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Halbe Stunde zum lockerwerden????

Diskutiere Halbe Stunde zum lockerwerden???? im Allgemein Forum; Wie es der Titel schon sagt, geht´s ums lockerwerden. Seit etwa 2 Wochen habe ich mit meinem Pferdchen anfangs immer Diskussion. Mir ist schon...

  1. LadyX

    LadyX Inserent

    Wie es der Titel schon sagt, geht´s ums lockerwerden. Seit etwa 2 Wochen habe ich mit meinem Pferdchen anfangs immer Diskussion. Mir ist schon klar, dass er die Schrittphase braucht um warm zu werden.
    Normal bin ich ihn immer etwa so 10 Minuten schritt geritten, dann hat er sich schon an die Hand gelehnt, dann Trab, auch noch am längeren Zügel, schön flüssiges Thema.......ja und dann hab ich ihn aufgenommen.....
    Aber momentan sieht das ganze etwas anderst aus. Ich setz mich auf ihn, reite los und er macht gleich mal einen auf "Hans guck in die Luft", ich lasse ihn auch, beachte es nicht, reite mit ihm viele Handwechsel, Schlangenlinien, aber lasse die Zügel lang, nur Schenkel und Gewicht. Er lässt sich aber nicht fallen, dann trabe ich ihn an und er verspannt sich noch massiver, vor allem wenn ich ihn aufnehme, wehrt er sich gegen die Hand. Mir macht es den Anschein, als will er einfach gasgeben, losrennen.......Nunja, das ganze Spiel geht so eine halbe Stunde und dann kann ich mit ihm arbeiten, dann läuft er wie eine eins, versammelt sich, lässt den Rücken los und alles was dazugehört.
    Ich habe es vor einigen Tagen versucht, dass ich ihn nach dem Schrittreiten nur kurz getrabt bin und ihn dann angaloppiert habe, komischerweise hat er sich dann auch schneller locker gemacht.
    Jetzt wollt ich Euch mal um Rat fragen, was ich tun könnte um ihn effektiver locker zu bekommen. jedes mal wenn ich dRessurstunde habe, muss ich das Pferd 40 Minuten vorher warmreiten, damit er super läuft.
    Beim longieren ist es übrigens das gleiche, dass es etwa 25- 40 Minuten dauert, bis er sich fallen lässt.
     
  2. Lambris

    Lambris Inserent

    Huhu, also ich hab erstmal ein paar Fragen. Wie alt ist das
    Pferd? Es ist ja denke ich normal das ein 18 jähriges Pferd etwas längere Lösungsphase braucht als ein 8 jähriges.

    Wie oft kommt es auf die Weide oder anderen Auslauf?
    Bei meinem macht es so viel aus ob ich ihn von der Weide hole und reite oder ob ich ihn kalt aus dem stall hole. Im Sommer wird es noch besser da ist er ja 24 stunden draußen. Da geht er meistens von anfang an recht locker.

    Vllt hat sich dein Pferd aber auch etwas Muskulär verändert und der Sattel drückt ein bischen?

    Oder es liegt vllt am Wetter:laugh:

    Kannst ja mal überlegen ob davon was auf dein Pferd passt. Ansonsten weiss ich auch nichts mehr

    lg lambi
     
  3. LadyX

    LadyX Inserent

    Lambris, erstmal danke........
    also mein Kleiner wird ende April 4. Sattel haben wir schon einen neuen, da er andere auf den Widerrist gedrückt hat..........
    rauskommen tut er täglich von 7:00 morgens bis etwa 16:00, also daran kann es auch nicht liegen.............
    momentan verändert er sich von der Statur erheblich, er bekommt langsam Bauchmuskulatur,......
    aber dass das dann gleich so massive auswirkungen hat...........
    hab jetzt das ganze wochenende dressurkurs, was für ihn sowieso anstrengend wird. morgen haben wir 2 x 45 minuten, das kann ja lustig werden, denn ich muss ja etwa eine halbe stunde vorher mit ihm anfangen....
    :swoon:
     
  4. amicadiluna

    amicadiluna Inserent

    Vielleicht hilft es ihm wenn du vor der Stunde kurz ins Gelände gehst zum Lockerwerden, vll ist er dann auch "motivierter" hilft bei meinen Beiden immer :biggrin:
     
     
  5. Smigel

    Smigel KvD- Klugscheißer vom Dienst

    Mmh, das Problem könnte an 100 Ecken liegen - oder auch garnicht erst existieren.

