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Eure Ziele, die ihr erreichen wollt

Diskutiere Eure Ziele, die ihr erreichen wollt im Allgemein Forum; N´abend ihr Lieben, lese hier in meiner Freizeit sehr viel im Forum. Alles was sich interessant anhört, oder was ich selber...

  1. Falkenauge1980

    Falkenauge1980 Neues Mitglied

    N´abend ihr Lieben,
    lese hier in meiner Freizeit sehr viel im Forum. Alles was sich interessant anhört, oder was ich selber erfahren/erlebt/gesehen habe, wird gelesen. Während dem lesen denke ich dann automatisch über dies und jenes nach, wozu ich gerne mal andere Leute hören würde. Manches mal brauche ich Rat, aber genauso einfach nur eure Meinungen, Einschätzungen, oder was auch immer... Mir geht dabei einiges durch den Kopf, wo ich mir dann denke "Sowas kannst du doch nicht ernsthaft fragen" oder "Ausser dir interessiert das keinen". Dann frag ich nicht.

    Diese Gedanken schiebe ich jetzt auf Seite und warte ab, was passiert :D

    Ich würde gerne mal wissen, was ihr für Ziele erreichen wollt, mit dem Pferd, was ihr jetzt grade reitet. Was MUSS euer Pferd können bzw lernen. Was seht ihr als MUSS für alle Pferde, bzw was sollten alle anderen Reiter eurer Meinung nach erreichen wollen?!
    Ich schreib mal wie ich alles sehe, damit ihr versteht, was ich da meine.

    Ich bin null interessiert an Turnierteilnahme jeglicher Art. Das vorne weg. Schauen ja, Freunden helfen ja, mitreiten definitiv nein.
    Mein Pferd muss also keine Dressur können. Am Zügel gehen wäre nicht verkehrt. Schritt, trab und Galopp einwandfrei, muss sein. Annahme der dazu gegebenen Hilfe sollte auch klappen. Und nicht nur halb, sondern vernünftig. Kann mein Pferd irgendwelche höheren Lektionen, ist das toll. Heisst aber nicht, dass ich die regelmäßig abrufe. Hatte damals nen ausrangiertes s Dressurpferd als RB für mich alleine. Besitzerin hatte 2 Pferde, meine RB war aber für Turniere absolut ungeeignet, wurde also nicht dazu "genötigt". Galoppwechsel hab ich mit Ausnahmen automatisch bei jedem reiten mit eingebaut... weil es sich eben angeboten hat... ob 1er wechsel oder fliegender galoppwechsel oder was es da alles für möglichkeiten gibt... alles mit eingebaut. Meine 2 von meinen 3 ponys beherrschen die grundlagen, können zum springen genutzt werden (e auf jeden fall, a wahrscheinlich auch, aber ist uninteressant), gelände geht mit beiden, der eine ist ne lebensversicherung, die andere nicht von jedem reitbar. Für mich aber völlig ok und ausreichend. Die eine kriegt man einfach an den Zügel, beim anderen gibts da das ein oder andere zu beachten. Ganz oft geht der nicht am zügel, kurz davor, aber eben nur davor. Dann ist das eben so. Und wenn das halt immer auf diesem stand bleibt, dann ist das so. Kann ich mit leben. Bockt der mal (die andere bockt nie mit reiter), wird das ignoriert und weiter geritten, oder die übung wobei er das gemacht hat sofort abgebrochen und neu angefangen. Aber die gerte wird da nicht angewendet um ihn zurecht zu weisen.

    Und leider wollen einem viele immer rein reden. Nach dem Motto "Das muss der lernen", "Ihr könnt doch nicht das ziel haben diesen jetzigen stand beizubehalten, ihr müsst doch weiter kommen". Ganz im Ernst nervt mich sowas dann immer. Mir ist wichtig, dass mein Pferd in jeder Situation auf mich reagiert, egal wie panisch es grade ist. Ich möchte mein Pferd in jeder Situation einschätzen können, sodass ich weiß, welche Reaktion von mir kommen muss. Ich möchte aber ganz an erster stelle, dass mein Pferd nichts tun muss, was es nicht möchte. Es soll Pferd bleiben und seinen eigenen Charakter, Kopf und Willen behalten.

