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Führprobleme bei anderen Leuten

Diskutiere Führprobleme bei anderen Leuten im Haltung und Pflege Forum; Hey ihr Lieben, Ich brauche einfach jemanden der mich mal rüttelt und mich an die Hand nimmt und mir sagt, wie ich am besten jetzt verfahre,...

  1. Kuschelkiwi

    Kuschelkiwi Forenobst

    Hey ihr Lieben,

    Ich brauche einfach jemanden der mich mal rüttelt und mich an die Hand nimmt und mir sagt, wie ich am besten jetzt verfahre, sonst heul ich gleich wieder los wie eine Blöde.

    Appie hat sich heute Mal von seiner schlechtesten Seite gezeigt und dabei nun dafür gesorgt, dass ihm der Weidegang erst einmal gestrichen wird.

    An Appies neuem Stall in dem er seit dem 30.08 nun steht ist der Weidegang in Kleingruppen aus jeweils 3 oder 4 Pferden organisiert. Wochentags werden die Pferde vom Betreiber des Hofes auf die zugewiesenen Weidestücke gestellt, Wochenends sind die Besitzer der Pferde / ihre Reitbeteiligungen für das Rein- und Rausstellen zuständig.

    Nun stehen die Pferde nicht mehr direkt am Hof, sondern da nun die Wintersaison beginnt, auf den Winterweiden, die etwa 300 Meter die Straße runter liegen.

    Gestern brachte ich ihn mit der Besitzerin einer der Stuten auf die Weide und alles verlief problemfrei. Wir nahmen ihn gemeinsam mit der Stute, an die er sich direkt zu Anfang gehangen (nicht in Form von kleben) hat und er lief mit hängendem Kopf, die Friesin voran, hinter mir her und auch als ein Radfahrer echt nah an ihm vorbei depperte, ein Traktor auf dem Hof an dem wir vorbei laufen rumfuhr und uns ein Auto entgegen kam, blieb er ruhig.

    Rückweg selbes Phänomen, da geriet er nur kurz vor seiner Box ins Stocken, weil da auf dem Matschpaddock ein Shetty stand, dass er erst einmal beäugen musste, aber eben weiter keine Probleme.

    Auch hatte er auf dem kurzen Weg zu den Sommerweiden wohl keine Probleme gemacht, soweit ich mitbekommen habe.

    Heute dann aber der SuperGau.
    V., ihr Partner, T. (kenn ich nicht) haben die Pferde wohl gemeinsam reinführen wollen. T. hatte wohl ganz vorn die beiden WB-Stuten, der Freund von V. die ruhige Friesin und V. hatte ganz hinten Meinen am Strick.

    Was ich der SMS nach entnehmen konnte hat er sich wohl von ganz hinten losgerissen, ist bis nach ganz vorne durchgelaufen und hat dabei wohl das Mädel mit den beiden WB-Stuten umgerannt - das ganze geschah auf offener Straße.

    Ich kanns mir gerade einfach nicht erklären.
    Ich finde es schon doof, dass die unruhigen WBs (die hatte ich nämlich gestern ebenfalls rein und rausgeführt und neben der Tatsache, dass zumindest die eine den Hals festmacht und einfach immer versucht drei Meter vor einem Weg zu laufen hat sie sich zudem zwei Mal loszureißen versucht, als sie die Weide sah) gemeinsam genommen werden, aber das Resultat bleibt dasselbe:
    "Kiwi, Ich werde dein Pferd nicht mehr rein- oder rausstellen, dass ist mir zu gefährlich".

    Ich hoffe ja derzeit auf weitere Informationen, aber bekomme gerade einfach keine Antwort.
    Ob er sich erschrocken hat, oder was der Anlass war.
    Ich kenn meinen Appie aber einfach nicht so, dass er jemanden umrennen würde.
    Ich hatte gerade zu Anfang oftmals situationen, wo er Panik bekommen hat, aber ich musste mir nie Gedanken machen, dass er mich sehenden Auges verletzen würde. Er wich immer eher vor mir zurück.
    Und jetzt so ein Debakel.

