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Gründung einer Pferdespedition

Diskutiere Gründung einer Pferdespedition im Pferde Allgemein Forum; Ich packe es einmal hierhin. In der Hoffnung, daß ich da im richtigen Unterforum gelandet bin. Wenn nicht ..... bitte verschieben. In der...

  1. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ich packe es einmal hierhin. In der Hoffnung, daß ich da im richtigen Unterforum gelandet bin.
    Wenn nicht .....
    bitte verschieben.

    In der Vergangenheit bin ich mehrfach darauf angesprochen worden, eine gewerbliche Pferdespedition zu gründen.
    Das ist ein Gedanke, mit dem ich selber schon mehrfach gespielt habe.
    Aber mich schreckt irgendwo auch der damit zu betreibende bürokratische Aufwand ab. Einschließlich der damit verbundenen Kosten.
    Aber loslassen kann ich von der Idee nicht so ganz.

    Zwei Grundvoraussetzungen erfülle ich bereits:
    Ich bin im Besitz eines entsprechenden Befähigungsnachweises.
    Ich verfüge über ein geeignetes Fahrzeug.

    Meine Fragen bewegen sich eher dahin, ob für solch ein Unternehmen überhaupt ein Bedarf besteht?
    Darüber hinaus, welcher Preis für eine derartige Dienstleistung als angemessen erachtet wird?

    Bedingt durch meinen Wohnort im Bereich “nördliches Ruhrgebiet“ bzw. “südliches Münsterland“ dürfte sich das maximale Ensatzgebiet so ca. 500km rund um Dortmund bzw. Münster bewegen.
     
  2. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Bedarf wird bestimmt bestehen. Ich seh das "Problem" bei dir eher, dass du halt nur wenige Pferde transportieren kannst und dadurch recht hohe Preise veranschlagen musst, und die potentiellen Kunden dann halt eher zu den größeren Anbietern gehen, die eben preisgünstiger leisten können. Wie es halt überall so ist, die Großen können's über die Masse billiger machen.
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Bei uns gibt's viele kleine Spediteure. Die fahren aber hauptsächlich Strecken bis 150km. Also so zur Klinik oder zum beritt usw. Längere Transporte sind da eher selten. Die machen das auch mehr oder weniger nebenberuflich und sind im Hauptberuf flexibel.
    was arbeitest du denn hauptberuflich?
     
  4. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Das mag sein.
    Das ist auch eine Überlegung, die mich bisher von diesem Schritt abgehalten hat.

    Auf der anderen Seite bin ich durch die geringe Transportkapazität aber auch flexibler.
    Aber, mir ist auch bewußt, daß der größte Teil der Kosten durch die “Manpower“ verursacht wird.
    Genau aus diesem Grund habe ich diesen Thread ja eröffnet.

    Bevor ich Zeit und vor allem Geld in ein entsprechendes Unternehmen investiere, möchte ich einfach ausloten, was machbar ist.
     
     
  5. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich habe keinen Hänger und kein hängertaugliches Auto und trau mir das auch nicht zu -hatte mich daher mehrfach erkundigt.
    Für Wochenendaktionen wie Kurse, Turniere ist es einfach nicht bezahlbar, auch für Urlaubsaktionen sehr grenzwertig.
    Der Bedarf ist wohl schon da - nur Unkosten/Gewinn und Schmerzgrenze der Kunden passen nur bedingt zusammen; das grösste Problem scheinen die hohen Anfahrtskosten zu sein.
    dh entweder sehr lange Strecken- da brauchst du Zwischenparkstationen - oder ein hohes Kundenaufkommen in deiner Nähe oder sehr niedriger Gegenwert für deine Zeit - zumindest bis das richtig etabliert ist.
    w
    Wenn du es schaffst,das wirklich günstig anzubieten, gibt es garantiert auch Kunden
     
  6. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Ich frag mich nur wie das bei Dir funktionieren soll mit einer kaputten Hand?
    Fahren ist da das kleinste Problem. Was ist mit aufladen, abladen?
    Wenn Du da jedes mal ne zweite Person mit dabeihaben (und auch bezahlen musst) wird das sicher unrentabel.
    Und ich fürchte auf die Besitzer kann (und sollte!!) man sich dabei auf keinen Fall verlassen müssen.....
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Genau da liegt in meinen Augen auch das Problem:

    Unter € 1,50 pro Kilometer dreht sich ausgehend von den derzeitigen Betriebskosten kein Rad.
    Da aber ist meine eigene Arbeitszeit noch gar nicht erfasst.

