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Haftungs- und Versicherungsfrage - Führen von zwei Pferde

Diskutiere Haftungs- und Versicherungsfrage - Führen von zwei Pferde im Versicherungsfragen Forum; Hallo, ganz einfach ist doch: 1) Hattest Du das Fremdpferd am Strick? 2) Befandet ihr Euch außerhalb des Zauns / Gatters (auf dem weg etc.)?...

  1. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo,

    ganz einfach ist doch:

    1) Hattest Du das Fremdpferd am Strick?
    2) Befandet ihr Euch außerhalb des Zauns / Gatters (auf dem weg etc.)? Oder innerhalb der Koppel?


    Falls nicht am Strick und nicht außerdhalb der Koppel, hast Du auch nicht geführt.

    Bis auf wenige Ausnahmen zählt vor Gericht nicht, was man WOLLTE, sondern das, was WAR!
    Selbst, wenn Du beide hättest führen WOLLEN, esaber NICHT GETAN hast, spielt das absolut keine Rolle!!!
    (Ich geh ja auch nicht lebenslang in den Knast, weil ich jemanden umbringen WILL, es aber niemals tue!)


    Ansonsten finde ich Deine Erzählungen viel zu wirr und wüßte - wie Raudhetta - gern:
    WAS SAGT DEIN ANWALT?


    LG, Charly
     
  2. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Das Problem besteht darin, daß die beklagte Partei Zeugen angeführt hat, die bereits vor Gericht ausgesagt haben. Deren Aussage nach hat die TE das zweite Pferd geführt.
    Ob das nun der Wahrheit entspricht, oder auch nicht, kann von hier aus kaum beurteilt werden.
    Das kann auch der vorsitzende Richter nicht.
    Der sieht nur, daß drei verschiedene Personen unabhängig von einander zu Protokoll gegeben haben, die TE habe das zweite Pferd selber geführt.
    Aber nur eine, die das Gegenteil angibt.

    Wenn die ursprüngliche Aussage nicht protokolliert wurde, dürfte es kaum möglich sein, da eine Falschaussage nachweisen zu können.

    Ich könnte mir auch sehr gut Vorstellen, daß es dem vorsitzenden Richter gar nicht so sehr darum geht, ob zwei Pferde gleichzeitig geführt werden dürfen.
    Es dürfte eher die Frage zu klären sein, ob es unter den vorliegenden Begebenheiten im besagten Stall gefahrlos möglich ist.
    Aber das ist jetzt eine bloße Vermutung von meiner Seite.

    Soweit ich die TE verstanden habe, handelte es sich wohl nicht um ein Einstellerpferd, das ihr Pferd verletzt hat.
    Sondern um ein Pferd des SB.
    Was ich jedoch nicht verstehe, warum werden zwei Pferde miteinander vergesellschaftet, von denen bekannt ist, daß sich diese nicht vertragen?
    Hier ist in meinen Augen ohnehin der SB in der Pflicht.
    Denn der bestimmt ja in der Regel, welche Pferde sich wo und mit welchen anderen Artgenossen aufhalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2014
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Jolly WAS haben die beiden die dort reiten denn ausgesagt?
     
  4. Jolly89

    Jolly89 Neues Mitglied

    Also ....
    Um das ganze nicht komplett auszuwerten weil es zu lange dauern würde . Fakt ist , dass es so weit gekommen ist und wir vor Gericht stehen und der Richter ein Gutachten sich einholt und das ist sein gutes recht da er keine Ahnung von Pferden hat . Für ihn muss vorerst die Frage abgeklärt werden ob es zulässig oder fahrlässig ist zwei Pferde zu führen . Ob ich das nun getan habe oder nicht spielt vorerst keine Rolle. Ich sehe die ganze Sache auch anders und es ist eine Frechheit was alles behauptet wird und wie sich verhalten wird . Für mich ist erstmal das gutachten wichtig . Es steht nirgends geschrieben ob es fahrlässig oder unzulässig oder zulässig ist . Und deswegen habe ich das Thema eröffnet . In der Hoffnung das mir einer nen Hinweis geben kann wo darüber etwas steht . Zeitungsartikel Internetseiten oder oder oder . Irgendwo muss es ja festgehalten sein . Oder ?
     
