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Hackl, Join up, Dominanz, Ausbildungsmethoden im Fadenkreuz

Diskutiere Hackl, Join up, Dominanz, Ausbildungsmethoden im Fadenkreuz im Westernreiten Forum; ich mag den Hackl, aber ich kenne noch einen Fall wo er erfolglos war bzw. seine Methode nicht gegriffen hat und da hat er wohl übel geschimpft...

  1. Tequilla

    Tequilla Inserent

    ich mag den Hackl, aber ich kenne noch einen Fall wo er erfolglos war bzw. seine Methode nicht gegriffen hat und da hat er wohl übel geschimpft was das fürn verzogener Sausack ist :gi66:
    Ist eigtl ein nettes Pony, den treibst du mit dem kleinen Finger weg, andererseits ein totaler Panzer, naja, die Besitzer kommen gut klar mittlerweile, für so ganz sensibel ist der Hackl glaub ich nix, für meine wär er auch nix, aber ich find der hat zum Teil gute Ansätze und ich mag dem seine bayrische Art einfach :)
     
  2. Ritter Kunkel

    Ritter Kunkel Bekanntes Mitglied

    Wie auch immer man den Hackl findet, als ich das Video von diesem Verladeversuch dieses einen Typen, das hier unlängst mal eingestellt wurde, gesehen hab, dachte ich, so sieht es also aus, wenn man die Hacklschiene in richtig schlecht fährt... Das wirkte wirklich wie eine grottige Kopie auf mich.
    (Ich hab allerdings auch den Eindruck, dass die Probleme bei den Pferdeprofis meist übertrieben und dramatisiert wurden)
     
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  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ich glaube das eine schließt das andere nicht aus.
    Und nicht jeder Trainer passt zu jedem Pferd oder zu jedem Problem.
    Ich denke mur nur immer meinen Teil, wenn man diverse Kursbesucher sagen hört "ist ein netter", und dann plötzlich einer das Gegenteil sagt.
    Da gehört dann eben in den meisten Fällen eine Geschichte dazu, die erklärt warum sich die Person geärgert hat.

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  4. Ponyhof

    Ponyhof Mitglied

    Ich finde es auch durchaus nachvollziehbar, wenn gewisse Fälle für die Sendung abgelehnt werden und das da nun eigentlich meistens keine krassen Korrekturfälle zu sehen sind.

    Das wird ja eh wild zusammen geschnitten, muss aber trotzdem nachvollziehbar bleiben für die Pferdemenschen, die das schauen und nicht an Wunderheilung glauben. Den Trainern ist das sicher völlig klar.

    Die Trainer brauchen also eine Erfolgsstory ... wenn absehbar ist, das ein Fall wirklich schwierig ist, ist auch logisch, das der sicher für die Zuschauer interessant wäre, aber auch nur wenn man wirklich die Arbeit wesentlich detaillierter verfolgen könnte. Kann man aber eh nicht, muss ja in 50% einer Folge abgefrühstückt sein. Der Sender überlässt das sicher auch mit Bedacht den Trainern so aus zu suchen, das das in einer Folge eine möglichst runde Story gibt.

    Ergo: für den Trainer wenig sinnvoll. Der lebt ja von der Werbung für sich und das dann die harten Problemfälle ggf gegen volle Bezahlung entsprechend lange bei Ihnen angegeben werden.

    Auch wenn man sicher über einige Dinge beim Hackl auch trefflich streiten kann, er macht eine Sache m.E wirklich hervorragend: der schaut sich die Pferde an, hat ein gutes Gespür für die meisten Pferde, die ihm da hin gestellt werden und hat eine toll unaufgeregte Art. Weil manchmal ist einfach in kleinen Schritten ohne viel Tamtam immer wieder machen tatsächlich die beste Lösung. tatsächlich sogar bei manchen sensiblen Pferden.
     
     
  5. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Das Problem für mich ist, dass er die Blinden nicht mitnimmt/mitnehmen kann.
    Wir hatten eine Hafistute bei uns im Stall, mit einer relativen Anfängerin. Sie flog immer wieder vom bockenden Pferd, und brachte nach einer Verletzung ihre Stute dann für ein paar Wochen zu ihm.
    Die kam "erzogen" zurück, sprich, sie wußte, welches Verhalten belohnt und welches bestraft wird. Diese "Erziehungsarbeit" hätte nun natürlich konsequent weitergeführt werden müssen, damit sich das Pferd auch weiterhin nicht traut, seinem Unmut/Schmerzen (was auch immer) Luft zu machen.

    So hielt diese Verhaltenskorrektur ein halbes Jahr, dann flog das Mädel wieder. Kann man so machen, muss aber nicht jeder gut finden.
     
