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Fohlen ja oder nein?

Diskutiere Fohlen ja oder nein? im Pferdezucht Forum; Hi, bevor ich anfange möchte ich gleich was sagen, ich weiß das ist meine Entscheidung und jeder muss das machen was er für richtig...

  1. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hi,

    bevor ich anfange möchte ich gleich was sagen, ich weiß das ist meine Entscheidung und jeder muss das machen was er für richtig hält.:wink::tongue:

    Mich würde nur interessieren ob ich völlig irre bin oder ob es jemanden gibt der es gewagt hat.

    Zum Anfang.

    Also meine Stute ist nun 14 Jahre alt und leider von den Beinen nicht mehr die fiteste. Um es auf den Punkt zu bringen, sie hat schon 4 Sehnenschäden hinter sich (auf jedem Vorderbein 2mal). :wub:

    Nun habe ich mir überlegt, ob ich nicht ein Fohlen aus ihr ziehen sollte. Meine Befürchtung nun, das das Fohlen diese Sehnenschwäche miterbt.

    Und nun kommen wir zu meinen Fragen:
    Wäre es irrsinn aus einem vorgeschädigtem Pferd ein Fohlen zu ziehen?
    Wer hat es schon gemacht?

    LG Daniela
     
  2. Ich würde es eben aus diesem Grund nicht machen. Wieso das Risiko eingehen? Willst Du ein Fohlen ziehen, damit Deine Stute Beschäftigung hat oder damit Du einen Nachfolger hast ?
     
  3. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hi,

    ehrlich gesagt beides. Erstens weil sie wie gesagt erst 14 ist und sie vom Kopf her nun mal ihres altes entsprechend arbeiten und bewegt werden möchte. Da sie keinerlei schmerzen hat ist es ein bischen schwerer.

    Und weil ich gerne einen Nachfolger von ihr haben möchte, da sie sehr viel Vermögen hat (Springen) und auch insgesamt ein sehr lieber Charakter ist, klar mit Ecken und Kanten, aber das ja normal.

    Das es ein Risiko ist, ist klar. Aber sie nun fast alle 6 Monate wegstellen und ca 4-5 Monate Schritt gehen, ist nun auch nicht das wahre.

    Ich hoffe ich es etwas verständlich ausgedrückt :yes:
     
  4. Hm, da seh ich einfach das Risiko, dass das Pferd nicht den Charakter der Eltern erbt. und auch nicht unbedingt das Talent, wohl aber eher die körperlichen Defizite. Entweder Du suchst Dir einen sehr versierten Züchter, der Dir da weiter helfen kann. Evtl. kann man ja wirklich die vorhandenen Schwächen durch einen entsprechenden Hengst kompensieren und das Risiko eingrenzen. Oder Du überlegst Dir, ob Du Dir einen Nachfolger kaufst, mit dem Du direkt arbeiten kannst und lässt Deiner Stute Zeit, sich zu erholen.
    Wir haben auch ein Pferd mit Sehnenproblemen. Den haben wir so übernommen. Leider wurde da nach dem ersten Schaden zu früh angefangen, so dass die gleiche Sehne nochmals beschädigt wurde. Wir haben das Pferd ca. 1 Jahr nur Schritt geführt, langsam wieder an Paddock und Weide gewöhnt und dann mega langsam wieder angefangen. OK, wir springen nicht, aber ansonsten ist das Pferd jetzt wieder völlig hergestellt. Selbst der Bogen, der laut TA als optischer Schönheitsfehler bleiben sollte, hat sich zurückgebildet. Weiss nicht, ob das bei Deinem Pferd evtl. auch noch möglich ist, wenn man ihr die entsprechende Reha- Zeit gibt?
     
  5. Piennie

    Piennie Inserent

    Würde mal dem behandelnden TA drüber reden. Ersteinmal ob es bei den Beinproblemen überhaupt unbedenklich ist der Stute das Austragen eines Fohlens zuzumuten. Und dann was er davon hält wie er die Chancen sieht ein weniger anfälligeres Fohlen zu bekommen. Hat die Stute generell "schlechte" Sehen oder lag mal eine hochgratige Überlastung vor. Vielleicht kannst Du auch mal in der Familie Deiner Stute etwas forschen ob da anfällige Sehnen eher die Regel oder die Ausnahme sind.
    Falls er sein OK gibt, achte bei der Hengstauswahl darauf das zumindest in seiner Familie Sehnschäden nicht oder selten auftreten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2009
  6. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hi,

    also wir haben sie nach den Schäden nie überfordert immer darauf gewartet das der TA nach Ultraschall sagt das alles okay ist und wir wieder langsam anfangen können.

    Das Problem an auf die Koppel stellen ist, dass sie, wie gesagt, keinerlei Schmerzen hat, das heißt wenn sie tobt merkt sie nicht wann es zu viel wird, so wie ein Pferd was beim Sehnenschade Schmerzen hat.

    ich hatte mit TA gesprochen, ob es vererb bar ist und eigentlich wie erwartet 50/50 Chance, da wenn man das vorher gewusst hätte vieles nicht gemacht hätte wie wir es getan haben. Zu hartet Boden, leider falscher Hufschmied (fast Zwangshuf), sie hatte Eisengröße 1 nun gsd sind wir auf 2.

