1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Emotionen beim Reiten und im Umgang

Diskutiere Emotionen beim Reiten und im Umgang im Allgemein Forum; https://www.feinehilfen.com/emotionslos-reiten/ Hier mal ein interessanter Artikel Wie erlebt ihr das in eurer reiteeljchen Umwelt?

  1. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Jasistime gefällt das.
  2. Schogetta

    Schogetta Bekanntes Mitglied

    Genau so :biggrin:
    Ich reite zum Glück meistens für mich alleine (also Gelände oder Weide)
     
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich kenn solche leute und kurse nicht. fühlte mich nicht angesprochen. das sind leute solcher art wo ich einen bogen drum mache, die interessieren mich auch nicht.
     
  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich habe keine hysterischen Ausbrüche. Je nerviger mein Pferd, desto stoischer werde ich. Dass letzte Mal weinen im Sattel ist Jahre oder Jahrzehnte her, weiß ich nicht mehr. Ich glaube, ich bin recht ausgeglichen und meine Prioritäten bezüglich Haltung und Gesundheit des Pferdes sind realistisch, denke ich. Mein Pferd vertraut mir und hat eine gute Bindung. Gemacht habe ich dafür nichts außer normalem Umgang, hat sich von allein so ergeben. Wir haben keine erwähnenswerten Probleme, und die Problemchen lösen sich mit der Zeit. Alles im grünen Bereich also.

    Emotionslos zum Stall gehen finde ich aber viel verlangt. Ich mag mein Pferd, bin gern da, alber gern mit ihm rum. Ich freu mich, es zu sehen. Wir spielen und schmusen. Mein Pferd hat dabei eine sehr aktive Rolle, leckt mich ab, fummelt rum, brummelt, schiebt mich zu den juckenden Stellen, folgt mir jeden Meter usw. Es bekommt auch viel zu viele Leckerlis und ich könnte es nicht ertragen, es so zu enttäuschen, ihm keine zu geben, da es damit rechnet. Ebenso kaufe ich gern hier und da mal ein neues Outfit. Ich finde mein Pferd sehr hübsch und dekoriere es gern mit hochwertiger Ausrüstung. Und es kann manchmal auch der Seelsorger sein, das Objekt zum Rumzeigen oder der Partner für Ehrgeiz.

    Ich bin somit eigentlich beide genannten Beispiele aus dem Artikel. Ich denke, unterm Strich gibt es da auch wieder nicht das eine richtig oder falsch, so lange man nicht schlimm in ein Extrem verfällt.

    Aus meinem Umfeld kenne ich unter den Bekloppten mehr ein anderes Extrem: Pferdebesitzer-Münchhausen-Stellvertretersyndrom. Für jeden Fehler in der Beziehung, im Umgang und beim Reiten wird eine (erfundene) Krankheit vorgeschoben, ein Tierarzt gerufen, eine (oft alternative) Behandlung gestartet, die Haltung verändert (fast immer in Richtung noch unnatürlicher) usw. Das schwerkranke Pferd braucht dann natürlich auch den Status jeder Sonderwurst und der Besitzer profiliert sich statt über normalen Umgang und sportliche Leistungen über die penibelste Pflege.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Aug. 2018
     
  5. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Immer wieder interessant zu sehen, dass Frauen offensichtlich mindestens so frauenfeindliche Klischees pflegen wie Männer. Bei der rosa Strass-Schabracke habe ich aufgehört zu lesen. Ja, ich gehe mit Pferden um und reite, weil mir das meistens ein gutes Gefühl gibt. Logisch, warum auch sonst, denn ich mache das als Hobby, nicht als Beruf. Reiten fordert viel Konzentration und das bedeutet, andere Dinge verschwinden zumindest zeitweilig aus dem Kopf und das ist sehr erholsam. Ich mag mein Pferd und habe in ihrer Nähe das Gefühl netter Gesellschaft. Sie ist höflich, verschwiegen und hat eine weiche Nase. Außerdem riecht sie gut. Emotionslos bin ich sicher nicht, aber Heulkrämpfe oder Identitätskrisen beim Pferd? Nicht wirklich.
     
