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Fragen zu Reitunterricht (für Erw.)

Diskutiere Fragen zu Reitunterricht (für Erw.) im Allgemein Forum; Also ich würde an alle Reiter, Reitlehrer-, und Schüler gerne ein paar Fragen los werden. Ich hab nämlich in letzter Zeit überlegt, ob ich nicht...

  1. danci111

    danci111 Inserent

    Also ich würde an alle Reiter, Reitlehrer-, und Schüler gerne ein paar Fragen los werden. Ich hab nämlich in letzter Zeit überlegt, ob ich nicht Reitunterricht nehmen könnte. Aber es ist so: ich bin kein Teenie mehr und habe viel Erfahrung mit Pferden, weil ich ja früher am Stall gearbeitet habe (Traber/Sulky), fahren war also mein spezialgebeit. Ich bin auch geritten und habe bei Bekannten Reitunterricht gehabt, später meinen übernommenen Traber geritten. Allerdings waren wir immer Geländegänger, keine Halle/Platz, Schulpferde bin ich nie geritten, kenne zwar ein paar Basics (Hacken runter, usw.), aber mit Hilfen war es z.B. bei uns sehr anders, weil meine ja auf Stimmkommando gefahren und deswegen auch geritten wurden, sprich das Pferd geht so lange in einer Gangart bis ich ihm was anderes sage. Auf dem gebiet (hilfen/klassisches Reiten) bin ich als Reiter also sehr unerfahren.
    Ich frage mich nur ob das für mich in einer Reitschule Sinn macht/ es entsprechende Angebote gibt, die mir helfen würden?

    Und dann der nächste Punkt: Irgendwie scheint es bei uns in der gegend normal zu sein, dass der RL seine Schüler anschreit wie blöd und sie nieder macht. Für mich ein Unding, ich unterrichte selbst (Bühnentanz) und weiß, dass ich meine Schüler nie so behandeln würde/dürfte. Ich will mich nicht anschreien lassen, sondern was lernen. Ich lege sehr viel wert auf Disziplin, aber Kritik kann auch freundlich rüber gebracht werden.
    ALSO wie seht ihr das? Wie ist das bei euch, (auch die RL unter euch?)?
    Was macht für euch gutren UNterricht aus/worauf soll ich achten?

    Danke schon mal und LG
     
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    natürlich macht reiten lernen sinn. du wirst zwar aus dem gefühl heraus was vom reiten verstehen, aber du würdest den pferden einiges angenehmer machen, wenn du das zusammenspiel der hilfen kennenlernen würdest, verstehen lernen würdest und beginnen könntest dies umzusetzen.

    hier eine checkliste, wonach dir die reitschulwahl ggf leichter fällt:
    http://www.pferdewissen.ch/pdf/reitschulcheck.pdf

    ich bin selbst reitlehrerin.
    von schülern weiß ich, dass es kollegen gibt, die viel mehr brüllen. ich weiß aber auch von mir, dass ich nicht endlos geduldig bin.

    beim tanzen tut der schüler nur seinem eigenen körper weh, udn wenn er nicht lernen möchte, dann kommt er eben nicht ins ensemble bzw nicht zu guten auftritten.
    beim reiten tut der ignorante reitschüler aber dem pferd weh.

    oft genug gibt der schüler dem pferd die schuld am misslingen. "goldika macht nicht das was ich will", "gitta ist stur!" hört man. darauf reagiere ich sehr allergisch.
    auch, wenn ich 10x sage "hör auf rechts zu ziehen, was macht deine hand da!" und der schüler reagiert nicht, dann habe ich 2 möglichkeiten: ich höre auf es zu sagen, der schüler zieht weiter, oder aber ich brülle. man kan es auch rufen nennen, damit der taube mich hört. ganz schlimm, wenn der schüler "das mache ich doch gar nicht" entgegnet. dann stellenm sich die nackenhaare auf, denn es hat ja schon einen grund es zu sagen.
    2x im jahr habe ich dann einen ausraster und ich mache einen 5 minütigen vortrag darüber, was der reitschüler mit dem unterrichtsnehmen bezweckt. und ob er es lieber sein lassen will. udn ähnliches.

    dem pferd zuliebe sollte man sich bemühen, anweisungen des RL auch unmzusetzen.
     
  3. danci111

    danci111 Inserent

    Liebe Ulrike, danke für deine schnelle Antwort!

    Nur dass wir uns nicht missverstehen, ich hatte nicht vor mich ohne Anleitung wieder auf ein Pferd zu setzen!

