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Häufig Koliken nach dem Reiten

Diskutiere Häufig Koliken nach dem Reiten im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo zusammen, ich habe mal folgende Frage nur! an alle betroffenden Personen, die auch ein Pferd mit Kolikproblemen haben. Und zwar hat mein...

  1. calando

    calando Neues Mitglied

    Hallo zusammen,
    ich habe mal folgende Frage nur! an alle betroffenden Personen, die auch ein Pferd mit Kolikproblemen haben.
    Und zwar hat mein Pferd seit ca.3 Jahren immer wiederkehrende Koliken, vor allem nach dem Reiten. Nicht nach normaler Bewegung, also Longe, Condi, etc. sondern wirklich nach Reiten des Pferdes. Er hat sehr stark abgenommen und ist auch vom Allgemeinzustand her nicht gerade sehr fit.
    Für alle die mir Tips geben wollen sei voarb folgendes gesagt:
    - Er ist Kopper, hat aber mit den Koliken keinen Zusammenhang
    - Haltung und Fütterung sind bestens und ausreichend
    - Pferd hat keinen Streß
    - Blut und Kot wurden bereits untersucht und sind top
    - Wurmkur hat er bereits als Vorsichtsmaßnahme bekommen
    - Magenschonende Zusatzfutter hab ich auch durch
    Würd mich freuen, wenn mir jemand von euch über seine Erfahrungsberichte schreiben könnte!!!
    Vielen Dank
     
  2. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ich kenn nur ein Pferd, das nach dem reiten Kolik hatte, wenn das mit Stress behaftet war.

    Hast Du mal auf Magengeschwür untersuchen lassen ?


    Kolikt er IMMER nach dem Reiten ? Kannst Du bestimmte Situationsmerkmale festmachen ?

    Das o.g. Pferd kolikte nur, wenn es nachts (Showpferd) geritten wurde. das war ihm wohl zu stressig.
     
  3. Hatschi

    Hatschi Große Pläne- aber keinen Plan!

    Ich würde auch sagen das man mal eine Magenspieglung machen sollte.
    Denn auch wenn du sagst das,das Koppen nicht mit der Kolik in Verbindung steht,ist es doch erwiesen das Kopper häufig an Magengeschwüren leiden.Dafür spricht auch das er so abgenommen hat,ich denke dein Pferdchen hat fürchterliche Magenschmerzen die schnellsten behandelt werden sollten.
    LG
    Hatschi
     
  4. calando

    calando Neues Mitglied

    Hallo,
    also er hat nicht immer nach dem Reiten Koliken, nur wenn er eine Kolik hat dann nach der Bewegung.
    Hätte er ein Magengeschwür sollten die Beschwerden öfters ausftreten als bisher, davon geh ich mal ganz stark aus. Außerdem hat er in den Sommermonaten gar keine! Koliken. Also schließ ich das Magengeschwür auch aus!
    Trotzdem besten Dank für eure Antworten!
    Weiß noch jemand einen Tip für mich???
    Danke
     
     
  5. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Auch die Vorstufe von Magengeschwüren, Magenschleimhautreizungen und Magenschleimhautentzündungen, führen zu Koliken bzw. Kolikartigen Symptomen. Und auch diese sind nur über eine Spiegelung nachweisbar. Spar dir Zeit und Nerven und lass´spiegeln. Wird an die Kosten für dauernde Kolikbesuche des TA´s kaum ranreichen. Und nur auf Verdacht Magenschleimhautmittel zu geben kommt dich noch teurer.

    Was sagt denn der behandelnde TA?
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    OK, fassen wir zusammen...

    * Wenn Kolik, dann nach dem REITEN, nicht nach Longe o.ä;
    * Im Smmer nicht, im Winter ja;

    Erstmal: Beherzige den Rat meiner Mitschreiber :wink: und laß ihn spiegeln!
    Denn gerade im Winter und bei Bewegung herrschen andere Kreislaufverhältnisse, der Energiehaushalt ist anders belastet - das könnte ein Faktor sein, warum er es dann nur in der kalten Jahreszeit und bei Anstrengung (= vermehrte Durchblutung) durchmacht.
    Außerdem rät sich ein Hormonstatus an, auch bei männlichen Pferden!
    Selbst Pferde können (ZUM BEISPIEL) gar Schilddrüsen-Probleme haben - und bei verstärkter Anstrengung (Reiten!) kann dies Auswirkungen auch auf den (bei Pferden ja nun wirklich empfindlichen) Stoffwechsel haben.



    Dann: Jetzt kombiniert Dr. Charly House mal... :laugh:
    Daß Dein Pferd nur im Winter und nur nach dem Reiten kolikt, drängen MIR (aber bitte, ich bin NIX, also dies sind nur Gedanken, die man mit Fachpersonal eventuell mal besprechen könnte!) sich folgende MÖGLICHE Zusammenhänge auf:

    1) Tumoröse Geschehen / Geschwüre: Zeigen sich nicht unbedingt im Blutbild (kleines? "Standard"? Oder mehr?), können aber bei verstärkter Durchblutung (Anstrengung Reiten!) natürlich a) Blut aus dem Verdauungsapparat "abziehen", dort fehlt es dann -> Kolik, oder b) anschwellen / aktiv sein, Organe abdrücken -> Kolik.