    Trin, Ritter Kunkel, Habiba und 6 anderen gefällt das.
  6. Amisia

    Amisia Bekanntes Mitglied

    Ich kenne solche Leute wie die beschriebene Frau auch nicht aus dem realen Leben, sondern nur als Internet-Feindbild. ;)
    Ansonsten glaube ich aber, dass sie mit dem, was sie meint, nicht ganz Unrecht hat, das Wort "emotionslos", das sit da gebraucht, trifft es aber nicht so ganz. Sie bezieht sich ja eher auf die Emotionen, die eben im Stall nichts zu suchen haben sollten, weil sie den sinnvollen Umgang mit dem Pferd erschweren, aber positive Emotionen beim Putzen beispielsweise stellt sie ja explizit als wünschenswert dar.
     
    Miiiau und aquarell gefällt das.
  7. AnneB

    AnneB Bekanntes Mitglied

    ich gebe zu sehr emotional zu sein was meine tiere angeht. gerade nach der schweren zeit mit ronja habe ich so oft völlig aufgelöst im stall gestanden und habe rotz und wasser geheult. es tut mir weh zu sehen wie sie leben muss. ich will das mein pferd druaßen in der herde bei kumpels leben kann und über große flächen rennen kann. aber da gibt es gras und viechzeuch und das darf sie daher nicht mehr und mir bricht schier das herz. das ist wohl das gegenteil von emotionslos.

    emotionslos wäre aber wohl nicht reiten und keine erwartungen haben. wirklich emotionslos wäre wohl wenn man das tier austauschen könnte und man es wie einen dienstleister behandeln würde. ich kenne ihre bedürfnisse. ich kümmere mich um ihre bedürfnisse. ich hab sie gern. sie hat mich gern. erzogen ist sie trotzdem so weit ich das vermochte und da greife ich dann auch durch. erziehung heißt eben auch sicherheit durch grenzen zu geben und davon bin ich noch lange kein diktator oder halte mich für einen. denke sie hätte es schlechter treffen können und ohne den emotionalen ballast ging es mir vielleicht besser aber sie wär dafür halt tot. die emotionen lassen einen solche schwierigkeiten eben erst in angriff nehmen und überwinden. nur wenn es mir so viel wert ist und ich mit herz und seele dabei bin, kann ich doch all die opfer bringen die man oft so bringen muss.

    ich bin dann halt gerne eine tüddeltante mit haut und haaren. was solls? schlecht muss es dem tier dadurch ja nicht gehen.
     
  8. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Ich hab so eine tatsächlich mal im realen Leben kennengelernt. Furchtbar. Und wenn das böse Pferd die Liebe nicht genug zurück gegeben hat wurde es ausgetauscht.

    Und ich hab mal einen Mann kennengelernt der wirklich nix erzogen hat Vom kreuzbraven Anfängerpferd zum gefägrlichen Durchgänger hat es nicht besonders lange gedauert.
     
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    nach meiner erfahrung liegt das weniger am "nicht erziehen" als am schlechten reiten.

    ein verzogenes pferd ist mir lieber als eins, was einen reiter hat, der meint, er müsse sein pferd beherrschen und reglementieren, obwohl er bislang keine zeit darauf verschwendet hat, reiten zu lernen.
     
    Luckyhorse und Tequilla gefällt das.
  10. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Da kiegst du völlig falsch denn der gute Mann hat das Pferd Tempo und Richtung alleine bestimmen lassen. Erst an der Longe, dann auch im Gelände. Das ist richtig in die Hose gegangen
     
Die Seite wird geladen...

Emotionen beim Reiten und im Umgang - Ähnliche Themen

Steigen beim longieren
Steigen beim longieren im Forum Bodenarbeit
Hufschmied/Barhufpfleger - anwesend beim Termin?
Hufschmied/Barhufpfleger - anwesend beim Termin? im Forum Haltung und Pflege
Pferd zieht beim Reiten den Kopf hoch und läuft nicht versammelt.
Pferd zieht beim Reiten den Kopf hoch und läuft nicht versammelt. im Forum Allgemein
Wer sagt, was richtig ist beim Reiten?
Wer sagt, was richtig ist beim Reiten? im Forum Allgemein
Als Zuschauer beim Lehrgang bezahlen - neuer Trend?
Als Zuschauer beim Lehrgang bezahlen - neuer Trend? im Forum Allgemein
Thema: Emotionen beim Reiten und im Umgang