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Gewissensfrage nach Reitunfall

Diskutiere Gewissensfrage nach Reitunfall im Allgemein Forum; Hallo ihr lieben, meine freundin (gelegenheitsreiterin aber total Pferdebegeistert) und ich waren vor einigen Monaten in einem neuen Reitstall...

  1. MercedesTina

    MercedesTina Inserent

    Hallo ihr lieben,
    meine freundin (gelegenheitsreiterin aber total Pferdebegeistert) und ich waren vor einigen Monaten in einem neuen Reitstall bei einer Reitstunde.
    Sie ritt einen alten, total steifen, riesigen Wallach und ich eine kleine, weiße, brave Stute. Die Pferdeverteilung ging leider nicht anders, weil meine Freundin etwas zu schwer für das Pony war. Dem Wallach haben sie dann trotz seiner Steifheit Dreieckszügel eingeschnallt. Der konnte schon so nicht geradeaus laufen, geschweige denn so zusammengeschnürt. Meine kleine Stute hatte ich gegen Ende der Stunde mit vielen Übungen einigermaßen locker, so das ich zum Galopp mal ansetzen konnte.
    Die Reitlehrerin munterte dann meine Freundin auf das auch mal zu probieren. Aber es kam wie es kommen musste... er hat die Kurve an der kurzen Seite nicht bekommen und ist gestolpert. Meine Freundin ist runter, gegen die Bande gefallen.
    ----> Gehirnerschütterung, Wirbel angebrochen und Bandscheibenvorfall

    So, jetzt zur Gewissensfrage. Ihr Arzt sagt ihr das sie nie wieder aufs Pferd soll, weil wenn sie sich den gleichen Wirbel nochmal bricht, kann es sein das sie gelähmt wird.

    Würdet ihr trotzdem wieder aufs Pferd steigen???

    Ich denke schon das ich wieder aufsteigen würde. Weil die Wirbel kann man sich wo anders auch brechen und jeder gebrochene Wirbel kann die komplette Lähmung bedeuten. Und ich habe schon öfter gehört und gelesen das Reiter nach sollchen Unfällen wieder auf Pferd sind.
    Meine Freundin möchte auch wieder reiten, traut sich aber nicht wirklich, weil der Arzt ihr sollche Angst macht.
     
  2. Joelle

    Joelle Inserent

    letzten Endes muss sie es selbst entscheiden

    und ja, ich würde es tun bzw. tu es. Mir wurd gesagt, dass es sein kann, dass ich mein Gedächtnis komplett verliere, wenn ich nochmal auf den Kopf falle bzw. wenn mir nochmal nen Pferd drauftritt. Ich bin vorsichtiger geworden, setz mich nicht mehr auf jedes Pferd und trag i.d.R. immer ne Kappe

    falls sich deine Freundin wieer entschliesst zu reiten würd ich ihr raten, nur noch mit Schutzweste aufs Pferd zu steigen...damit kann sie das Risiko im Falle eines Falles zumindest etwas reduzieren
     
  3. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Ich würde es auch wieder tun..allerdings auch,wie gesagt,nur mit Schutzweste & dann erstmal nur in der Halle,denn da fällt man doch ein bisschen "weicher" & das Pferd kann nicht abhauen bzw sich auch nicht verletzen..
     
  4. Lind

    Lind Inserent

    Ich weiß nicht, ob ichs wieder tun würde.

    Ich reite wirklich gerne und viel und natürlich kann man sich einen Wirbel auch anderswo brechen. Aber wenn die Gefahr groß ist - ich weiß nicht. Querschnitzlähmung ist halt schon heftig. Ob man das riskieren mag, muss man selbst entscheiden. Sicher würde ich nur mit einer sehr guten Schutzweste wieder reiten.

    Ich glaube aber, dass ich nicht wieder reiten würde, wenn ich kein eigenes, zuverlässiges Pferd hätte. Auf meine Pferde würde ich mich wohl wieder setzen, weil sie sehr zuverlässig sind. Da kann man das Risiko eher einschätzen und bei einem sehr braven Pferd ist das Risiko sicher geringer.
    Auf fremde Pferde würde ich mit totsicher nicht setzen.
     
     
  5. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    es wäre gelogen, wenn ich sagen würde ich würd mich nie wieder drauf setzen. Ich könnte gar nicht ohne Pferde... bsp. ohne reiten...vielleicht sollte sie auch mal zu einem 2. arzt gehen und ihn nach seiner meinung fragen viellecht übertreibt der eine arzt ja auch nur *das kann man ja nie wissen* aber sie sollte sich dann nur noch auf brave pferde setzen und zu der reitschule würde ich auf keinen fall mehr hin !!
     
