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HAckemore, Sidepull, usw. gebissloses Reiten..bitte um Hilfe

Diskutiere HAckemore, Sidepull, usw. gebissloses Reiten..bitte um Hilfe im Westernreiten Forum; Hallo ich habe mir vor 2 Jahren einen Hafi Roh gekauft und dann eingeritten (Western).. Habe mit einen natural Hackamore angefangen. Darauf hörte...

  1. Quent

    Quent Neues Mitglied

    Hallo
    ich habe mir vor 2 Jahren einen Hafi Roh gekauft und dann eingeritten (Western).. Habe mit einen natural Hackamore angefangen. Darauf hörte er dann nicht mehr gut und seitdem reite ich mit einen Sidepull... Mit dem Sidepull geht mein Hafi aufn Platz/in der Halle 1a..nur beim Ausritt geht er mir gerne durch und ich kann machen was ich will er reagiert garnicht darauf... Habt Ihr Vorschläge was ich probieren könnte? Dachte schon an ein Hackamore..was haltet ihr davon...Lg
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich find es in dem Fall nicht besonders sinnvoll nochmal auf ein schärferes Gebiss umzusteigen.
    Warum hast du ihn denn mit einem Natural Hackamore angeritten? Ich dachte, das reitet man nur einhändig und wendet das daher erst später, beim ausgebildeten Pferd an?

    Und wieso probierst du nicht erstmal ein Gebiss, wenn er draussen so schlecht aufs Sidepull reagiert?
     
  3. Quent

    Quent Neues Mitglied

    hallo
    ein natural hackemore ist doch nur das Knotenhalfter mit Strick (von Parelli)... Würde halt gerne weiterhin Gebisslos reiten... Meinst du ein Hackemore würde ihm vom Durchgehen abhalten??? Was würdest du für ein Gebiss rein machen? Ein normales Snaffle Bit oder eins mit Anzügen ...? LG
     
  4. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    na wenn dann wohl nicht direkt was mit anzügen...
    einfach ein doppelt gebrochenes bit

    alternativ gebisslos ggf ein glücksrad?
     
  5. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    es ist eigentlich ganz normal, dass Pferde irgendwann durch die Hackamore durchbrechen. Zu diesem Zeitpunkt, oder besser schon davor, wenn man die ersten Anzeichen bemerkt, sollte man auf das Gebiss umsteigen.
    Ich finds übrigens sehr schön, dass du dein hafi so eingeritten hast.
    Das Sidepull auf dem Platz ist eine gute Sache um dem Pferd direkt zu zeigen in welche Richtung es soll. Wenn es das gut gelernt hat und auf den Schenkel gut reagiert, kannst du auch aufs Gebiss umsteigen, denn auf Sidepull sollte man nie dauerhaft reiten. Mit dem Gebiss kannst du anfangen ihn indirekt mit dem Zügel zu reiten (äußerer Zügel führt und auf Anlehnung).
    Auf jeden Fall solltest du jetzt mit dem Gebiss anfangen, denn wenn er sich mal angewöhnt hat sich zu entziehen, wirst du es immer schwerer haben.
    Nimm am besten ein einfach oder doppelt gebrochenes Snaffle (die von Myler sind sehr zu empfehlen) und zieh es ihm in der Box oder unterm Halfter (beim putzen oder so) an und lass ihn sich dran gewöhnen. Dann langsam unterm Sattel dran gewöhnen. Achte darauf, dass dein Pferd das Gebiss nicht unter die Zunge schiebt, wenn nicht kannst du es mit einer Schnur hochbinden.
    Viel Erfolg!
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Aug. 2008
  6. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Du solltest nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und gleich mit Stange bzw. einem Hebelgebiß reiten!
    Solche Gebisse benutzt man, wenn das Pferd soweit ausgebildet ist, daß es sich einhändig mit Gewicht und Schenkeln reiten läßt, die letzten Feinheiten werden dann über den Zügel gemacht.
    Aber es sollte auf gar keinen Fall als Notbremse benutzt werden.
    Damit stellst du dir ein Armutszeugnis aus, weil es bedeutet, daß dein Pferd dir beim Reiten nicht "zuhört", sondern du Zwangsmittel anwenden mußt!

    Ein gut sitzendes doppelt gebrochenes Gebiß ist eine gute Alternative zum Sidepull, man kann damit fein einwirken oder auch mal energisch.

    Im Ganzen solltest du noch besser an der Kommunikation arbeiten, d. h. sofort das Tempo drosseln, wenn du merkst, daß dein Pferd schneller wird oder du die Kontrolle verlierst. Du mußt deinem Pferd klar machen, daß DU der Chef im Sattel bist, und DU bestimmst das Tempo- konsequent!!!
    Notfalls mußt du das Galoppieren im Gelände solange sein lassen, bis du wieder absolut sicher sein kannst, daß DU das Tempo kontrollierst!
     
  7. Ich denke, Du hast da einfach einen Ausbildungsschritt übersprungen. Das junge Pferd braucht irgendwann die Anlehnung an den Zügel bis es sich incl. REitergewicht in Selbsthaltung tragen kann.
    Ich würde Dir wohl auch zu einem einfachen Trensengebiss raten und ggf. nur Schrittrunden im GElände und auf dem Platz an der Anlehnung arbeiten um wieder zu einer Zügelunabhängigen Reitweise zu gelangen, bei der das PFerd sich dann gut alleine tragen kann.
    Ich kenn mich zwar im Westernreiten nicht aus, aber ich denke, die Ansätze sind bei allen gleich.
     
  8. Quent

    Quent Neues Mitglied

    Hallo
    vielen Dank für die schnellen und guten antworten..
    ich denke das ich ews nun mal mit einen doppelten gebrochenen snaffle probieren werde...
    Nur nochmal 1 zu meinen pferd weil ich denke das es etwas falsch verstanden wurde...er reagiert super auf schenkelhilfen und ich kann ihn auch am langen zügel reiten nur in stresssituation (wenn er sich z.b. erschreckt) und wenn andere Pferde vorgaloppieren will er immer durchgehen....
    lg
     
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