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Fragen zum dämpfigen Pferd

Diskutiere Fragen zum dämpfigen Pferd im Atemwegserkrankungen Forum; Hi, abermals schreib ich für eine Freundin, deren Bekannte hat sich ihr erstes, eigenes Pferd, einen 14-jährigen, stark an COB erkrankten...

  1. Baseem

    Baseem Inserent

    Hi,
    abermals schreib ich für eine Freundin, deren Bekannte hat sich ihr erstes, eigenes Pferd, einen 14-jährigen, stark an COB erkrankten Haflinger gekauft, bzw vorm Schlachter geretten.
    Der Hafi steht nun in Offenstall, 3 Wochen ging es ihm wohl gut, nun sind in der Nähe Bauarbeiten und er leidet an starker Atemnot.
    Kurz Infos die ich noch weiß, er bekommt nasses Heu, tägliche Spaziergänge, hat eine stark ausgeprägte Dampfrinne.
    Er bekam 3 Medis, die Namen kenn ich nun nicht, jedenfalls mit Cortisonbehandlung, inhaliert wird regelmäßig. Nach der Atemnot durch den Baustaub stellte die TÄ fest, das keines der Medis anschlägt.

    Habt ihr noch Tipps? Vorschläge oder wie auch immer?

    LG Manu
     
  2. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Ich würde das Pferd von dem Baustaub weg bringen. Die Ursache ist ja relativ leicht zu beseitigen, da bringt es ja nichts das Pferd mit Medikamenten vollzupumpen.
     
  3. Magfin

    Magfin Vom Doppelten das Eine

    Gegenfrage: Warum zur Hölle hat sie ein stark dämpfiges Pferd gekauft? Und welcher strunzdoofe Ex-Besitzer entledigt sich so seiner eigenen Verantwortung dem Tier gegenüber?

    Inhaliert wird mit? Ultraschallvernebler? Zusätze oder nur NaCl? Wie oft am Tag?
    Offenstall heißt? Weide 24h mit Unterstand ohne jegliche Einstreu? Oder Box mit Paddock? Oder Laufstall mit großem Paddock? Wird mit irgendwas eingestreut?

    Da ja jetzt erstmal wieder Regen gemeldet ist, dürfte sich die Baustaubbelastung reduzieren und dem Pferd wird etwas Linderung geboten.
     
  4. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Auch wenn ich mich jetzt wahrscheinlich furchtbar in die Nesseln setze, aber nicht jedes Pferd steht grundlos beim Schlachter. Manchmal ist der letzte Weg wirklich eine Erlösung. Gerade dämpfige Pferde mit bereits stark ausgeprägter Rinne leiden meist erheblich, da die dauernde Atemnot beim Fluchttier regelrecht Panik auslösen kann.

    Ansonsten bleibt nur noch das Pferd in staubfreie Umgebung zu bringen und das auf Dauer. Aber auch dies wird bei starker Dämpfigkeit wohl nur noch ein hinauszögern bewirken können, so leid es mir tut.
     
     
  5. Baseem

    Baseem Inserent

    Deine Gegenfrage ist berechtigt, es sollte ja zum Schlachter. Vielleicht wollte sie Retter in der Not sein, keine Ahnung... Gesehen und gekauft für 300Euro, damit es nicht in der Wurst landet. Zu den weiteren Fragen kann ich leider noch keine Antwort geben. Es soll aber sehr bald den Stall wechseln und käme dann Nachts in die Box wo 24h lang die Tür zum Auslauf (vorne leider sandig), offen ist, wegen der Frischluft, da steht schon ein dämpfiges Pferd, allerdings 23Jahre alt und mit leichterer Form.
     
  6. Magfin

    Magfin Vom Doppelten das Eine

    Wenn das Pferd schon beim Schlachter zum Schlachten stand, würde ich den Vorbesitzer kontaktieren... Dann hätte (persönliche Vermutung!!!) der Schlachter massiven Mist gebaut...

    Und für manch krankes Tier ist Lasagne der bessere Ausweg als langsam zu ersticken, so hart es klingt.
     
  7. Baseem

    Baseem Inserent

    Ich wollte es so nicht sagen, aber Recht geb ich da euch. Ich weiß nicht obs schon beim Schlachter stand. Ich weiß nur, ich hätte es nicht genommen. Vorallem keine Erfahrung in der Pferdehaltung und dann noch ein so krankes Pferd bewusst kaufen, ich kombi ist absolut nicht gut. Die TÄ freut sich übers Extrageld, das Pferd hat leider nichts davon.
     
  8. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Meiner wurde 27. Und ich leide heute noch darunter, dass ich ihm dies leid angetan habe! Er war nicht mal 10 als er das bekommen hatte. Von Atemnot bis umfallen.
    Böse echt.

    Die Panik im Auge zu sehen wenn die Luft weg bleibt!ich schäme mich heute für mein Ego. Weil mein erstes Pferd.meine Grosse Liebe. Und deshalb mag ich kein eigenes Pferd mehr.....
    Schlimm :(
     
  9. Magfin

    Magfin Vom Doppelten das Eine

    Andererseits...
    Um unseren Tinker stand es vor Jahren mal ähnlich... Und da hatten wir auch alles durch, von mehrfachen Lungenspülungen bis Dauermedikation...
    Das ganze ist jetzt etwa 10 Jahre her, das Pferd gibt's immernoch, kann sogar wieder trockenes Heu fressen. Aber es war ein langer, harter und anstrengender Kampf für alle Beteiligten. Monatelang haben wir ihn 3-5x am Tag an den Ultraschall-Inhalator gehängt, was er scheixe fand. Haben ihm teure Heulage gekauft (gingen nur diese verschweißten Miniballen, weil für maximal 2 Pferde einen großen Rundballen war nicht möglich?), später haben wir sein normales Heu getaucht, dann Heu mit Effektiven Mikroorganismen eingesprüht und jetzt letztendlich kriegt er seit zweieinhalb Jahren wieder trockenes Heu und es kommt kein Hüsterchen raus.

    Aber freiwillig kaufen würde ich kein krankes Pferd.
     
  10. Baseem

    Baseem Inserent

    Die Grenze zu ziehen ist oft schwer, hab bei all meinen Tieren die vom TA erlöst werden mussten immer versucht im Sinne des Tieres zu entscheiden.
    Deswegen finde ich den Kauf dieses Tieres, so hübsch er auch aussehen mag, als Verlängerung seines Leids... man kann halt nicht alle Retten.
     
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