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extreme Veränderung nach Stallwechsel

Diskutiere extreme Veränderung nach Stallwechsel im Pferdeflüsterer Forum; Hallo zusammen, momentan macht mir mein Pferdchen richig sorgen :no: Ich probier mich kurz zu halten: Wallach, 5jährig, als Absetzer in meinen...

  1. fienchen157

    fienchen157 Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    momentan macht mir mein Pferdchen richig sorgen :no:

    Ich probier mich kurz zu halten:

    Wallach, 5jährig, als Absetzer in meinen Besitz gekommen, bis 3 1/2 in sozialer Hengstherde (Sommer 24h Weide / Winter Laufbox m. ganztägl. Paddockgang) aufgewachsen, vom Rang her vorher immer im unteren Mittelbereich, zum anreiten dann aus der Jungpferde WG genommen und in Reitanlage m. Paddockbox und ganztägl. Weide- Paddockgang gestellt. Beim arbeiten und im Umgang bisher immer ohne Probleme.

    Also bis dato alles bestens :biggrin:

    Da mir die Winterbedingungen im alten stall nicht wirklich gefallen haben (viel zutiefer Boden auf den Paddocks, zu volle Halle und co.) habe ich mich für einen sehr guten Offenstall (befestigter trockener Boden, großer Liegebreich, Futterautomaten, super Hallenboden) entschieden.

    Am 31.10. war dann unser großer Umzugstag ...

    direkt beim ersten zusammenführen (mit 5 Wallachen zwischen 7 und 18 Jahre alt) beanspruchte mein Jungpferd die Position als Chef. Es gab keine wilde Prügelei o.ä., er ist den anderen gegenüber aber direkt sehr dominat und zugleich souverän gegenübergetreten.

    So kannte ich ihn bisher gar nicht, aber gut ... mit einen Ranghohen Herdenchef könnte ich ja noch leben, aber ...

    er bedrängt jetzt auf einmal die anderen Einstaller sowie das Personal.

    Er geht neugierig und zunächst freundlich auf alle "Zweibeiner" zu. Wenn diese ihn dann wegschicken wollen, da die "Zweibeiner" ja vielleicht doch auch mal zu ihren Pferden wollen oder gar das Personal auf der Anlage arbeiten muss, sprich abäppeln und co. wird mein Pferd richtig grantelig.
    Er drängt sich förmlich auf und wenn er zum wiederholen male weggeschickt wird, beginnt er zu drohen.
    Das geht natürlich gar nicht !!!
    Er hat jeden Menschen zu respektieren und darf nicht drohen.
    Einmal hat er schon bereits beim wegschicken mit den Hinerbeinen gedroht.

    Hab es jetzt die Tage ausführlich getestet. Leider zeigt er dieses verhalten nicht bei mir.
    Wenn ich ihn auf der Anlage wegschicke, geht er auch. Zwar findet er das dann nicht gut, die Ohren werden dann auch angelegt aber er geht und läßt mich dann in ruhe.
    Aber er läßt dann seinen Unwillen oft an den anderen Wallachen aus, sprich es wird mit angelegten Ohren erstmal über die Anlage stolziert und wer nicht sofort weicht wird weggejagt.

    Im Umgang und beim reiten ist er weiterhin brav und kooperativ.

    Leider weiß ich hier gar nicht, wie ich was an seinen verhalten ändern kann.

    Wie gesagt, bei mir weicht er aber für andere sehe ich ihn schon als Gefahr an. Ich kann ja auch schlecht von den anderen Einstallern sowie des Personals verlangen, nur noch mit Gerte auf die Anlage zu gehen und ggf. diese auch zu nutzen.

    Ich denke er ist mit der situation momentan komplett überfordert, Stallwechsel, andere Haltungsform, Herdenchef ...

    aber es geht nicht, er darf sich menschen gegenüber nicht so benehmen !!!

    Eure Meinung, Tipps und Ratschläge würd mich freuen
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Nov. 2010
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo,

    also auf den ersten Blick würde ich mal sagen: Was er macht, ist völlig normal!