    Ich weiß nur einfach nicht, was ich da anweisen soll. Den Stallbesitzer werde ich wohl morgen mal sprechen, von dort hörte ich lediglich davon, dass Appie sich nur ungern einfangen ließ, aber das hängt für mich sehr klar damit zusammen, dass er nun nicht mehr im Offenstall steht, sondern vom Grünstück wieder runter muss. Von Wegrennen und sich losreißen war da bisher nicht die Rede, aber der SB wird auch niemanden dazu zwingen Appie rauszustellen, wenn da jemand bei verletzt wurde.
    Theoretisch ist das ja ein Abklatsch der Problematik von April, aber ich weiß nach wie vor nicht wie ich das genau lösen sollte, immerhin hatte ich den Stall ja verlassen, weil man ihn mir damals nicht hatte rausstellen wollen. Nun hat er wirklich Bockmist gebaut und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, bzw. was ich tun kann. Mit mir läuft er ja! Aber andere Leute wiederum gehen natürlich jetzt verständlicherweise wieder auf Distanz...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Sep. 2015
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    um ehrlich zu sein, käme für mich kein stall in frage, wo einerseits der weidegang dermaßen limitiert ist (damit sind probleme durch bewegungsmangel vorprogrammiert - das ist ja ein pony, was 24h draußen stehen möchte)
    und wo andereseits grunsätzlich 300m an einer straße langgeführt wird. dies noch nciht nur von fachpersonal sondern von einfachen pferdebesitzern....

    ich verstehe, warum die frau den nicht mehr diesen weg entlang führen will. sie trägt ja die verantwortung für leben,wenn was passiert.

    fazit: uneeigneter stall.
     
  3. Es fällt schwer, dir zu raten, wenn man die Hintergründe nicht kennt.
    Erschrocken? Übermut? Nicht professionelles Führen? Ein "Dich-kenn-ich-nicht-warum-sollte-ich-tun-was-du-willst"?
    Sonst irgendein Grund?
    Je nach Ursache muss man da verschieden rangehen.
     
  4. Maybe12

    Maybe12 Inserent

    Ulrike, es gibt aber nicht überall Ställe, die 24h Weidegang anbieten.. und nun?
    Pferd abschaffen oder was schlägst Du vor?
     
    User4711, Lorelai und GilianCo gefällt das.
     
  5. satine

    satine Inserent

    :reflect:
    bei "seiner" stute fühlt er sich doch wohl.
    dann müssen die beiden eben nebeneinander vorne gehen.
    ist doch ganz einfach.
     
  6. Kuschelkiwi

    Kuschelkiwi Forenobst

    Ich weiß es ja leider eben selber noch nicht.
    Daher warte ich derzeit auf Antwort und kann vorher ebenso sehr nur mutmaßen.
    Ich kenne Appie als Skeptiker. Jeder neue Mensch ist erst einmal komisch und von dem muss man sich dann nicht antatschen lassen. So kommt es, dass er sich das Halfter von fremden erstmal ungern anziehen lässt. Der SB berichtete ähnliches. Am ersten Tag dauerte es 10 Minuten, ehe er das Halfter drauf hatte, die Tage darauf wurde es immer und immer besser, bei mir schiebt Appie die Nase freiwillig durchs Hafter.

    Ich bin ehrlich - anhand von dem Verhalten der Warmblutstute, die ich gestern reinführen durfte und die der Person gehörte, die heute Appie zurückführen sollte, als der Unfall entstand, gehe ich nicht von der konsquentesten Führung aus.
    Die Stute läuft immer eine Fußlänge voraus, reagierte nicht auf Korrektur, ich musste immer erst schroff werden, um sie wieder an ihre Position auf Schulterhöhe zu bekommen. Kopf hoch, Hals fest, Augen weit aufgesperrt und in großen, "gierigen" Schritten voran. Vor der Weide angekommen genügte nur das öffnen des Tores und sie sprang hinten ab und wollte im Galopp davon. Da holte ich sie mir rum, keifte sie an und ließ sie warten, bis ich den Strick gelöst hatte.

    Ich hatte, weil Appie halt die Straßen noch nicht allzu gut kennt, ebenfalls vorsichtig mich an das Thema herangetastet.
    J. mit der ich am Samstag Appie auf die Weide brachte, fragte mich wie ich vorgehen wolle und ich entschied mich bewusst dafür, meinen mit der Friesin zu führen, da diese eine tolle Ruhe ausstrahlt und ihm Sicherheit vermittelt. Sie ging in Ruhe voran, ich mit Appie ebenso ruhig hinterher.
    Als man uns danach fragte, wie es gelaufen war, sagte J. selbst "Ganz in Ruhe. Besser als mit X und Y (also den Stuten)"

    Da die Friesin jedoch direkt vor ihm her lief, glaube ich nicht, dass das als Argument gelten gelassen würde. Immerhin war sie ja dabei.

    Das wirkliche Grundproblem ist wirklich, dass ich solche Sachen nicht korrigieren kann, weil es ja eben nur dann passiert, wenn ich nicht anwesend bin. Ich weiß nicht wie sich die Person währenddessen wirklich Verhalten hat. Oder wie die sonstigen Umstände waren.

    Ergänzend dazu kommt ja derzeit noch, dass dieses Wochenende ein großer Lehrgang stattfand. Das heißt viele Leute aufeinander. Ich kann den Reiterfunk förmlich bis hierhin hören... :cry:
     
  7. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Öhm, Kiwi - selbst hinfahren, selbst rausstellen?

