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Große Unsicherheit beim Reiten!!!!

Diskutiere Große Unsicherheit beim Reiten!!!! im Allgemein Forum; Da ich nun schon einige Zeit lautlos mitlese, wollte ich mich nun auch endlich mal zu Wort melden! Zu meiner Geschicht: Nach über 12 Jahren...

  1. fabiane

    fabiane Neues Mitglied

    Da ich nun schon einige Zeit lautlos mitlese, wollte ich mich nun auch endlich mal zu Wort melden!

    Zu meiner Geschicht: Nach über 12 Jahren Reitpause, in der ich aber immer dem Reiten nachgetrauert habe, bin ich nun spontan wieder mit dem Reiten angefangen. Da ich Aufgrund einer Erkrankung nun insgesamt 8 Monate zu Hause war, dachte ich: Jetzt oder nie!:pompom:

    Naja ist ja auch alles gut und schön und doch habe ich ein großes Problem und zwar Angst. Ich kann es mir selbst nicht erklären, hatte in der Vergangenheit keine großen negativen Ereignisse oder so. Ein oder zweimal ein durchgehendes Pferd im Gelände, welches nach kurzer Zeit allerdings wieder zu händeln war, sonst aber wirklich nichts dramatisches. Ich hatte ein paar Jahre Unterricht und bin dann nur noch just for fun bei einer Freundin geritten.
    Naja und jetzt ist es so, dass ich bereits beim Holen auf der Weide schon ein ungutes Gefühl habe, aus Angst das eines der Pferde mich treten oder umrennen könnte. Beim Putzen und fertig machen ist es mir auch nicht möglich Schweifpflege zu betreiben, weil ich nicht hinter dem Pferd stehen mag. Wenn ich mich vorne oder seitlich aufhalte ist alles OK. Wenn es dann allerdings an das Hufe auskratzen geht, denke ich die ganze Zeit: Na hoffentlich erschreckt sich das Pferd jetzt nicht.:confused2:

    Und nun zum eigentlichen Reiten. Beim Schritt ist noch alles Ok, aber wenns dann ans Traben geht, ist schon wieder die Angst da, vor dem Runterfallen oder vor der Schnelligkeit, ach was weiß ich wovor noch alles. Denk halt immer was alles passieren könnte. Gallopp war mir bis jetzt durch die Angst auch noch nicht möglich, nur einmeal an der Longe, wo ich dann steif wie ein Brett war und immer das Gefühl hatte das ich gleich aus der Kurve fliege:ride:


    Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich möchte wirklich nicht mit dem Reiten aufhören, sondern nur meine unerklärliche Angst loswerden. Die Pferde haben mir allein durch die Anwesendheit in letzter Zeit soviel Kraft und Zuversicht gegeben, dass ich diese auf keinen Fall missen möchte!!!

    Also wenn ihr irgenwelche Fragen, Kommentare oder Anregungen habt, immer her damit!!
     
  2. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Hallo fabiene,

    das wichtigste, was ich dir sagen kann ist, laß dir Zeit.

    Darf ich fragen, wie alt du jetzt bist?

    Meist ist es ja so, das erwachsene Wiedereinsteiger als Kinder total unbefangen an die Reiterei ran gehen, aber als Erwachsene dann auf einmal zu Kopfmenschen werden, und sich Sorgen um sich, die Familie usw machen. Das führt dann dazu, das viele aufeinmal verkrampfen, auch wenn sie das gar nicht wollen.

    Außerdem kommt dann noch dazu, das der Körper nicht mehr ganz so geschmeidig ist, wie zu Kinderzeiten. Es sind heute also ganz andere Voraussetzungen, als damals.

    Dann schreibst du, du warst nun seit 8 Monaten wegen einer Erkrankung zu Hause. Je nachdem, was das für eine Erkrankung war, spielt das natürlich auch noch eine ganz entscheidene Rolle in deinem Verhalten und deinen Gefühlen gegenüber und mit den Pferden.

    Mein Rat also an dich, laß dir Zeit und setzt dich nicht selber unter Druck, nur weil du früher schonmal geritten bist.