    Er hat sich gerade in einer Herde behauptet, bzw. ist ja - nach 12 Tagen - noch mitten in diesem Prozeß, und er testet eben natürlich (und "natürlich" meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!) auch bei den Menschen an, wie weit er gehen kann, und will auch dort seine Position behaupten und "seine" Herde schützen / für sich behalten.

    Ein fein kerngesundes Pferd! :biggrin:

    Von mir würde er - käme er drohend auf mich zu, wollte ich abäppeln oder mein Pferd holen - einmal, vielleicht zweimal deutlich gezeigt bekommen, was ich davon halte - und ich garantiere, daß er das sehr schnell begreifen würde. :wink:

    Wenn nun andere Pferdebesitzer nicht konsequent genug / zu ängstlich sind, sich klar zu positionieren (ich rede nicht von Gewalt! Nur von Reaktionsvermögen, blitzschneller Deutung winziger Gesten und Körpersprache!) - muß man das akzeptieren.
    Da hilft dann wohl nur, daß Du 1-2mal dabei bist, und bei seinem Verhalten sehr deutlich eingreifst, und als sein Chef den anderen Menschen schützt - wird er checken.

    Beim Personal allerdings würde ich das voll erwarten, daß die mit sowas selbst sinnvoll umgehen können... :confused2:


    LG, Charly
     
  3. fienchen157

    fienchen157 Neues Mitglied

    erstmal vielen dank für deine Antwort :biggrin:

    ja, ich denke das problem ist das teilweise die anderen respekt oder gar angst haben.
    Ich meint teils verständlich,er ist ziemlich viel Pferd und mit seinen 1,75m schon sehr imposant.

    Werd es morgen früh mal testen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob er sich dann auch ohne mein beisein benimmt.
    Ich denke schon das er genau unterscheidet, wer auf der Anlage ist und wo man wie weit gehen darf.

    Ich persönlich finde einen fünfjährigen Herdenchef aber auch recht ungewöhnlich. Dazu kommt, das er an den vorherigen Stall keinerlei dominanz in der Herde zeigte.

    Mir ist sein Verhalten natürlich mega unangenehm :eek2:

    hab ihn bei den Vorgesprächen als nettes, freundliches Jungpferd beschrieben und nun einen zickigen, dominanten Rotzlöffel dort eingestallt.

    Da den Stallbetreibern eine gute, soziale Herde wichtig ist, habe ich echt bedenken :swoon:

    Die Anlage ist so toll, super Pferdegerecht, tolle Reitmöglichkeien und ein nettes untereinander. Ich habe echt angst, das wir wegen den arschigen Verhalten noch gekündigt werden :confused2:
     
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich denke auch, daß er in der Testphase steckt!
    Sein "Erfolg" in der Herde ist ihm wohl zu Kopf gestiegen und er probiert es jetzt bei den Menschen. Außerdem ist er im absoluten Flegelalter, so daß es gar nicht soo ungewöhnlich ist!
    Ich kann verstehen, daß du sowohl Angst um die anderen Leute hast als auch Sorge um deinen Einstellplatz.
    Du solltest offensiv vorgehen und das Gespräch mit dem Stallbetreiber und den Einstellern suchen. Viellecht könnt ihr euch zusammensetzten und darüber gemeinsam diskutieren, wie man damit umgehen sollte.
    Parallel dazu solltest du möglichst viel mit deinem Pferd arbeiten, nicht nur reiten sondern auch Bodenarbeit und Gehorsamstraining machen.
    Er muß auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden, das geht am besten mit Arbeit:1:.
     
     
  5. Zeus

    Zeus Neues Mitglied

    wandderreiter hat recht!
    und das der fünf jährige nun zum chef wird, muss dir keinen kopf machen. mein pferd hat das mit dem stallwechsel auch gemacht.
    er ist 4 gewesen und war immer der niedrigste. nun behauptet er sich aber.
    das ist auch nicht schlecht.
    mein pferd hat auch mir am anfang gezeigt das ihm der stallwechsel nciht gefällt. aber mit bodenarbeit und gute versorgung war das ganze auch schnell wieder vergessen. :)

    das wird schon:1:
     
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