    Wie sehen das die Turnierreiter unter uns? Die Freizeitreiter? Diejenigen, die irgendwo dazwischen stehen? Also kurz gesagt: Wie sehen alle anderen das? Besitzer eines Pferdes? Reitbeteiligungen? Pfleger, die Bodenarbeit machen, aber nicht reiten? Fohlen-, oder Jährlingsbetreuer? Reitschullehrer, auf ihre Schulkinder bezogen?

    Ich freue mich über jede eurer Antworten!

    Falke
     
  2. sasthi

    sasthi Bandenprofi

    Erstmal

    Das Pferd bestimmt das Tempo der Ausbildung.
    Nicht das Wunschdenken des Reiters.


    Ich möchte allerdings, dass mein Pferd noch lernt, reell an den Zügel zu treten.
    Mein Ziel ist - irgendwann - ein lockeres, losgelassenes, motiviertes Pferd zu haben, welches die Anforderungen, die ich an Sie stelle, "mit links" erledigen kann.
     
  3. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Gelernt habe ich: Der Reiter sagt, wo es lang geht, es gibt kein "Nicht-Wollen" (oder Nicht-Können) vom Pferd, sondern es wird gemacht, was ICH sage und Ende.
    Und wenn der blöde Gaul nicht will, dann gib' ihm halt mal eine.
    Ich wusste viele Jahre nicht, was "am Zügel gehen" ist, untertreten, gesunderhaltendes Reiten, eigentlich saß ich viele Jahre auf "Maschinen", die das halt alles so mehr oder weniger über sich ergehen ließen, es hat eine Weile gedauert, bis ich mir dachte: Das kann doch jetzt nicht alles gewesen sein.
    Turnierambitionen hatte ich übrigens auch noch nie so wirklich, mich hätte, wenn überhaupt, mal eine Töltprüfung gereizt.
    Ansonsten bin ich so der "Spaßwettbewerb-Typ", also GHP's, Trails und Rallyes sind dann eher so meins.
    Das Umdenken kam bei mir auch erst, als ich durch einen Zufall an einen Tinkerwallach geriet, der meine anfänglichen Fehler mit einer stoischen Ruhe ertrug, mir aber auch schnell zeigte, dass ich nach 5 Jahren RU noch absolut nichts konnte.
    Seine Besitzerin weihte mich dann ein bisschen in die Westernwelt ein (sie besaß das Bronzene Abzeichen), eine kleine Prise Parelli, aber auch ein wenig Feldenkrais, also sehr körperbewusstes Reiten, ihr Pferd hatte sie 2-jährig gekauft, nachdem ihre Westfalenstute verstorben war und selbst ausgebildet.
    Die beiden verstanden sich also blind, jeder wusste, wie der andere funktioniert und dann kam ich da rein gestolpert und mein erstes Ziel war es, dass das Pferd überhaupt mit mir hingeht, wo ich hin möchte, später war mein Ziel, das Pferd traben zu können, es waren so Dinge, die für mich immer selbstverständlich waren, aber die nun gar nicht mehr gingen, weil ich es nie richtig gelernt hatte.
    Also alles auf Anfang, viel Schweiß, viiiele Tränen und Verzweiflung.
    Und irgendwann hat es dann doch mal Klick gemacht, ab da lief es, bis auf die üblichen "schlechten Tage", die bestimmt jeder kennt.
    Das Pferd ist mir heute noch "heilig", war schon ein typischer Tinker, also darauf gezüchtet, selbstständig zu handeln, sich um sich selbst zu kümmern, das war bei ihm noch stark verwurzelt und brachte mich oft an meine Grenzen. :D
    Aber hat mir eben auch gezeigt, dass es ganz anders geht.
    Nebenbei entdeckte ich die Gangpferdereiterei in Form von Isländern, da hänge ich auch noch sehr daran, obwohl ich schon ein paar Jahre nicht mehr auf so einem tollen Pony saß.

