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Halbes Pferd???

Diskutiere Halbes Pferd??? im Allgemein Forum; ...............................................

  1. hafi-girl

    hafi-girl Neues Mitglied

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    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2009
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Als mein Pferd noch meine Reitbeteiligung war und die Besitzerin dann mal so langsam drüber nachgedacht hat, ob sie das Pferd verkaufen will, haben wir damals auch eine Weile drüber nachgedacht, uns das Pferd zu teilen...
    Hätte dann so ausgesehen, dass ich nur den halben Kaufpreis gezahlt hätte und wir sämtliche Kosten geteilt hätten - also komplett alles, was halt so anfällt, Stallmiete, Hufschmied, TA, Impfungen, usw...
    Auch mit Reiten und sonstigem hätten wir das Pferd geteilt, also jeder kümmert sich die Hälfte der Woche ums Pferd usw. Wir wären dann beide "vollwertige" Besitzer gewesen, aber so Sachen wie Pferd in einen anderen Stall stellen oder gar verkaufen wäre nur in gemeinsamem Einverständnis gegangen.
    Naja... Schlussendlich hab ich meine Dicke dann doch ganz und "richtig" gekauft, weil die Besitzerin und ich das dann doch lieber nicht machen wollten mit dem "halben Pferd"... Nur mal angenommen es wäre zum Streit gekommen oder sonst irgendwas wär gewesen, das hätte nur Probleme bereitet...

    An und für sich find ich das eigentlich keine schlechte Sache, ist halt schon eine Erleichterung von den Kosten her und wenn man zeitlich nicht unbedingt so flexibel ist, oder nicht viel Zeit hat, ist das schon praktisch, wenn man sich nicht komplett alleine um das Pferd kümmern muss... Aber sowas funktioniert halt nur, wenn man sich wirklich versteht und einigermaßen die gleichen Ansichten hat was die Reiterei und sonstige Betüddelung des Pferds angeht...

    Aber ich versteh nicht ganz, wie dein eines Pferd einfach verkauft werden konnte?! Wenn du da Mitbesitzer warst, dann dürfen die das doch rein vertragstechnisch schon nicht machen... Also das Pferd einfach ohne dein Wissen verkaufen...
    Wenn du da Mitbesitzer warst, dann hättest du doch rechtlich dagegen vorgehen können?
     
  3. Urmel

    Urmel Guest

    hallo,

    oh, das ist nicht gut:-(

    also zum halben Pferd:

    Ich halte davon nichts, punkt!

    Ich hatte auch schon mal ein "halbes Pferd" mit meiner Freundin zusammen, das ging am anfang perfekt, und dann gabs reiberreien!

    Schon beim reiten, dann kamen wir beide mir Reithose und Reitstiefel, und jeder wollte heute zum reiten gehen, so was macht man dann?
    Misten ist auch immer so ne sache gewesen, ich hab meistens gemistet da sie nie bock drauf hatte.........usw! (könnt dir da jetzt voll die geschichten erzählen)
    Zu guter letzt waren wir so verstritten, das ich mir ein eigenes kaufte und ich das Geld vom "halben Pferd" bekamm!

    sie steht jetzt auch in unserem Stall, unsere beiden Hoppas verstehen sich prima, meine Freundin und Ich sind wieder die besten Freunde:)

    Happy End=)
    hätte aber auch ganz anders ausgehen können!
     
  4. Lind

    Lind Inserent

    Ganz ehrlich - das wär das letzte, was ich tun würde!

    Halbe Pferde bringen nur Probleme. Es gibt viel zu viele Möglichkeiten für Unstimmtigkeiten und wenn einer das Pferd verkaufen möchte, steht man vor einem Problem. Entweder der anderen übernimmt das Pferd ganz es muss ganz verkauft werden. Das ist vor allem ein Problem, wenn das Pferd aus finanziellen Gründen verkauft werden muss.
    Oder - auch toll - eine möchte einen Stallwechsel und der andere nicht. Selbst wenn man vorher alles super gut abspricht und regelt kommts meistens zu Problemen, weil sich z.B. die Lebensumstände ändern. Dafür kann keiner was.

    Ich würd immer eine klare Lösung wählen. Wenn man sich ein ganzes Pferd nicht leisten kann, dann kann man entweder eine Reitbeteiligung an einem Pferd nehmen - dann kanns halt auch sein, dass das Pferd verkauft wird oder man kauft sich ein Pferd und vergibt daran eine Reitbeteiligung. Man kann dann selbst über das Pferd entscheiden und wenn die Reitbeteiligung nicht passt, sucht man sich eine andere.
     
