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haben wir noch eine Zukunft?

Diskutiere haben wir noch eine Zukunft? im Allgemein Forum; Hallo, das könnte jetzt vielleicht ein bischen länger werden, wahrscheinlich kann mir auch keiner helfen, da die Entscheidung bei mir liegt,...

  1. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hallo,

    das könnte jetzt vielleicht ein bischen länger werden, wahrscheinlich kann mir auch keiner helfen, da die Entscheidung bei mir liegt, aber ich weiß einfach im Moment nicht mehr weiter.

    Es geht um meine Stute, Scully, 14 Jahre jung. Sie hatte ja nun schon 4 Sehnenschäden, die so wie es aussieht auch gut verheilt sind.

    Aber nicht das nun endlich mal Ruhe ist, nein, nun hat meine Süße einen Chip im Fesselkopf. Wir waren beim Röntgen. Sie steht jetzt schon am Anfang von Athrose. Sie geht im Moment lahmfrei, außer auf Steinen, aber das liegt wohl eher daran das sie Ihr eisen noch nicht drauf hat.

    Der Ta in der Klinik meint, dass wenn sie wieder lahmt, wir sofort in die Klinik mit ihr sollen um eine Chip-Op zu machen.:no:

    Ich habe mich auch schon ein bischen informiert. Als erstes würden ca 2000 bis 2500 € OP-Kosten/nachbehandlungskosten auf uns zu kommen. Das würde ich natürlich für sie aufbringen.

    Nun kommt das eigentliche Problem. Ich habe oft gelesen, dass das Pferde nach der Op mind. 3 Wochen ruhig stehen soll. Falls Scully keine Schmerzen verspührt, dreht und wendetet sie sich in der Box, das heißt von Stillstehen sind wir weit entfernt. ´Wie soll ich sie also nach der OP ruhig bekommen?:frown:

    Nach dem stehen geht es los mit schritt führe, schritt reiten und nach ca 3 Monaten anfangen zu traben.

    Sie steht jetzt schon bald wieder 4 Wochen. Ich bin in den letzten 4 Jahren ca zusammengerechnet 1,5 Jahre geritten.

    Ich weiß nicht ob ich ihrem Pferdeleben noch gerecht werde, mit den ständigen Schritt gegehe, keine Koppel, nur Padock etc.:frown:

    Und ganz ehrlich mir fehlt auch langsam die Kraft um noch zusagen "das wird schon wieder", denn irgendwie nehmen ihre Krankheiten kein ende.

    Denke ich zu übertrieben, wie würdet ihr handeln?

    Danke fürs Lesen.

    LG Daniela
     
  2. Idris Angel 000

    Idris Angel 000 Inserent

    hi,
    das dein pferd immer wieder krank ist, das tut mir sehr leid für euch- wirklich.


    falls es dir hilft, wir waren auch jahre, und ich meine wirklich jahre geplagt mit allem möglichen. mittlerweile habenw ir 4 operationen und 7 oder 8 klinikaufentahlte hinter uns, 2 sehnenschäden, krankheiten wo keiner weiss was es war....und so weiter.


    aber ich bereue es nicht eine sekunde lang, dass wir da immer wieder durchkommen. und wenn ich mein pferd anschaue, dann sehe ich ein trotz allem ein zufiredenes und glückliches pferd.

    ich würde es immer wieder tun, aber nur solange wie auch die hoffnung besteht, dass das pferd wieder gesund wird. damit meine ich keine dauerhaften schmerzen hat, reituntauglichkeit ist für mich kein argument.


    ich hoffe, dass dir des vielleicht ein bissl bei deiner entscheidungsfindung hilft- aber entscheiden musst letzten endes du, was du denkst dass richtig ist. da kann die keiner helfen.


    lg
     
  3. Rhiannon

    Rhiannon Inserent

    Oh verdammich, irgendwie kann ich deine Situation gut nachempfinden und mir vorstellen, wie es dir geht.

    Bei uns war es auch min. einmal im Jahr, wo irgendwas gravierendes mit dem Pferd war und der TA kommen musste bzw. Boxenruhe angesagt war.
    Sehnenprobleme, Griffelbeinbruch, Bänderprobleme, Knieprobleme und und und.
    Wir hatten jedoch das Glück, nie in die Klinik fahren zu müssen, aber jedesmal haben wir uns gefragt: Muss das alles sein bzw. warum wir schon wieder? Hat das alles noch einen Sinn?
    Aber irgendwie hat man es doch gemacht, weil man an dem Tier hing und es nichts lebensbedrohendes war. Der Besi schwamm zwar auch nicht in Geld und ich schonmal gar nicht, aber solange es zahlbar war, wurde es gemacht.
    Ich kann nachvollziehen, dass du dich jetzt fragst, soll ich ihr das antun?
    Aber es ist eine Sache, die heilbar ist, von daher könnte ich mich persönlich nicht dazu durchringen zu sagen, wir lassen es sein, weil es für das Pferd besser ist, als nachher wieder die ganze Aufbauserie durchzuziehen.
    Die „Aufbaukur“ war bzw. ist nervig für beide Seiten, keine Frage, aber es hat sich doch immer wieder gelohnt, wenn auch nur für kurze Zeit, bis die nächste Sache kam.