    Nach dem Tinker hatte ich auch die Möglichkeit, einen Isländer (und einen anderen Tinker, beide gehörten ein und derselben Person) zu "bespaßen" bzw. von den beiden zu lernen, der Tinker jetzt war ein ganz anderes Kaliber und irgendwie sprang nie so ganz der Funke bei uns beiden über, aber der Isländer war meins, ein richtig aufgeschlossenes, freches, aber super schmusiges und einfach tolles Pferd.
    Er hat mir die Bodenarbeit etwas näher gebracht, weil er sehr fein und aufmerksam reagierte und man somit wirklich an der Körpersprache und der Haltung an sich zu dem Pferd feilen konnte.

    Nachdem auch dieses Kapitel irgendwann zu Ende ging, kam ich an Dakota, auch wieder eher zufällig und recht plötzlich.
    Er war wieder völlig anders als alles, was ich bisher an Pferdetypen kennen gelernt hatte.
    Ich kannte bisher ja immer so Unerschütterliche / Gemütliche, Dakota ist auch unerschütterlich, aber auf seine Weise.
    Das hat er mir auch bald gezeigt.
    Und dann wurde mir noch erzählt, er wäre schon gesetzter, jetzt mit seinen über 20, früher war das wohl der Teufel in Pferdegestalt.
    Ja, Dakota ist schon so ein Pferd, was seine Menschen aussucht und sie auch nach seinen Prinzipien erzieht. :D
    Das hat er gut hinbekommen.
    Also ein sehr starker Charakter.
    Er war auf jeden Fall wieder eine ganz neue Herausforderung für mich, es war auch wieder so ein "Ich kann ja gar nix"-Gefühl bei mir da, ab und zu, aber jetzt nach 2 Jahren Höhen und Tiefen, auch gesundheitlich bei ihm, würde ich sagen, haben wir uns gut zusammen gerauft.
    Er ist das erste Pferd, das ich auch bewusst und hautnah beim altern erlebe, wobei er da ja echt ein super schlechtes Beispiel ist, weil das letzte, was er wohl in seinem Leben geplant hat, ist alt zu werden.
    Mein Ziel?
    Ich möchte noch viel von ihm lernen, er ist ein echter Kracher, einfache eine Marke.
    Deswegen kam bei mir auch dann recht bald der Gedanke und das Gefühl auf, dass er der letzte für mich ist, danach möchte ich das RB-Kapitel abschließen.
    Man kann natürlich nie genau sagen, was kommt, aber mein Ziel ist es natürlich, irgendwann auch mal etwas eigenes zu haben, nicht die völlige Ungewissheit zu haben, wann und wie ich mich auf etwas neues einstellen muss.
    Dakota ist für mich der "krönende Abschluss", er hat mir auf jeden Fall aufgezeigt, dass ich ruhig auch mal auf mich selbst vertrauen kann und nicht immer so verkopft sein muss.
    Und mich um einiges gelassener gemacht, war ich vorher immer der unsichere Part, kann ich nun auch der Starke sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Okt. 2013
  4. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    DAS Ziel - locker, losgelassen, motiviert, auf minimalste Hilfen reagieren - habe ich erreicht. Jetzt ist mein Ziel: Mein Pferd solange wie möglich gesund zu erhalten, durch weiterhin gymnastizierendes Reiten. Vielleicht irgenwann nochmal ´nen Reitertag. Aber nicht Dressur (bin Turniere mitgegangen), sondern im Trail. Da werde ich zwar komisch angeguckt, weil ich als Dressurtussi kommeund dort ja oftmals nur die Westernreiter mitmachen, aber das ist mir egal:mx10:.
     
     
  5. sasthi

    sasthi Bandenprofi

    Nachdem der leistungsbegrenzende Faktor allerdings immer im Sattel sitzt...

    wird das eh noch dauern ;)
     
  6. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    Hallo Sasthi! Na und???? Du bist aber auf dem richtigen Weg und Du hast Zeit!
     
  7. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Der Weg IST das Ziel!
    So sehe ich das.
    Man lernt nie aus, das Pferd auch nicht.
    Es wird immer Neues und Überraschungen geben.
    Selbst der absolute Profi wird immer mal wieder vom Lebewesen Pferd auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
    Reiten in Perfektion gibt es nicht.
    Im Traum vielleicht.
     
  8. Rickmaniac

    Rickmaniac Inserent

    Mein Ziel ist, dass mein Pferd gesund bleibt. Ich muss keine Piaffe reiten, auch keinen Außengalopp (das wäre jetzt dran).
     
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