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Fußstellung im Steigbügel macht Probleme

Diskutiere Fußstellung im Steigbügel macht Probleme im Sonstige Reitweisen Forum; Hallo ihr Lieben, vielleicht klingt das recht komisch, aber mir ist aufgefallen das ich beim Reiten Schwierigkeiten mit meiner Fußstellung habe....

  1. Baseem

    Baseem Inserent

    Hallo ihr Lieben,
    vielleicht klingt das recht komisch, aber mir ist aufgefallen das ich beim Reiten Schwierigkeiten mit meiner Fußstellung habe.
    Ich reite aktuell mit Elastosteps "Universal", breite Auflagefläche. Bei meinem linken Fuß (war das gebrochene Bein), liegt mein Fuß plan im Steigbügel, kann man so sagen, ich hab damit jedenfalls gar keine Probleme. Aber bei mein rechter Fuß liegt quasi nur die Außenseite auf.
    Ich hatte letztens einen anstrengenden Ritt mit Nils und mir tat der Knöchel so weh, heute habe ich mal bewusst auf meine Füße geachtet. Und festgestellt das ich den Fuß einfach nicht in eine gescheiten Position bringe, was dann eben auf Dauer, also auch beim Traben sehr aufs Gelenk geht. Mach ich nun beide Steigbügel länger, fühlt es sich 1. zu lang an, und 2. fühl ich mich mit dem linken Bein nicht wohl dabei. Ungleich lassen fühlt sich aber genauso falsch an. Letztendlich ist es aber egal mit was für Steigbügel ich reite.
    Helfen tut nur den Fuß aus dem Bügel zu nehmen und baumeln zu lassen, was genauso unpraktisch ist.

    Vielleicht noch wichtig, ich hab Reiten gelernt: Knie ran, Zehenspitze zum Pferdemaul, Absätze tief... dabei waren meine Beine/Hüfte recht steif und ich sehr klemmig (würde ich heute meinen), hab dadurch mit der Zeit oft Knieprobleme gehabt. Mittlerweile reit ich locker aus der Hüfte.
    Außerdem hab ich Plattfüße und Überbein, leide zu dem an Hypermobilität.

    Jedenfalls kann ich mich nicht mal zwingen den Fuß irgendwie gescheit im Bügel zu platzieren, dann ist der Knöchel sofort fest und nach spätestens einer Minute ist der Fuß wieder schief. Selbst mal mit den Beinen arbeiten (Richtung Stuhlsitz, Beine wegspreizen und was es so gibt, ändern die Fußposition nicht).

    Habt ihr eventuell Tipps wie ich da an mir arbeiten kann?

    Wie geschrieben, klingt wohl sehr komisch. Aber das sollte man doch auch irgendwie trainieren können *hoff.

    Danke für Antworten
    LG Manu
     
  2. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Das Problem scheint im Sprunggelenk zu sitzen, da würden sicher Übungen zur Kräftigung helfen, Joggen auf Sandwegen z.B. und auf unebenen Trails. Spezielle Übungen wirft das Netz sicher auch dazu aus. Wichtig wäre auch eine gezielte Dehnung der Unterschenkel-Muskulatur (Stretching).

    Auf dem Pferd möglichst für entspannte Fußgelenke sorgen. Manchmal hilft es, wenn man die Füße kurz aus den Bügeln nimmt und sie aus dem Gelenk in beide Richtungen kreisen lässt. Unbedingt vermeiden, eine Zwangshaltung einzunehmen und ständig die Haltung zu kontrollieren. Falls der Fuß trotz allem schmerzt, absteigen und ein Stück wandern.
     