    2) Verspannungen / Schmerzen: Wird er im Winter anders gehalten als im Sommer (weniger Bewegung eventuell)?
    Bekommt er schnell Verspannungen (wie Lorelais Stute, zum Beispiel!)? Ist er eingedeckt?
    Wie lange wärmst Du ihn auf?
    Es könnte zum einen sein, daß er a) Schmerzen durch Verspannungen hat - es gibt Pferde, die allein auf die winterliche Kälte so empfindlich reagieren, daß sie (unbemerkt) völlig verspannen; vielleicht reicht IHM auch die Aufwärmzeit einfach nicht (auch ohne vorhandene Verspannungen). ---> Schmerzen ---> Streß (einfach körperlicher Streß! Bei Schmerzen wird immer z.B. Adrenalin ausgeschüttet! Den merkt man weder Pferd noch Mensch unbedingt an als "der ist gestreßt"!) ---> Kolik.
    Oder b) er hat ein (bisher unerkanntes) Stoffwechselproblem, und im Winter einfach das Problem der (schnelleren) Muskelübersäuerung (wieder durch "nicht genug aufgewärmt" oder unerkannte Verspannungen). Dadurch entstehen Abfallprodukte des Stoffwechsels - auch das kann aufs Verdauungssystem schlagen -> Kolik.

    3) Herzfehler / Kreislaufschwäche: Auch hierdurch kann es bei vermehrter Anstrengung (Reiten! Kälte im Winter! Durch Kälte mehr Energie benötigt für Warmhaltung!) zu einer (kurzfristigen) Mangelversorgung des Verdauungsapparates und seiner Organe kommen -> Kolik.


    Wie gesagt: Dies sind nur meine Gedanken hierzu...


    Ich würde sagen: Bring ihn für eine klar abgesprochene Zeit und gut besprochene und geplante Diagnostik in eine rennomierte Klinik!
    Besprich vorher gut mit den TA, was man vermuten könnte, was die Ursache sein könnte, und laß DIESE Dinge dann gezielt abklären.

    Ich fürchte, nur so kannst Du die URSACHE(N) erkennen - und dann auch etwas für Dein Pferd tun.


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2009
  7. mailatdoro

    mailatdoro Inserent

    Hallo zusammen!

    Mal eine Frage die sich mir spontan aufgedrängt hat: reitest du immer zur selben Zeit? Wie passt dein zeitliches Reitverhalten in den Fütterungs/Koppelrythmus ect.?

    Lg Doro
     
  8. calando

    calando Neues Mitglied

    Nochmal herzlichen Dank an alle!
    Also was Charly geschrieben hat, sind auch genau meine gedanklichen Ansätze. Dazu sei gesagt das Punkt 1. Tumore ausgeschlossen werden können, da die Blutwerte 1a waren und mein Pferd erst 12 Jahre alt ist und der Tierarzt daher diesen Punkt auch ausschließt. Punkt 3. kann ebenfalls ausgeschlossen werden, da bei ihm alle Werte Puls,Atmung, etc. (selbst bei einer kolik) bestens sind.

    Ich habe auch, bevor ich mit an dieses Forum gewandt habe, auf Verspannungen sprich Rückenschmerzen getippt. Da die Koliken immer nur nach Reiten auftreten und nicht z.B. beim Longieren, Laufen lassen oder anderen Bewegungen. Er läßt sich auch schwer durchs Genick stellen, was natürlich dann auch gut zu den Rückenschmerzen passen könnte. Im Sommer hat er die Probleme auch nicht, da läuft er wie ein Glöckchen und bekommt keine einzige Kolik.

    Zu Doros Frage: Unser Tagesablauf ist immer der Selbe, daran liegen die Koliken nicht!
    Nächste Woche kommt jetzt eine Tierärztin, die ist auch Physiotherapeutin und dann mal sehen was sie berichtet:)

    Lg Jenny
     
  9. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Tumore würd ich nur allein aufgrund des geringen Alters nicht ausschließen. Auch junge Pferde könnten einen unentdeckten Tumor haben. Das kommt wohl häufiger vor als angenommen.
    Ich finde aber den Ansatz mit den Verspannungen wahrscheinlicher, zumal sich das alles nur im Winter abspielt.
    Ihr habt wohl nicht zufällig ein Solarium, wo Du das Pferd im Winter erst mal drunter stellen könntest ?
    Das mit der TA hört sich gut an. Mein TA arbeitet auch physiotherapeutisch und homöopatisch. Da hat man das ein größtmögliches Behandlungsspektrum. Berichte doch bitte, was dabei heraus gekommen ist.
     
  10. mailatdoro

    mailatdoro Inserent

    Hm, ich dachte da eher weniger daran dass ihn unterschiedliche Zeiten stören, sondern vielleicht eher der Zeitpunkt zu dem du ihn momentan reitest;) Deshalb meine Frage auch nach dem Fütterungs/Koppel Zeitplan. Einige Pferde neigen zum Beispiel zum Koliken wenn man sie kurz nachm Fressen reitet.... Wie wird er denn gehalten- Box mit Koppel oder Offenstall? Ist er eingedeckt? Wenn du ohnehin die Vermutung hast, dass es an Verspannungen liegt, wird das durch die nasskalte Witterung im Winter natürlich verstärkt. Bin ja mal gespannt was die Tierärztin sagt!:smile:

    Lg Doro
     
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