    Wir haben Phooly auch nie oder ganz selten in die Box verfrachten können, da er ein Kleber war, auch mit Nachbarschaft sich in der Box gedreht hatte und auch hinzukam, dass selten bis gar nicht jemand für längere Zeit dazu bereit war, sein Pferd nebenan in die Box zu stellen.
    Wir hatten immer ein Wiesenstück etwas größer als Box abgezäunt, so dass er grasen konnte und die anderen Pferde im Blick hatte.
    Das ging weitaus besser als Boxenruhe. Ist sowas nicht eine Alternative für euch zwei??
     
  4. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Oh je. Das tut mir leid! Für euch beide!

    Kennst du Bachblüten?

    Ja, ich weiß, für manch einen klingt das bei der Odyssee (wird das soooo geschrieben????) fast schon lächerlich.
    Aber ich hab da einen etwas anderen Denkansatz. Weil ich immer sage, wenn ein Mensch oder ein Tier so häufig irgendwas hat, dann hat das irgendeinen tiefer liegenden Grund.
    Und solang der nicht erkannt und behoben ist, kannst dich auf den Kopf stellen - ist das eine geheilt, dauert`s nicht lange und das nächste steht auf dem Plan...

    Weißt was ich meine?

    Hinzu kommt dieses "innere Aufgeben". Nicht nur von dir. Unter Umständen auch beim Pferd selbst.

    Egal, lange Rede kurzer Sinn. Ich persönlich habe schon sehr gute Erfahrungen mit Bachblüten gemacht.
    Auch oder gerade bei einem "austherapierten" Pferd.

    Also auf gut Deutsch: es war damals einfach noch der letzte Versuch -bevor die Entscheidung zum Aufgeben getroffen worden wäre.
    OP`s etc alles zuvor erfolglos!
    Immer und immer wieder. Über 3 Jahre!!!

    Und, es klingt echt unglaublich, aber innerhalb kürzester Zeit (es war genau 1 Woche zum Verheilen!) war das Pferd wieder fit und voll belastbar!
    Jetzt steht er auf der Koppel und hat Knadenbrot. (85er Baujahr :rolleyes2:)

    Es war damals echt noch nicht einmal mehr ein richtiger Hoffnungsschimmer. Wir hatten alle aufgegeben.
    Ich hab damals schon ständig Fotos von ihm gemacht. Unter Tränen. Weil ich jeden Tag Angst hatte, ihn zu verlieren.

    Wie gesagt, Bachblüten können auch nicht zaubern (wobei`s mir damals doch so vor kam! Das war meine erste Erfahrung damit - und DAS hat mich echt überzeugt). Aber vielleicht auch in eurem Fall helfen...
     
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter



    Hallo Scully,

    ich kann Rio (mal wieder) nur zustimmen - und neben den Bachblüten kannst Du auch den Ansatz der wirklich gut gekonnten (!), individuellen Homöopathie wählen - wenn Du so jemanden finden könntest...

    Ich kann Deine Verzweiflung gut verstehen - aber vielleicht geht ihr noch gemeinsam den alternativen Weg, bevor Du aufgibst...


    LG, Charly
     
  6. Yuna

    Yuna Inserent

    Tut mir auch wirklich leid, dass du vor so einer Entscheidung zu stehen scheinst.

    Aber ich muss mich da Charly und Rio anschließen!! Ich würde auch noch alle Möglichkeiten ausschöpfen solange noch Hoffnung besteht.

    Und wenn dein Pferd selber noch leben will und dieser Wille noch zu sehen ist, würde ich es, glaub ich auch nicht wagen.

    Probier es mit Homöophatie, die Mittel wirken manchmal Wunder, wenn die Schulmedizin schon am Ende ist (Ist bei uns Menschen ja auch nicht anders) :yes:
     
  7. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hallo,

    erst mal vielen lieben Dank für die Anworten. Meine Mutter ist langsam expertin in der Homöophatie. :wink:

    Sie bekommt Schüsslersalze, Teufelskralle, was für Ihre Sehne, und dann auch schon für Athrose (weil der von meiner ma das auch hat aber schon im Endstadium, und sie das nun am Anfang schon mitgefüttert bekommt). Bachblüten helfen bei ihr leider nicht.:no:

    Also im Moment, so lange das Eisen noch nicht drauf ist, gehe ich mit Ihr, während meine Ma reitet, grasen, heißt ca 1,5 Std am Tag. Am Vormittag steht sie mit Ihrem Ehemann auf Padock.