    Als Studentin solltest Du wochenends morgens doch meistens Zeit haben. ;)

    Klar, ist nervig - aber bevor mein Pferd in der Box bleiben müßte...

    Und falls sie bereit ist, gemeinsam mit der anderen Besitzerin üben - so, daß Appie rafft "ah, OK, Frauchen sagt, die ist OK."


    LG, Charly
     
    Schlucky, User0815, Kigali und 5 anderen gefällt das.
  8. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Kiwi, meine WB-Stute hatte mit 2 ein ähnliches Problem. Mit mir lief sie (meist) problemlos überall hin, mit anderen gab es immer wieder Theater. Da die dann auch meist noch völlig idiotisch reagierten, steigerte sich das Führproblem binnen 2 Wochen ins Unermessliche. Zu der Zeit mussten die Pferde morgens raus und spätabends reingeführt werden, ca 1000 m weit, auch an der Straße entlang.

    Das Ende vom Lied war, dass ich 1 Jahr lang jeden Morgen und jeden Abend mein Pferd 7 Tage die Woche selber geführt habe, trotz Vollzeitjob etc. Danach habe ich einzelne Miteinsteller noch weiter begleitet beim Führen und das Ganze wurde insoweit entschärft, dass wir einen Sommeroffenstall hatten und im Winter nur noch sporadisch reinholten.

    Also entweder, wie Charly schon sagt, selber machen am WE oder Dir die Leute, die einen lernwilligen und vernünftigen Eindruck machen, selber anlernen. Dann gibt es noch die Möglichkeit jemanden, der es kann fürs Führen zu bezahlen. Mehr fällt mir da nicht zu ein, denn wenn Du jetzt schon wieder den Stall wechselst, wird das Pö doch nur immer noch unsicherer, der arme Kerl kann ja nirgendwo mehr wirklich ankommen.
     
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  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Das wäre jetzt auch meine erste Idee. Ich bin mittlerweile berufstätig, und dadurch auch immer gern von anderen abhängig, und froh, das mein Pferd sich gut händeln lässt, als alter Hase. Allerdings - solange ich studiert habe, habe ich nahezu immer, wenn ich konnte, meine Sachen selber gemacht. (und mache es, in dem Rahmen, in dem ich kann, auch immer noch so).
     
  10. Kuschelkiwi

    Kuschelkiwi Forenobst

    Charly - Morgens wäre das ja kein Problem, aber Appie kommt derzeit Nachmittags auf die Winterweide und da beginnt dann das Problem...
    Da das Gras auf der Winterweide viel höher steht, als auf der Sommerwiese kommen die Pferde die nächsten Wochen zum Anweiden nur stundenweise raus mit stetiger Steigerung, da einige von denen wohl sensibel sind.
    Das würde bedeuten das ich die kommenden Wochenenden Tag ein und Tag aus nur im Stall stecke, weil es sich für alles zwischen 1 und 4 Stunden Weiden einfach schon kaum lohnt Heim zu fahren, um dann wieder zurück zu Eiern - ich hab ja mein Rad noch gar nicht in der neuen Wohnung.

    Habe gerade Antwort gehalten, aber die ist genau so schwammig, wie der ganze bisherige Ablauf: "Ja, vermutlich hat er sich vor etwas erschrocken."
    Da komm ich wieder an den Punkt, wo ich mich etwas Ärgere, denn erschrecken kann sich jedes Pferd mal und da bedarf es dann einfach nur eines guten Reaktionsvermögens um ein Pferd das sich erschreckt unter Kontrolle zu halten. Ich hatte ihre Stute ja auch im Griff, als die mir davon hoppeln wollte - und die wiederum hat sich vor nichts erschrocken gehabt.

    Allgemein hab ich erst einmal erlebt das Appie wirklich "abgeschossen" ist, und zwar als es das erste Mal auf dem Husaren seinen Hänger ging und er beim ersten Anlauf nicht wollte. Und selbst da hielt ich ihn, wenn auch unter recht großem Körpereinsatz. Ich vermute glatt, dass die ganze Aktion einfach nur eine Mischung aus Erschrocken + Unaufmerksame Führperson war. Das Appie dann auf unsicherem Terraine wie der Straße die er erst zum dritten Mal gesehen hat, eher noch mehr Panik entwickelt, als sich zu beruhigen kann ich dann ebenfalls verstehen. Da mit dem Mädel dass da umgerempelt wurde tut mir natürlich sehr leid, aber da wäre es auch besser gewesen, nicht 2 Pferde auf einmal zu führen und dadurch die ganze Straße / seinen Fluchtweg zu blockieren....
     
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