     
  5. meerli1985

    meerli1985 Inserent

    würde ich auch nie machen! kann immer etwas passieren, ob streit oder unmzug, oder einer kann sichs nicht mehr leisten seinen "anteil" an schmied ... zu bezahlen o.ä.
    wenn man nicht genügend geld hat um sich eines alleine zu kaufen, sollte man es sowieo lieber lassen! und wenn man nicht so viel zeit hat auch.
    ich z.b. habe eine reitbeteiligung wegen der ersten beiden gründe! die besi und ich kommen gut zusammen aus und ich kann mich dennoch ein kleines stückchen als "mitbesitzerin" fühlen-also halt weil ich nicht nach allem fragen muss wie bei einem pflegepferd (z.b. spazieren gehen/waschen etc.). mit einer rb ist man auch ein kleines stückchen weit "besitzer", also im sinne der eigenen entscheidungen bis zu einem gewissen grad. und wenn man dann nach ein paar jahren merkt dass man mehr möchte und alles soweit stimmt (finanziel...) kann man sich ein eigenes hotte kaufen.
     
  6. getmohr

    getmohr ************

    also meine Große hatte auch zuerst zwei Besitzer und ich war die RB. Dann wollte die eine PB nicht mehr und ich hab die Hälfte von meiner Stute übernommen zusammen mit dem 2.PB und das klappte super. Nun war auch hier noch der Sonderfall dass er selbst nicht mehr geritten ist, das macht sicher auch ne Menge aus. Ein jahr später hab ich dann die zweite Hälfte von meiner süßen Stute auch übernommen, da der zweite besitzere noch andere Pferde hatte etc.

    Kann also nur Positives berichten, hat bei uns suuuuper geklappt!!
     
  7. beate

    beate Inserent

    Hi,
    mein allererstes Pferd (Pferdeanteil) habe ich mir vor vielen Jahren mit meiner besten Freundin zusammen gekauft. Es war damals die einzige Möglichkeit für mich, ein "eigenes" Pferd zu haben. Meine Freundin hatte das Geld nicht - was ich beisteuerte, aber sie hatte die räumlichen Verhältnisse (und ein Zweitpferd), um das Tier bei ihr zu halten. Sie selbst ist schwerbehindert und war demzufolge auf meine Hilfe angewiesen. Im Laufe der Zeit wurde mir immer mehr klar, dass dieses Pferd absolut nicht "Meines" ist - Stm. 1,70, ehemaliges M-Springpferd, englischgeritten; dabei wäre mein Traum ein westerngerittener Hafi zum Ausreiten gewesen (den ich mir auch anschliessend gekauft habe). Wir einigten uns dann, dass das Pferd komplett in den Besitz meiner Freundin übergeht. Sachlich und fachlich war alles sauber geregelt, und es gab keinerlei Unklarheiten - fast. Leider blieb dadurch unsere Freundschaft auf der Strecke, die ich auch heute, nach sehr vielen Jahren, immer noch vermisse.
    Gruß
    Beate
     
  8. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Mein Pferd ist eigentlich auch nur mein halbes Pferd.
    Im Equidenpass steht auch Besitzergemeinschaft. Früher gabs auch öfters kleine Unstimmigkeiten, aber nichts ernsthaftes. Ich fand es schön das Pferd zu zweit zu haben, heute hab ich die ganze Verantwortung und Kosten alleine, das frisst einen ganz schön auf. Ausserdem wars zu zweit immer schöner.
    Trotzdem würde ich heute niemandem einen Anteil verkaufen,
    Ein Pferd kann man sich nur mit einem sehr sehr guten Freund oder Seelenverwandten teilen.
     
  9. Babymaus

    Babymaus Neues Mitglied

    Also so ein "halbes Pferd" hatte ich noch nie, aber so was ähnliches und es ist überhaupt nicht gut gelaufen:

    Die süße war meine RB, ich war jeden Tag am Stall, der Besi is nie geritten hatte auch andere Pferde (so ähnlich wie Händler), naja jedenfalls war des so ähnlich wie ein halbes Pferd, da ich mich jeden Tag um sie gekümmert habe, alle anfallenden Arbeiten und ein paar kosten,

    naja, jedenfalls lief es dann nicht so gut, (unter anderem durch die Art des Besitzers)

    war etwas über 2 Jahre da, und auf einmal war sie weg, ich weiß nicht wo sie steht, wie es ihr geht usw.

    Naja, jedenfalls würde ich jedem von so einem "halben Pferd" abraten, da es oft (nich immer!!!) Ärger geben kann
    und das Pferdi is dann der Leidtragende =(

    LG
     
  10. Lind

    Lind Inserent

    Ach, da fällt mir ein, dass ich bei genauer Betrachtung auch mal ein halbes Pferd hatte. Unser erstes Pferd haben meine Mum und ich gemeinsam gekauft. Ich war damals aber auch erst 15. Das ging zwei Jahre sehr gut - aber, meine Mum und ich haben auch die gleiche Art mit Pferden umzugehen und es war auch immer klar, dass das Pferd nicht mehr verkauft wird. Mit 15 hab ich auch nicht so viel Geld verdient, dass ich mir ein Pferd alleine hätte leisten können - im Gegenteil, oft musste meine Mum zu meinem Anteil zuschießen. Aber das ging gut.
    Mit 17 haben wir dann für mich ein zweites Pferd gekauft. Streng genommen gehört mit am Pferd meiner Mum immer noch die Hälfte - aber sie reitet sie und bezahlt für sie.
    Gegen kann das also schon - aber ich glaub, das geht nur in der Familie.
     
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