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Galopp im Gelände

Diskutiere Galopp im Gelände im Allgemein Forum; Hallo zusammen, Und zwar habe ich folgendes „Problem“. Problem in Anführungszeichen, weil ich mit der Situation klarkomme, aber ggf hat jemanden...

  1. Berry :D

    Berry :D Inserent

    Hallo zusammen,
    Und zwar habe ich folgendes „Problem“. Problem in Anführungszeichen, weil ich mit der Situation klarkomme, aber ggf hat jemanden doch einen kleinen Tipp. ☺️
    Egal ob auf Stoppelfeld, Wiese, allein oder mit anderen Pferden.. wenn wir im Gelände galoppieren schaltet mein Pferd den Kopf aus und rennt. Legt sich auf die Zügel und man muss mit aller Kraft dagegen halten. Abwenden zum abbremsen geht kaum bis gar nicht, da er sich so steif und gerade macht. Sobald er mitbekommt, dass das Feld zb zu Ende ist, wird er kurz vorher langsamer oder wendet von selbst ab, aber ebenfalls in einem rasanten Tempo.
    Letztens ist jemand vor uns galoppiert und parierte am Ende durch. Mein Großer sah, dass sie galoppierten, rannte hinterher und bretterte um einen Baum. Egal was ich versuchte er war nicht zu bremsen. Sowas kann auch mal gefährlich werden.
    Vielleicht hat jemand ne Idee? Ich bin mit meinem Latein am Ende :bahnhof:
     
  2. Ist das das gleiche Pferd, das du nicht linke Hand auf dem Zirkel außen reiten kannst, sondern das dir immer nach innen abdriften?
    Dann, würde ich sagen, ist das immer noch ein Problem deiner und seiner Ausbildung.
     
  3. grenos

    grenos Aktives Mitglied

    Dressur reiten

    Nein, im Ernst:
    Es fängt tatsächlich auf dem Platz an.
    Wie sicher und sauber/durchlässig lässt er sich auf dem Platz kontrollieren?
    Wenn es gut, aber noch nicht sehr gut ist, viele Übergänge reiten und dabei ganz konsequent sein und ihn nicht auslaufen lassen oder wie nen Diesel vorantreiben.

    und dann das ganze auch im Gelände fordern.
    Erst schritt und Trab und dann Galopp dazu.
    Galopp erst einmal nur wenige galoppsprünge und bevor er zum laufen kommt wieder durchparieren.
    Und dann immer weiter...


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    baobap, h2ofrau und nasowas gefällt das.
  4. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    So benehmen sich meistens Pferde, deren gedankenlose Reiter sie vor jeder weiteren Ausbildung im Gelände zum ungeregelte Galoppieren animiert haben. Sehen sie einen geraden Weg oder ein Feld, dann geht es ab. Da helfen nur zwei Dinge: Wie schon geschrieben, weiterführende Arbeit an der Durchlässigkeit und Rittigkeit des Pferdes und zweitens Schritt im Gelände. Nur Schritt, für längere Zeit - es kann bis zu einem Jahr dauern, bis ein solches Pferd sich im Gelände wieder normal galoppieren lässt.
     
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  5. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Sowas wird nicht nur gefährlich, sowas ist gefährlich. Lebensgefährlich.
    Mein Wallach war so, denn guten hatte ich aber mit der Macke gekauft.
    Und der hatte das für sich ausgebaut bis zum Ende, heißt der hat das dann in allen Situationen gegen den Reiter eingesetzt.

    Es hat Jahre gebraucht um den soweit zu bekommen das man ihn wieder im Gelände galoppieren konnte. Alleine.

    Deshalb, unterbinde das jetzt.

    Ich würde die Situationen erst mal meiden und das Pferd ordentlich gymnastizieren und an der Durchlässigkeit arbeiten.

    Gesendet von meinem Pixel mit Tapatalk
     
  6. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Du sagst ernsthaft, dass Du mit einem unkontrollierbarem Pferd im Gelände klar kommst? *schluck*

    Das A und O ist nicht galoppieren. Rennen gibt es nicht mehr und das für lange Zeit. Zeitgleich an der Durchlässigkeit arbeiten und die Stoppelfeldsaison dazu nutzen, sich da gedanklich ein Viereck abzustecken und dann darauf das liebe Tier gymnastizierend zu arbeiten. Aber erstmal nur im Schritt und Trab, Galopp ist komplett gestrichen.
     
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  7. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Meine ist genauso-ergo:kein Galopp mehr aufm Stoppelfeld.Schrittreiten,Übergänge,usw..Jegliches ins Rennen kommen vermeiden.Nur mit Leuten ausreiten die Rücksicht nehmen und bei so Übungen zB. Anfangs hinten bleiben.
    Klappt, aber man muss hartnäckig an dem Problem arbeiten.
    Das ist ein Himmelfahrtskomando sonst.
     
    RioNegro gefällt das.
  8. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Eigentlich wurde schon fast alles gesagt. Ich würde erst mal nicht mehr galoppieren. Wenn du unbedingt willst, nur auf wegen die nicht in die Weite fließen. Also engere Waldwege die du kennst mit Kurven. Weite Wiesen verleiten selbst gut ausgebildete Pferde mal zu einem kleinen Aussetzer ;)
    Und dann würde ich nur so lange galoppieren, wie du dein Pferd an den Hilfen hast ohne Ziehen zu müssen. Sitz doch auch mal aus? Nirgendwo steht geschrieben, dass man im Gelände nicht auch aussitzen und arbeiten darf... Ich würde ganz bewusst ausreiten um Dressur zu üben. Das Pferd an die Hilfen und an den Sitz bekommen. Übergänge zwischen den Gangarten und in den Gangarten reiten. Als wäre ein RP drum rum. Und immer wenn du das Gefühl hast, es wird unkontrolliert, sofort wieder durchparieren. Wichtig ist hier, dass du irgendwann in allen Gangarten deutlich zum Nachgeben kommen kannst.
    Also dein Pferd auch mal am recht langen Zügel auf geeignetem Weg traben oder Galoppieren kannst.
     
    aquarell gefällt das.
  9. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    So ist es bei mir, ich reite sie fast immer dressurmäßig im Gelände.
    Wiese ist kein Problem,das kennt sie da wir Reitwiese haben die ich oft nutze,Stopelfeld findet sie sehr witzig, Waldwege genauso.
    Längere Strecken galoppiere ich relativ selten. Sobald das Gefühl weg ist dass ich jederzeit halten könnte oder sie schwer auf die Hand kommt wird durch pariert und ein bißchen gearbeitet.
    Längeres Speck-weg-galoppieren eher auf großer Wiese wo immer mal wieder Wendungen kommen bzw ich einbauen kann.
    Ich habe keine Lust mich auf lange Sicht im Gelände großartig anstrengen zu müssen, daher wird jetzt der Grundstein gelegt zum entspannten Ausreiten.
    Haben wir wohl beide mehr von.
     
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  10. Carla

    Carla Bekanntes Mitglied

    Ich denke, dass oftmals die Ausbildung im Gelände zu kurz kommt. Auch ein vernünftiger Geländeritt muss wie jede Dressurlektion oder ein Sprung trainiert werden. Man kann ein Pferd auf der Wiese, einem offenen Feld ect. sicher mal flott galoppieren lassen aber das ist das Ziel eines gut durchdachten Ausbildungsweges. An deiner Stelle würde ich erstmal zurück zu den Basics gehen und die Ansprüche im Gelände auch mit steigender Rittigkeit hochschrauben.
     
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