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Halswirbelproblem - Biegen und Stellen nicht möglich?

Diskutiere Halswirbelproblem - Biegen und Stellen nicht möglich? im Dressur Forum; Hallo Zusammen, so, nun ist Subito seit knapp zwei Monaten bei mir und wir sind proaktiv mit dem Muskelaufbau und Gymnastizierung beschäftigt....

  1. Subito_W

    Subito_W Neues Mitglied

    Hallo Zusammen,

    so, nun ist Subito seit knapp zwei Monaten bei mir und wir sind proaktiv mit dem Muskelaufbau und Gymnastizierung beschäftigt. Speziell für seine engstehenden Dornfortsätze kann dies ja nie schaden.
    Ich probiere mich derzeit an der Doppellonge, probiere unter dem Sattel viel mit Schulterherein und Schenkel weichen, reite Achten, Schlangenlinien und Volten.

    Nun aber das Problem:
    Mir wurden beim Kauf zwei Dinge verschwiegen. Er hatte 2016 eine Ton OP (die ihn aber bisher nicht einschränkt) und ein nach Innen gewachsenes Überbein am Halswirbel:affront:
    Erfahren habe ich das nur, weil ich Kontakt zur Züchterin aufgenommen habe, die ihn auch ausgebildet hat.
    Gut, mich hat es echt schockiert und habe dazu auch Kontakt zu der Vorbesitzerin aufgenommen, aber das ist ein anderes Thema.

    Davon abgesehen, dass ich im Schulterherein und Schenkel weichen ein absoluter Körperklaus bin und ich diese Hilfe einfach instinktiv schon falsch ausführe (ich bin viel zu stark am inneren Zügel), sagte mir die Züchterin nun, dass er das aufgrund des Halswirbels gar nicht schafft.

    Habt ihr Erfahrungen mit solchen Pferden und ist es wirklich so, dass ein einfaches Schulterherein ein Problem darstellen kann?
    Im Grunde kann ich ja jetzt nicht komplett auf Biegung und Stellung verzichten, dann rostet er nur noch mehr ein.

    Ein Pferd mit Baustellen ist eben doch eine Herausforderung:embarrassed:
    Ich wäre für mögliche Tipps und Tricks sehr dankbar.

    Gruß
    Saskia&Subito
     
  2. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Wenn es ihm auf Grund eines knochenproblems nicht möglich ist, dann ist das so. Das muss man akzeptieren.
    Hast du das Röntgen lassen um das Ausmaß zu beurteilen?
     
    pjoker gefällt das.
  3. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Was rein mechanisch nicht möglich ist ist leider so. Wenn du aber selber Probleme mit Schulterherein hast und möglicherweise nicht nur dort zuviel inneren Zügel hast, machst du es ihm natürlich nicht leichter.
    Sofern es ihm möglich ist reicht ja vorerst korrekt sämtliche Hufschlagfiguren und Übergänge zu reiten, allein diese sind vorerst schon gymnastizierend genug.Ob auf dem Platz oder auch Gelände ist in der Richtung vieles möglich.
    Das ganze am besten unter den Augen eines Reitlehrers.
    Eventuell fällt ihm das ganze leichter mit etwas längeren Zügeln.
    Ohne Röntgenbilder und Beurteilung durch einen erfahrenen TA wirst du aber erstmal garnicht wissen was möglich ist.
    Erzwungene Anlehnung, Stellung und Biegung ist für Pferde mit Wirbelsäulenproblemen aber so oder so "tödlich", egal in welchem Bereich diese ist. (Natürlich prinzipiell für alle Pferde)
     
    emmaxx, RioNegro, Charly K. und 4 anderen gefällt das.
  4. Barrie

    Barrie Inserent

    Eine erfolgreiche OP wegen "Ton" ist abslut kein Grund für lebenslange Behinderung, er kann halt nicht mehr "richtig "
    wiehern.Die OP wird gemacht um ihm unbehindertes Atmen zu ermöglichen, denn unoperiert blockiert ein gelähmtes Gaumensegel den Luftstrom.
    Und wegen des Überbeins der HWS: unbedingt Röntgen und vom TA deines Vertrauens beurteilen lassen. Wir haben einen Wallach mit HWS-Arthrosen im Stall, er braucht einfach längere Zügel und kann leichte Stellung ohne Probleme gehen. Alle paar Monate bekommt er eine Spritze in die HWS.
    Barrie
     
  5. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Kann nur zu der Ton OP was sagen:
    Ich hatte lange Jahre ein Pferd geritten, das als 5-jähriger eine OP wg Kehlkopfpfeifen hatte. Als der Kontakt abgerissen ist, war er 26 und lief so bis 22 noch einfache Fuchsjagden (ohne Springen).
     
