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Gereizte Sehnen an der Innenseite unter dem Sprunggelenk

Diskutiere Gereizte Sehnen an der Innenseite unter dem Sprunggelenk im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hallo, mein Hotte hat seit einer Woche eine kleine Schwellung an der Innenseite unter dem Sprunggelenk. Also so schwamming, nicht extrem, aber das...

  1. Jule124

    Jule124 Mitglied

    Hallo,
    mein Hotte hat seit einer Woche eine kleine Schwellung an der Innenseite unter dem Sprunggelenk. Also so schwamming, nicht extrem, aber das andere Bein ist dagegen klar. Er war nicht druckempfindlich, oder gar lahm, das Bein auch nicht warm, also bin ich geritten. Im Trab in den Wendungen trat er nicht so zu wie sonst, war aber noch immer keinesfalls eine Lahmheit.

    Hab dann einfach profilaktisch gekühlt und auch ein Kühlgel aufgetragen und eine Woche Schritt geführt, wenns ging auf hartem Boden (weil ich schon im Urin hatte, dass die Sache Richtung Sehnenverletzung geht) wurde dann auch peu a peu etwas dünner, seit zwei Tagen aber wieder etwas dicker an der besagten Stelle. Daraufhin habe ich nun einen TA konsultiert. Der konnte nicht sooooo viel sagen, da er keine Lahmheit zeigt, es nicht großartig warm oder dick ist, was ja trotzdem gut ist.
    Ich habe vorlongiert und ab und zu hat er wieder in den Wendungen nicht ganz so zugetreten wie normal, das hat der TA auch gesehen. Er sagt beim abtasten ist er auf beiden Seiten gleich empfindlich, was bei ihm gebäudebedingt nicht verwunderlich ist. Heißt: Er ist vom Gebäude her hinten schon anfälliger für so Sehnensachen, weil er nunmal einfach so gebaut ist, dass seine Sehnen einer etwas höheren Belastung ausgesetzt sind als im Optimalfall. Schmied hat aber extra schon die Eisen an der äußeren Seite so rausgezogen, dass er mittig abrollt und außen mehr Unterstützung hat und auch seine leichte Drehbewegung verhindern oder dämpfen soll. Soll auch so beibehalten werden. Der TA vermutet eine geringe Reizung der Bänder. Ich soll eine Woche leicht mit ihm arbeiten und in der Halle eher geradeaus. Spritzchen bekam er mit einem Mittel, dass die Lymphen anregt, sodass die Flüssigkeit besser abtransportiert wird, um das Gewebe zu entlasten. Aus dem selben Grund füttere ich jetzt eine Woche lang Pülverchen. Kontrolltermin ist in einer Woche.
    Soweit so gut. Ich hoffe, dass der Spuk dann vorbei ist und wir schlimmeres verhindert haben. Aber habt ihr soetwas schonmal gehabt? Oder noch andere Ideen zu den eher schwammigen Symptomen? Meint ihr ich kann ein bisschen Traumeel zur Unterstützung füttern?

    Danke & Liebe Grüße,
    Jule
     
  2. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich glaube Traumeel ist bei so Sehnen Bänder Verletzungen nie verkehrt. Und wenns nix nutzt, dann schadet vrmtl nix weils ja auch Homöopathisch ist.

    Hab versucht dir irgendwie zu folgen :biggrin:

    Das müsste dann ja der M. flexor digitorum superficialis sein. Also der oberflächliche Zehenbeuger... Dass das daraus "Nur" ne Galle ist? Also wenn der darunter liegende Schleimbeutel entzündet ist?

    Hast du mal eine Blutuntersuchung angeordnet um zu sehen, ob da evtl die Entzündungswerte höher sind?
     
  3. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    Wie alt ist denn das Pferd?
    Seit wann läuft das Pferd mit diesen Eisen?
     
  4. Jule124

    Jule124 Mitglied

    @Charda jetzt steh ich auf dem schlauch... ich weiß nicht ob es ein Problem am Zehenbeuger oder der Galle gibt. Gallen hat er schon seit er 5 ist. Ist jetzt 10 Jahre alt. Blutuntersuchung? Nein noch nicht, da nicht doller schmerz/druckempfindlich als auf der anderen Seite. Wenn er ne Entzündung hat müsste das doch weh tun und auch warm sein oder? @kaipi22 Läuft seit ca. 3 Jahren hinten beschlagen, ursprünglich weil die Hufe so kurz wurden. Seit ca 2 Jahren muss mit der rausgezogenen Seite immer mal korrigiert werden. Ist aber ein normales Prozedere denke ich. Jeder Schmied versucht das optimal hinzubekommen denke ich. (Hoffe ich)!!!