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  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Vom Sender alles absolut nachvollziehbar. Man würde aber lange nicht jeden Ausbilder dafür bekommen. Diese, die für teils 1000€ und mehr pro Monat und Pferd arbeiten, die würden sich ihren Ruf so dermaßen versauen. Hackl ist halt absolut auf der Freizeitreiterschiene, macht Ausbildungen für Anfänger, die eigentlich noch keine Besitzer sein sollten. Ob er ein Gespür für Pferde hat, weiß ich nicht, kann man ja nicht sehen. Mich stört aber, dass da die schlimmsten Reiter mit den normalsten Pferden vorgestellt werden und dann so getan wird, als wäre das Pferd das Problem. Das ist eine grundverkehrte Darstellung. Wer weiß, wie viele Pferde deswegen auch als Problem abgestempelt werden. An sich selbst als Reiter und Besitzer den Fehler zu finden, ist ja sowieso schrecklich aus der Mode gekommen. Aber es treibt Geld in die Hände vieler selbsternannter Profis, die alle auch nicht viel, aber halt nicht nichts können.

    Man darf es als richtiger Pferdemensch vielleicht einfach nicht ansehen.

    Wuscheli, bist grad dazwischen gegrätscht. Aber darauf trifft es ja auch zu. Es wird schon einen Grund haben, dass das Pony sie abwirft, und ich vermute stark, er ist beim Mädel zu finden. Das muss man abstellen. Am besten steht man als Reitlehrer daneben und erklärt dem Reiter, wie er sein Pferd jetzt selbst korrigiert. Aber das macht halt lange nicht jeder Reiter mit, und wie langweilig wäre es, das auszustrahlen, das ist so frustrierende, müßige Arbeit.
     
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  7. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das es keine wirklichen Korrekturpferde sond glaube ich nicht.
    Der Hackl hatte mehrmals Pferde nicht über Wochen, sondern über Monate da.
    Im Zusammenschnitt wirkt es nur alles dann kurz und harmlos.
    Was das Mädel mit dem Hafi angeht. Er hat da seinen Kob gemacht.
    Wenn der Besitzer nicht umdenken will, dann wird das nichts.
    Solche Fälle habe ich auch schon in selben Stall gemacht.
    Kaum war der wöchentliche Trainer vom Hof, ging man vor wie gehabt.
    Keine Ahnung warum man dann überhaupt das Geld bezahlt.

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  8. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Manic, keine Frage, er hat seinen Job gemacht. Nur, wie gesagt, das muss nicht jeder gut finden.
    Ich selbst halte nichts von entspannter Falschbehandlung von Individuen, die von mir abhängig sind, und ich halte noch weniger von der bezahlten Beihilfe dazu.
    Wenn ich ein Pferd halte, möchte ich das so nah wie möglich an den Bedürfnissen dieses Tieres tun.
    In diesem Fall hätte die Reiterin viel zu lernen gehabt. Nicht das Pferd.
     
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  9. Huhn306

    Huhn306 Aktives Mitglied

    Das größte Problem ist und bleibt einfach, dass sich zu viele darauf ausruhen, was der Trainer da jetzt macht und nicht an sich selbst arbeiten (wollen).
    Ich war letztes Jahr beim Extreme Trail - und da habe ich mal gemerkt, dass "Halfterführig" und "Halfterführig" 2 Paar Schuhe sind. Mein Pony ist gut erzogen - sicher nicht perfekt, aber steht, wenn ich stehen bleibe, geht anstandslos rückwärts, kennt Schwingen am Strick usw. Dann war da ein Hafi. Von nem Teenie. Turnierreiter. So ein unerzogenes und bockiges Teil... Hui. Die Trainerin hat den zwischenzeitlich mal kurz an der Hand gehabt, den mal eben zurecht gewiesen, dann ging es auch halbwegs. Ich wette, das sieht heute wieder völlig anders aus. Völlig inkonsequentes Verhalten um das komplette Pony herum. Brandgefährlich - und das nur mangels fehlender Disziplin der entsprechenden Umgangspersonen.
    Und das sind keine Einzelfälle - guckt man sich mal auf so Höfen um, sieht man mal, wie viele ängstliche Reiter es gibt und wie viele gar nicht mit ihrem Pferd klarkommen. Haut man denen das jetzt so ins Gesicht, hat man verk*ackt. Meistens jedenfalls. Dann sind die Menschen wieder beleidigt. Also muss man das mit ganz viel Einhornglitzer und irgendwie in das Hirn des Besitzers rein kriegen, ohne dass dieser dicht macht.

    In dem Beispiel bei Hackl - er hat seinen Job gemacht, wenn derjenige das nicht weiter halten kann oder will, selbst Schuld. Menschen sind und bleiben faul.
     
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  10. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Nee, das sehe ich nicht so. Für mich ist Teil dieses Jobs, den Fehler zu erkennen, benennen und korrigieren zu können. Nur Symptome zu bekämpfen und das Ergebnis danach der Ursache wieder auszusetzen, das ist irgendwas von Pfuscherei über Geldmacherei bis Betrug.

    Ich erwarte von meinen Trainern, dass sie Probleme an der Ursache korrigieren, und die ist bei einem nur von mir gerittenen Pferd natürlich immer nur bei mir. Alles andere wäre Augenwischerei und dafür braucht man kein Geld investieren.

    Und so, wie ein Hackl Pferde ablehnt, die er sich nicht zutraut, würden diese Trainer aber auch solche Reiter ablehnen, die nur ihr böses, dummes Pferd korrigiert haben wollen. Hat jeder die Wahl, wie und mit was er arbeitet.
     
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