    Nachtrag:

    Die Pferde müssen schon “verladesicher“ sein.
    Nicht nur wegen meines Handicaps.
    Beim derzeitigen Ausstattungszustand meines LKW sind nur maximale Transportzeiten von bis zu 8 Stunden möglich.
    Bekanntlich steckt der Teufel aber im Detail:
    Die Verladezeiten zählen mit!

    Braucht es drei Stunden, um das betreffende Pferd zu verladen, sinkt die maximal zu bewältigende Strecke auf ca. 300km, eventuell 350km.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2014
  8. 16239

    16239 Inserent

    Ob es Hauptberuflich der Knüller wird das wird sich zeigen, aber erst mal als kleiner angemeldeter Zuverdienst, warum nicht?

    Ich fahre ja selber keine Hänger und muss mich immer auf Transporteure verlassen.
    Ich bevorzuge da lieber kleine Transporter wie Husar einen hat, als diese riesen Schlachtschiffe.
    Zum einen meide ich grundsätzlich Sammeltransporte, welche die grossen Transporteure bevorzugen um ihre Dumpingpreise bieten zu können, und so etwas ist nicht mein Ding.
    Zum anderen muss man auch bedenken das riesen Transporter nicht auf jeden Hof und jede Einfahrt passen.

    Und irgendwie mag ich es lieber persönlich und nett und dann zahle ich auch mal gerne ein bissl mehr. Ich denke da geht es nicht nur mir so.
     
  9. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich denke,die Preise, die ich gesehen habe, bezogen sich auf Hänger und nicht auf LKW -da wäre wohl selbst 1.50€ pro km nicht konkurrenzfähig. anders mag es aussehen, wenn aus bestimmten Gründen LKW notwendig wäre
    Eine Fahrt in die Klinik und zurück (100 km vom Stall) käme, wenn TH ca 100 km von dir entfernt wohnen würde, auf 600€ (ohne dass er bisher Arbeitszeit gerechnet hat)
    Ich denke,da sind dann selbst die Grundbetriebskosten für das vorhandene Gespann vermutlich zu hoch
     
  10. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ich habe mich jetzt ein wenig umgesehen.
    Preise werden relativ selten genannt.
    Das betrifft auch Unternehmen, die einen Notfall- Service für Transporte in eine Klinik anbieten.

    Als Endverbraucher wüsste ich auch in einem solchen Falle ganz gerne, welche Kosten da auf mich zukommen würden.

    Nach meinen bisherigen Recherchen liegt der Preis pro Kilometer zwischen € 0,60 (Leerfahrt, PKW + Anhänger) und € 2,10 (LKW)
    Dabei berechnen einige Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebene Desinfektion des Transporters extra.

    Grundsätzlich gilt aber, daß das Verladen durch den Pferdebesitzer erfolgen muß.
    Das gilt sowohl für den Startpunkt, als auch für den Zielort.

    Ich habe diesen Thread eröffnet, um zu erfahren, ob überhaupt eine Nachfrage besteht. Und zu welchen Konditionen.
    Zwar verfüge ich über den entsprechenden Befähigungsnachweis, aber für die Gründung einer Fachspedition ist es notwendig, zusätzliche Lizenzen zu erwerben.
    Das aber bedeutet zusätzliche finanzielle Aufwendungen, die sich dann auch amortisieren müssen.

    Bei den “Billiganbietern“ ist es fraglich, ob diese die erforderlichen Lizenzen vorlegen können.
    In dem Zusammenhang ist es interessant, daß z.B. der Versicherungsschutz in einem Falle komplett auf den Auftraggeber abgewälzt wurde.
    Wohl gemerkt, von einer Fachspedition!

    Es ist mir auch schleierhaft, wie sog. “lange Transporte“ angeboten werden können, obwohl die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge dafür gar nicht zugelassen sind.
    Zwar wird überall damit geworben, daß eine ständige Video- Überwachung möglich ist, wichtige und für “lange Transporte“ vorgeschriebene Ausstattungsmerkmale fehlen dagegen.
     
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