    Allgemein naja bin ich mit der Diagnose etwas unbefriedigt. Also Der TA hat sich Zeit genommen und ich fand das auch plausibel was er gesagt hat, ich hab mit dem schon ein gutes Gefühl. Nur so ne richtige Sehnenverletzung/Entzündung/Wasauchimmer möchte man ja nicht unbedingt haben, und das ist dann ja auch keine Kleinigkeit mehr. Ausreichend vorsichtig möchte man da ja sein und jetzt bin ich etwas unsicher. Er neigt zu Gallen und auch zu angelaufenen Beinen. Er geht halbtags auf seinen Paddock der im Moment leider echt matschig ist. (Momentan noch allein wegen Stallwechsel und Eingliederung jetzt wg dem Bein nicht möglich) Ich bin jeden Abend da und bewege ihn dann nochmal.
     
     
  5. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Sowas ähnliches hat mein Pferd momentan auch, allerdings über dem rechten hinteren Fesselgelenk.
    Vor der Arbeit ist es teils komplett weg, danach sieht man es in 8 von 10 Fällen wieder. Nur ganz leicht angelaufen, eigentlich mehr wie eine Galle. Nicht warm und Pferd lahmt auch nicht, knickt aber hinten ab und an mal weg in der Bewegung.

    Mein TA meinte, es könnte von der Sehne kommen, aber um Sicherheit zu haben, müsste man schallen.
    Meine RL meinte, ich solle meinen Osteo/Physio mal drauf sehen lassen, auch weil sie öfter mal im Außen- und Kreuzgalopp anspringt und ich irgendwie das letzte Bisschen "Go" etwas vermisse.

    Was ich jetzt mache: einen Termin mit meinem Osteo/Physio ausmachen und mich an seine weiteren Anweisungen halten, leichte Arbeit, ein Pülverchen fürs eigene Gewissen füttern und schaun wie es verändert.

    Sollte keine Veränderung eintreten, kommt der TA und darf mal schallen. Und dann sehen wir weiter.



    Was fütterst Du denn? Kommt das vom TA?
     
    Fesia gefällt das.
  6. Jule124

    Jule124 Mitglied

    @friederike43
    Ja an meine Ostheo/Chiro hab ich auch schon gedacht, da er gestern sehr steif war. Meinte der TA auch, dass die gesamte Hinterhand bei ihm 'ungünstig' gebaut ist und er recht steif ist. Hat er auch recht ich lasse aber schon alle 6 Monate wen kommen. Ich stell ihn heute mal unters Solarium....

    Ja auch bei mir wenn sich nichts ändert lasse ich auf jeden Fall schallen. Wie das Zeugs heißt... puuuh ist so ne größere Packung, Taschenrechner groß, mit so nem blauen Streifen oben, mir ist der Name entfallen. Riecht nach nichts und wird von meinem auch ganz gut gefressen. Ist auch für den Flüssigkeitsabtransport um das Gewebe zu entlasten.

    Gestern war er übrigens so lala. Bin 30 min Schritt geritten und 4 lange Seiten getrabt, zwei pro Seite... er war fauler als sonst, kann an dem Bein liegen, muss aber nicht. Schlank war es natürlich durch das Mittel. Auch nicht mehr warm...
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Dez. 2016
  7. Jule124

    Jule124 Mitglied

    hmm... also das Bein ist besser geworden habe ich das Gefühl. Ich bin die letzten Tage schritt und n bisschen trab geritten. Er geht im Trab in den Wendungen nicht unklar. Jetzt ist es nur leider so, dass er in den Wendungen extrem abbremst und gar nicht mehr vorwärts will (im Trab). Fühlte sich jetzt eher nach Rückenproblemen an. Früher ist er bei Rückenproblemen vor Schmerzen eher davongelaufen. Jetzt bremst er extrem und ich muss echt sehr treiben... aber ungleich geht er nicht. Habe es nach 5 min dann auch wieder gelassen mit dem trab, muss ja einen Grund haben. Er ging aber fein in Anlehnung, ließ sich sonst leicht reiten/sah nicht nach großen Schmerzen aus. Habs ohne und mit Sattel probiert, er bremst genauso ab in den Wendungen. hmm habt ihr ne Idee?
     
  8. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Ja, Lastaufnahme mit dem stützenden inneren HB schmerzt in der Wendung.
     
  9. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Einen Osteo holen.
     
  10. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich finde das Pferd hört sich nach unklarer Baustelle an.

    Natürlich kann es sein, dass die Hinterhand geschichte zu Entlastungen geführt hat und er deswegen jetzt zwick und zwack im Rücken hat. ;)

    Aber, du musst locker Vorwärts mit Trab Galopp übergängen um den Rücken einen gefallen zu tun. Geht nicht weil in Wenungen Aua im Bein und er daher belastet.

    Ich glaube, ich würde ihn erst mal nicht reiten. Auf die Koppel stellen. Spazieren laufen wenn du dein gewissen beruhigen möchtest und dann die Geschichte durch eine zweite Meinung abklären. Keine Ahnung ob du jetzt ein Blutbild hast machen lassen, wegen den Entzündungswerten oder nicht. Aber ein Pferd mit unbekannten Wendeschmerz reiten halte ich für gewagt.

    Ich würde das abklären lassen und dann wenn er schon wendeschmerz hat, aber trotzdem vom Tierarzt aus bewegt werden soll, raus ins Gelände. Geradeaus! Nix halle /Platz und Wendung....
     
    Charly K. gefällt das.
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