn man denn dann das geschriebene annimmt. Ich find sowas immer gruselig! Könnte die Hände überm Kopf zusammen schlagen, was Leute aus Pferdehufen machen! Und da kann die TE ja noch nicht mal was für! Die Schmiedearbeit ist eben manchmal zum Haare raufen!
     
  10. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Doch Charda.
    Die TE kann anfangen nachzudenken und sich zu bilden.
    Es gibt einiges an Literatur zu erwerben im Netz, Hufforen und Gruppen auf FB beispielsweise.
    Die TE kann "Hufe gucken" üben, daheim und unterwegs, den Blick schulen und wenn ihr irgendwann eine Bearbeitung gefällt, kann sie den Bearbeiter erfragen.
    Wenn das mehr Leute machen würde, müsste man nicht mehr so oft die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.
    Und sich selbst später keine Vorwürfe machen, dass man bei seinem Pferd früher hätte wach werden müssen.
     
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