    Setz dir ganz kleine Ziele, die du realistisch erreichen kannst. Du wirst sehen, mit der Zeit wird es immer einfacher werden.

    Such dir ein Umfeld, wo du dir auch die Zeit und Ruhe nehmen kannst, wo keine Massenabfertigung stattfindet. Wichtig ist, das du zu nichts gezwungen wirst. Klar, ein Anschubser in die richtige Richtung sollte schon drin sein, aber unter Zwang funktioniert meist gar nichts.

    Wenn du ein Pferd von der Weide holen sollst, guck, das noch jemand mit geht, einfach um dir Sicherheit zu geben. Zum Schweif machen mußt / sollst du gar nicht direkt hinter dem Pferd stehen, sondern ein bissl seitlich. Dann kann dich das Pferd gar nicht treffen. Und beim Hufe auskratzen ebenso. Ein bissl seitlich, und alles ist gut. Such dir ein ruhiges Pferd, mit dem du das in Ruhe üben kannst.

    Vielleicht gibt es bei euch am Stall auch ruhige Einsteller, mit denen du dich mal unterhalten kannst, und eine Art "Pflegebeteiligung" machen kannst. Einfach, damit du im Umgang wieder sicherer wirst.

    Außerdem rede mit deinem RL, das der auch weiß, woran er bei dir ist. Damit er besser auf dich eingehen kann.

    Aber alles in allem ist das wichtigste: Laß dir Zeit und setzt dich nicht unter Druck - ich weiß, ich wiederhole mich.

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es gab mal Zeiten, da hätte ich das Reiten fast komplett aufgegeben, putzen hatte mir zu der Zeit vollkommen gereicht. Heute habe ich ein eigenes Pferd, und kann mir gar nicht mehr vorstellen, ohne zu sein.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein bissl helfen.

    Ach so, und reden hilft oft auch, einfach um zu sehen, das man nicht alleine mit der Angst ist. Die Frau vom SB ist auch etwas ängstlich. Und sie hat die Pferde direkt vor der Tür. Aber im Laufe der Zeit ist es schon besser geworden. Da ist keiner vor gewappnet...

    Also Kopf hoch, es wird schon.

    LG,
    McBeal
     
  3. Osaka

    Osaka Inserent

    Gesunder Respekt ist normal. Vielleicht fühlst Du Dich sicherer, wenn Du z.B. mit Gerte auf die Weide gehst. Hauptsache mit erhobenem Hauptes. Du hörst Dich nicht so an, als würdest Du damit losprügeln und die Pferde versuchen dann gar nicht erst Dich umzurennen.
    Pferde sind aber auch nicht zimperlich und da hast Du die Gefahr, des Umrennens schon richtig erkannt.Aber davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen und selber wissen bzw. lernen, wie man als Anführer die Pferde beeindrucken kann.

    Beim Reiten ist das so, das man irgendwann von selbst sein Gleichgewicht findet. Unsicherheit ist am Anfang normal.

    Hinter dem Pferd zu stehen hab ich auch Respekt. Es sind und bleiben Tiere und keine Menschen.Wenn sie noch so lieb sein können.Tiere sind eben unberechenbar.Den Schweif kann man von der Seite auch gut bürsten. Man muss nicht direkt dahinter stehen.

    Laß Dir von den sicheren Leuten beim Stall zeigen, wie man damit umgeht.
    Dann mal viel Erfolg.:biggrin:
     
  4. Lindaxx

    Lindaxx Neues Mitglied

    Darf ich mal so ganz uncharmant fragen wie alt du bist?
    Ich denke nämlich, dass das Alter eine nicht ganz unerhebliche Rolle bei dem Thema spielt.

    Ich (32) stelle bei mir nämlich auch fest, dass ich mit zunehmenden Alter ängstlicher werde. Man ist einfach nicht mehr so befreit wie früher, man macht sich viel zu viele Gedanken über "was wäre wenn" und verlernt dabei fast, den Kopf beim reiten auch mal auszuschalten und sich einfach auf sein Gefühl zu verlassen.
    Mir hat geholfen, das einfach so zu akzeptieren wie es nun mal ist... ich bin nicht mehr so mutig wie früher und traue mir auch nicht mehr alles zu. Das war eigentlich schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Denn wenn man auch noch versucht gegen seine Ängste und Sorgen anzukämpfen, wird es meiner Meinung nach nur noch schlimmer.

