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Fragen zur Kostenübernahme der Ankaufsuntersuchung

Diskutiere Fragen zur Kostenübernahme der Ankaufsuntersuchung im Pferde Allgemein Forum; Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen? Und zwar frage ich mich derzeit wie genau das am Besten mit der AKU abläuft. Also die Regelung ich...

  1. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen?
    Und zwar frage ich mich derzeit wie genau das am Besten mit der AKU abläuft. Also die Regelung ich bezahle die AKU wenn das Pferd durchkommt und ich es somit auch nehme, der Verkäufer trägt die Kosten wenn vorher vereinbarte Auffälligkeiten bei der AKU rauskommen , die einen Kauf für mich ausschliessen...Alles ja soweit logisch und eben vorher verhandelbar. Nun frage ich mich aber, wie genau soll das aber in dem Fall laufen, wenn ich mit dem Pferd zu meiner Klinik fahren will? Nimmt man den Verkäufer dann mit und der beauftragt die AKU? Denn wenn ich alleine in meine Klinik fahre, bestelle ich ja quasi die Musik und müsste sie doch somit auch bezahlen...egal was dabei rauskommt?
    Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Denkanstöße geben.

    Bei meinem ersten Pferd hatte ich damals nur ne Klinische auf meine Kosten gemacht(da war ich noch blauäugig)
    Bei der Suche nach meinem jetzigen, war es so, dass ich einmal zusammen mit der VK zum TA bin und wir gemeinsam anwesend waren. Es wurde Spat diagnostiziert, die AKU ab da abgebrochen, sie übernahm die Kosten. Beim nächsten potentiellen Pferd kam der TA zum Hof des VKs....dieses war bereits lahm bei Beuge, die Kosten übernahm der VK, mit einem fuhr ich alleine in meine Klinik und es kam erst gar nicht zum Röntgen da ein Herzklappenfehler und Herpes im Auge entdeckt wurde....wer da bezahlt hat weiss ich gar nicht mehr....aber war ja eh nicht teuer...kamen ja über die Klinische nicht hinaus. Ja und mein jetziger hatte bereits Röbis vorliegen, da haben wir nur noch die Klinische am Stall des VKs gemacht.

    Heute bin ich ein seeeeehr gebranntes Kind und werde eine AKU inklusive Rücken durchführen...evtl auch noch schallen. Aushandeln würde ich jedoch nur mit 12 Röbis...den Rücken werde ich in jedem Fall übernehmen, ebenso das Schallen...denn das gehört nicht unbedingt zu einer großen und dazu sind die meisten auch nicht bereit...aber wie gesagt...verhandlungssache....

    Aber wie eben genau wird es dann laufen wenn man sich soweit geeinigt hat und ich aber unbedingt zu meiner Klinik fahren möchte...die dann evtl auch mal 2 Std entfernt ist?
     
  2. aquarell

    aquarell Inserent

    Die AKU bezahlt der, der die haben will. Unabhängig davon ob das Pferd nun besteht oder nicht. Man bezahlt ja nicht das Ergebnis, sondern die Untersuchung.
    Sicherlich kann man immer aushandeln, wie es im einzelnen sein soll. Das bespricht man mit dem Verkäufer und hält dies auch ggf. schriftlich fest.

    Im Allgemeinen wird die AKU dort durchgeführt wo der Bezahler es machen lassen möchte.
    Aber auch hier kann man frei verhandeln.
    Will man unbedingt in die Klinik X und diese ist mit einer längeren Anfahrt verbunden, dann sollte man unbedingt vorher klären, wer die Kosten für den Transport übernimmt.

    Ich als Verkäufer würde die Kosten für den Transport nicht übernehmen bzw mir bezahlen lassen, wenn ich nicht so wieso in diese Klinik fahren würde.
     
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also ich verkaufe regelmäßig die von mir gezüchteten ponys und ich würde dir nicht anbieten, die kosten deiner aku zu bezahlen.

    bei jungen ponys würde ich mich vermutlich sperren, wenn du sie in eine klinik karren woltest, einfach wegen des transportrisikos. ich würde sagen, dass dies vor ort zu geschehen hat, bei einem TA deiner wahl.

    eine 2stündige entfernung zu eienr klinik würde ich wohl bei keinem pferd haben wollen. so lange du das pferd nicht gekauft hast, geht alles zu meinem risiko und wenn das pferd auf der autobahn in die grütze geht oder es sich vor der klinik losreißt und wegrennt, dann habe ich kein pferd mehr.

    eine kundin hat mal genauer nachgefragt, was denn wäre, wenn sich ein befund ergeben würde. da habe ich gesagt, dass ich selbstverständlich zur verantwortung gezogen werden würde, wenn sich herausstellen würde, ich habe sie behumpst, weil das pferd zb schleim in der lunge hat oder ein röntgenbild zeigt, dass ein bein mal gebrochen war oder dergleichen, was ich wissen müsste, was ich ihr aber nicht erzählt habe.
    aber ob ihr nun zb röntgenklasse 3 zu schlecht wäre, oder sich zb ein herzfehler herausstellt, obwohl das pferd zb schon distanzrennen schadlos gelaufen ist, DAS wäre dann nach meiner meinung ihr ding, wenn sie dann vom kauf abstand nehmen wollte.
    der TA kann ja auch "pilz!" rufen und sie sagt dann "wegen pilz will ich den nicht!" und dann ist es so, da kann ich dann nichts dran ändern.

    ein betrug meinerseits als verkäuferin wäre was ganz anderes als entscheidungen über bislang nicht die leistung einschränkende befunde, die zum nichtkauf führen.
    bei spat scheiden sich zb ja auch die geister. das ist ja ein befund, der sich zumindest für freizeitpferde kaum auswirkt.

    auch würde das AKU ergebnis ja ggf dazu führen, dass ich einen neuen vertrag mit billigerer kaufpreissumme erstelle, dann hätte der käufer seine AKU ja auch schon gerechtfertigt - auch wenn sie eben zu seinen lasten geht.
     