    Natürlich würde ich die Anleitungen des RL befolgen, das ist für mich selbstverständlich und etwas was ich von meinen Schülern uneingeschränkt auch erwarte (natürlich in ihren Möglichkeiten). Und Ansagen muss auch ich zwischendurch machen, weil einige z.B. das Inventar kaputt machen, in dem sie sich an Ballettstangen hängen, da gibt es von mir auch gehörig Ärger. Aber ich meine mir muss klar sein, dass der Schüler nicht meine Fähigkeiten besitzt und dies berücksichtigen. Wenn mir jemand sagt, dass ich Fehler mache, dann werde ich diese auch aller Wahrscheinlichkeit nach kein zweites mal machen.


    LG
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    als erwachsener einen guten RL zu finden kann wirklich schwierig sein, zumal du ja schon Erfahrung mit Pferden hast und quasi weisst was du willst.
    So wie sich das anhört gibts bei euch in der Gegend eher den Lehrstil "entweder du machst was ich sage und hinterfragst nicht oder ich brülle dich vom Pferd" ;) Das hatte ich als Kind einmal, ist auch mal eine interessante Erfahrung!
    Willst du mit deinem eigenen Pferd reiten oder erstmal auf einem Schulpferd?
    Wenn es auf Schulpferden sein soll, würde ich einfach verschiedene Betriebe anschauen und bei erstem Gefallen testen. Erkläre dem Reitlehrer was du erreichen willst und was deine Vorkenntnisse sind. Ich würde auch ganz klar sagen, was du nicht möchtest. Ähnlich würde ich bei einem mobilen RL ansetzen, frag ob du bei einer Reitstunde zuschauen kannst, am besten bei einer für einen Erwachsenen mit ungefähr deinem reiterlichen Können. Bringt ja nichts bei einer Kindergruppenstunde zuzuschauen.
    LG
     
     
  5. Felia

    Felia Inserent

    Hallo

    Also Reitunterricht nehmen ist eigentlich fast nie verkehrt ein Reiter lernt nie aus, jedenfalls sehe ich das so.

    Ich hab im Alter von drei Jahren angefangen zu Reiten ich hatte dann 8 Jahre untermischt 3 mal die Woche bei einem noch jungen aber sehr guten Reitlehrer. Dann verließ ich den Stall mit meinen Pferden und Bauten mir meinen klein eignen Stall. Dann Ritt ich dort nur im Gelände 5 Jahre lang einfach nur durch die Gegend. Dann stellte ich meine Pferde in Reitstall ein. Dort konnte man auch untermischt holen bei eine alten Frau die Richterin auf Turnier war. Ich nahm eine einzige Stunde und diese Frau Schrei die ganz Stunde lang und das IST für mich ein Unding! Also Ritt ich wieder alleine arbeite aber hart an mir und Pferd dann hatte ich paar Stunden bei einer Einstellern in dem Stall doch als diese wechselt karm eine neue RL und die brüllte mich auch ne ganz Stunde lang an. Und sowas geht echt nicht bei allem Respekt.
    Jetzt habe ich mein Alten Reileher wieder. Der hat in zwischen auch weitergebildet und ist spitze und er Schreit NIE das St er auch noch nie gemacht.
    Für mich ist guter untermischt einfach ruhig so das man sich konzentriert Pausen macht und nicht schreit. Was neigt das einem besonder bei Kinder ich würde nie bei Reiten ein Kind Anschreiben das verunsichert man es nur noch mehr und es gehört sich nicht ubd wenn man hält hundert mal sagen muss na und dann sagt man es 100 mal das IST noch lange kein Grund zu brüllen. IST doch klar MANSCHMAL klappt es einfach nicht man hat ne schlechten Tag dann redet man in Ruhe und im ordentlichen Ton mit dem Schülern. Und klar man kann auch mal ne Ansage machen aber bitte im vernünftigen Ton.
    Und das hat nix damit Zutun es geht uns wohl der Pferde das kann man auch ohne schreib und brüllen!

    Ich habe lange suchen müssen bis ich den richtigen RL gefubden habe den. Es muss auch zwischen dir und dem RL passen. Es bring nix wenn du den nicht magst oder er dich nicht oder was auch immer. Auch für orobestubden oder fahr in Ställe und frag ob du bei ner Stunde zugucken kannst.

    Viel Erfolg :)

    Liebe Grüße
    Delia
     
  6. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Ich würde auch sagen, schau dir die Unterrichtmöglichkeiten in deiner Gegend an. Sprich mit den RL. Sage ihnen, was Du erreichen willst.
    Ganz wichtig, erzähle ihnen, das Du dir das Reiten bisher selbst „beigebracht“ hast. Es ist viel schwerer jemanden um zu trainieren als einem blutigen Anfänger etwas beizubringen.