  6. Svdb

    Svdb Neues Mitglied

    Coucou,

    Da ich schon immer Pferde Liebe in mir hatte konnte ich nicht ohne leben... Also entschieden Mama und Papa : du wirst Reitlehrerin - so damals... dauerte es 1 Jahr einen Lehrgang machen und so weiter... während mein Lehrgang hatte ich plötzlich einen Bandscheibenvorfall Oh oh, sehr unangenehm !!

    Noch nicht mal vom Pferd gefallen, es fehlte mir eine Apophyse an der Wirbelsäule und dadurch rutsche etwas als ich mein Reifen wechseln wollte.

    Der Arzt war Kategorisch Nie mehr aufs Pferd sonnst sind sie bei nächsten Sturz gelähmt... Ich wurde nicht Reitlehrerin aber bin weiss ich wie oft noch vom Pferd geflogen...

    Wie der Deutsche spruch sagt : Nein hat man, Ja kann man haben :1:

    Ich bin 43, als ich 15 war wollten sie mir im Fuss ein Knochen brechen um ihn wieder gerade zu richten : nein ! Mit 20 hatte ich schon Arthrose (Teufelskralle ist perfekt), heute kugelt sich regelmässig meine linke Kniescheibe aus :mad2:, ich habe angeblich asthma (wie es sich schreibt ???)
    vor 15 Jahren bin ich mit einen Pferd gestürzt... Prelung am Fuss die sie nicht gibsen wollten... jetz habe ich angeblich ermüdungsbrüche : ich laufe immer noch und bin zuverlässiger als jede Wettersendung wenn der Regen kommt :biggrin:

    SO ! Also bitte steig auf das Pferd ! Das Leben ist so kurz und so schön auf einem Pferderücken !!

    Schlafft schön !!!
    Sandra
     
  7. aviano95

    aviano95 Inserent

    hi,

    denke auch, dass ich wieder auf´s pferdchen steigen würde...

    mit einem eigenen ist es einfacher, da man es ja doch besser kennt oder eine feste rb...

    natürlich sollte man sich nur auf pferde setzen, die sich eignen und eher ruhigere/gelassene vertreter der zeit sind, finde ich zumindest...

    klar, die schutzweste ist unverzichtbar, denke ich, allein für das eigene gefühl, um sich nicht immer auf dem pferd einen kopf zu machen (zumindest, wenn einen kleineren :D )...

    wünsche deiner freundin trotzdem viel glück weiterhin, egal wie die entscheidung ausfällt und ich würde an ihrer stelle evtl auch einen zweiten arzt aufsuchen und seine meinung einholen...

    liebe grüße avi und danny
     
  8. Um mit Pferden umzugehen, muss ich doch nicht unbedingt reiten...

    Evtl. würd ich mal ne zweite Meinung dazu einholen, von einem andren Arzt oder vom Physiotherapeuten und dann wohl nach Gefühl entscheiden.
    Nach meinen Bandscheibenvorfällen gingen da die Meinungen auch sehr auseinander.
    aber ich reite seit 26 Jahre, hab meine eigenen Pferde und mach das, wo ich mich sicher fühle. Als Gelegenheitsreiter würd ich evtl. drauf verzichten zumal dann die Rückenmuskulatur auch nicht konstant so stark ist, wie bei jemandem, der regelmäßig reitet.
    Wenn doch, dann auf jeden Fall mit Rückenprotektor
     
  9. grettir

    grettir **Pferdebetüddelerin**

    Das ist heftig, tut mir leid für deine Freundin.

    Wie die meisten schon gesagt haben.
    Ich wüßte nicht ob ich wieder aufsteigen würde. Aber sicherlich nicht an einer Reitschule oder nur mal hin und wieder.
    Wenn sie ein eigenes ruhiges Pferd hätte, auf dass sie sich blind verlassen könnte wäre es nicht so problematisch.
    oder zumindest ein ruhiges rbpferd.
    Aber nicht einfach auf irgendeins.

    Und wenn, dann nur mit einem "guten" und nicht billigem Protektor!!
     
  10. getmohr

    getmohr ************

    hey,

    also ich würde auch noch eine zweite Ärztkliche Meinung einholen. Wenn sich die Diagnose und die Empfehlung nicht mehr zu reiten bestätigen, dann würd ich es lieber lassen, das Risiko eine Lähmung wäre mir doch zu groß.
    Ich würde dann anderweitig den Umgang mit dem Pferd suchen, für Bodenarbeit, longieren oder einfach nur zum Schmusen, aber aufs reiten würd ich dann lieber verzichten. :yes:
     
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