    Zur anfänglichen Schrittphase und dem "langen Zügel": Das halte ich bei so manchem Pferd für Quark - und sie zeigen es einem meist auch recht deutlich. Den ein oder andern muss man tatsächlich erst am langen Zügel schlurfen lassen - man kann es aber auch GANZ anders angehen.

    Als erstes: Der Tip mit dem Warmreiten im Gelände ist garnicht so verkehrt, sowas bringt zumindest etwas Abwechslung rein und lockert die Stimmung auf. Eignet sich erst recht zum Trockenreiten nach der Arbeit.

    Bei Deiner Ausführung fiel mir aber was auf, daher schreibe ich mal, wie ICH warmreite:

    Generell reite ich zackig im Schritt an, nehme die Zügel auch sofort auf, allerdings nur leicht. Im Schritt bleibe ich meist weniger als zwei Runden, dann folgen schon die ersten Tritte im Trab - aber nur ein paar Meter. Ganz leichte Schritt-Trab-Übergänge, Zulegen/Einfangen im Schritt, große Bögen, Schulterherein, Zirkelverkleinern (in gewissem Maße) - das ist meist das anfängliche Standart-Programm. Je nach Laune des Pferdes folgt dann entweder ein kerniger Arbeitstrab, u. U. gönne ich ihm auch ein "Schlurfen" oder alternativ direkt ein lockerer Galopp, der wirklich auflockernd wirkt (allerdings im leichten Sitz) - es kommt immer drauf an, was das Pferd vorgibt. Dabei folgt (meist)ein Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen, kurze Schrittpause und dann erst die "richtige" (Trab)Arbeit, in der ich erst aussitze, an den Zügel ranreite und in Biegung reite.

    Wenn Deiner sich anfangs so verspannt - dann lass ihn zur Sicherheit mal vom TA durchchecken - immerhin ist er mit 4 Jahren ja noch ein richtiger Jungspund! wie Du aber schon selbst merkst: Nach einem Galopp ist er entspannter bzw. arbeitet williger mit. Das könnte die Lösung sein: Hör auf das Pferd, nutze das, was er anbietet und gönn ihm seinen Galopp. Wenn er schon "warm" ist (bzw. ausreichend Bewegung im Schritt erfolgte -> Gelenkschmierung), kann das auch ruhig ein richtig kerniger Galopp sein - je nachdem, was das Pferd von sich aus anbietet bzw. "gerne machen möchte". Nicht falsch verstehen: Du sollst das Pferd nicht machen lassen, was es will, sondern nur das machen, was er quasi anbietet. Merkst Du, dass er gerne antraben will - dann gib halt die Trabhilfen. Merkst Du, dass er in den Schritt ausfallen will - dann trabe ein Sekündchen weiter, geb dann die halbe Parade zum Schritt und reite halt Schritt. Einfach ins Pferd reinhorchen, ihm entgegen kommen und ihm gleichzeitig das Gefühl geben, dass alles, was ihr macht, auf Deinen "Befehl" hin kam. Trabt er von ganz alleine an, Parade, weiter Schritt und dann neu antraben. Auch das Tempo kannst Du erstmal ganz allein dem Pferd überlassen und peu a´peu auf das übergehen, was Du für richtig hälst. Möchte er im Galopp mit der Nase im Sand rumschlurfen - wieso wsollte er das nicht? Will er dagegen mal ordentlich Dampf ablassen? Klar - warum auch nicht? Keins von beidem schadet ihm - sofern es nur kurzfristig zum Auflockern angewendet wird. Ich denke, gewisse Maxime der Reitlehre haben definitiv ihre Daseinsbereichtigung (und daran will ich auch garnicht rütteln) aber man sollte nie das Wesen Pferd unter sich vergessen. Das sind keine Maschinen, die nach Schema F funktionieren...