    Lange rede kurzer Sinn, die Wahrscheinlichkeit das der Schaden in Ihr steckt und nicht von äußerlichen Einflüssen hervorgerufen wurde ist sehr gering. Auf der anderen Seite kommt hinzu das Ihr Opa, so wie es im Internet rausfinden konnte einen Sehnenproblem hatte (Airport).

    Das gehört hier wahrscheinlich nicht mehr rein, aber ich möchte gerne Ihrem Leben wieder einen Sinn geben, da ihr Lieblingssport und das was in Ihrem Blut ist nicht mehr gefördert werden kann, nämlich das Springen, einfach auf Koppel stellen wird wie gesagt genauso schwer.

    Es ist leider alles ein bischen verzwickt.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2009
  7. Hey Scully, bei dem von mir beschriebenen Pferd, hatte der TA auch nach nem halben Jahr sein ok gegeben, aber dann folgte der zweite Schaden. Wir sind halt mit dieser langen auszeit gut gefahren. Ich bin der Meinung, dass das rumtoben auf der Wiese, je nach Lust und Laune des Pferdes weniger gefährlich ist, als die Belastung unterm Reiter.
    aber wie gesagt, das heißt ja auch nicht, dass das bei Deinem Pferd ne Option wäre. Kann ich gar nicht beurteilen.
    Harter Boden ist doch bei schwachen Sehnen eigentlich eher gut ?
    Klar, gar nichts mehr tun, ist für die meisten Pferde in dem Alter wirklich nicht so schön. Aber überleg Dir wirklich genau, was Du machen möchtest, wenn das Fohlen den Sehnenschaden erbt?Dann hast Du das nächste "Problempferd".
    Also, ich persönlich würde es nicht machen. Wohl eher versuchen, das Pferd sehnenfreundlich zu beschäftigen, auch wenn das heißt, erst mal nur Bodenarbeit zu machen.
    Wenn ein zweites Pferd, dann würd ich mich wie gesagt, nach nem gesunden, "reitfertigen" umsehen.
    Also, das wäre das, was ich machen würde. Oder mir ne Reitbeiteiligung suchen an einem entsprechenden Pferd.
     
  8. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hi,

    also hartet Boden ist im allg. gut für Sehne, aber nicht tagtäglich so wurde es mir erklärt.

    Ich habe schon soo viel hin und her überlegt, aber ne Lösung bekomme ich irgendwie nicht. Es sprechen Punkte dagegen aber auch viele dafür.

    Ich war auch schon am überlegen ob ich eine zweite Meinung vom TA einhole. Wobei mich das wahrscheinlich auch nicht weiterbringt. Weil der eine sagt, das gewicht ist zu viel für die Sehnen, der andere sagt grade durch ein Fohlen werden die Stuten meist noch gestärkt in ihrem Aufbau von Muskel etc.

    Es ist halt alles so schwammig. Ich möchte auch auf keine Fall gegen die gesundheit meines Pferdes arbeite. Aber wenn jeder was anders sagt, worauf soll man sich dann verlassen?

    Vom inneren Baugefühl würde ich sagen sie packt das, weil sie eine Lämpferin ist, aber dann springt der Gedanke, den du auch schon angesprochen hast Leo, hervor, nocht ein Problempferd??? Wer will das schon.

    Dann höre ich wieder den TA der sagt, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, da wenn ihr OPA das hatte und auch bei ihr die besagten Umstände mithizu kommen.

    Sorry für das viele geschreibe, aber ich steck irgedwie fest.
     
  9. grenos

    grenos Aktives Mitglied

    ich würde mit der stute definitiv nicht züchten.

    die zucht hat doch seinen sinn, man will ein möglichst gesundes pferd züchten, gute eigenschaften vermehren und schwächen in der rasse "vernichten".
    gerade wenn der opa auch schon empfindlich gewesen ist, wäre es für mich noch mehr ein no-go mit diesen genen weiter zu züchten.
    die 50/50 chance, dass ein weiteres pferd in ganz frühen jahren aufgrund schwacher sehnen in den ruhestand gehen muss?
    du siehst doch bei deiner stute, dass das nicht schön ist.
    ich würde an deiner stelle lieber versuchen, die stute anderweitig zu beschäftigen.
    zb mit zirkuslektionen und schöne ruhige ausritte (wenn sie zumindest etwas geritten werden kann)
     
  10. Franziska

    Franziska ...die mit dem Lebensmittelgeschäft

    Ich würde auch nicht mit der Stute züchten. Weil wenn das Fohlen dann wirklich auch Probleme mit den Sehnen hat, und das ist nunmal wahrscheinlich, da es wohl in der "Familie" liegt, hast du zwei Pferde die Probleme haben. Ich würde mich eher auf eine gründliche Suche nach einem Pferd machen (da kannst du ja auch ein Pferd mit gutem Charakter und Talent finden, dass dann aber keine Probleme mit den Sehnen hat) und versuchen die Stute so zu bewegen/beschäftigen, wie sie es kann. Weil mit dem Fohlen wäre sie jetzt zwar eine Weile beschäftigt, aber danach? Du kannst ja auch nicht die ganze Zeit Fohlen aus ihr ziehen, da sicher mehrere diesen Schaden erben werden. Bei einem hättest du vielleicht noch Glück.
    Außerdem musst du dir dann auch noch überlegen, dass es ja für das Fohlen auch doof ist, wenn es den Schaden hat und nicht so bewegt werden kann, wie es eigentlich will, eben genau, wie bei deiner Stute jetzt.
    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und du findest die, für dich, richtige Lösung.
     
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