    Außerdem sage ich an Tagen, wo es mal wieder etwas schlimmer ist zu mir selber, "was soll schon passieren??Okay.. ich kann runterfallen/stürzen und im übelsten Fall so unglücklich fallen, dass ich ernsthaft verletzt bin oder schlimmeres". DAS kann dir beim Autofahren, oder in anderen Alltagssituationen auch passieren. Jederzeit und überall. Verbarrikadierst du sich deswegen in deiner Wohnung/deinem Haus? Nein:biggrin: (tippe ich jetzt einfach mal;-)) Bei mir hilft das immer ganz gut.

    Hast du ein eigenes Pferd? Ich kenne mein Pferd inzwischen sehr sehr gut und ab und an muss man "seinem" Pferd auch mal einen kleinen Vertrauensvorschuss geben, um hinterher ein Erfolgserlebnis zu haben.
    Wichtig fände ich auch einen guten RL, der dir Sicherheit und Vertrauen geben kann.

    Hoffe es war ein wenig hilfreich!? *toitoitoi*

    -edit- @Mc Beal Da bist du mir irgendwie zuvorgekommen;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Sep. 2010
     
  5. fabiane

    fabiane Neues Mitglied

    Vielen Dank schonmal an Dich für deine Antwort!
    Zu deiner Frage: ich bin 25.
    Ich glaube das ist schonmal ein Ansatz einfach hinzunehmen, dass man nicht mehr ganz so unbefangen ist, wie ein Kind und sich einfach mehr sorgt als damals.
    Zu meiner Erkrankung muss ich sagen, dass ich eine Krebserkrankung habe und natürlich psychisch auch ganz schön down war in den schweren Zeiten. Und gerade deßwegen bin ich den Pferden auch so dankbar, weil ich nur noch dort wirklich entspannen konnte. Wenn ich zurück denke kann ich sagen das Pferde besser sind als jeder Therapeut der Welt. Ich bin halt nur ein Mensch der gerne auch auf Anhieb alles hinbekommt. Leider ein großer Pefektionist!:bag:
    Wieso hattest Du denn eine zeitlang Probleme mit dem Reiten, auch aus Angst?

    Oh, so schnell wie Antworten kommen, kann man ja garnicht schreiben:notworthy:

    Zu meiner RL muss ich sagen, dass sie mich momentan alleine reiten lässt, weil sie das Gefühl hat, dass ich immer nervöser werde, wenn sie mich korrigiert. Ich soll erstmal so vor mich hinreiten im Schritt und Traben und erstmal nicht darauf achten auf welchem Fuss ich bin ect. Ob das so das Beste ist kann ich nicht beurteilen.

    Ich reite eine 21 jährige Hannoveraner Stute, die als absolutes Verlasspferd gilt und ausser beim satteln die Ruhe selbst ist, es sei denn sie erschreckt sich natürlich selbst, aber auch dann kommt nur ein kleiner Hopser. Also eigentlich das richtige Pferd oder?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Sep. 2010
  6. Osaka

    Osaka Inserent

    Ja, dass hört sich doch schonmal ganz gut an.:wink:
    Das Alter der Stute passt perfekt.:biggrin:

    P.S.Von dem Sattelzwang der Stute würde ich mich nicht beeindrucken lassen. Das macht die Stute nur weil sie Schmerzen hat oder mal gehabt hat.
    Sowas ignoriert man. (Selbstverständlich sollte der Sattel unbedingt richtig passen und der Rücken abgecheckt worden sein usw.. Und langsames Gurten vorrausgesetzt.)

