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Habt ihr einen Trainingsplan?

Diskutiere Habt ihr einen Trainingsplan? im Allgemein Forum; Hallo ein ziemlich bekannter Trainer hat mir empfohlen für meinen Kleinen einen Trainingsplan aufzustellen um ihn noch besser zu fördern. Also ich...

  1. Piennie

    Piennie Inserent

    Hallo ein ziemlich bekannter Trainer hat mir empfohlen für meinen Kleinen einen Trainingsplan aufzustellen um ihn noch besser zu fördern. Also ich soll festlegen was jeden Wochentag gemacht wird (z.B. Montag Dressur, Dienstag Gelände, Mittwoch Springen,...) und diese Regelmäßigkeit auch beibehalten. Außerdem sol ich Wochen- und Tagespläne aufstellen was ich bis wann erreichen möchte und wie die jeweilige Reiteinheit aussehen soll (also z.B diese Woche an den Wechseln arbeiten, und diese Aufgabenstellung sollte sich dann die ganze Woche über wiederfinden (also Montag in der Dressur, Dienstag im Gelände,...).

    Muss sagen außer das Mittwochs meist Springtraining ist und der Tag nach Anstrengungen (Turnier, Training,...) eher der Entspannung dient, hab ich nie Konzepte gehabt. Ich mach eigentlich das worauf Pferdi und ich gerade Lust haben, ich reit auch mal 3 Tage hintereinander Dressur wenn wir an was arbeiten oder brech auch mal nach 10min ab und geh ins Gelände wenn es an dem Tag nicht so läuft oder er hat auch mal 2 Tage frei. Halt je nach Möglichkeit, Wetter und Stimmung. Klar hab vor kurzen ne Eignungsprüfung mit Rückwärtsrichten genannt, hatte das vorher noch nicht weiter unter dem Reiter geübt und lass das jetzt vermehrt mit einfliessen auch mal im Gelände oder an der Hand. Aber nen richtigen Plan wann und wo hab ich nicht.

    So nun meine eigentliche Frage habt ihr Trainingspläne? Was haltet ihr davon?
     
  2. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Ja hab ich immer schon gehabt. Ich hab meist alte, klassische Trainer, ob beim Springen oder später in der Dressur.

    Ebenso hab ich gelernt nach Uhr zu reiten. Warum:laugh: ? Weil wir oftmals meckern "der wird heut gar nicht locker" usw. Aber unser Gefühl, je nach dem wir gelaunt sind, was wir vorher gemacht haben etc, täuscht uns da oft. So ist das eine gute Kontrolle, ob man auch voran kommt.

    Ich stelle mir die Pläne darauf ein, wo sich Schwächen einschleichen und was wir neues lernen wollen oder wo Grundlagen wieder aufgefrischt werden können. Galopptraining - Kondition, Gelände-Traing mit Krackseln für die Hinterhand oder nur mal bummeln Schritt wie Freispringen, Freilaufen und Longieren stand auf dem Plan, ebenso wie die Dressureinheiten und einmal pro Woche nur lösende Arbeit und Grundlagen.

    Wenn es nicht gut läuft auszureiten ist zwar nett, aber manchmal muß man auch lernen drüber weg zu reiten, damit man es bei den Turnieren, wenn sie guckig oder spannig werden da drüber weg zu kommen. Nur mal um Dein Beispiel wieder aufzugreifen.

    Jetzt bei den Jungpferden schaue ich, was sie mir anbieten und greife da ein und hole sie ab Allerdings überlege ich mir immer bevor ich in den Sattel steige, was ich dazu nehme oder weg lasse an Arbeit. Wie lang und wieviel mache ich allerdings im Sattel davon abhängig wie sie laufen.

    Ziele sagte mein Trainer sind wichtig, damit man sich selber motiviert und auf zu reitet, sonst eiert man oft nur unmotiviert vor sich hin. Somit bekommt man seinen Poppes auch mal bei schlechtem Wetter oder kleiner Erkältung hoch und kümmert sich ums Pferd, in welcher Art auch immer.

    Die Steckbriefe hier oder im Terminkalender kann man alles aufschreiben, ob nun ausführlich oder stichwortartig und genau überprüfen, was war gut, wo haben wir Fortschritte gemacht oder was geht einfach noch gar nicht.

    Würde mir an Deiner Stelle auch die Aufgaben oder Übungen vom Unterricht danach aufschreiben, so kann man immer mal wieder schauen, da man manche Sachen nach einem halben Jahr schon wieder vergessen hat und lieber allein seine Lieblingssachen reitet:1:
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Sep. 2010
  3. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Früher habe ich nie Trainingspläne gehabt, was ich auch nicht schilmm fand.

    Bei Wytse habe ich auch keinen schriftlichen, weiß aber sehr genau, woran ich mit ihm arbeite (derzeit Aufbautraining an der Longe und erste Versuche unter dem Sattel - antraben, durchparieren, halten, lenken). Normal habe ich mit ihm den Rhythmus einen Tag nur Longe, den nächsten Tag ablongieren und etwas reiten, einen Tag frei, also spazieren, grasen und im Winter dann wohl Freiarbeit, Zirzensik oder Laufenlassen).

    Ich dokumentiere hier in einem Steckbrief, habe aber ein Ausbildungstagebuch bekommen, in dem ich nachtragen werde und das dann auch weiterführe, da sowas doch übersichtlicher ist als der Stecki hier. Mit etwas Struktur und klaren Zielen lässt es sich doch besser arbeiten.
     