    Barrie gefällt das.
  6. Schokokeks

    Schokokeks Bekanntes Mitglied

    Ich habe eine 10 jährige Stute die sich warum auch immer wirklich sehr wehement wert gegen alle Arten von Biegung und Stellung.

    Ostheopatin war gerade gestern da und hat mir ein vollkommen schmerzfreies bewegliches Pferd ohne Blockaden an ggf erklärenden stellen bestätigt.

    Ich arbeite nun seit sieben Monaten mit ihr.
    Es gibt Tage da ist es mal etwas besser und dann geht gar nichts mehr.
    Ausbilden und Korrektur reiten gehört normalerweise zu meinem Tagesgeschäft.
    Das ist das erste Pferd wo ich wirklich an meine Grenzen komme.

    Wir vermuten das das auch der Grund war warum die sechs jährig in die zucht ging.
    Am mangelnden Vermögen liegt es sicher nicht zumindest unter mir springt sie Ständer Höhe.
    Mir wurde gesagt das sie mehr als m nicht geht.
    Kann ich nicht bestätigen.
    Vermögen hat sie weit aus mehr als ich bisher nutzen konnte und die ist nicht an eine Grenze gekommen.

    Wohl aber beim Dressur reiten.
    Es gibt Tage da bekomme ich sie nicht mal ans Bein oder die Hand dran.

    Ich habe volles Programm gefahren ostheo zahnarzt Sattler.
    Nix zu finden

    Meine ostheo vermutet das sie einfach dicht macht aufgrund einer sehr schlechten Erfahrung in der Vergangenheit und das sie wahrscheinlich nie wieder an den Punkt kommt das sie locker und unvoreingenommen an die Arbeit geht zumindest was Dressur Arbeit angeht
    Im Parcours ist dieses Pferd der Wahnsinn. Da kann ich mich absolut auf sie verlassen und wir sind ein tolles Team

    Ich versuche im Moment das Problem gezielt zu umgehen und fange gerade an am Kappzaum zu arbeiten. Und vom Boden übertreten etc zu lassen.

    Vlt ist das auch eine gute Idee für dich.
    Ansonsten versuche es mal mit Korrektur Beritt ein zweimal die Woche parallel dazu musst du auf einem sicheren Pferd sie richtige Umsetzung erlernen und er fühlen damit du dann mit deinem Pferd auch weiter unter Aufsicht daran arbeiten kannst aber dafür musst ihr beide erst wissen was ihr tut.
     
  7. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Ein wachsendes Überbein kenne ich nicht. Ein Überbein ist eigentlich eine Knochenabsplitterung und verkapselt sich irgendwo, aber wächst eigentlich nicht weiter, wie auch, ist ja einfach nur ein Knochenstück. Ich würde mir erstmal die Röntgenbilder beschaffen vom Vorbesitzer und meinem TA zeigen. Ist die Beschaffung nicht möglich, würde ich aktuelle Bilder schießen lassen um die Sachlage überhaupt mal beurteilen zu lassen. Ggf. sind neue Bilder aber sowieso sinniger, damit man sieht, wie wo und was das ist und wo es stört.

    Derweil die Finger weg von Stellung und Biegung bis das geklärt ist.
     
    ruffian, PAweide und Barrie gefällt das.
  8. Barrie

    Barrie Inserent

    So lange man nicht einen wirklich klaren Befund hat, würde ich von Korrekturberitt dringend abraten.- Außer man hat so eine wirklich gute ud einfühlsame Trainerin wie wir sie haben - aber die sind sehr selten. Und die würde auch genau wissen wollen, was nun tatsächlich der Befund ist.
    Barrie
     
  9. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Probleme hat dein Pferd dadurch nicht, also im Bewegungsablauf? Das schreit ja regelrecht "Spinale Ataxie"
    Ich persönlich hätte da extrem Angst, dass ich durch das Verlangen von Biegung eine Entzündung auslöse.
     
  10. Subito_W

    Subito_W Neues Mitglied

    So, die Röntgenbilder habe ich erhalten und gestern mit unserem TA besprochen.
    Gute Nachrichten, denn das einzige, was ich tunlichst vermeiden sollte ist, dass er durchgängig in Anlehnung geritten wird. Im Grunde sind, was auch schon geschrieben wurde, Hufschlagfiguren super für ihn und auch das korrekte Schulterherein hat beim letzten Unterricht gut geklappt :)
    Wir sollten keine zu engen Wendungen reiten, aber das muss ja auch nicht sein.
    Meine Trainerin reitet ihn 1x die Woche mit und hat mir heute bestätigt, dass er langsam elastischer wird.
    Wir erarbeiten das jetzt nach und nach, er ist nun auch zwei Jahr überwiegend als Freizeitpferd eingesetzt und wenig gymnastiziert worden und der Kleinste ist er ja auch nicht.
    Wir werden es im Auge behalten und wenn wir merken, dass es sich wieder verschlechtert, umgehend den TA rufen.
     
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