    Aber bei Beißen und Treten hört der Spass auf und muss sofort unterbunden werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Sep. 2010
  7. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Während oder nach einer schweren Erkrankung ist man psychisch ganz schön angeschlagen.
    Es fehlt die Zuversicht, das Selbstvertrauen und auch das Vertrauen in andere.
    Das macht sich nun bemerkbar, wie du ja selbst sagst.
    Da du erst 25 bist, hast du also mit ca. 13 Jahren mit dem Reiten aufgehört!
    Natürlich kannst du an die alten Erfahrungen nicht mehr nahtlos anknüpfen, weil sich vieles in deinem Leben verändert hat. Also mußt du ganz neue Wege zum Pferd finden, die alten Vorstellungen über Bord werfen.
    Auch beim Reiten solltest du dich von den alten Vorstellungen lösen, damit setzt du dich nur unnötig unter Druck! Du möchtest doch Spaß haben, also gehe es locker und ohne Erwartungen an.
    Vielleicht hilft es auch, ein kleineres Pferd zum Betüddeln zu bekommen. Das hilft evtl. , Ängste abzubauen.
    Manchmal hilft es auch, unter Anleitung Bodenarbeit mit dem Pferd zu machen, Also Führübungen, Anhalten, Wendungen, Rückwärtsrichten, über Stangen und durchs Labyrinth gehen etc.
    So lernst du, mit dem Pferd zu kommunizieren und wirst automatisch sicherer im Umgang!
    Ich drück dir die Daumen, daß du bald wieder Freude und Selbstvertrauen im Umgang mit Pferden erlangst!!
     
  8. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    25 ist ja noch nicht sooo alt *g* Da besteht also noch mehr als genug Hoffnung, das du die Angst noch komplett verlierst. Aber auch mit 25 denk man ganz anders als mit 12 oder 13...

    Ohje, das das ganz schön auf die Psyche geht, glaub ich dir sofort. Und das in der Zeit die Pferde die besten Therapeuten sind, kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Tiere sind was ganz besonderes.

    Dann nimm dir ganz kleine Dinge vor, wenn du unbedingt Perfekt sein willst. Probier, das "auf Anhieb" abzulegen. Wie schon ein oder zwei mal erwähnt, ist Zeit das wichtigste. Du fängst im Prinzip von vorne an, was den Umgang mit den Pferden und die Reiterei angeht. Du weißt zwar wahrscheinlich noch einige Dinge, auch wie es sich richtig anfühlt. Und da kannst du auch drauf aufbauen. Aber trotzdem, fang im Prinzip bei Null an. Du wirst sehen, dadurch machst du eher Fortschritte, als wenn du jetzt zu viel auf einmal willst.

    Ich bin eines Tages bei Schritt trocken reiten so doof vom Pferd gefallen, das ich mit einer Steißbeinprellung eine Woche krank geschrieben war. Danach konnte ich erst eine Weile nicht aufs Pferd steigen, und dann wollte ich nicht. Dann habe ich ein Norwegerpony Marke Rundballen zugeteilt bekommen. Der hat es verstanden mich von vorne bis hinten zu veräppeln und zu verunsichern. Er hat nur mit dem Ohr gewackelt, und ich hab in der Mitte angehalten. Weil, es könnte ja was passieren. Eines Tages hat mich besagtes Pony zwei mal in einer Stunde abgesetzt, ich bin ganz weich gefallen, und hab mir nix dabei getan. Aber ich war so sauer auf das Pony, das ich mich danach dann durchgesetzt habe. Und seitdem hatte ich nie wieder ein Problem mit dem Pony. Den ich hab gemerkt, mehr als mal eine Prellung passiert im Normalfall nicht - klar, es gibt immer schlimmere Unfälle..

