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Haarmineralanalyse

Diskutiere Haarmineralanalyse im Pferdefütterung Forum; Hm, ich bin mir jetzt unsicher, ob ich einen Bluttest, eine Haaranalyse oder eine Haarmineralanalyse machen soll. Welches ist die beste Methode,...

  1. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Mal umgekehrt gefragt: Hat dein Pferd gesundheitliche Probleme unklarer Ursache, für die du bzw. dein TA einen Mineralstoffmangel als Ursache vermuten? Oder geht es darum, mit einem Test sicherzustellen, dass nichts fehlt? Letzteres ist sehr schwer umzusetzen, weil die Werte für verschiedene (gesunde!) Pferde recht unterschiedlich ausfallen können. Erst im Zusammenhang mit weiteren Symptomen bzw. deren Verschwinden bei der gezielten Zufütterung bestimmter Mineralstoffe ist die Mangel-Diagnose abgesichert.
     
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  2. aquarell

    aquarell Inserent

    nee, Frosch, Elektrolyte werden vom Körper recht stark reguliert. Durch Nahrungsaufnahme wird der Kaliumwert jetzt nicht in die Höhe getrieben.
    Allerdings habe ich hier keine Lust eine Vorlesung über die Biochemie zu schreiben. Wen das interessiert, der kann in entsprechenden Büchern nachlesen.

    Eine Untersuchung der Haare macht für mich nur Sinn bei Verdacht einer längeren Intoxikation von Schwermetallen oder anderen Giften. Aber dann hat man auch irgendwelche (ungeklärten) Symptome.
     
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  3. KleinErna

    KleinErna Mitglied

    Ich denke, dass im Blut der Zustand noch annehmbar aussieht, wenn in einem Organ mit erhöhtem Bedarf eigentlich schon zu wenig ankommt. Deshalb sind Mineralstoffanalysen nicht so super aussagekräftig. Zwischen dem annehmbaren Minimum und dem Optimum klafft eine breite Lücke.

    Nach typischen Symtomen eines Nährstoffmangels zu schauen, bringt uns da eher weiter.
     
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  4. minida

    minida Aktives Mitglied

    Gesundheitliche Probleme hat er nicht, bis auf Kotwasser momentan (da vermuten wir aber, dass es entweder noch vom equipalazone ist oder Würmer, er wurde heute entwurmt). Aber ich hab ihn auch schon Erde fressen sehen, wo ich denke das könnte ein Mangel sein. Müsste mal schauen, ob er es immer noch tut. Das wäre mal der eine Punkt. Der andere Punkt ist, dass ich von seiner Vorbesitzerin das Marstall Piano (Magnesium; wegen Shivering) und Vitamin E und Selen mitbekommen habe. Und so viel ich weiss, kann Selen bei „Überdosis“ giftig sein. Ich wollte das einfach etwas hinterfragen, um sicher zu sein, nicht dass er beispielsweise zu viel Selen bekommt?! Oder von irgendwas zu wenig?
     
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  5. aquarell

    aquarell Inserent

    @minida : ich habe noch einen ganz interessanten Zeitungsartikel zum Thema Mineralstoffe und ihre gegenseitige Wechselwirkung. Wenn du magst kann ich ihn Dir per email schicken.
    Gerade in Bezug auf Selen.
     
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Thema: Haarmineralanalyse