    Baseem gefällt das.
  3. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dann solltest du einen gescheihten sitz lernen.

    bevor du das schriebst wollte ich schon sagen: du drehst wohl die fußspitzen aktiv nach vorn und klemmst mit dem knie
     
  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich hatte gute Resultate im Bezug auf Bügellängen, irgendwie schief fühlen, keine optimale Position finden nach einer Atlastherapie. Wenn du Interesse hast, kannst du dich ja mal in die Richtung erkundigen. Viele Profireiter (überwiegend Dressur) nutzen das auch. Die Schiefe im eigenen Körper wird in mehreren Sitzungen sanft über die Halswirbelsäule korrigiert, kein Einrenken. Aber das erklärt dir besser ein Profi, bevor ich das falsch erkläre. War auch nicht teuer.


    ***

    Nur mal so interessehalber, wann wurde das abgeschafft? Ich reite immer noch so. Und ich schätze mal, würde ich das ändern, säße ich zwar vielleicht locker, würde dann aber auch ganz locker beim ersten Sprung aus dem Sattel fliegen.
     
    terrorschaf gefällt das.
     
  5. terrorschaf

    terrorschaf Inserent

    Sehe das Wie Frau horst. Das ist ein Problem aus dem Körper.
    Bei mir ist die rechte Hüfte platt, ergo schief, ergo ein fussgelenk aua.
    Mir hilft da
    1. Selber mehr laufen
    2. Bein aus dem Bügel nehmen, Knie hoch ziehen, Bein aus der Hüfte nach vorne, nach hinten,hängen lassen.angenehme Position aus der Hüfte finden, Bügel wieder aufnehmen
    3. Ggf anderer Sattel. Engt es das Bein durch pauschen ein oder die Hüfte durch tiefsitzer, wird das Bein aus der Hüfte steif. Man sitzt steif und blockiert, das fussgelenk ist zu schwach das auszugleichen, Schmerzen.
     
  6. Baseem

    Baseem Inserent

    Nein, abgeschafft wurde das nicht, ich hab es nur eben so gezwungen gelernt, da ging es nicht drum das man locker ist, sondern dass das Bein von Hüfte an, Oberschenkel ran, Knie ran (klemmen), Füße eindrehen und Absätze tief (runter drücken), alles nur steif. Oder vielleicht versteht sich das auch einfacher, ne 9jährige in dem 17,5" Sattel, die Knie müssen an die Pauschen, obwohl man von der eigenen Größe her das so gar nicht zusammen bringt, weil der Sattel einfach gar nicht zum Reiter passt. Ein bisschen bin ich ja doch noch gewachsen und es gab dann auch wirklich Sättel da hab ich mich zuhause gefühlt, die Position vom Bein her war toll und da war dann nix mehr mit klemmen und steif, auch Springen war kein Problem. Aber bis dahin waren viele Jahre, Pferde und Sättel vergangen, was sich halt doch leider an meine Gelenke bemerkbar gemacht hatte.
     
  7. Baseem

    Baseem Inserent

    Ja das Sattelproblem, ist bei Nils leider extrem schwierig, ich hatte ja irgendwann mal einen Post verfasst, wo die Sturzfeder (Schnalle von den Bügelriemen) immer gegen den Oberschenkel drückte (hatte riesige blaue Flecke). Damals hab ich mich vermacht mit dem Sattelmodell, es ist ein Sommer Evolution Western, der hat auch keine Pauschen. Wir hatten vor Monaten mal einen Sattler da und haben noch x andere Sättel ausprobiert, doch der einzige der auf ihm passt ist der, den er schon hat, wo aber wahrscheinlich der Sattel nicht zu mir passt, sonst hätte ich wohl kaum die Probleme gehabt mit der Sturzfeder, bzw Schnalle von den Bügelriemen, die ich dann einfach nach unten verschoben habe das nix drückt und die Riemen gekürzt habe. So fühle ich mich in dem Sattel auch wohl, nehme aber auch an das er eigentlich nix für mich wäre.
    Das mit den Übungen werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, mehr laufen ist auch kein Problem. Falls wir noch mal in die Halle komme, werd ich mich auch noch mal von der RL korrigieren lassen, sie hat einen wirklich guten Blick und hat mich schon nach einer RS vom Stuhlsitz wieder in einen korrekten Sitz gebracht, aber es schleichen sich ja doch auch schnell wieder Haltungsfehler ein, von daher kann das auch nicht schaden. Das mit der Atlastherapie klingt auch interessant, ich werd mich da mal informieren.
     