  4. Loriot

    Loriot Inserent

    Ich habe zwar keine Trainingsplaene von wegen, Montag von 13-15 Uhr Dressur, Dienstag von 16-17 Uhr Springen usw.

    Allerdings gibt es feste Termine in der Woche, jedenfalls fuers Lorchen, die wir auch einhalten und das waeren einmal die Woche Dressurstunde, zwei mal Springstunde, einmal Ausreiten und einmal frei Springen. Am Wochenende sind wir normalerweise auf Turnier.

    Da Lorchen ja meistens zwei mal am Tag geritten wird, haben wir auch mal Zeit unplanmaeßig ins Gelaende zu zockeln oder mal mehr Dressur zu ueben oder so was.

    Dienstag und Donnerstag reitet mein Freund den Guten. Was Lorchen sehr gut tut, mal ein Reiterwechsel, da schleichen sich auch nicht so schnell Reiterspezifische Fehler ein.


    Mein Alter hat keinen Plan, seine Trainingszeit ist vorbei, da machen wir nur noch was uns bzw ihm Spaß macht, er hat lange genug fuer mich geschuftet und das gemacht was ich wollte.
     
     
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Nein. Ich habe keinen und hatte auch noch nie einen.
    Bin da aber auch nicht der Mensch für....

    Was ich hab, ist der berühmte rote Faden. Und ich bin auch jemand, der immer wieder innehält und analysiert, was grad der Stand der Dinge ist. Wie die Ziele sind. Was aktuell vermehrt gemacht werden sollte. Etc.

    Wobei es drauf ankommt, wie der Plan aussieht und wie "eng" du den siehst. Wirst du dadurch verkrampft und unflexibel, ist er meiner Meinung nach einfach nur kontraproduktiv.
    Gibt es dir eine gewisse Anleitung, einen Rahmen, eine Richtung - dann macht das Sinn.
     
  6. Scully5

    Scully5 Inserent

    Ich gehöre wohl auch zu denen, die den Tag nach dem Gefühlsleben meines Pferdes und mir ausrichten. Da Longenarbeit/Freilaufen lassen/Gelände/Springen flach fallen, bleiben mir nicht viele Möglickeiten. :tongue:

    Ich sage mir öfters, heute übe ich dies und jenes und wenn es klappt, dann super, wenn nicht, dann wird es am nächsten Tag wieder geübt. Lege dann auch mal Leichtrab-Tage ein, also einfach nur locker Flockig etc. oder Schritttage.

    Aber ich denke, wenn ich ein junges Pferd hätte, würde ich sowas machen, aber dafür sind die Steckis hier auch wunderbar.:laugh:
     
  7. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Ich denke sich grundsätzlich einen Plan zu machen was man aktuell verbessern will/muss und auch das Führen eines stichwortartigen Tagebuchs ist sehr nützlich um sich selbst und die Fortschritte zu kontrollieren.
    Dazu gibts auch so nette Reiterkalender wo man täglich Dauer und Art des Trainings eintragen kan in extra Spalten und was besonders positiv oder negativ aufgefallen ist. (Habe selbst keinen aber hab die schon öfter mal in der Hand gehabt)

    Nach einem wirklich FESTEN Plan zu gehen wann man Gelände, Dressur, Springen, Freiarbeit, etc. macht wäre nicht mein Ding.

    Es ist ja mein Hobby und da möchte ich auch Spaß haben.

    Wenn ich wir für morgen vornehme Dresur auf dem Platz zu machen...OK.
    Aber wenn dann der Tag eh schon stressig ist kanns sein das ich dann lieber gemütlich ins Gelände gehe zum Ausspannen statt konzentrierter Platzarbeit.
    Denn wenn ich da keine Lust zu habe in dem Moment überträgt sich das auf meine reitweise, auf das Gemüt des Pferdes und dann wird das eh nicht effektiv.
     
  8. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Verbissen darf so ein Plan wirklich nicht sein und wenn man dann spontan gefragt wird, ob man ausreiten will, auf dem Plan aber Dressur steht, sollte man den Plan auch einfach mal Plan sein lassen.

    Für mich gibt das eine grobe Richtung an, die ich einhalte, um einen roten Faden zu haben. Wenn ich aber nicht in der Stimmung bin, um den Plan an einem bestimmten Tag einzuhalten, ist ein Ausnahme ganz klar drin und sinnvoll. Genauso muss man den Plan regelmäßig überarbeiten und überdenken, da die Ziele, die man sich gesteckt hat, ja auch irgendwann erreicht sind. Wichtig ist für mich - wie auch für Rio - der rote Faden in der Ausbildung und die Ziele, die ich mir und dem Pferd dabei Stecke. Das sollte so abwechslungsreich wie möglich sein, aber auch nicht zu bunt, damit das Pferd nicht verwirrt ist. Das ist gerade bei jungen Pferden wichtig.
     
  9. Piennie

    Piennie Inserent

    Planlos glaub ich bin ich nie vorgegangen, halt immer Schritt für Schritt ohne Zwang. Aber werd zumindest mal versuchen eine Gewisse Regelmäßigkeit in meinen Wochenablauf zu bekommen und Ziele festhalten dir ich erreichen möchte.
     
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