    Und da ist eigentlich schon das nächste Problem. Die beiden stehen nun seit 7 Jahren zusammen (ich weiß es war ein Fehler sie nicht zu trennen). Das heißt wenn ich die Op machen würde müsste sie ja mind 1 Woche in der Box stehen. Aber alleine ohne Ihren Ehemann wäre das die reine Katastrophe. Er muss aber raus wegen seiner Athrose.:wub:

    Ein Koppelstück abteilen, geht leider nur bedingt. Der Springplatz wird auch bald zu einem das heißt da können wir unsere nicht mehr rauf lassen (wäre auch nach der Op zu groß wegen toben usw.) Dann hätten wir noch ein Stück neben der Halle, da hat man die beiden aber null im Blick, heißt wenn was ist, bekommt es keiner mit. Und dann noch ein Stück neben dem Dressurplatz, würde genau passen, aber da ist bald kein Gras mehr drauf.

    @Idris Angel:
    Für mich ist unreitbarkeit schon ein Aspekt. Weil genau deswegen habe ich mir ja ein Pferd gekauft und nicht um tausende an € zu bezahlen und im Endefekt nichts zu erreichen. Soll nicht heißen das wenn sie unreitbar ist ich sie einschläfern lassen würde, sondern sie auf eine Renterkoppel stellen.

    Für mich ist es halt schwer Scully immer wieder durch die Zeit zu bekommen wo Ruhe angesagt ist, dass wiederstrebt Ihrer Natur, denn Sie will laufen. Und dann immer wie auch schon gesagt, freust dich endlich durch zu sein und nach 2-3 Monaten kommt die nächste Sache.

    Wir warten nun erst mal ab was passiert wenn sie das Eisen drauf hat, dann werde ich bei verschiedenen Ta Meinungen über Ihr Röntegbild einholen lasse, ob nun in 1 Woche eine Op sein muss oder ob die Sache mit dem Chip noch nicht so akut ist und ich erst mal Zeit habe zu sparen :smile:

    lG Daniela
     
  8. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Da muss ich nochmal nachhaken: Was heißt "Bachblüten helfen bei ihr leider nicht"?

    Habt Ihr`s einmal mit einer Blütenkombi versucht? Oder schon verschiedene Kombi`s probiert?

    Also die Frage ist, helfen "die Bachblüten" in ihrem Fall nicht. Oder hilft diese probierte Kombi in ihrem Fall nicht.
    Denn das ist ein sehr wichtiger Unterschied.

    Denn wenn die Zusammenstellung der Blüten nicht wirklich zum Grundproblem passt, dann wird`s nicht wirken! Aber dann hat man die Möglichkeit, die Zusammensetzung entsprechend zu verändern bzw eben "Feintuning" zu betreiben.

    Was mir noch auffällt: deiner Beschreibung nach bekommt sie ja schon mehrere verschiedene alternative "Heilmittel".
    Ganz wichtig: diese müssen unbedingt aufeinander abgestimmt sein.

    Sind die einzelnen Mittel nicht gut aufeinander abgestimmt, kann es zu Wirkungsverlusten oder sogar zu ungewünschten Nebenwirkungen kommen!

    Weil sich die Mittel gegenseitig meist mehr beeinflussen, als man meint.

    Vor allem wenn man die Mittel selbst auswählt und/oder verschiedenen Tipps folgt ist da echt Vorsicht geboten!!!
    Das wissen viele Leute nicht. Aber das ist gar nicht so einfach mit der Kombi untereinander.

    Wie`s in deinem Fall ist weiß ich natürlich nicht. Aber ich hab das schon häufig erlebt. Dass einfach gar nichts geholfen hat. Und unterm Strich haben`s die Leute einfach zu gut gemeint. Alles was halbwegs helfen könnte, gegeben. Und am Ende hat dann gar nichts geholfen! Eben weil`s zu viel des Guten bzw falsch zusammengestellt war.
     
  9. Scully5

    Scully5 Inserent

    Hi,

    also Bachblüten im allg. helfen nicht, mit verschiedenen Kombis haben wir das noch gar nicht versucht. Danke, werde mal bei meiner ma nachhacken.

    Also zu der Zusammenstellung. Meine ma hat sich ein Buch geholt wo alles sehr gut und genau beschrieben ist auch die Wechselwirkungen und meist fragt sie dann noch mal in der Apotheke nach oder halt grade da wo wir es bestellen.

    Noch gab es keine Nebenwirkungen und für die Sehnen scheinen die Mittel gut anzuschlagen, weil das eine Bein ist schon fast wieder normal und das wo sie nun den Chip hat ist angeschwollen, aber das liegt denke ich im Moment an dem Chip.

    Aber danke für einen Tip.

    LG
     
  10. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    na dann...

    Nur weißt ja, wie`s manchmal ist... Man denkt voller Überzeugung, man hat einfach alles versucht. Erfolglos. Dabei haben sich die Pflanzen und/oder anderen Mittelchen (Salze, Vitamine etc) gegenseitig in der Wirkung behindert und konnten gar nicht wirken.
     
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