  8. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Schon mal an eine Atlastherapie gedacht? :)

    Ich will keine Schleichwerbung machen. Falls das so aussieht. Aber ich hab an so einen Tamtam auch gar nicht geglaubt. Habe es dann gemacht, weil man mir die Behandlung geschenkt hat. Ich hatte nämlich sehr oft sowohl Migräne als auch normale Kopfschmerzen in meinem Sturkopf. Das, die dazugehörigen Nacken- und Schulterschmerzen sind weg, linkes Knie kann wieder auch lange Spaziergänge ohne Schmerzen. Schuhe laufen weniger schief ab. Ich kann wieder nach hinten gucken beim Rückwärtsfahren.

    Das mit dem Reiten war nur ein Nebeneffekt. Ich sollte eine Weile auf Sport verzichten. Als ich dann das erste Mal wieder drauf saß, musste ich die Bügel sofort um ein Loch korrigieren. Beim Aufnehmen konnte ich kaum glauben, dass ich die vorher so benutzt hatte. Ich musste mich auch ständig umsetzen, weil meine alte Gewohnheit nicht mehr passte. Und das Pferd lief, als wäre es in Korrektur gewesen. Von ganz alleine viel lockerer und entspannter. Das musste ich sonst immer erarbeiten. Im Nachhinein vielleicht auch erzwingen, wer weiß. Den Dressursattel habe ich gehasst, hatte ihn nur für Ausnahmen wie Reitpferdeprüfungen, weil man das ja muss. Immer fühlte ich mich schlimm eingeschränkt in dem Ding. Jetzt reite ich freiwillig darin. Ist ganz einfach. Und das alles, obwohl ich vorher nicht mal der Meinung war, ich hätte überhaupt ein Problem beim Reiten.

    Außerdem hatte ich nur eine Korrektur von 2 Zentimetern. Das ist gar nicht viel und macht doch so viel aus.
     
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also eigentich unterrichten viele "knie ab" (da sonst kein guter sitz mglich udn keine balance) und die zehenspitzen nicht nach vorne, da sonst ebenso der ganze sitz fest wird.
    und die ferse keinesfalls tiefer als die zehen, er mehr gewicht dort, wo der fuß den bügel berührt. nicht hinten in der ferse.

    so wie baseem esgelernt hat, sind ihre probleme eigentlich vorprogrammiert. die knie müssen mehr platz für den pferdeleib schaffen als die knöchel, also sitzt mehr oder weniger o-beinig. dafür sind die zehen ca. bei bei ca. 10 und 2 uhr.
    ein herangedrücktes knie macht nicht nur becken udn hüfte fest sondern macht einen geerdeten, locker mitschwingenden sitz unmöglich.
     
  10. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Kann mir schwer vorstellen, dass das auch im Parcours gilt. Für Dressur oder irgendwas anderes locker reiten sehe ich das völlig ein. Kann mir aber nicht vorstellen, damit zu springen. Die Wade wär zu lose und dann würden durch die rausgedrehten Füße die Sporen in die Rippen gehen. Im Prinzip hat man ja da den ganzen Halt nur zwischen Knie und Absatz. Wenn da die Spannung fehlt, fehlt der Halt und die Kontrolle.

    Ich versuche immer, beides zu beachten. Dressurarbeit mit langen Bügeln und locker sitzen, Gelände, Kondition und Springen mit kurzen Bügeln und Spannung. Die Muskeln und Sehnen stellen sich ja sonst um, wenn man nur eins macht.
     
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