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  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Ich würde Dich nicht mit meinem Eigentum in eine Klinik fahren lassen, erst recht nicht 2 Stunden lang.

    Das Risiko, daß sich dadurch der Wert meines Eigentums mindert (Verletzung, Transport-Streß, Abbau, Transport-Trauma,...) oder vollständig atomisiert (Unreitbarkeit oder Tod durch Verletzung / Unfall) wäre mir viel zu hoch!

    DU solltest Dir außerdem überlegen, ob DU das Risiko tragen willst, daß ich Dich zahlen lassen würde für "Eigentumswertminderung" und ob Du versichert bis für den Fall X!


    LG, Charly
     
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  5. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Die Züchterin und ich haben uns damals die Kosten geteilt. Untersucht wurde vor Ort, von Ihrem tierarzt. Ich war dabei.
    Egal wie es ausgegangen wäre, jeder hätte seine Hälfte bezahlt.
    In eine Klinik hätte ich auch nicht fahren wollen, wäre mir zu riskant. Allerdings gibt es Tagesversicherungen für solche Aktionen, so eine würde ich evtl. In Erwägung ziehen.
     
    Charly K. gefällt das.
  6. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich kenne es auch als "Alles ist verhandelbar". Auch die Pferde mit fertigen AKUs betrachte ich skeptisch.
    Wer weiss, dass das Pferd ein Thema hat als Verkäufer, wird sich schon beider AKU-Kostenübernahmen zieren.
    Bei mir ist ein Pferdekauf mit anscheinend im Probebereich sehr netten kulanten Leuten, die noch dazu mein Trainer kannte, unter recht mysteriösen Begleiterscheinungen gescheitert, als ich da den Termin für MEINE TÄ (von einer recht bekannten Klinik) vor Ort am Stall ausmachen wollte.
    Da muss ich im nachhinein davon ausgehen, dass sie wussten, dass das Pferd ein Thema hat - fair war es insofern als die Kosten durch die AKU, die gescheitert wäre, nicht entstanden sind. Ich frag mich im Nachhinein, ob es bei der anscheinend erwarteten Untersuchung durch ihren TA auffällig gewesen wäre.
    Oder ob nur ungünstiges zeitliches Timing und die Hoffnung, die Lahmheit würde vergehen.
    Bei den anderen Verkäufern konnte das Pferd in eine Tierklinik meiner Wahl in akzeptabler Entfernung - bei dem einen auch 1h da ländliche Gegend. Gefahren ist immer der Verkäufer (ohne Berechnung), da ihm das das Transportrisiko gemindert hat (einschl Verhaltensstress beim Pferd).
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Feb. 2018
  7. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Mh, leider nicht eine hilfreiche Antwort.
    Es ist Gang und Gebe wie von mir beschrieben...vor Allem da heutzutage jeder nach einer AKU fordert. Wie sonst auch will man als VK den Wert des Pferdes überhaupt festlegen? Deshalb sind heute zum Glück die meisten Pferde bereits durchgeröngt. Wenn nicht, ist es wie gesagt alles Verhandlungssache. Geht jemand nicht darauf ein, wäre dieses Pferd eh für mich raus...sonst fallen nachher 3 durch die AKU, ich habe 3000,- gezahlt und immer noch kein Pferd. Logisch, dass das nun nicht geht. Deswegen ist es immer bereits sinnig einen Züchtertüv im Vorfeld zu machen...vor Allem da er auch extrem kostengünstiger ist. Aber das eben tut Alles nichts zur Sache, sondern eben...wie genau macht man es dann, Gesetz dem Fall, man hat sich erstmal geeinigt.
     
  8. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich seh das Problem nicht, wenn ihr euch auf die Modalitäten bereits geeinigt habt?
    Dann wurde ja auch schon über die 2h Fahrt gesprochen?
     
    Kigali, GilianCo, honey.79 und 2 anderen gefällt das.
  9. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Wer die AKU will, bezahlt.
    So hab ich gekauft und würde auch nur so wieder verkaufen. Und Fremde dürfen mein Pferd schonmal überhaupt nicht transportieren.
     
    Kigali, GilianCo und ulrike twice gefällt das.
  10. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    Es geht nicht um die Fahrt...es geht um die Abwicklung....wie macht man es? Da das Pferd ja nich nicht mir gehören würde, liegt natürlich noch kein Vertrag vor....halten wir dann einfach handschriftlich fest, dass bei Ergebnis der AKU xy der VK die Kosten trägt, aber bei Ergebnis xy, dann ich? Darum geht es. Wie macht man es? Denn wenn ich alleine mit dem Pferd zu meiner Klinik fahren würde, würde ich ja quasi den Auftrag zur Untersuchung erteilen und müsste ja auch zahlen? Wenn jedoch nicht ich beauftragen würde, sondern der VK weil er mitkäme....dann stünde der TA ja gar nicht mir gegenüber in der Pflicht? Muss man ja auch bedenken....denn wenn ich das Pferd nun nehme, weil angeblich alles top...Ta hat aber was übersehen....könnte ich ihn niemals belangen....muss man ja alles mal durchdenken im Vorfeld
     
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