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Erfahrungen Darmentzündung

Diskutiere Erfahrungen Darmentzündung im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo, bei meinem Pferd wurde letzte Woche eine chronische Darmentzündung diagnostiziert. Mich würde mal interessieren, ob irgendjemand das...

  1. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Hallo, bei meinem Pferd wurde letzte Woche eine chronische Darmentzündung diagnostiziert.
    Mich würde mal interessieren, ob irgendjemand das schonmal bei seinem Pferd hatte? Wie schnell schlug die Behandlung bei euch an? Ist das Pferd komplett genesen?
     
  2. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Gibts doch nicht...Niemand hier, der sich damit etwas auskennt?
     
  3. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hm? erklär doch evtl mal bisl genauer, was der ta sagte!? evtl kann dir dann jemand was zu sagen. wir haben hier einige, de sich gut auskennen und auch glaub ich, beim ta arbeiten oder studieren tiermedizin!?

    ich hatte nur mal bei einer unserer stute "leberegel" , da sagte der ta auch, das kann sich auf die verdauung schlagen! ist aber schon jahre her nun, so genau erinner ich mich nicht dran.

    wie gesagt, wäre evtl sinnvoll, wenn du bischen genauer erklärst, was dir dein ta sagte??

    grüsse. und viel glück und gute besserung fürs pferd.

    die faro
     
  4. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Eben, ich habe gerade in einem anderen Forum eine wesentlich genauere Beschreibung gefunden, was bei Deinem Pferd gemacht wurde. Ich habe bei Darmentzündungen momentan als erstes im Kopf, das das eine sehr schwierige Erkrankung ist, und das man sie häufig nur sehr schwer behandeln kann.

    Wurde dann auch festgestellt (als die Biopsie), wie es um die Darmflora selber bestellt ist? Wurde bei der Fütterungsberatung auf Mittel für diese eingegangen? (Fermentgetreide und ähnliches?) Wenn im Darm lokal eine Entzündung vorliegt, ist vermutlich auch die Darmflora mit beeinträchtigt, was dann die Nährstoffaufnahme bzw. -verwertung noch weiter einschränkt.
     
     
  5. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Natürlich ist die Nährstoffaufnahme enorm eingeschränkt. Der Nahrungsbrei kann durch die völlig verdickten/entzündetetn Darmwände ja so gut wie gar nicht resorbiert werden ;-)
    Und die Darmflora wird sicherlich völlig brach liegen. Liegt ja auf der Hand bei einer Entzündung.
    Deshalb unterstütze ich auch jetzt bereits den Darm mit Anis, Kümmel, Fenchel. Zudem ein Montmorrilliontpräparat um die Toxine die aufgenommen werden zu binden, damit die darmflora eine Chance bekommt sich wieder zu entfalten.Zudem bekommt er weiterhin aktiviertes Vitamin B6 und Zinkchelat, bis der Darm seine Funktion wieder vollsändig übernehmen kann. Nach Abschluss der Cortisonbehandlung denke ich darüber nach Bokashi zu füttern.

    Mir jedoch geht es darum, Leute zu finden, die selbst schon solch eine Diagnose bei ihrem Pferd hatten. Mich würde interessieren, was sie gemacht haben, wie sie den Darm wieder aufgebaut haben...ob das Pferd vollständig genesen ist?

    Denn genau DAS ist es! Futterberatung??? Hilfestellung bezüglich der Darmsanierung? Da ist man doch bei Tierärzten an genau der falschen Stelle. Das Wissen, welches ich bis jetzt besitze, habe ich mir selber aneignen müssen. Laut TA soll ich das KF welches ich füttere um 50Prozent erhöhen, damit Pferd auch zunimmt. Ja ne ist klar... KF ist ja auch nicht noch belastender für einen entzündeten Darm... Tssss.
    Habe schon vor einigen Monaten auf 750g Reisschalenkleie täglich umgestellt. getreidefrei, Stoffwechselentlastend...denn nur so konnte ich verhindern, dass er noch weiter abbaut....
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2013
  6. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Naja, auch dafür gibt es im Zweifel TÄ, die sich spezialisiert haben. Ich kenne beispielsweise eine TÄ, die in dem Bereich sehr engagiert ist, und sich wirklich Mühe gibt, und vor allem auch echt Ahnung von ihrem Fach hat. Ahnung von Fütterung haben TÄ zwar grundsätzlich schon, aber natürlich ist das ein sehr spezieller Fall.

    Ist in Eurem Fall denn der komplette Darm entzündet? Oder gibt es Anteile, die stärker betroffen sind? (vermutlich auch mit einer Darmspiegelung auch schwer zu beurteilen, wenn man bedenkt, wie lang der Darm ist). Auch hier wäre ja ein Ansatz, denn manche Futtermittel werden eher im vorderen Teil des Darmes aufgenommen, andere wieder eher im hinteren. Sprich, in Eurem Fall würde ich vermuten, das eher der hintere Darmteil betroffen ist, damit dann die normalerweise immer sehr wichtige Rauhfutterfütterung für das Pferd energiemäßig ein Problem darstellt.

    Eigene Erfahrung am eigenen Pferd kann ich leider nicht vorweisen.
     
  7. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Wie Du schon sagst....20 m kann man schlecht komplett untersuchen. Die Tierärzte gehen davon aus, dass der gesamte Darm betroffen ist.
    Wenn Du solche Tierärzte kennst, dann bist Du zu beglückwunschen. Mir ist noch keiner unter gekommen.
    In den 4 Kliniken, in denen ich bereits war, scheinbar keiner. Haustierarzt eben so wenig.
     
  8. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Naja, die könnte ich Dir da empfehlen, falls Du es möchtest, da sie überregional arbeitet. In den Kliniken ist es denke ich unüblich, das sich jemand auf den Teilbereich "Fütterung" spezialisiert.


    via Tapatalk
     
  9. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Vielen Dank für das Angebot. Aber inzwischen brauche ich niemanden mehr bezüglich Futterberatung.
    Sinnvoll wäre es einfach, wenn TAs diesbezüglich unterstützend zur Seite stünden und man sich nicht alles selbst aneigenen müsste....
     
  10. Sandra2801

    Sandra2801 Inserent

    Hallo ich wollte mal fragen, wie der jetztige Stand ist, mittlerweile sind ja schon ein paar Monate vergangen? Wie hat sich die Entzündung denn geäußert? Das Pferd von meiner Freundin bekam gestern Blut abgenommen und der TA stellte fest, dass die Darmwand sehr hart sein würde, Zitat: wie bei einem alten Pferd. Die Symptome bei ihm, rapides abnehmen, Trägheit und die Pferdeäpfel sahen aus wie Kuhfladen. Ach den Kot hatte sie übrigens schon im Labor, der war soweit i.O. bis auf einen geringen Anteil an Spulwürmer, dass sei aber lt. TA normal. Eine Wurmkur hat er gestern zudem auch noch bekommen. (alle Pferde erhalten bei uns regelmäßige Wurmkuren)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Aug. 2013
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