     
  5. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Nö. Weil es kein Gesetz gibt, was vorschreibt, wie viele Pferde man führen darf. Oder Hunde. So weit ich weiß steht in ser StVO was von geeigneter Führperson und geeigneter Ausrüstung, aber das bezieht sich ja auf den Straßenverkehr und nicht auf Koppeln oder Privatgelände.

    Von daher bleibt es eine Einzelfall- Entscheidung, ob du in dem Moment mit diesen Pferden auf diesem Areal geeignet warst oder nicht.

    Du kannst nur deinem Anwalt Fälle aus dem Alltag zukommen lassen, in denen es üblich ist, 2 Pferde zu führen (Stute mit Fohlen, Gespanne, usw).

    Obsi.
     
  6. Jolly89

    Jolly89 Neues Mitglied

    Danke :) ...
    Ja also so wirklich ist das ja nicht festgelegt , wenn ich zB sehe wie dicht der Abstand am Anbinder oder am Anhänger am Anbinder ist, dann dürfte es ja nicht verboten sein , zwei Pferde zu führen. Leider ist das von Gutachter zu Gutachter unterschiedlich .... Dann hoffe ich mal das ich nur ne kleine Teilschuld bekomme , da ich ja nun wirklich gar nichts dafür kann. Und erst recht nicht das die sich die Versicherung sparen :(. Danke euch für die zahlreichen Antworten .
    Wenn jemand noch nen Zeitungsartikel irgendwo hat , kann er mir gern bescheid geben . Also wo irgendetwas in der Art dort beschrieben wird . :)
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Jolly, was hast Du da für einen Anwalt, der Dich vertritt?
    Ich vermute mal, daß Du bei einem Fachanwalt für Pferde/ Pferdesport besser aufgehoben bist.
    Mir persönlich bekannt wären da zwei Kanzeleien mit Bestimmtheit.
    Dann noch eine dritte, sofern diese noch besteht.

    Auch findet man in der einschlägigen Fachpresse immer wieder einmal Beiträge, aber mitunter auch Anzeigen entsprechender Anwälte.
     
  8. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Editiert......
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2014
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Manic, falscher Thread ...
    Hier geht es nicht um Zucht.
    Hier geht es um ein rechtliches Problem.
     
  10. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Jolly, irgend etwas läuft, jedenfalls nach Deiner Schilderung, in dem Verfahren massiv falsch oder Du hast etwas falsch verstanden oder es unverständlich geschildert.

    Nein, der Richter ist NICHT berechtigt, ein teures Gutachten anzuordnen, ehe er den SV geklärt hat. Erst, wenn zu seiner Überzeugung fest steht, dass Du beide Pferde geführt hast, kann er die Frage des Mitverschuldens in Bezug darauf klären, sofern Ihr das Gutachten als Beweis angeboten habt (oder je nach Verfahrensverlauf eben auch die Gegenseite).

    Es gibt Regelungen, nach denen im öffentlichen Straßenverkehr Pferde nur gekoppelt zu mehreren geführt werden dürfen... die haben hier aber keine Aussagekraft, denn da geht es um eventuelle Schäden Dritter.

    Mithin geht es bei dem Gutachten darum, ob es fahrlässig war, genau diese beiden Pferde, die sich nicht mögen zusammen zu führen. Dafür brauche ich als Pferdemensch an sich kein Gutachten... der Richter als Laie jedoch schon.

    Rechne mal damit, dass sich ein Mitverschulden von 50% ergibt, für die es an sich auch kein Gutachten bräuchte, denn die 50% ergeben sich bereits aus der sich verwirklichenden Tiergefahr (sprich einfach nur daraus, dass Dein Pferd ein Pferd mit den pferdetypischen Verhaltensweisen ist).

    Allerdings ist ganz offensichtlich der Richter bereits davon überzeugt, dass Du beide Pferde geführt hast. Wie ein Anwalt dagegen noch vorgehen können soll, was Du ja andeutest, ist mir echt unbegreiflich. Entsprechender neuer Vortrag würde wahrscheinlich eh als verspätet zurückgewiesen.
     
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