    Also, Kurzfassung: Auf diese Tour erhälst /weckst Du dem Pferd eventuell den Spaß an der Arbeit - und vielleicht liegt ja genau da momentan bei Euch der Knackpunkt. Oder halt an irgendeiner anderen der 99 möglichen Ecken... :mask: Schließlich ist jedes Pferd anders, ich kenne Exemplare, bei der oben genannte Vorgehensweise komplett falsch wäre...


    Gruß

    Dennis
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2007
  6. Nina Reich

    Nina Reich Neues Mitglied

    Hallo,

    Ich würde empfehlen als erstes die Zähne kontrollieren lassen und wenn da kein Befund ist dann TA oder Tierphysiotherapeuten kommen lassen. Viele Pferde in den Alter leiden unter großen Verspannungen die bis zu Widersetzlichkeit oder Taktunreinheit führen können wenn die nicht rechtseitig beseitigt werden.

    Nina Reich

    Tierphysiotherapeutin
     
  7. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich stimme meinen Vorrednern mal zu.
    Was ich fragen wollte: Er ist 4 und du reitest schon richtige Dressurlehrgänge mit ihm? Kann es vielleicht auch sein, dass er durch "zuviel" verspannt ist? Ich meine, du weisst ja, dass du den Lehrgang reiten willst und hast ihn sicherlich auf die "länge" des Lehrganges vorbereitert, was ich in diesem Alter echt viel finde, allein schon für die Psyche. Naja, dadurch dass du (vielleicht) zu viel geritten bist, kann er sich schon verspannt haben. Oder es ist auch ein "keine Lust" Gehabe und wenn er merkt, dass er damit nicht durchkommt, arbeitet er doch mit.
    Aber Zähne würd ich auch auf jeden Fall nachsehen lassen.

    Liebe Grüße
     
  8. Knitty

    Knitty Inserent

    Hallo!!!

    Ich kenn das von meinem Wallach auch so ähnlich, manchmal da geht der von Anfang an wie ne eins und manchmal ...
    Wenn ich schon merke das er so einen ... Tag hat, lasse ich ihm den ganzen zügel, reite ihn 10-15min schritt warm, beginne dann leichttraben und wieder ca. 5min später wird er auf beiden Händen "lockergaloppiert", also ca. 1,5 runde auf jeder hand, danch beginn ich die Zügel aufzunehemne und arbeite weiter leicht´trab, nach einer Zeit merk ich dann wenn er so weit ist und wir können anfangen an den Zügel zu arbeiten. Probieren geht über Studieren, dennoch Zähne u evtl Verspannungen durchchecken lassen!


    lg nina
     
  9. LadyX

    LadyX Inserent

    Hallo Katrin, danke für Deinen Beitrag. Also überfordert wird er sicher nicht, denn der Dressurlehrgang findet bei uns im Stall statt und wird von meiner Reitlehrerin abgehalten. Es gehen Pferde mit, die bis Klasse S Dressur reiten, Freizeitreiter zum auffrischen und eben ich mit meinem Youngster. Die stellt den Lehrgang individuell auf jedes Pferd ein, also wird keiner überfordert. Wir machen viele Schrittpausen, am hingegebenen Zügel. Wir testen auch seine Lockerheit mit den wirkungsvollen Aufgaben Zügel aus der hand kauen lassen. Gestern beispielsweise hat er am Anfang wieder versucht, sich zu entziehen und hat auch gebockt, weil wir eben am Platz waren, und dann haben alle gestaunt, wie der kerl auf einmal gelaufen ist. Ich glaube, es wird besser bei ihm, wenn ich ihn von Anfang an im Trab noch schwungvoller reite, damit er sich anbietet und die Anlehnung sucht.........
     
  10. LadyX

    LadyX Inserent

    Nina, auch an Dich ein Danke für Deinen Beitrag.
    An Verspannungen oder ähnlichem kann ich eigentlich ausschliessen. ich habe das grosse Glück mein Pferd in einem Stall stehen zu haben, wo die Pferdetherapeuten ausgebildet werden, und daher kann ich ihn immer durchchekcen lassen. und ich kümmere mich um eines der Pferde von den Schülern mit und als Gegenzug wird er dann massiert und geknetet.
     
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