    Mein Mann hat versucht mir Unterricht zu geben. Seine Reitschüler sind alle begeistert von seinem Unterricht und seiner Geduld alles immer und immer wieder zu erklären.
    Ich habe davon nichts merken können. Mir sagt er einmal etwas, beim zweiten mal wird er schon deutlicher und beim dritten mal fragt er mich, wie blöd ich bin ;-)
    Da uns unsere Ehe wichtiger war als der Unterricht habe ich mir eine Trainerin gesucht. Die ersten 2 x fand ich den Unterricht zwar gut aber die laute Art (brüllen), mir etwas zu sagen ziemlich daneben.
    In einem ruhigen Gespräch, sagte ich ihr, das ich mich nicht gern anbrüllen lasse. Es stellte sich heraus, das sie mir, bevor sie mich anbrüllte mehrmals Anweisungen gegeben habe, die ich, weil konzentriert, einfach nicht mitbekommen habe. Seit dem benutzen wir ein Headset. Klappt prima, ich bekomme alles mit und meine Trainerin muss nicht brüllen.
     
  7. Sternschnuppe01

    Sternschnuppe01 Inserent

    Ich kann mich nur anschließen und sagen, dass Unterricht Sinn macht.
    Zum Einen lernt man nie aus und zum Zweiten schleichen sich schnell Fehler ein.

    Was das Anbrüllen und Niedermachen angeht: Ich habe schon Reitlehrer erlebt,wo es tatsächlich so war. Ich persönlich würde dann wohl irgenwann den Reitsport an den Nagel hängen,weil ich denken würde,ich lerne es nie.
    Ich finde, es sollte eine gesunde Mischung sein: Mal ein Rüffel hat noch keinem geschadet,aber wenn es läuft sollte auch ein Lob drinnen sein.
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dein wort in gottes gehörgang ;-)

    leider ist es so, dass man oftmals alteingesessene fehler 100fach wiederholt, bis man sie als fehler registriert und dann noch 500x macht, bis man seinen körper beherrscht.
    als tänzerin und v.a. tanzlehrerin wird es dir bestimmt leichter als manch anderem fallen, aber schwierig bleibt es trotzdem
     
  9. danci111

    danci111 Inserent

    Danke für eure Antworten!

    Ja ich stelle mir das jetzt auch nicht allzu einfach vor, auch wenn mein Körpergefühl mir da sicher zu gute kommt ;). Ich würde auf einem Schulpferd Unterricht nehmen, weil ich mein eigenes leider vor ein paar Jahren angeben musste :(

    Ich hätte die Möglichkeit auch bei Bekannten zu reiten, würde aber lieber vorher Unterricht nehmen. Ich frage mich nur ob es ein passendes Kursangebot gibt. Also Erwachsenenkurse bei einem guten Reitlehrer. Ich hab auf der Webside von einem Stall in meiner Stadt was von "Hausmütterkursen" gelesen, bin aber nicht sicher ob das so das wahre ist. Erstens bin ich kein Hausmütterchen (keine Kinder, gerade erst Verlobt), gehe viel arbeiten und hab ja schon Pferdeerfahrung. Was meint ihr, hört sich komisch an oder?


    Ähhm, ich habe keine Erfahrung mit Schulpferden. Ich hab jetzt keine Vorurteile, habe aber schon oft gehört, dass sie in manchen Reitschulen naja "verritten" sind und generell nicht optimal bewegt/trainiert/gehalten werden. Worauf muss ich mich einstellen und woran erkenne ich dass es dem Schulpferd gut geht, jetzt mal abgesehen von der Haltung und dem Umgang direkt mit dem Menschen, das kann ich ja auch sehen, wenn ich mit ihm in Kontakt bin. ???? Was macht ein gutes Schulpferd, einen guten Umgang mit den Schulpferden für euch aus???
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Aug. 2013
  10. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Liebe danci,

    Deine Fragen zu beantworten, ist ...
    ...
    ...

    ein wenig schwierig!

    Da gibt es so vieles an dem man einen guten von einem schlechten Schulbetrieb unterscheiden kann.
    Ich möchte auch einmal behaupten, dass Du mit Deinen Vorkenntnissen so manchen Reitlehrer überfordern wirst.
    Auf Anhieb würde ich entweder einen Lehrgang an einer Landes Reit und Fahrschule vorschlagen.
    Oder aber Einzelunterricht auf einem Privatpferd.
    Was Du suchst, ist ein Unterricht, der im Dialog mit Dir stattfindet. Dazu braucht es einen Ausbilder, der die Zusammenhänge erklärt. Und zwar genau dann, wenn die Fragen auftauchen. Oder bei Dir hinterfragt, wie sich das gerade anfühlt. Du magst vielleicht nicht die korrekte Hilfengebung kennen. Aber Du weißt schon, wie "Pferd" funktioniert.
    Das und Dein Körpergefühl durch das Tanzen versetzen Dich in die Lage, schon kleinste Taktunreinheiten zu erfühlen.
    Da sollte der Ausbilder schon drauf eingehen können. Es wäre nämlich schade, wenn diese Fähigkeit ungenutzt bliebe. Oder, schlimmer noch, ganz verloren ginge.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Aug. 2013
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