    Auch danach bin ich noch oft in Springstunden vom Pferd gepurzelt, aber ich hatte nie wieder Probleme. Und ja, ich hatte teilweise ziemlich große Angst. Mir hat der Umgang mit den Pferden geholfen, und halt die Zeit. Mit meiner Tinker Stute habe ich dann ein echtes Verlasspferd bekommen, und wir haben schon vielen anderen geholfen, wieder Sicherheit zu bekommen. Scherzhaft als "psychologischer Ausreitservice für Reiter und / oder Pferd" bei uns bekannt *g*

    Du kannst aber bitte die Edit Funktion benutzen, um Doppelposts zu vermeiden :wink:

    Wirst du denn nervös? Hast du Einzelstunden oder Gruppenunterricht? Ich würde dir vorschlagen, das du mit deiner RL redest, wie es für dich am angenehmsten ist. Weil, wenn du das Gefühl hast, allein gelassen zu werden, ist es auch nicht das wahre. Sie soll dir schließlich Sicherheit geben. Sicher sind die Prioritäten jetzt erstmal andere, als das das Pferd perfekt am Zügel geht und ihr Traversalen reitet. Aber Grundlagen sollte sie dir schon vermitteln.

    Ob es das richtige Pferd ist, kannst im Prinzip nur du beurteilen. Zumindest hört es sich schon mal ganz gut an. Wenn sie beim Satteln ein wenig zickt, frag, ob dir dabei jemand helfen, der zum Beispiel nur an ihrem Kopf steht. Wieder einfach nur, um dir Sicherheit zu geben. Irgendwann wird die Hilfe überflüssig werden, und du wirst sicher im Umgang, und kannst auch mal kontra geben.

    Und wie Wanderreiter schon sagte, vielleicht wäre auch ein liebes Pony oder sowas auch was für dich, mit dem du die Grundlagen am Boden für dich neu erarbeiten kannst.

    Ich würde mich freuen, wenn du berichten würdest, wie es mit dir weiter geht.
     
  9. fabiane

    fabiane Neues Mitglied

    Vielen lieben Dank schonmal für die nette Hilfe von euch.
    Das die Stute beim Satteln ein bisschen zickt, rührt wohl bei ihr von schlechten Erfahrungen beim Einreiten. Die Besitzerin selbst ist Pferde Physiotherapeutin und betreut die Pferde wirklich vorbildlich. Gerade was so Rücken und Gelenksachen angeht hat sie echt Ahnung und prüft auch die Sättel regelmäßig auf ihre Passform.

    Ich stelle mir auch immer die Frage, wie ich das mit der Rangordnung von mir zu dem Pferd halten soll, da ja ich quasi der Chef sein soll. Ich denke aber das ich gegenüber dem Pferd in keinster Weise Chef Qualitäten ausstrahle, allein durch meine Unsicherheit ist ein sicheres Auftreten natürlich nicht gerade einfach. Sie merkt natürlich schon das ich das eine oder andere Mal auf gut Deutsch, die Hosen voll habe. Gerade auch beim Verladen wenn sie da flott vom Anhänger zuppelt ist es bei mir kritisch. Oder alleine schon die Stange am Po zu schließen, denn dort stehe ich ja wirklich direkt hinter ihr und den anderem Pferd. Das Verladen ist aber einmal wöchentlich notwendig um mit ihr in die Halle zu fahren. Den Rest der Woche reite ich auf ner Koppel mit nicht gerade guten Bodenverhätnissen, wo meine Freundin sich gerade lang gelegt hat, aufgrund der Hügel.

    Und ja momentan habe ich Einzelunterricht jeweils ne Stunde ca. einmal wöchentlich. Mit vor und nachbereiten sind wir aber ungefähr 2 Stunden beschäftigt. Gruppe wäre mir aufgrund der Zuschauer die ich dann habe auch nicht so recht. Also ist das so schon ganz gut. Wenn ich es zeitlich hin bekomme bin ich aber 3 mal wöchentlich beim Pferd.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Sep. 2010
  10. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Ok, das mit dem Verladen ist natürlich doof. Aber auch hier sollte es eigentlich so sein, das du nicht direkt dahinter stehen mußt, sonder die Stange von der Seite aus holst, und dann einhängst.

    Um mehr Sicherheit im Umgang zu bekommen, hast du schon mal überlegt, Bodenarbeit mit ihr zu machen? Das ist zwar kein Wunder-/Allheilmittel, aber ich denke, das kann dir mehr Sicherheit geben.

    Zum Beispiel Führübungen, über Stangen treten lassen, das sie vor dir weichen soll, usw.. Wir haben einige Themen hier zu im entsprechenden Bereich.
     
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