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erheblich gestörte Darmflora

Diskutiere erheblich gestörte Darmflora im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo Pferdefreunde, ich hatte ja schon an anderer Stelle kurz erwähnt, dass unser Wallach (18 J.) plötzlich einen Krampfanfall bekam....

  1. sunny61

    sunny61 Inserent

    Hallo Pferdefreunde,

    ich hatte ja schon an anderer Stelle kurz erwähnt, dass unser Wallach (18 J.) plötzlich einen Krampfanfall bekam.
    Blutuntersuchung war ohne Befund. Kotprobe war bakteriologisch und parasitologisch i.O. Allerdings kam nun am WE als letztes das Ergebnis der mykologischen (Pilze) Untersuchung angeflattert.

    Apathogenen Hefen - hochgradig
    Geotrichum sp. (Schimmelpilz) - mittelgradig


    Text: Das zahlreiche Vorkommen apathogener Hefen im Kot ist in der Regel ein Hinweis auf eine erheblich gestörte physiologische Darmflora. Geotrichum sp. können u.U. durchfallerregend sein.

    Durchfall hat er noch nie gehabt.
    Aber ihn plagt seit paar Jahren eine Allergie (Staub, Strohunverträglichkeit etc) die vorher leider falsch als COB ausgelegt und behandelt wurde.
    Erst mein neuer TA brachte dem Pferd Linderung und erhebliche Besserung.
    Der Braune ist fit, rund und glänzend und geht noch immer Turniere Dr./Spr. im gemäßigten Rahmen.

    Grad wegen der Allergie / Immunschwäche und der so verstandenen Tatsache, dass Allergien mit einem gestörten Stoffwechsl zusammen hängen können, gebe ich seit 5 Monaten MaxHippo.

    Die Nebenerscheinungen der Allergie (Husten, Nasenausfluss) sind nach rd. 8 Wochen Gabe MaxHippo fast verschwunden. Der alleinige Futterzusatz soll auf Grund seiner Zusammensetzung u.a. regulierend auf den komplizierten Stoffwechsel einwirken.
    Nun stellt sich mir die Frage, obs teure Mittel auch wirklich tut, was zur (sehr interessanten) Schulung gesagt wurde.

    Habe aber gestern wiederum gelesen, dass eine gestörte Darmflora etwa 18 Monate zur Regeneration benötigt......

    Mein TA will sich noch mal genauer erkundigen, ein "verpilztes" Pferd ist ihm noch nicht so häufig untergekommen. Er beschäftigt sich auch in zweiter Linie viel mit Homöopatie und dergleichen.

    Ausserdem stellt sich mir immernoch die Frage, ob das was mit dem schrecklichen Krampfanfall zu tun haben kann.

    Nun meine Frage: Hat/Hatte jemand unter euch einen ähnlichen Fall ?
    Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen ?

    LG
    ein etwas verwirrter Sunny
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Aug. 2009
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Sunny,


    hier mal meine Gedanken dazu:

    1) Der Krampfanfall hat sicher nichts mit der Verpilzung des Darmes zu tun.
    Ein Krampfanfall ist ein neurologisches Problem, das vom Hirn oder, viel seltener, dem Rückenmark ausgeht.
    Er hat höchstens Auswirkungen auf die quergestreifte Muskulatur (die krampft ja), sicher aber nicht auf die glatte (= Verdauungsorgane).
    Einzig Medikamente, die gegen oder nach dem Krampf verabreicht wurden, könnten eventuell die Darmflora (mit-)geschädigt haben (weißt Du, was gegeben wurde?) - eher aber nicht maßgeblich.


    2) Ein "Darm-verpilztes" Pferd ist gar nicht so selten.
    Einige Pilze, die sich nach außen mit Hauterscheinungen zeigen, und meist ja dann durch "Waschungen" oder "Impfung" "weggezaubert" werden, bleiben latent in einem immungeschwächten (das ist Deiner ja, durch seine Allergien allemal) Pferd / Tier / Menschen vorhanden - im Darm.
    Aber der Pilz "zeigt" sich eben nicht mehr, und zeigt sich ja auch seltenst und nur bei "Spzeialuntersuchungen" im Darm, wird deshalb oft verkannt.


    Mein erster Senf dazu... :wink:


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Aug. 2009
  3. sunny61

    sunny61 Inserent

    Danke für deine ersten Gedanken dazu, Charly.

    Nach dem Krampfanfall hat er etwas homöopatisches gegen Magnesiummangel
    gespritzt bekommen. Mein erster Verdacht war, dass es wieder ein Krampf wg. Mg-Mangel wie 2005 sein könnte. Und eine "Wohlfühlspritze" zur Entspannung, Entkrampfung gab es noch.

    Kotprobe hab ich 5 Tage später aufgesammelt und ins Labor gebracht.

    Stimmt, die mykologische Kotuntersuchung wird kaum gemacht. Ich hatte mich mit der TÄ im Labor besprochen, was man alles untersuchen könne und sie meinte, die paratitäre Untersuchung sei eigentlich die übliche. Danach würde sie dann auf Bakterien und Pilze testen. Die 12,- € dafür sind nicht der Rede wert.....

    LG
     
  4. small

    small Inserent

    also ich kann da jetzt nicht speziell mitreden, aber meine stute hatte auch immer probleme mit der darmflora, hatte oft kolik und kotwasser... ich habe von iwest magnozym gefüttert. das zeug ist der teufel und wirkt sich auch noch aufs wohlbefinden und die rückenmuskulatur aus. ich hab eine 100 prozentige besserung feststellen können, seitdem hat sie keine kolik mehr. es sollen laut erfahrungsberichten sogar agllen damit verschwinden. ich weiß nicht ob dir das hilft, aber es ist ein kleiner tipp, der vielleeicht nicht schadet.
     
     
  5. sunny61

    sunny61 Inserent

    Danke small !

    Auf der Seite von iwest hatte ich sehr gute Fachberichte betr. Fütterung gefunden.

    Werde da gleich noch mal reinschauen und mich über das magnozym informieren.


    Danke
    LG Sunny
     
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